ifun.de — Apple News seit 2001. 38 382 Artikel

Wikimedia Enterprise API

Wikipedia: Premium-Zugriff für Apple, Google und Amazon

Artikel auf Mastodon teilen.
33 Kommentare 33

Die Wikimedia Foundation verfügt über eine neue Einnahmequelle, mit der die Non-Profit-Organisation zukünftig Umsätze bei Großkunden wie Apple, Google und Amazon generieren möchte.

Siri Schnellantwort

Siri-Darstellung von Wiki-Inhalten

Das neue Angebot trägt die Bezeichnung Wikimedia Enterprise API und stellt eine Schnittstelle zur Verfügung, die nicht nur in der Lage ist große Datenmengen auszuliefern, sondern diese auch gesondert aufbereitet und für die Nutzung durch die großen Dienste-Anbieter optimiert.

Für Schnellantworten zahlen

Haben diese bislang kostenlos auf die Inhalte der Wikipedia zugegriffen, um diese etwa als Schnell-Antworten in der Spotligh-Suche auf iPad und iPhone zu zeigen, um das Wissen von Alexa zu vergrößern oder um Antworten auf Fragen schon auf der Suchergebnis-Seite von Google anzeigen zu können und sich anschließend meist mit unverbindlichen Spenden erkenntlich gezeigt, erwartet die Wikimedia Foundation jetzt eine reguläre Rechnungsstellung.

Dabei betont die Foundation, dass man den kostenlosen Zugang zu Wikipedia-Inhalten in keiner Weise beschränken wird. Das neue Angebot sei lediglich eine zusätzliche Opt-In-Offerte, die auf die besonderen Bedürfnisse von Großkunden zugeschnitten sei und genutzt werden könne, aber nicht genutzt werden muss – unabhängig von der Intensität des Datenhungers.

Schnellantworten 1500

Googles Schnell-Antworten

Im Blog-Eintrag zum Start der Wikimedia Enterprise API verweist die Wikimedia Foundation gezielt auf die Schnell-Antworten in der Google-Suche. Solche Infoboxen seien ein Paradebeispiel um die Frage zu beantworten, an welche Nutzer sich das neue Angebot richten wird.

Noch stehen keine Preise fest, diese sollen im Anschluss an die Findungsphase jedoch auf dieser Meta-Übersicht einzusehen sein. Im meta-Portal finden sich auch die Prinzipien, an die sich die neue Schnittstelle halten soll. Hier gelistet sind unter andere die beiden folgenden Grundsätzen: Keine exklusiven Inhalte. Kein redaktioneller Einfluss.

17. Mrz 2021 um 08:29 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • „Non-Profit“ wenn sie erstmal groß sind, wechseln die irgendwann alle auf die dunkle Seite der Macht und lassen sich ihre Größe bezahlen. Es gibt immer einen der den Hals nicht voll genug kriegen kann ….

    • Auch Non-Profits haben Ausgaben. Die von Wikipedia dürften riesig sein.
      Es ist unabwendbar, dass Dir Geld einnehmen müssen.
      Ja, das machen sie durch spenden bereits, aber regelmäßige Einnahmen bieten eben deutlich mehr Planbarkeit.

      • Dir = die

        Zudem: Non-Profit heißt doch nur, dass die eventuelle Überschüsse (falls es tatsächlich welche geben sollte) investieren und eben keinen Gewinn verbuchen und an irgendwen auszahlen.

    • Wenn der Preis nicht übertrieben wird könnte dies einfach dazu beitragen den Service für alle zu finanzieren. Und da es ja nur opt in ist sehe ich da jetzt keine Gier.

    • Was für ein dummer Kommentar.
      Infrastruktur kostet Geld, besonders wenn sie groß wird.
      Und wieso sollten sie die Daten verschenken an Großkunden, die damit arbeiten?
      Und hier geht es um Großkunden. Du brauchst dir also nicht ins Hemd zu machen

    • Ja, die Welt ist schlecht, du hast es durchschaut. *kopfschüttel*

    • Ich spende jedes Jahr so viel wie ich früher für 4 Bände von einem Lexikon bezahlt habe. Damals hatten mir meine Eltern für jede 1 einen Band geschenkt.
      Heute kann ich das Wissen mit Erfahrungen kombinieren – den Wissensdurst konnte ich an meine Kinder weitergeben.
      Hätte es Wikipedia (das Internet) schon damals gegeben, hätte ich etliches in der Mathematik/Informatik nicht neu entdecken müssen.

    • @Hertel84
      Dann bezahl Du doch die Infrastruktur der Wikipedia oder glaubst Du unzählige Server zu betreiben ist irgendwie gratis?

      • Ich habe denen schon reichlich gespendet! So und nicht anders sollten die ihr Geld verdienen. Wissen sollte für alle auf jedem System unter den besten Voraussetzungen zur Verfügung stehen. Jetzt werden aber erste Unterschiede im Abruf gemacht, wie sieht Stufe 2 aus? Wie kann man nur so blind durchs Leben stolpern? Wissen ist Macht und Macht macht böse!

  • Wikipedia hat immer Probleme die Kosten zu decken. Apple und co profitieren von den Möglichkeiten des kostenlosen Zugriffs, da der durchschnittliche Nutzer die Suchergebnisse bei Siri und co primär erstmal Apple und Co zurechnet.
    Wenn Apple I d Co jetzt dafür bezahlen hilft das, um Wikipedia weiter für alle kostenlos zu halten

  • iFun, Meister der nicht enden wollenden Schachtelsätze. :)

    • Das ist eben die deutsche Sprache. Schön, dass es solche Blogs noch gibt. Manche Aussagen darf man nicht zerpflücken, sonst ergeben sie keinen Sinn. Oder bestehen aus noch viel mehr Text.
      Einmal herzlichen Dank an die Macher von ifun & iphone-ticker für ihr Festhalten an den wunderbaren Möglichkeiten der Muttersprache dieses Landes.
      Zum Thema: Es ist gut, wenn die, die Wikipedia kommerziell nutzen, auch dazu angehalten werden, dafür zu zahlen. Und dass es ein „opt-in“ ist, zeigt doch den nicht gewinnorientierte Ansatz von Wikipedia.

  • Zensur und Manipulation der Massen kostet eben auch Geld.

    • Du scheint ganz offensichtlich das Prinzip von Wikipedia nicht verstanden zu haben, oder geht es Dir nur darum, destruktiv Stimmung zu machen? Verschone uns bitte hier mit so etwas.

      • @ Lippold, dann informiere dich bitte mal über Wikipedia und nicht nur aus dem ach so „objektiven Lexikon“.

      • Im Bereich der Naturwissenschaften und Technik ist die Wikipedia objektiv. Im Bereich der Geisteswissenschaften und insbesondere Politik gibt es einen auffälligen Linksdrall. Das um Objektivität bemühte Expertenwissen der Lexika wurde durch sendungsbewusste Netzwerker abgelöst.

    • Und Du streust Deine Zweifel und Unwahrheiten kostenlos unters Volk? Was zahlt Dir Putin, hm?

  • Ich finde dieses Angebot von Wiki an die BigPlayer mehr als fair. Es bleibt ja für den Enduser kostenlos und wir können bei Bedarf einfach wieder spenden.

  • Ich würde an stelle von Wikipedia grundsätzlich eine Zahlung von Unternehmen verlangen. Denn diese verdienen ja indirekt an dem Katalog.

  • Ich sehe bei euch in letzter Zeit öfter sehr clean Browser Screenshots. Benutzt ihr davon einen speziellen lightweight Browser oder sind einfach nur toolbars etc. ausgeblendet?

  • Wenn damit die jährlichen Spenden Aufrufe wegfallen würden, wäre es begrüßenswert.
    Wobei die Frage ist, wie unabhängig Wikipedia so noch betrieben werden kann. Man mag ja auch nichts schlechtes über die eigenen Großkunden schreiben.

  • Ich sage nur: Die dunkle Seite der Wikipedia.
    Von wegen objektives Lexikon.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 38382 Artikel in den vergangenen 8281 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven