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Gelder fließen ab Ende 2017

WiFi4EU: EU will öffentliche WLAN-Hotspots ausbauen

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Während in der Cottbuser Innenstadt gerade die dort verfügbaren WLAN-Hotspots ausgeschaltet werden sollen, um so „die Ballung von Gruppen zu entzerren“, engagieren sich der Europäische Rat und das Europäische Parlament aktuell für den Aufbau eines EU-weiten Hotspot-Angebotes.

Eu Parlament 500

Das Projekt soll sich unter der Überschrift „WiFi4EU“ um die Verfügbarkeit freier WLAN-Hotspots in öffentlichen Parkanlagen, Krankenhäusern, Innenstadtbereichen und Fußgängerpassagen kümmern.

Auf dem offiziellen Presseportal des Rates der Europäischen Union erklärt Emmanuel Mallia:

Mit WiFi4EU werden wir vielen Bürger den Zugang zu einem schnellen Netz zur Verfügung stellen, die ansonsten nicht die Möglichkeit hätten, qualitativ hochwertige Konnektivität zu erleben. Das Projekt wird den Einsatz von digitalen Diensten fördern und die digitale Kluft reduzieren – nicht zuletzt in Regionen mit begrenztem Internetzugang.

Sobald der Rat und die Gesetzgeber der Länder das Vorhaben finalisiert haben (dies soll Ende 2017 der Fall sein) werden EU-Fördermittel für den Hotspot-Aufbau zur Verfügung gestellt, die bis zu 100% der Infrastrukturkosten decken und von allen interessierten Kommunen beantragt werden können.

Die Finanzierung wird geografisch ausgewogen in den EU-Ländern verteilt und läuft nach dem „first-come, first-served“-Prinzip.

Dienstag, 30. Mai 2017, 10:17 Uhr — Nicolas
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  • Warum sollte ich das nutzen? Ich war die Tage in einem Kaufhof, da hat mich das iPhone sogar vor dem dort öffentlichen WLAN gewarnt. Ich bin doch nicht doof und pupse denen meine Daten in den Hals. Und VPN ist genau so ein Kack. Da muss ich doch auch jemanden alle meine Daten offenlegen. Ich zahle doch mein Datenvolumen in meinem Mobilfunkvertrag und diesen habe ich so gewählt, dass ich mit dem vorhandenen Volumen auskomme. Hotspots sind doch eh total langsam. Verstehe das nicht.

    • Die Idee ist, dass Hotspots in Ballungsgebieten dafür sorgen können, dass sie die Last auf Mobilfunk und WLAN verteilt und dadurch nicht eins von beiden langsam wird.

    • Ach Ich:
      * Du legst deinem Mobilfunkanbieter ja schon alles offen: Was du im Internet machst, wann, wie oft, welche Seiten du besuchst und von wo. Lustig: Der weiß sogar wo du wohnst ;)
      * Öffentliches WLAN ist unklug ohne VPN, wenn es wirklich offen ist. Hotspot mit Passwortschutz sind sicherer, aber es gibt immernoch welche mit schwacher WPA-Verschlüsselung. Da auch gern VPN anwenden.
      * Bei offenen Hotspots geht es aber nicht nur um den Kaufhof, der deine Daten mitlesen kann, sondern um jeden anderen, der im Netzwerk ist und den Netzwerkverkehr mitschneiden kann.
      * Wenn sich ein Mensch denkt, dass es cool ist, einen Hotspot zu haben, dann einen kauft und dann nie wieder verwaltet, ist das natürlich ein Sicherheitsrisiko (VPN ;) ).
      * VPN kann man mit bisschen Gebastel auch selbst bauen: Entweder mit z.B. einer Synology oder aber auch mit einer halbwegs aktuellen Fritz.Box, die du, Ich, eventuell schon zu Hause rumstehen hast.
      (* Hotspots sind nur langsam, wenn die Internetanbindung schlecht ist / zu viele Endgeräte verbunden sind / du zu weit weg bist)

      • Es sei denn er ist bei Unitymedia – Da kannst du VPN knicken. Habe es hier echt oft versucht. Es wird irgendwie von denen unterbunden. Weiß da wer genaueres? Habe die ConnectBox hier – Fritzbox bekomme ich nicht, da reiner Internetvertrag. Für VPN zahlen kommt mir nicht in die Tüte als Privatperson. Warum bietet Apple eigentlich keinen VPN für seine Kunden an? Das wäre mal Service!

      • VPN ist viel zu kompliziert für Otto Normal. Die meisten werden dies nicht nutzen und ich persönlich würde den kostenlosen Diensten auch nicht vertrauen. Wie du schon geschrieben hast Balthasar, besteht kaum Gefahr beim Nutzen. So lange man Zugangsdaten für das WLAN benötigt ist alles ok. Nur bei offenen Hotspots könnten andere Mitnutzer meine Daten vielleicht mitschneiden, drum meide ich diese Art von WLAN auch. Aber wenn man nun als Beispiel den Telekom Hotspot nimmt, wo man sich einbuchen muss, besteht keine Gefahr. Auch ohne VPN surft man da so sicher wie daheim.

      • Ich würde lieber einem Hinterhofskriptkiddie meine Daten anvertrauen als einer Telekom, Telefonica oder sonst einer Instanz. Es ist zwar bereits angerichtet, jedoch wird mit den verarbeiteten Daten WEIT mehr als das Kaufverhalten gesteuert. Leider heißts: Mobilfunk oder kein Mobilfunk. Friss oder stirb.

        Beware… *Aluhuttrag*

      • Vermutlich hast du einen günstigen Vertrag, bei dem du deine IPv4 Adresse mit anderen teilen musst… Stichwort: DS-Light… somit bist du von außen nicht erreichbar…

        Bei einem Kumpel hat es geholfen, einen Film in der Unitymedia Mediathek zu leihen… Seit dem hat er eine erreichbare IPv4, vermutlich weil die Unitymedia Dienste selbst darauf angewiesen sind…

        Ansonsten bleibt nur in einen höheren Tarif zu wechseln, zumindest war das mal so…

      • Das liegt daran das unitymedia eine IPv6 vergibt und wenn du mit dein Handy unterwegs bist bekommst du nur eine IPv4 zugewiesen. Man kommt nicht ohne ein Tunnel von IPv4 auf IPv6. Aber von 6 nach 4 geht ohne Probleme. Habe das gleiche Problem mein homeserver den ich damals hatte konnte ich deswegen einmotten.

    • Und deinem Mobilfunkanbieter vertraust du also? Der hat doch auch all deine Daten.

    • Noch besser „Hotspot macht sogar ohne Hinweis DPI-SSL Inspection“ daher bricht dir auch den verschlüsselten Verkehr auf… so erlebt in einem Kölner EKZ

  • Bescheuert diese WLAN-Zugangspunkte. Damit macht man nur die Telekommunikationsanbieter kaputt. Die können heute doch quasi nur noch an den Daten verdienen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen aber irgendwann sind diese Zugangspunkte dann so flächendeckend auf der Welt ausgebaut, das Apple keine iPhones mehr baut und ab 2023 den neuen iPod touch vorstellt.

    • Oh ja, die armen, armen, armen Telekommunikationsanbieter. Ich sehe sie schon am Hungertuch nagen. Deren Manager auf dem Sozialamt Stütze beantragen. Früher wurde man mit der SMS geschröpft, heue mit dem Datenvolumen. Und nein, mit dem iPod kann man nicht telefonieren. Dafür benötigt man ein Mobiltelefone oder Smartphone. Wobei die Betonung auf PHONE liegt

      • Ich weiß nicht wann ich zuletzt telefoniert habe. Das ist sicher gut 2,5 Jahre her. Ich nutze nur noch FaceTime und Signal.

    • Stimmt zwar so weit, jedoch hätten die Mobilfunkanbieter es selber in der Hand es zu verhindern. Wenn es endlich „echte“ Flatrates oder vernünftige Dantenvolumen geben würde, würde sich kaum jemand für öffentliche Hotspots interessieren!

      Spannend ist doch zu sehen ob in unseren Nachbarländern mit ordentlichen Datenvolumen, der Schrei nach Hotspots auch so groß ist bzw. ob die Fördergelder zum Ausbau dort abgerufen werden?!

    • Die Telekommunikationsanbieten bieten selbst öffentliche WLAN Hotspots an. Telekom, NetCologne etc…..
      So schlecht kann es ihnen also nicht gehen, gell?

  • Die Idee öffentlicher Hotspots ist zu befürworten – der Weg ist aber der falsche. Wenn die EU vernünftige gesetzliche Rahmenbedingungen für öffentliche Hotspots schaffen würde gäbe es genügend ohne das Milliarden für die Schaffung und am Ende für den Betrieb aufgebracht werden müssten.

    • Dann bräuchte es aber erstmal wieder vernünftige Verträge, die ohne eine GB-Beschränkung wie Mobilfunkverträge arbeiten würden. Mit solchen Verträgen bietet doch niemand mehr Hotspots an, auch wenn es rechtlich ungefährlich wäre.

  • Und schon hat man wieder schöne Bewegungsprofile. Nadines iPhone gesichtet bei H&M, Rewe, Spiel-O-Thek. Da immer mit dem eBay Hotspot verbunden.

  • Immer wenn ich irgendwo in Ballungsgebieten bin und das Internet dann nicht mehr funktioniert, sehe ich das ich in irgend nem Wlan eingeloggt bin den ich zu 3Gs Zeiten wohl mal eingeben hab. Jetzt lösche ich diese Hotspots alle wieder um mein Handy normal im 3G/LTE nutzen zu können. Über Wlan wird es immer elendig langsam bis hin zum totalausfall.

  • Wichtig ist, das man nur WLAN mit Zugangsdaten benutzt. Kommt man so einfach rein und kann surfen, sollte man da ganz schnell wieder raus. Alles andere ist halb so wild. Denn der Standort oder Daten werden eh aufgezeichnet – Es muss aber nicht sein, dass der Bube am Tisch neben mir die Titten meiner Alten sehen kann. :-)

  • So ganz allgemein zum Thema VPN:
    Es gibt viele gute Anleitungen wie man mit der Fritzbox (wer darauf steht) oder auch mit dem Pi VPNs erstellt.
    Gerade mit Softether bekommt das auch wirklich jeder hin und man kann mühelos auch VPNs über SSL realisieren, falls andere Ports auf den Hotspots gesperrt wären.
    Dann ein Profil, auch dazu gibt es massig Anleitungen, erstellen und gut ist.
    Klar man muss mal ne Stunde investieren, aber es lohnt sich.

    • Oder ganz einfach die App Opera VPN installieren. Einfacher geht es nicht und dauert – je nach Downloadgeschwindigkeit – 1 Minute. Das Gute an der App: Auch wenn ich den Bildschirm abschalte und ein paar Minuten später wieder einschalte, organisiert die App im Hintergrund den VPN-Aufbau. Und das so lange, bis ich in der App VPN wieder ausschalte. Total easy.
      Fritzbox-VPN ist auch nicht schlecht, läuft bei mir aber nicht so stabil wie Opera VPN. Und ich muss jedesmal erst in die Einstellungen, um den VPN-Aufbau anzuschieben. Das ist mir zu fummelig.

      • Dass du mit dem chinesischem Opera von glücklich bist überrascht mich.
        Erstelle einfach ein Profil welches dich in fremden WLANs mit deinem VPN verbindet.
        Stichwort VPN on demand.

  • Es ist schlicht assozial das die beinennGratis internetzugang bekommen,und ander dafü bezahlen müssen.
    Gerade die Reichen können sich einen Wohnsitz mitten in der City leisten,
    und die bekommen noch gratis w-lan geschenkt.

    Der Single geringverdiener abseits muss dafgegn teuer bluten,
    für Fsmiöen ist rs ja kein problrm,denn ein 200 mbit/s zugang durch 4 ist immer noch pro person billiger als nen 16 mbit anschluß für den single.

    • Porsche Driver ;-)

      Armes Kerlchen, kannst Dir keine City-Wohnung leisten? Das können Millionen Deutsche nicht. Und wenn man die Prioritäten richtig setzt, rechen sogar 6 MBit Internet. Immer dieses Gejammer, und der Neid auf Andere. Es hindert Dich niemand, in eine WG mit nem 400-er Anschluss zu ziehen…..

    • Ja, Familien habens einfacher, da teilen sich alle Kosten durch 4, weil ja die Frau und die Kinder voll mit zum Einkommen beitragen, und Kinder ja dank Kindergeld gratis sind….
      Und Die Reichen, die sich eine Wohnung im Zentrum leisten, sind ja auch die Nutznießer des Gratis WLAN. Die brauchen es dringend, dass der Park vor der Haustür von WLAN-Schnorrern besetzt wird….
      Meingott @Stefan, bist Du wirklich so einfach gestrickt?
      Wer die Ironie nicht findet, ist blind.

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