Einfach einmal durchlaufen lassen
SuperDuper! 4: Kostenlos zum bootfähigen Mac-Backup
Über den Start von SuperDuper! 4 haben wir bereits berichtet. Jetzt wollen wir euch noch einmal ins Gewissen reden und dazu ermuntern, die App auch tatsächlich einzusetzen. Wer sich bislang nicht um ein vollständiges Backup seines Macs gekümmert hat, kann das mit wenig Aufwand nachholen.
SuperDuper! Ein Backup-Klassiker, den wir seit über 10 Jahren empfehlen
Wer SuperDuper! bislang nur vom Namen kennt, sollte die Gelegenheit nutzen und zumindest einmal ein vollständiges Backup seines Macs erstellen. Mehr braucht es dafür nicht als eine externe SSD mit ausreichend Platz. Idealerweise entspricht deren Kapazität mindestens der Größe des internen Mac-Laufwerks.
Wir haben dafür eine externe SanDisk-SSD mit 2 TB verwendet und SuperDuper! anschließend einfach durchlaufen lassen. Trotz eines eher langsamen USB-C-Kabels war die Sicherung nach rund acht Stunden abgeschlossen. Das Schöne daran für einen unverbindlichen Test: Für ein solches vollständiges Backup muss SuperDuper! nicht mal gekauft werden. Die kostenlose Gurndversion reicht dafür aus.
Komplettes Backup ohne Kosten
Mit SuperDuper! 4 wurde die Anwendung Anfang August grundlegend überarbeitet. Neben einer neuen Oberfläche unterstützt die aktuelle Version unter anderem Hintergrundaufgaben, parallele Sicherungen und zusätzliche Speicherziele. An der grundlegenden Idee hat sich jedoch wenig geändert. Der Inhalt des eigenen Macs lässt sich so vollständig auf ein externes Laufwerk kopieren.
Die neue Version 4.0 wurde vollständig neu geschrieben
Das Ergebnis dient dabei nicht nur als Dateiablage. Fällt das interne Laufwerk des Rechners aus, lässt sich die Sicherung verbinden und der Mac nach einem Neustart wieder von diesem Stand aus verwenden. Genau für diesen Fall spielt SuperDuper! seine Stärke aus. Statt einzelne Dokumente, Einstellungen und Anwendungen mühsam zusammensuchen zu müssen, liegt eine vollständige 1-zu-1-Kopie des Systems bereit.
Nur Komfortfunktionen kosten (einmalig)
Bezahlt werden muss SuperDuper! erst, wenn die komfortableren Sicherungsfunktionen gefragt sind. Dazu gehören insbesondere die Smart-Updates, bei denen nach der ersten vollständigen Kopie nur noch geänderte Dateien übertragen werden. Version 4 ist nach rund 20 Jahren erstmals wieder eine kostenpflichtige Hauptversion und wird weiterhin ohne Abonnement angeboten. Die Einzelplatz-Lizenz kostet rund 50 Euro.
Für eine grundlegende Absicherung ist der Kauf aber keine Voraussetzung. Wer bereits eine passende externe Festplatte oder SSD besitzt, kann sie beispielsweise einmal pro Woche über Nacht anschließen und eine neue vollständige Sicherung erstellen. Damit liegt zumindest regelmäßig ein relativ aktueller Stand außerhalb des Macs.
SuperDuper! wird seit vielen Jahren gepflegt und senkt die Einstiegshürde erfreulich weit ab: herunterladen, Laufwerk anschließen, Sicherung starten. Wer seinen Mac bislang ohne vollständiges externes Backup betreibt, bekommt hier eine unkomplizierte Gelegenheit, das zu ändern.



Wo ist der Vorteil zur TimeMachine?
Dass du von der Sicherung booten kannst, das kann ich von meinem TimeMachine-Backup auf dem NAS im Heimnetz leider nicht.
Geht das denn bei defekter interner SSD bei ARM- Macs überhaupt?
Hier entlang: https://www.shirt-pocket.com/guide.php#ch-8-bootable-backups-and-restoring
Das steht dort nicht. Ein ARM-Mac bootet nicht, auch nicht von extern wenn die interne SSD defeket ist.
Habt Ihr das Booten von extern einmal ausprobiert?
Das würde mich auch interessieren
Backup nicht möglich, externe Festplatte zu teuer
Hä? Wo bitte sind externe Festplatten denn zu teuer? Ich finde eine 2TB 2,5″ externe HD LaCie rugged für knapp 135€ nicht teuer. Externe SSDs bekommt man auch für 140€ für ein TB.
Und du bist jemand der als erstes rumheult wenn er Datenverlust hat…
Danke für diesen Artikel.
Ich möchte gerne mein Catalina vom
Mac mini Late 2012 als Boot Medium haben.
Der Knackpunkt dabei ist jedoch: ich brauche ja auch immer ein Intel System auf dem ich dann dieses Backup Booten kann oder?
Natürlich. Catalina läuft auf aktuellen Macs nicht mehr. Grundsätzlich läuft ein Mac nur mit dem System mit dem er ausgeliefert wurde oder neuer. Darunter nicht mehr. Höchstens in einer virtuellen Umgebung.
Und auch nicht darüber richtig? Weil auf einem m1 Prozessor wäre sowas nicht bootbar?
Was ist der Vorteil zu Timemachine?
„Fällt das interne Laufwerk des Rechners aus, lässt sich die Sicherung verbinden und der Mac nach einem Neustart wieder von diesem Stand aus verwenden“
Das funktioniert aner nicht mit ARM-Macs, oder?
Dort muß doch zum einen zum externen Booten das Laufwerk vorher erlaubt werden und zum anderen bootet ein ARM Mac überhaupt nicht, wenn die interne SSD defekt ist, auch nicht wenn extern etwas bootnares dranhängt.
Oder hat sich das geändert?
Habt Ihr das getestet?
Ich habs mit ein iMac M4 getestet externe SSD ist bootfehig
Auch wenn die interne SSD defekt ist?
Und immer daran denken: Kein Backup, kein Mitleid! Oder: Backup, Backup, Backup.
Super Duper! Nutze ich sei Erscheinen der Software vor etlichen Jahren. Ich wurde nie enttäuscht.
Ich setze das Programm seit über zehn Jahren ein und es hat mir immer gute Dienste geleistet. Allerdings gibt es jetzt wohl einen gravierenden Unterschied: Back-ups müssen jetzt grundsätzlich auf einer Partition auf einem Laufwerk erstellt werden, was ja durchaus sinnvoll ist wenn man gleich mit einem Backup-System starten will. Bisher war es aber auch möglich ein Image zu erstellen was ich bevorzugt habe und was jetzt wohl nicht mehr geht. Die Images hab ich dann auf einem sehr großen NAS gespeichert, so dass ich auch gegebenenfalls auf sehr alte Versionen zugreifen konnte falls dies mal notwendig war, zumal sich die Images auch mounten ließen. Für mich bedeutet dies, dass ich wohl zu Time Machine wechseln muss.