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Update-Offensive bei Adobe: Neu in Photoshop, InDesign, Lightroom, Rush

22 Kommentare 22

Für viele Anwender kamen die zahlreichen Adobe-Udpates der vergangenen Tage unerwartet. Neben der Einführung der Photoshop Camera in der vergangenen Woche bietet der Konzern zahlreiche neue Werkzeuge und Funktionen in Anwendungen wie Photoshop, Lightroom und InDesign an – nach Angaben des Unternehmens eine direkte Reaktion auf die „Turbulenzen der zurückliegenden Monate“, die zu einer Explosion der Kreativität in der Community geführt hätten. Doch was genau ist neu?

Photoshop Motiv

Subjektauswahl für Photoshop

Die Bildbearbeitung Photoshop führt als Teil ihres größten Feature-Updates bislang die Subjektauswahl ein, mit der sich ganze Personen per Mausklick auswählen und freistellen lassen.

„Auto Reframe“ für Premiere Rush

Die schlichte Video-Bearbeitung Premiere Rush, die das schnelle Erstellen von Social-Media-optimierten Bewegtbildinhalten ermöglicht, unterstützt nun Auto Reframe.

Damit kann etwa ein horizontal aufgenommenes Video schnell in ein vertikales oder quadratisches Format umgewandelt werden, ohne den Fokus der Handlung zu verlieren. Auto Reframe startet im Juni in die öffentliche Beta und soll später im Jahr für alle Rush-Anwender verfügbar sein.

Mehr Inhalte für Adobe Live

Die Zugriffe auf die Video- und Tutorial-Inhalte auf Adobe Live haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie verdoppelt, als Reaktion darauf hat Adobe die Menge der produzierten ebenfalls Inhalte mehr als verdoppelt und erstellt neue Inhalte mit lokalen Künstlern im Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland.

Live-Streaming für Fresco, Bearbeitungen in Lightroom

Nach und nach hat Adobe die Streaming-Option von Adobe Fresco mehr Anwendern zur Verfügung gestellt – in den kommenden Monaten sollen nun alle Anwender der Zeichen-App ihre Kreativ-Sitzungen ins Netz streamen dürfen.

Fresco

In Lightroom können Fotografen ihre bearbeiteten Bilder im Entdecken-Bereich der App zur Verfügung stellen. Wer hier „Bearbeitungen freigeben“ auswählt veröffentlicht nicht nur das Ergebnis-Bild, sondern auch die Bearbeitungen, die verwendet wurden, um dorthin zu gelangen.

Profi-Suche bei Behance

Das Kreativ-Portal Behance freut sich über eine aufgebohrte Suchfunktion, die nun die Auswahl spezifischer Stilrichtungen zulässt, Bilder bestimmter Kamera-Modell zutage fördert und animierte GIFs durchforsten kann.

Suchfunktion Behance 1500

„Share for review“ in InDesign

Um auch im Homeoffice schnelles Feedback von Kollegen zu erhalten, inkludiert InDesign jetzt die neue Option „Share for review„. Diese gibt bearbeitete Projekte an Kollegen zum Prüfen und Kommentieren frei.

Bessere Farbton-Steuerungen für Lightroom

Mit neuen Steuerelementen für lokale Farbton-Manipulation können Lightroom-Anwender granularere Änderungen an Dingen wie Hauttönen vornehmen, ohne die Farbe des gesamten Bildes zu beeinflussen.

Neue App-Icons

… die wir an dieser Stelle nicht kommentieren wollen.

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Donnerstag, 18. Jun 2020, 9:44 Uhr — Nicolas
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  • Christian Pusch

    Hm ich glaub ich werde testweise doch mal ein Adobe-Abo abschließen müssen.

    Mit Affinity Photo komm ich im Bereich Bildbearbeitung einfach nicht an die Resultate die ich mir wünsche. Auch stundenlange Videotutorials etc. helfen mir aktuell nicht mehr weiter.

    Zu Schade dass hier nurnoch ein Abo möglich ist….

    • Geht mir genauso. Ich habe das wirklich versucht, aber in Sachen Handling ist Adobe dann doch weit vorne.

      • DAS ist gerade nicht so. Ich arbeite seit 2002 mit der Adobe CS (jetzt CC) und bin jetzt zu Affinity gewechselt, weil mich Adobe nur noch abgenervt hat. Affinity ist in der Bedienung und größtenteils in der UI eine deutliche Verbesserung zu Adobe.

    • Was imho wesentlich günstiger auf 2-3 Jahre gerechnet ist, als sich eine Vollversion zu kaufen, die dann eben nicht regelmäßig quasi jeden Monat mit neuen Features versorgt wird, sondern ein kostenpflichtiges Update verlangt. Das wird leider immer wieder vergessen. Die Abo-Frage stellt sich eigentlich nicht, eher ob generell der hohe (Kauf-)Preis für das Angebot gerechtfertigt ist, aber solange es keine Alternative gibt, bleibe ich gerne dabei.

      • Kommt auf die eigenen Anforderungen an.

        Bei Fotografie als Hobby mit gelegentlicher Photoshop-Nutzung wäre mir ein Einmalkauf alle 2-3 Jahre (je nach Preis der Software) dann doch lieber als monatlich 10-13€ abzudrücken.

    • Fühle mit dem Funktionsumfang & möchte trotzdem das hier mal stehen lassen:

      Adobe Photoshop Erscheinungsjahr, 1990
      Affinity Photo Erscheinungsjahr, 9. Juli 2015

      Für aktuell 28 Euro pro Plattform & Anwendung ist Affinity für ein breites Spektrum, gerade für Kleinere mMn SEHR ATTRAKTIV.

  • Besser gehts nicht. Geil, was im Fotoabo für den 10er mittlerweile alles dabei ist, perfekt miteinander verknüpft dazu.

    • Naja was die Performance angeht eher unterirdisch, Zehner hin oder her. Lightroom zum Beispiel macht kaum mehr Spaß

      • Alter Rechner? Schwacher Rechner?
        Auf meinem MB Pro von 2012 läuft die ganze CC Suite flüssig, einzig bei der Cloud Lightroom Variante merkt man langsam das Alter.

      • Gerade die neuen LR Versionen laufen bei mir richtig gut!

      • Man muss auch wissen, was man mit Lightroom macht. Das ist kein Klickibuntifilterprogramm. Wenn dir die Performance nicht stimmt, solltest du vielleicht mal die Grundlagen checken: den Cache immer so groß wählen wie dein aktuelles Projekt, Hardwarebeschleunigung im Entwickelnmodul aus, Vorschaubilder immer in 1:1 rendern. Ein angemessener Computer macht es natürlich noch runder.

      • Performance?? Stimmt auf meinen Rechner von 1990 gibt es auch leichte Probleme. iMac 2012, sehr flüssig.

  • Es sind wieder mal ein paar nette Features bei den Updates dabei. Allerdings frage ich mich, was die sich bei den Icons gedacht haben. Durfte da der Praktikant ran? Gefühlt sehen die wie in Paint zusammengebastelt aus. Und wenn die die noch weiter optimieren, gibts dann beim nächsten Update nur noch ne einfarbige Fläche und die Apps unterscheiden sich nur noch in der Farbe?

    • Aus Sicht der Usability ist das ein genialer Schachzug. Die Anwendungen der CC kommen auf immer mehr Endgeräten zur Anwendung und durch die Reduktion des Rahmens entfallen Probleme bei der Darstellung des Logos bei runden Anwendungen. Auch die abgerundete Ecken kommen ja ohnehin im App-Icon zur Anwendung. Es gibt eine Farbsystematik, das unveränderte Wording nennt Adobe »Mnemonic System« und hat absolut seine Berechtigung. Die Marketingleiterin schreibt im aktuellen Blogeintrag dazu ein paar ganz interessante Zeilen. (https://theblog.adobe.com/evolving-our-brand-identity/) Also wenn das von einem Praktikanten kommt, dann sollte Adobe sich diesen asap ins Team holen.

  • Ist bei irgendjemand das LOGO der Adobe Creative Cloud App so schön bunt geworden, bei mir ist es immer noch nur rot.

  • Dank Affinity bin ich zum Glück nicht mehr drauf angewiesen. War eine riesen Umstellung, aber mittlerweile läuft es sehr gut. Ich muss auch zugeben, seit der Cloud Einführung, habe ich das subjektive Gefühl, dass sich bei Adobe so gar nichts getan hat. PSD auf dem iPad war eine Lachnnummer. Lightroom ist nach wie vor noch konkurrenzlos. Adobe verpennt mir leider auch zu viel im Web-Bereich. Die Apps geben einem imme rnoch nicht das Gefühl angekommen zu sein. Procreate ist so viel besser. Im Kombi mit Goodnotes und Affinity der beste Workaround für schmales Geld. Aber wer hat denn bitte das PsC-Icon verbrochen? Als ich das gesehen hatte, dachte ich es würde sich um eine Fake-App handeln, die versucht Adobe zu kopieren. Hatte er Designer Urlaub und der Chef hats selbst in PowerPoint gemacht?

  • Danke für den Beitrag! Und die Antwort per Mail! Liebe Grüße

  • Ich habe kürzlich mein Master Abo in ein Photo Abo umgewandelt, da mir Photoshop und Lightroom reicht…
    Muss mir nur eine Alternative für InDesign , Illustrator und Acrobat PDF finden…
    Weiß da jemand etwas für Windows?

    • Affinity Designer (PSD) und Affinity Publisher (IND). Letzteres keine 1:1 Alternative, aber auf einem sehr guten Weg. Für mich reicht es vollkommen mal ein Printprodukt zu gestalten, was theoretisch auch nur mit Affinity Designer gehen würde. Affinity Designer steht meiner Meinung nach Illustratir in nichts nach. Teilweise sogar besser. aber Anfangs doch eine große Umstellung. Außerdem ist es weit aus perfomnater als die Adobe Tools. Wenn ich früher PSD CC gestartet hatte, waren sofort erstmal 10GB weg, reserviert für Adobe. Und mit ü50 Ebenen ging auch mein Rechner mächtig in die Knie (Macbook Pro 2015 i7). Bei Affinity ist nicht wirklich davon etwas spürbar. Noch nicht.

      • Dankeschön…..werde mir die Programme anschauen…
        Bei Adobe wollte ich wegen anderen Dinge noch bleiben und da ich überwiegend Photoshop verwende, habe ich mich dann nur für das Kleine Abo entschieden…
        Sind ja auch mal gerade 50€ webige(im Monat).

      • Einfach mal kündigen, habe mehrmals zwei Monate umsonst erhalten. Anschließend gekündigt und Neuabschluss für 35,99 €. Diesen Preis finde ich angemessen und das zahle ich gerne.

  • Ich frage mich immer wie viel Leute es wohl gibt, bei denen Paint ausreichen würde! Adobe hat es verstanden. Abo bedeutet mehr Einnahmen. Für alle Anwendungen im Original hätte man sich damals einen guten Wagen leisten können. Dem Profi-Anwender freut es. Für kleines Geld kann sich jemand, der mit den Programmen auch wirklich umgehen kann, nichts besseres zulegen. Der Instafilterheini, der damit angibt, dass er jetzt dem ach so schlechten Industrie-Standard-Anbieter den Rücken kehrt, weil die Funktionen in Ps, Illustrator, Indesign usw. zu schlecht sind, der kann sowieso eine JPEG Datei nicht von einer Vektorgrafik unterscheiden, geschweige denn erklären was der Unterschied ist. Danke Adobe. Du darfst gerne den Preis erhöhen um den Schund auszusortieren. Es gibt gute Konkurrenz, das stimmt. Aber so schnell wird keiner das Rad neu erfinden.

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