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Connect-Nutzer als Zielgruppe

Type Folio: E-Ink-Tablet reMarkable 2 erhält eigene Tastatur

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Die Produktkategorie der E-Ink-Tablets zur handschriftlichen Texteingabe wird mit Neuzugängen wie dem Amazon Kindle Scribe oder dem Lenovos Smart Paper zwar kontinuierlich erweitert, nach wie vor gehören die reMarkable-Geräte jedoch zu den beliebtesten Kandidaten, wenn es um die monochrome Digitalisierung der eigenen Notizen geht. Das reMarkable 2 erhält jetzt eine eigene Zusatz-Tastatur.

Remarkable Type Folio Square

Type Folio für reMarkable 2

Das so genannte Type Folio wird in den beiden Farbvarianten Ink Black und Sepia Brown auch mit einem deutschen Tastatur-Layout für jeweils 199 Euro angeboten. Die mit einer eigenen Abdeckung versehene Tastatur lässt sich ausschließlich in Kombination mit dem reMarkable 2 einsetzen und nutzt dieses auch als Energielieferanten. Über einen eigenen Akku verfügt die Zusatztastatur nicht.

Das Type Folio wiegt 453 Gram und bringt das reMarkable 2 und seinen Marker Plus-Eingabestift damit auf ein gemeinsames Gesamtgewicht von 878 Gramm. Die Tasten des Type Folio haben normale Keyboard-Größe; die Tastatur selbst lässt die Änderung des Anstellwinkels zum Display zu.

Connect-Nutzer als Zielgruppe

Nach Angaben des Anbieters sollen Tastatur und Stifteingabe dabei reibungslos ineinandergreifen. So lassen sich gerade getippte Textpassage direkt markieren oder mit zusätzlichen Skitten zwischen einzelnen Absätzen anreichern.

Das reMarkable-Team stellt das Type Folio für reMarkable 2 im offiziellen Hausblog vor und ergänzt mit dem neuen Accessoire, was Software-Updates in den vergangenen Wochen bereits vorbereiteten.

Remarkable Type Folio Stift

Vor allem Nutzer des so genannten Connect-Dienstes, der sich um die Synchronisation der reMarkable-Inhalte mit dem persönlichen Mobilgerät kümmert, können auf dem Smartphone angefangene Texte so nun direkt am Tablet weiterschreiben.

Wer bereits die 3 Euro pro Monat für den Connect-Dienst bezahlt, erhält einen Nachlass auf das Type Folio-Keyboard, dessen Höhe im eigenen reMarkable-Account eingesehen werden kann.

08. Mrz 2023 um 15:39 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Wieso ausgerechnet ein Gerät, dass es nur deshalb gibt, weil die Stifteingabe sich wirklich sehr wie auf Papier anfühlt, eine Tastatur braucht, ist mir unverständlich.

  • Kann mir bitte jemand helfen, damit ich über den eigenen Tellerrand schauen kann? Wozu benötigt man so ein Gerät? Im Berufsalltag schreibe ich mit den entsprechenden Apps auf meinem Ipad. Meine Tochter hat sich auf ihr Ipad eine Folie gemacht, damit es sich „realistischer“ schreibt. Bevor ich nachgeschaut hatte wie viel so ein Gerät kostet, dachte ich so an 100 Euro… Aber die kosten ja so viel wie ein Tablet, mit dem man viel mehr machen kann.

    • Ich glaube diesen Text von Dir findet man ( nicht unbedingt von dir ) unter jedem Artikel zu diesem Display / Geräte-Typ
      Eine meist freundliche Antwort darunter beschreibt dann:

      • In praller Sonne ablesbar
      • Sehr lange Akkulaufzeit
      • Schreibgefühl
      • Selbstleuchtende Displays sind einigen auf Dauer beim Lesen zu anstrengend für die Augen
    • Das iPad ist wie ein Computer. Das remarkable will eben das nicht sein. Schlicht ohne Störungen.

    • Ich habe beides. iPad und ReMarkable. Beide Geräte lassen sich und wollen unterschiedlich benutzt werden. Da führt kein Weg vorbei. Das eine ersetzt nicht das andere Gerät.

      Auf einem Glas zu schreiben ist ekelhaft. Aus dem Grund gibt es das ReMarkable.

    • Naja, den Nutzen kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. Es ist eben doch noch mehr wie ein Notizbuch. Das irritiert in vielen Bereichen in der Kommunikation deutlich weniger, als wenn das Ggü. ständig wischt und tippt und man das Gefühl hat, jemand liest nebenher noch seine Mails.
      Ich nutze selbst ein ipad, habe aber für den Zweck der reinen Notizen tatsächlich auch schon über so ein Gerät nachgedacht. Allerdings das große ABER, haben sie bereits erwähnt: Der Preis. Für so eine eingeschränkte Funktion ist der Preis viel zu hoch. Bei einem ipad relativiert sich das ganze, durch die Multifunktion. Bei um die 100€ würde ich wohl auch ja sagen…

  • Ich habe tatsächlich auch beides, iPad und reMarkable. Das letztere nutze ich anstatt Schreibblock bei Besprechungen, da iPad oder Laptop für Präsentation von Ergebnissen usw. herhalten müssen. Die OCR Funktion des reMarkable ist seit dem letzten Update richtig gut geworden. Es funktioniert nicht mehr nur beim Export einer Notiz, sondern jetzt auch direkt auf dem Gerät. Das Schreibgefühl auf dem Display ist wesentlich besser als auf einem Tablet oder einem Laptop mit Touch Screen. Aber eine Tastatur dazu?? Und gewicht dann bei ~800 g. Dann kann man auch ein Tablet mit Tastatur verwenden. Die „Killer Features“ des ReMarkable sind doch eigentlich: sehr leicht und handlich, ewig lange Akku-Laufzeit, gutes Schreibgefühl, einfacher Import und Export von Dateien.

  • Anfang 20. Jahrhunderts fragten sich deutsche Generäle, was das soll, mit den neuen Flugmaschinen. Kein Nutzen ! Bombe irgendwie aus dem Cockpit werfen ? Ha, ha, ha…
    Zeppelin ’s sind besser.
    Es ist immer tragisch, wenn etwas junges geschmäht wird. Oder gar zu Grunde geht…
    … bevor es vielfältig Nutzen bringen kann.

    Die eReader Technik ist eine zukunftsträchtige Lösung – und – wird vorraussichtlich im technischen Ensemble substituierend Einfluss gewinnen. Und dahingehend dann voraussichtlich begrüßenswerte Vorteile Einführen…

    Jeder Verkauf eines E-Ink Gerätes hilft dabei !

    Bisweilen sind diese Dinger erst einmal etwas für Nebensächlichkeiten ?
    Viele Menschen urteilen vielleicht so .
    „Teuer und Preiswerter zu bekommen…“

    Jedoch : für kreative Entdeckungen, welche ungestörte Konzentration und Muße bedürfen …

    … Und welche erholsam Entspannen – ja, denn im Flow Modus entsteht eine ruhige Ausstrahlung …

    … Kann jeder anbietende E-Ink Gerätehersteller, mit besonderen Vorteilen Werben !

    Es gibt Dinge die kann man nicht erklären : den Geschmack einer Apfelsine genau so wie die Freude am Umgang mit eReader mit Notizbuchfunktion nicht.

    Der Bemerkenswert wird meine nächste Anschaffung werden : wegen der Folio Hülle und deren Tastatur !

    Ich kann Beispielsweise eine längere Geschichte schreiben : mit handschriftlichen Briefen ausgeschmückt und handschriftlichen wunderlichen Glossen, am Rande der Seiten, welche den Leser vielleicht grübeln oder vermuten lassen. Außerdem kann ich Illustrationen dazu gestalten. Und wenn es mir gelingt : sogar in diesen Illustrationen versteckte Hinweise zeichnen…

    Der Möglichkeiten sind vielfältig Raum geben…
    … wo, darüber hinaus, ungestört gearbeitet werden darf.

    Ich habe einen Kindle Paperwhite und Kindle Scribe. Jedoch keinen Fernseher.
    Zurückgezogen lebe ich glücklich mit meiner Arbeit.
    Bescheiden und deshalb bereit und fähig die neue Technikart zu finanzieren.

    Mir gefällt es, wenn diese neue Technik sich irgendwann erfolgreicher etablieren kann !

    Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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