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"ein Regelwerk für alle"

Vor Tim Cook-Anhörung: Apple sieht sich als großen Gleichmacher

19 Kommentare 19

Im Vorfeld der heutigen Tim Cook-Anhörung vor dem Monopol-Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses hat sich Apples Marketing-Chef Phil Schiller mit der Nachrichtenagentur Reuters unterhalten und gibt hier bereits Einblicke in die zu erwartenden Sprachregelungen des Unternehmens.

Dieses muss sich zusammen mit Facebook, Google und Amazon Fragen der Abgeordneten stellen, die die wachsende Marktmacht der vier großen Tech-Giganten unter die Lupe nehmen wollen.

Einer der wichtigsten „talking points“ Apples: Das Mitwirken an der Demokratisierung des Software-Geschäftes.

Der App Store, so das Selbstverständnis Cupertinos, habe Schluß gemacht mit Hinterzimmer-Gesprächen, willkürlichen Auswahlkriterien und Bevorzugungen, die in Zeiten von CD-ROM-Verkäufen in großen Elektronikmärkten an der Tagesordnung waren.

Eines der Dinge, die wir uns ausgedacht haben, ist, dass wir alle Apps im App Store gleich behandeln werden – ein Regelwerk für alle, keine Sonderangebote, keine Sonderbedingungen, kein spezieller Codes, alles gilt für alle Entwickler gleich. Das war bei PC-Software nicht der Fall. Niemand hat so gedacht. Es war eine komplette Umkehrung der Funktionsweise des gesamten Systems.

Dazu fällt uns aus dem Stegreif die Apple-Sonderregelung für In-App-Käufe bei Amazon Prime Video ein. Videos müssen hier nicht mehr über Apples In-App-Käufe abgewickelt werden, sondern werden direkt von Amazon berechnet.

Zudem hat Apple gesonderte Absprachen mit mehreren prominenten Entwicklern getroffen, um diese zur Rückkehr in den App Store zu bewegen – ifun.de berichtete.

Mittwoch, 29. Jul 2020, 8:38 Uhr — Nicolas
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  • Für alles ein Reglement und wir kriegen 30 Prozent.

    Frei nach Pumuckel, denn was sich reimt ist gut.

  • Mal was ganz anderes:
    Seit gestern wird mein iPhone 11 pro bei normaler Benutzung sehr warm bis heiß – hat dieses Phänomen zufällig noch jemand? Liegt es evtl an einem bestimmten App Update? Batterieanzeige sagt, die Facebook App hat den höchsten Verbrauch in den letzten 24 std. Aber es wird auch warm, wenn ich andere Apps offen habe…

  • Es ist erfreulich zu hören, dass Amazon ein „diktatorisches“ Unternehmen wie Apple ein wenig in Knie zwingen konnte.

  • Keine Probleme, bin sehr zufrieden.

  • Naja, also.. Apple mein bestimmt, dass sie das ja machen würden. Wenn die anderen Big Player nicht so querstellen würden.. weil die 30% eines großen Unternehmens würden sie ja auch gerne haben. Nur machen die großen, die nicht unbedingt auf den App Store angewiesen sind halt nicht mit. Um deren Apps jetzt aber anbieten zu können, müssen sie einen Kompromiss machen. Aber eigentlich ist alles gleich..

    So hört sich dass dann wohl an :)

  • Haha „alle gleich“ … Das glaubt doch denen kaum jemand.. google & facebook dürfen sicher mehr als ein indie Developer..

  • Die Marktmacht der großen Elektronikriesen hat mit Marktwirtschaft nichts mehr zu tun.

    Die Preise gerade bei Apple kratzen schon fast an der Sittenwidrigkeit, Facebook mit Instagram und Whatsapp ist ein klares Kartell.

    Aus diesem Grund muß sich etwas ändern!

  • Ich weiß gar nicht wie gleich man noch werden muss bis man die Software-Demokratie von Apple überhaupt zu versteht. Vor allem wird es vermutlich eher keinen demokratischen Grund haben das prominente Softwarentwicker dem Laden bereits vor einiger Zeit schon den Mittelfinger gezeigt haben und jetzt auch gleich wieder zu ganz demokratischen Gesprächen hinter verschlossenen Türen gesondert eingeladen werden sollen.

    Kann es vielleicht eher sein das uns so ein bisschen der Arsch auf Grundeis geht weil es für die ARM-Geschichte so gar keine richtigen Softwareknaller gibt diese Hardware reisserisch verkaufen würde?

    Für den bereits vorhandenen Kram braucht man keine neue Hardware.
    Erst gute Software ist die Majo obendrauf..

    Demokratie bei Software bedeutet eher genau das Gegenteil von dem was Apple seit Jahren treibt.

  • „[…] dass wir alle Apps im App Store gleich behandeln werden“

    Die Betonung liegt auf „im App Store“ – zuvor entscheidet Apple bereits, welche Apps überhaupt in den App Store kommen und genau das ist doch das Problem.

    Und wer soll eigentlich das Märchen von der Gleichbehandlung glauben, wenn es quasi immer irgendwelche Sonderkonditionen für ausgewählte Dienste/Apps gab?

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