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Anbieter setzt Entwickler unter Druck

Spotify geht aktiv gegen Playlist-Umzüge vor

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Der skandinavische Musik-Streaming-Anbieter Spotify hat damit begonnen aktiv gegen Software-Anbieter vorzugehen, die Lösungen zum Umziehen von Musik-Sammlungen, Playlisten und persönlichen Favoriten von einem Musik-Streaming-Dienst zum nächsten offerieren.

Songshift App

Betroffen ist aktuell die für iPad und iPhone erhältliche Applikation Songshift, die den Austausch der eigenen Musik-Sammlung zwischen Apple Music, Discogs, HypeMachine, LastFM, Napster, Pandora, Qobuz, Tidal, YouTube und eben auch Spotify ermöglichte.

Die letztgenannten Musik-Streamer haben nun damit angefangen auf ihre Nutzungsbedingungen zu pochen und die Songshift-Macher dazu aufgefordert die Spotify-Kompatibilität aus der App zu streichen.

Anwendungen wie Songshift sind nicht nur bei bei Nutzern beliebt, die sich zum Wechsel ihres Musik-Streaming-Dienstes entscheiden – etwa weil der persönliche Zugang durch ein Familien-Abo ersetzt wird – sondern auch bei jenen, die für mehr als einen Streaming-Dienst zahlen und ihre Sammlung auf allen Plattformen auf einen Stand halten wollen.

Match Spotify Apple Music

Fast alle Anbieter gehen dabei nach einem vergleichbaren 1-2-3-Prinzip vor und exportieren zuerst textbasierte Song-Listen der zum Umzug vorgemerkten Wiedergabelisten. Diese werden im Ziel-Streaming-Dienst dann systematisch gesucht und erneut in einer gemeinsamen Playliste mit gleichem Namen kombiniert.

Anbieter setzt Entwickler unter Druck

Während viele soziale Netze ihren Nutzern bereits dabei helfen müssen, die eigenen Daten für einen Umzug ohne Hürden bereitzustellen, haben sich die Musik-Streaming-Anbieter noch nicht auf einen gemeinsamen Standard verständigt und erschweren Bestandskunden den Export der eigenen Musiksammlung.

Spotify jetzt sogar mit aktiven Drohungen. Wären die Songshift-Macher dem Wunsch nicht nachgekommen, hätte Spotify den Entwickler-Zugang blockiert.

So jedoch darf Songshift immerhin noch die Playlisten anderer Musik-Streaming-Anbieter in de Spotify-Katalog einpflegen – der Export von Spotify-Inhalten zu Apple Music, Tidal und Co. ist jedoch nicht mehr möglich.

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12. Okt 2020 um 07:18 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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