Medienbibliothek organisiert lokale Musiksammlung
Wie Winamp für macOS: Re:AMP integriert eigene Medienbibliothek
Der klassische Musikplayer re:AMP für macOS hat nach Jahren des Stillstands ein plötzliches Funktionsupdate erhalten. Die nun verfügbare Version 1.7.0 erweitert die Anwendung um mehrere Funktionen und bringt erstmals eine integrierte Medienbibliothek mit.
Damit entwickelt sich der Player weiter, der sich bewusst an der Gestaltung und Bedienlogik von MP3-Klassikern wie Winamp orientiert.
Wir hatten bereits im vergangenen Jahr über re:AMP berichtet. Damals fiel uns unter anderem auf, dass die zuletzt veröffentlichte Version aus dem Jahr 2020 stammte. Mit dem neuen Update wird die Anwendung nun wieder aktiv weiterentwickelt.
Medienbibliothek organisiert lokale Musiksammlung
Die wichtigste Neuerung ist eine zentrale Medienbibliothek. Sie durchsucht lokale Ordner nach Musikdateien und übernimmt diese automatisch in eine strukturierte Sammlung. Titel lassen sich anschließend nach Künstler, Album, Genre oder Erscheinungsjahr sortieren und durchsuchen. Auch Playlists können direkt aus dieser Bibliothek erstellt oder angepasst werden.
Wenn sich der Inhalt der überwachten Ordner verändert, aktualisiert sich die Sammlung automatisch. Neue Titel erscheinen daher ohne manuelle Schritte in der Übersicht. Ergänzend unterstützt re:AMP nun auch Wiedergabelisten mit der Dateiendung M3U8.
Der Player bleibt dabei seinem ursprünglichen Konzept treu. Die Anwendung konzentriert sich weiterhin auf die lokale Musikwiedergabe und verzichtet auf soziale Funktionen oder integrierte Streamingdienste. Nutzer arbeiten mit Dateien, die direkt auf dem Mac gespeichert sind.
Klassische Bedienung mit anpassbarer Oberfläche
Auch die Unterstützung für sogenannte Skins bleibt erhalten. Damit lässt sich das Erscheinungsbild des Players anpassen. Neben modernen Designs können weiterhin Oberflächen genutzt werden, die ursprünglich für den Winamp-Player entwickelt wurden.
Weitere Änderungen betreffen vor allem die Leistung und Stabilität der Anwendung. Laut Entwickler wurden zahlreiche Fehler korrigiert und interne Abläufe beschleunigt. Die aktuelle Version wird weiterhin als Beta bezeichnet und richtet sich auch an Nutzer, die Rückmeldungen zur weiteren Entwicklung geben möchten.




Macamp
Hat man noch Musik auf dem Rechner? Das läuft doch alles über Apple Music…?
Oh ja. „Man“ hat noch lokale Musik. Sogar sehr viele Titel. z. B. wenn man als DJ arbeitet. Oder z. B. Wenn man ohne Internet Musik hören möchte. Oder wenn…
Nutzt man noch Apple Music oder Spotify? Das läuft doch alles über Navidrome auf dem eigenen NAS…?
Hatte mich schon gefreut – bis ich auf die Seite gegangen bin.
re:amp.ru