Funktionale Alternativen zum Dyson HushJet
Handventilatoren: Erste Modelle dienen auch als Powerbank
Der HushJet Mini Cool von Dyson hat Handventilatoren in diesem Sommer überraschend viel Aufmerksamkeit verschafft. Das 99 Euro teure Modell ist bereits seit seinem Marktstart im April regelmäßig vergriffen. Gegenüber Bloomberg erklärte Dyson im Juli, dass die Nachfrage die eigenen Erwartungen übertroffen habe. Nachlieferungen bei Handelspartnern seien teilweise innerhalb weniger Stunden wieder ausverkauft gewesen.

Dabei ist Dyson längst nicht allein. Kleine Handventilatoren sind in diesem Sommer vielerorts zu sehen. Auf Amazon finden sich inzwischen zahlreiche No-Name- und weniger bekannte Anbieter, deren Modelle teilweise deutlich größere Akkus und längere Laufzeiten als der HushJet versprechen. Die Preise bewegen sich dabei eher im Bereich von 25 bis 35 Euro.
Mit 10.000-mAh-Akku und USB-C
Ein Beispiel ist der aktuell für 33,99 Euro angebotene Warmco H3. Sein integrierter Akku besitzt eine Kapazität von 10.000 mAh und soll je nach Leistungsstufe bis zu 36 Stunden durchhalten. Auf höchster Stufe nennt der Hersteller rund zwölf Stunden Laufzeit.
Der Motor arbeitet mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute und soll einen Luftstrom von maximal 9 Metern pro Sekunde erzeugen. Fünf Leistungsstufen stehen zur Auswahl, der verbleibende Akkustand wird über ein kleines LED-Display angezeigt.
Interessant ist vor allem der USB-C-Anschluss. Dieser dient nicht nur zum Aufladen des Ventilators, sondern arbeitet in beide Richtungen. Der H3 lässt sich damit bei Bedarf auch als kleine Powerbank einsetzen und kann iPhone, iPad oder AirPods mit Strom versorgen.
Noch günstiger ohne Powerbank
Wer auf diese Zusatzfunktion verzichten kann, bekommt mit dem Warmco H5 eine noch günstigere Alternative. Das derzeit für 25,49 Euro angebotene Modell besitzt einen 5.000-mAh-Akku und soll sechs bis 18 Stunden durchhalten.
Auch gibt es einen Motor mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute, maximal 9 Meter Luftstrom pro Sekunde, fünf Leistungsstufen und eine LED-Akkuanzeige.
Während Dyson für den HushJet Mini Cool 99 Euro verlangt und eine maximale Akkulaufzeit von sechs Stunden nennt, versuchen günstigere Anbieter inzwischen mit großen Akkus und zusätzlichen Funktionen wie der Powerbank-Nutzung zu punkten.


Mir ist diese Powerbank Nutzung ein Dorn im Auge. Damit ist eine von zwei möglichen Powerbanks im Flugzeug schon mal belegt. Und im Aufgabegepäck geht auch nicht.
Den JisuLife Ultra 2 kann ich auch sehr empfehlen.
Weil ihr hier den HushJet von Dyson explizit erwähnt, hier mein Fazit zu diesem Gerät:
Der Hushjet ist ein Gerät, das ich als durchschnittlich empfinde und daher nur mit 3 Sternen bewerten kann. Beginnen wir mit den positiven Aspekten: Das Design, das Gewicht und die zahlreichen optionalen Einsatzmöglichkeiten sind erstklassig. Die Qualität und Verarbeitung entsprechen dem ambitionierten Preis. Nun zu den negativen Punkten: Die Lautstärke ist ein absolutes No-Go. Ich hatte zwar bereits viele Rezensionen dazu gelesen, konnte mir aber nicht vorstellen, wie laut er tatsächlich ist. Schon ab Stufe 3 ist der Ventilator eine Belästigung für das Umfeld, was seine Vielseitigkeit stark einschränkt. Im Büro haben sich meine Kollegen über die Lautstärke beschwert. Bei Telefonaten mit Headset fragt mich mein Gegenüber, ob ich am Flughafen bin, und in der S-Bahn ernte ich ständig Augenrollen. Wer kein Problem damit hat, aufzufallen, ist mit diesem Ventilator gut aufgehoben. Ich werde ihn als Gadget für zu Hause behalten, da der Luftstrom wirklich perfekt ist. Dem Dyson Marketing würde ich empfehlen, ihr Produkt in den verschiedenen angepriesenen Situationen selbst zu testen. Spätestens dann würden sie erkennen, dass sie ihre Arbeit überdenken müssen.
Bestellt über euren Link. Danke für den Tipp!