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10-Euro-Gutschein zum Start

Vor Ort Aufladen: Amazon bietet Bargeld-Einkauf an

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Entgegen dem Branchentrend, zeigt der Online-Händler Amazon aktuell ein Herz für Bargeld-Einkäufe und bietet Nutzern mit der neu eingeführten Option Vor Ort Aufladen jetzt eine Möglichkeit an Amazon-Bestellungen mit Bargeld abzuwickeln.

Aufladen

Das neue Feature soll den Amazon-Einkauf ermöglichen, ohne dafür Bankdaten oder Kreditkartendaten zu hinterlegen und setzt den Besuch bei einem der bislang sechs teilnehmenden Einzelhändler (Avec, Cigo, KKiosk, P&B, DB Service Store & U-Store) voraus.

Wer hier bei einem der Partner im Bahnhofsbuchhandel und Reisebedarfsgeschäfte vorstellig wird, kann einen zuvor erstellten Barcode vorzeigen und so Bargeld auf das persönliche Amazon-Konto einzahlen. Der Barcode muss im Vorfeld vorbereitet werden und entweder auf dem Handy angezeigt oder auf Papier ausgedruckt werden.

Für die erste Aufladung: 10 Euro geschenkt

Um potentiell interessierte Anwender dazu zu überzeugen die neue Aufladefunktion zu nutzen, fährt Amazon derzeit eine Spezial-Aktion. Wer bis zum 31. Oktober mindestens 30 Euro Bargeld über Vor Ort Aufladen auf sein Amazon-Konto zahlt, erhält von Amazon einen 10 Euro Gutschein.

Für den neuen Service fallen keine Gebühren an. Offene Fragen klärt Amazon auf der Sonderseite amazon.de/vorortaufladen.

Aktion

Mittwoch, 01. Aug 2018, 17:10 Uhr — Nicolas
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  • Only in Germany.

    Es ist einfach nur noch zum Fremdschämen.

    • Stimmt, Fremdschämen für die Bevölkerung in anderen Ländern, die immer häufiger auf anonymes Bezahlen mit Bargeld verzichten und dadurch tendenziell immer höhere Preise bezahlen (durch umfassende Datenanalyse durch Kreditkartenanbieter und Händler, die durch teilweise gezielt ja nach Kunden höhere Preise verlangen)
      Außerdem denken die Bargeld-Ablehner anscheinend nicht daran, dass für jede Art von Electronic Payment nicht nur Elektronik sondern auch Elektrik erforderlich ist, sprich diese Art des Bezahlens wesentlich störungsanfälligen ist.
      Es ist wirklich zum Fremdschämen, wieviele sich von der Anti-Bargeld-Lobby aus Banken, Kreditkartenfirmen und Handelsorganisationen einlullen lassen, durch Pseudo-Zukunfts-Geschwafel.
      Ich selber nutze alles, Bar, KK und Banküberweisung und überlege durchaus, was ich wofür nutze. Es hat eben auch alles Vor- und Nachteile, und verzichten möchte ich auf gar nichts davon.

      • Sehr schön und fundiert beschrieben! Ganz davon ab, dass ich die gleichen waren dann doch lieber beim Einzelhändler mit Bargeld kaufen könnte und nicht bei Amazon kaufen müsste. Worüber man hier übrigens noch nicht berichtet hat ist der Umstand, dass man sich Europa weit überlegt, Apple einen Kartellverstoß vor zu werfen. Apple muss NFC für andere Anwendungen öffnen, darauf Willmann hin wirken.

      • Besser hätte man es nicht formulieren können. Perfekt :)

      • khw, ein wirklich schöner Kommentar.

    • Ein Zahlungssystem von dem Vorhandensein von Strom und Internet abhängig zu machen ist einfach grob fahrlässig, daher hat die Bargeldliebe der Deutschen schon seine Berechtigung.
      Ansonsten kann man bei der kleinsten Krise direkt mit den Plünderungen im Supermarkt anfangen. Zum Beispiel, wenn wegen der Hitzewelle mehrere Kraftwerke runtergefahren werden müssen, oder Infrastruktur gehackt und lahmgelegt wurde.

      • Ach so, und Geldautomaten oder Bankschalter arbeiten selbstverständlich auch ohne Strom und Netzwerkverbindung…?!
        Oder wieviel Monatsgehälter hast du stets unterm Kissen oder in der Hosentasche auf Lager liegen..?
        Hier auf dem Land ist es selbst mit funktionierendem Strom und Netzwerk manchmal schwierig, wenn keine Kohle mehr im Automaten ist oder dieser mal wieder kaputt ist…
        Ich kann diese hanebüchenen Argumente nicht mehr hören.

      • Hitzewelle? Das nennt Ihr Hitzewelle? Wie das wohl in Arizona mit den Kraftwerken läuft bei 50 grad.

  • Die ganzen Bargeldfetischisten machen sich jetzt vor Freude ins Höschen!

    Respekt an Amazon.. Sowas zu erkennen und drauf einzugehen.

    Sowas von über Deutsch! :D

    • Was hast Du gegen leute, die in Bar zahlen wollen? Ich kann das teilwesie schon verstehen. Zahle zwar selbst fast nichts mehr in bar, aber deswegen habe ich nihts gegen Barzahler. Man muss ja nicht unbedings ALLES transparent machen.

      • Habe absolut nichts gegen Leute die Bar zahlen. Nur gegen die, die beim Anblick einer Karte sofort durchdrehen und meinen, dass man das Bargeld abschaffen will.

        So ist Deutschland eben.. entweder oder. Typisches schwarz/weiß denken. Leute die zwischen den Stühlen stehen und rational denken, gibt es immer weniger.

    • Ist nur die Frage was besser ist: Bargeld Fetischist oder Konsumtrottel, der allen Trends der Lobby und Großkonzerne mit Scheuklappen hinterher rennt

      • Eben.
        Genau wie Martin grad geschrieben hat: Schön immer nur schwarz/weiss denken.
        Finde einfach mal was dazwischen.

  • Kann man nur Daumen hoch zeigen. Je mehr Optionen, desto besser. Und ohne Gebühren. Amazon hat verstanden und ist so langsam hier angekommen. Wenn sie jetzt auch noch Läden wie in den USA eröffnen, kann Amazon wirklich Punkte gewinnen.
    Und das wird Amazon sicher auch einiges kosten. Wenn sie jetzt noch mit den Gewerkschaften einen Konsens finden, würde mir den Einkauf bei Amazon leichter fallen.

  • Amazon bietet die Möglichkeit Schwarzgeld los zu werden.
    Das ist für Amazon bestimmt ein gutes Geschäft.

  • Wenn da Bargeldfetischisten einzahlen glauben die ihrem eigenen gesülze nicht xD.

    Den einzigen Vorteil den Bargeld hat ist die Anonymität.
    Wer jetzt glaubt oh super da bin ich ja anonym, die kriegen meine Daten nicht, sollte mal überlegen das Amazon dennoch Daten zum einkaufsverhalten aufzeichnen kann, haben ja deine Versandadresse und deinen Namen xD

  • Die Antwort Amazons auf Apple Pay in Deutschland.

  • Ach, Amazon steigt jetzt auch ins Geldwäsche Geschäft ein. Clevere Burschen!

      • Einfach ausgedrückt.

        Du zahlst deinen Handwerker Schwarz, so konnte der Handwerker diese Geld bislang nur bei Lokalen Geschäften wieder los werden und somit sich Ware kaufen aber nicht bei Amazon. Nun können sie mit diesen Geld aber Ihr Amazon Konto aufladen und somit eigentlich alles sich kaufen was Amazon so im Angebot hat.

      • Naja Guthaben Karten von Amazon kann man auch Bat bezahlen ….der Vergleich hinkt

    • Ging bisher auch schon….Stichwort Geschenkgutschein

  • Wo liegt da der Sinn bzw der Unterschied zum Geschenkgutschein den ich auch mit Bargeld kaufen und dann als Guthaben auf Amazon parken kann?!?

  • Wie holt man ohne Bargeld egtl nen 10er Weed?

  • Ja, klar, nur weg mit dem Bargeld. Wenn dann wirklich alles nur noch über Banken und Kreditkarten-Buden läuft, dann hopp hopp rauf mit den Gebühren – denn die Alternative Bargeld gibt es ja nicht mehr. Über die Vernichtung eines weiteren Stück Privatsphäre haben sich in dem Kontext hier bereits andere, die das Denken noch nicht aufgegeben haben, ausgelassen – muss ich also nicht wiederholen.

    • Na, da haben wir aber Glück, dass Bargeldverfügungen (selbst bei der eigenen Bank, von fremden Automaten ganz zu schweigen) keine Gebühren kosten…
      Und zu diesem ewigen Thema „Privatsphäre“, „Anonymität“ etc: Warum gehen eigentlich alle immer nur vom jetzigen Status Quo aus? Wer sagt denn, dass es nicht Anbieter / Banken gibt / geben wird, die auf den Zug aufspringen und gerade für „privatsphäre-sensible“ Kunden wie dich Systeme entwickeln (ähnlich wie auch immer wieder neue Systeme entwickelt werden), die ein bargeldloses Zahlen ohne Rückverfolgbarkeit erlauben? Ganz einfach wäre ein System auf Guthabenbasis, mit dem man eine Karte/Chip (die nicht zwingend von der Bank sein muss) „aufladen“ kann und dann am POS der notwendige Betrag direkt von der Karte wieder abgebucht wird. Der Guthabenbetrag wird direkt lokal auf der Karte gespeichert. Ohne jedesmal online Verbindungen zu Banken etc. herstellen zu müssen. Bieten z.B. viele Nahverkehrsbetreiber als aufladbare Guthabenkarte bereits an (z.B. in New York, in D natürlich nicht, da kann man vorsintflutlich „Streifenkarten“ abstempeln…).
      Gab es auch schonmal vor etlichen Jahren. Nannte sich „Geldkarte“. War von der Idee her gar nicht so schlecht. Aber wohl einfach seiner Zeit voraus…

  • Ich versteh den Unterschied zur Gutscheinkarte jetzt nicht ganz. OK ich bin nicht mehr an die Fix-Beträge (25, 50, 100) gebunden, aber sonst ist es doch vom Sinn her das gleiche, oder?

  • Warum kooperiert Amazon da nicht mit Barzahlen.de?? Die haben ein ähnliches system und weit aus viel mehr Einzelhandelspartner!

  • Sollen die Amazongeschenkkarten komplett abgeschafft werden? Mit diesen kann man schon länger Warez etc. Im Netz bezahlen, da diese im Gegensatz zu der vorgestellte. Methode anonymisiert sind (Für den Zahler).

    Ansonsten besteht hier kein Unterschied zu Gutscheinen, außer der Betragsflexibilität.

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