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Die 5 größten blocken als erste

Sperrverfügung: Jugendschützer lassen xHamster blockieren

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Das Gerichtsurteil vom vergangenen Dezember hatte den Weg für Onlinesperren frei gemacht, jetzt haben die Verantwortlichen der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) entschieden, dass dieser beschritten werden soll und angeordnet, dass deutsche Internet-Anbieter den Zugang zum Porno-Portal xHamster sperren müssen.

Peach Unsplash

Ein Symbolbild: Mehr bieten wir zum Thema nicht an

Eine Entscheidung, die einen vorläufigen Schlussstrich unter einen Rechtsstreit setzt, der schon seit 2020 schwelt und deutsche Jugendschützer gegen mehrere in Zypern ansässige Betreiber einschlägiger Porno-Portale positionierte.

Die 5 größten blockieren als erste

Diese kritisierten, dass Anbieter wie xHamster, Pornhub und auch YouPorn keine bzw. nur unzureichende Vorkehrungen treffen würden, um Kindern keinen Zugang zu den einschlägigen Angeboten zu gewähren. Als die Betreiber auch eindringliche Appelle tatenlos verstreichen ließen, setzten die Jugendschützer auf den deutschen Rechtsstaat und ließen klären, ob man die Webseiten dann blockieren dürfe. Ein Ansinnen, dem das Verwaltungsgericht Düsseldorf Ende 2021 grünes Licht gab.

Jetzt wird die Sperre also umgesetzt. Wie die Kommission für Jugendmedienschutz heute bekannt gab, soll das Porno-Portal xHamster gesperrt werden, so lange die Anbieter keine gesetzeskonforme Altersüberprüfung anbieten. Entsprechend habe man die „fünf größten deutschen Internetanbieterinnen“ nun in die Pflicht genommen, den Abruf der Seite „de.xhamster.com“ zu blockieren.

In den FAQs zum Vorgehen gegen Porno-Portale, die die KJM auf ihrer Webseite veröffentlicht hat, räumen die Jugendschützer ein, dass sich entsprechende Sperren grundsätzlich auch umgehen lassen würden, merken aber an, dass dies den besonders schutzbedürftigen Kinder eher schwer fallen dürfe.

03. Mrz 2022 um 18:34 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • „merken aber an, dass dies den besonders schutzbedürftigen Kinder eher schwer fallen dürfe.“

    Von was träumen die Nachts :-D :-D

  • Seinen DNS Anbieter zu ändern dürfte für Kinder schwer sein? Das mag ich mal bezweifeln ;-)

    • Kinder sollten keinen Zugriff auf den Router haben.
      Genauso wenig sollten Kinder Adminrechte auf einem Computer haben.

      Ohne beides wird es für Kinder also schwer!
      Ansonsten sind die „naiven“ Eltern das Problem.

      Aber nur eine Seite sperren macht halt keinen Sinn. Dann eher alle gleichzeitig!

      • prettymofonamedjakob

        Adminrechte auf einem Lokal zugänglichen PC zu bekommen, ist keine Schwierigkeit. Habe ich mit 10 problemlos geschafft. Geht heute in Windows noch genauso einfach.

      • Für den Konsum werden ja hauptsächlich Smartphones genutzt. Dort kann man kinderleicht einen anderen DNS selbst eintragen. Das hat mit Router und Adminrechten gar nichts zu tun.

      • marius müller westerwelle

        Meine Güte kein Wunder dass die Hüter meinen ein DNS Block reicht aus wenn selbst hier noch harte Überforderung herrscht. Wofür Zugriff auf den Router oder Adminrechte? Geht einfach in die Chrome Einstellungen und ändert den DNS dort ab… da das nur für den Browser gilt habt ihr da dann auch kein Problem mit irgendwelchen rechten oder Zugriffen :D

      • ähm… mobile daten? lol

      • marius müller westerwelle

        @hansi nicht jeder Rechner verfügt über ne sim Karte :) beim Handy ist das ganze bei ungemanagten devices ja in den Einstellungen easy zu ändern

    • Also ich habe mir als Kind so einiges beigebracht aus der Not heraus ;)
      Alles super geklappt und ohne aufzufliegen.

      • Das ist doch super! Dann kannst du deinen Kindern ausreichenden IT-Schutz anbieten!

      • Wenn ich Kinder hätte und die selbstständig herausfinden, wie sie meine erlterliche DNS Sperre umgehen können, dürfen sie meinetwegen auch Pornos gucken.

        Man muss hier aber auch fairerweise sagen, dass die wenigsten Menschen auch nur im Ansatz wissen, dass es einen DNS Server gibt geschweige denn was dieser tut. Mein Pi-Hole wird gemeinhin von Besuchern als Magie eines Informatikers akzeptiert.

  • So lächerlich. Es ist verdammt nochmal Aufgabe der Eltern sich um sowas zu kümmern. Nicht Aufgabe der Gesellschaft.
    Wenn Eltern nicht verhindern das ihre Kinder an ungeeignete Medien kommen, ist das deren Schuld. Es ist niemand anderes dafür verantwortlich….

    • Nicht alle Eltern kennen diese Seiten oder können z.B. einen pi-hole betreiben.
      Und viele Kinder habe Zugang zum Internet, z.B. durch ein iPad.
      Ich finde diese Erschwerung gut, so können Kinder nicht über diese Seiten „stolpern“.

    • Lass raten: Du hast keine Kinder.
      Wie willst Du das denn als Elternteil machen? Mit einem Webfilter? Der blockt aber auch gern mal völlig harmlose Sachen.

      Also mal ein Gegenvorschlag, wie Du das als Vater (oder Mutter) machen würdest.

      • Also ich bin Vater eines 12-Jährigen und bin mir sicher das er zumindest hier zu Hause nicht an Pornografisches Material kommt. Sein iPhone hat keinen Browser und meinen Mac darf er nur unter Aufsicht nutzen. WhatsApp hat er zwar, ist aber gesperrt und darf er auch nicht immer nutzen. Zusätzlich sind in meinem Router diverse Filter aktiv, welche ich selbst erst deaktivieren muss um auf solche Seiten zu kommen. Es gibt auch extra Pornografie-Filter. Hat man sich einmal damit befasst und auch mal richtig Zeit investiert, dann ist das alles möglich. Wir haben mit ihm darüber gesprochen und alle Gesichtspunkte erklärt. Das ist für ihn auch alles in Ordnung soweit und von daher…. jedoch geht keine Sperre, kein Verbot, kein GARNIX über eine ordentliche Aufklärung und die Erkenntnis, dass das was in solchen Videos zu sehen ist wenig bis nichts mit dem Alltag zu tun hat.

      • Dann schaut er das halt bei seinem Kollegen mit auf dem Handy.
        SO EINFACH ist das.
        Das lässt sich nicht technisch sperren, sondern nur erklären, dass es nichts für ihn ist und vor allem, dass dort ALLES gespielt ist und nicht der Realität entspricht!

      • Härteste Maßnahme:
        Festes VPN Profil auf dem habdy nach Hause und dort pihole erzwingen, zudem Port 53 ins Internet zu.

      • Wen. Das Kind alleine ist per Whitelist in der Fritz!Box. Wobei das schon falsch ist.

      • @tomw: Falsch geraten. Aber ich kenne mich mit IT auch sehr gut aus und mein ältester ist erst 8.

        Mir geht es darum, dass dadurch
        1. Weniger visierten Eltern geholfen wird und
        2. Kinder nur absichtlich und mit Aufwand an solche Seiten kommen.

        Mir ist klar, dass es Kinder trotzdem schaffen können – nur halt nicht durch „stolpern“. A la „Kumpel hat gesagt, dass man bei xamster niedliche Nager sehen kann“.

      • Ach komm schon, es benötigt je nach Browser 4 bis 6 Mausklicks um diese tolle DNS Sperre mit Bordmitteln zu umgehen. Auf ein Portal wie xhamster „stolpert“ man auch nicht ohne sich ein wenig gezielte Mühe zu geben. Und wenn der Kumpel drauf verweist, wird er die Anleitung, wie man den DNS Dienst wechselt, direkt mitgeben.

      • Der der hier schreibt

        „Sein iPhone hat keinen Browser“ <– garantiert nicht, der Browser ist essenziell in iOS integriert.

      • Und wie sieht das mit dem Internet seiner Freunde aus?

      • Ja, meinen ersten Zombiefilm ab 18 hab ich beim 7. Geburtstag eines Mitschülers gesehen.

      • Jaja, so n Gespräch hatte ich auch mit zwölf und wir hatten auch Kindersicherungen im Heimnetz. Der Taschentuchverbrauch hat aber auch nicht abgenommen. Wenn ein 12 jähriger Pornos will, kriegt er Pornos!

      • Trotzdem können Kinder dann alles bei bekannten oder in Schulen gucken. Andere Kinder haben immer was auf dem Handy.
        Das Kind kennt auch Google und weis damit wie man viele Sachen umgeht

    • +1!

      Eltern, die ihren Erziehungsauftrag auf die Gesellschaft abwälzen.

    • Dann sollten Pornos also auch normal wie FSK18 Filme im Laden stehen?

    • Eltern sollen sich darum kümmern…
      Als ob die das schaffen würden…
      Dann müssten ja alle Geräte weg, da es wirklich dank Tutorials etc kein Problem ist solche Schutzmaßnahmen einfach auszuheben.

      • Thomas Baukhage

        Schonmal davon gehört, dass Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht ist?
        Was ist an dem Wort „Pflicht“ unverständlich?

      • Theoretiker…
        Das ist so nicht umsetzbar.

      • Thomas Baukhage

        Doch, ist es. Erfordert natürlich den Willen der Eltern, dieser in unserem Grundgesetz geforderten Pflicht (GG, Art.6 Abs.2) nachzukommen.
        Wenn ich in einem Elternabend von einer Mutter vorwurfsvoll gefragt werde, wann ich denn endlich ihrer Tochter das Handy wegnehme, bezweifliche ich diesen Willen zur Pflichterfüllung!
        Wer hat den Kindern das Handy in die Hand gedrückt? Wer hat für die Kinder einen Providervertrag abgeschlossen? Wer hat dem Kinderhandy Zugang zum eigenen WLAN eingerichtet?

      • Jaja das liebe Grundgesetz, wenn man sich halt sonst nicht auskennt…
        Die Rechte und Pflichten umfassen auch den Teil der Erziehung, der Verantwortungsbewusstsein, Werte etc beinhaltet…
        Lehrkräfte haben eindeutig mehr zu tun als eine Lesung zu halten…
        Ganz schön kurz gedacht, weil eine Mutter so etwas fragt, sind ungleich alle Eltern unfähig.
        Und nein, nur weil es Gesetze gibt, sind diese nicht auf alles und jede Zeit 100% anwendbar.
        Hauptsache alle anderen sind immer nur in der Verantwortung…
        Erziehung ist Teil des Berufes einer Lehrkraft!
        Aber man sieht ja wohin es führt, wenn Lehrer keine Respektspersonen mehr sein wollen.
        Stumpf Vorträge halten und Ende… ekelhaft.
        Ich finde aber auch, dass viele Kinder bereits zuhause falsch auf ihr Leben vorbereitet werden, gibt halt genug Niedrigschwellige Personen da draußen.

      • Und das bloße „doch“, gibt dir nicht mehr recht, es ist kein Argument, sondern Trotz.

      • Ich will garnicht wissen, wie viel die Schüler heutzutage aus der Schule mitbringen, weil sie dort auf immer mehr solche Lehrer treffen…
        Interessierst du dich nicht für die Kinder, interessieren sie sich nicht für dich.
        Das schafft eine Gesellschaft, wie wir sie grad überall erleben… Contra, Kontern, Rebellieren.

      • Man kann so viel Mühe und Kraft investieren, bis man selbst keine Kraft mehr hat.
        Ist wie mit der Polizei, deren Pflicht ist der Schutz der Ordnung und Sicherheit und dennoch können sie dem nicht immer nachkommen.
        Weil es einfach nicht zu 100% geht.

  • Wenn man alle Porno Portale abschaltet wissen wir ja was daraus resultieren kann.

  • Gott sei Dank ist das endlich gesperrt. Wären die Jugendlichen nur abgelenkt und können jetzt wieder unbesorgt auf irgendwelche Casino-Seiten, Webseiten mit expliziten Gewaltdarstellungen und dubiosen Foren unterwegs sein.

    Ich will mir nicht ausmalen was passiert, wenn man unter 18 Jahren mal Pornos schaut.

    • „Mal“ sicher nicht…. Aber ich hab schon abgestumpften Umgang unter Jugendlichen mitbekommen, der echt traurig macht…

      • Den hat es vor Porno-Seiten auch gegeben. Hat immer was mit der Persönlichkeit und ggf. dem Elternhaus zu tun.

      • @Ben: Ggf ist er aber gesellschaftlich breiter geworden und betrifft nicht nur eine Randgruppe.

      • Eben. Es geht halt darum das da auch wirklich Zeug gezeigt wird das über normalen Beischlaf rausgeht und da ist irgendwann doch eine Grenze. Sonnst stellt man das Zeug doch gleich im Laden zu den anderen Filmen und nicht in den ab 18 Bereich.

      • @iGon Und das wird ohne Solche Websites natürlich spürbar besser… manche Träumen aber auch mit offenen Augen.

  • Cool da machen die jetzt wieder Live untereinander rum und Teeniemütter hat wieder Stoff für neue Folgen :-)

    • Bin gespannt ob das dann wirklich die Vergew… Statistik beeinflusst.
      Man sperrt den Jugendlichen alles, aber wird jetzt der Umgang deshalb besser?
      Aufklärungsgespräche finde ich da eine bessere Alternative.
      Und Personen, welche einen üblen Umgang miteinander pflegen, tun das auch ohne diese Seiten.

  • „The internet is for porn“ – und so werden Jugendliche einfach eine andere Seite aufrufen. Don Quijote gegen die Windmühlen.
    Ich wüsste aber gern, wovor die Jugendlichen geschützt werden sollen?!

    • Das frage ich mich auch. Nicht das wir hier bald US Verhältnisse haben. Mit 12 eine Waffe bekommen aber nichts über Sexualität wissen dürfen…

      • @Ben: Wenn Pornos deine Sexualität darstellt, Respekt. Natürlich wollen alle Frauen es an*l und deinen Preng*l bis zum Anschlag im Rachen haben. Alles prüde Jungfrauen, die es nicht wollen. Oih… Ich geh ins Bett, ich bin zu alt für diese sche*sse.

      • Martinx: ich bin mir nicht sicher wer hier ein fragwürdiges Bild von pornographie und Sexualität hat. Vielleicht liest du nochmal was du hier zum besten gibst.

        Habe übrigens nicht vor damit hier eine Position zum Thema zu beziehen.

      • @MartinX Nicht jeder Porno ist so…
        Es gibt auch Pornos für Pärchen oder speziell für Frauen, welche nicht solche Fantasien haben.
        Aber auch Frauen können anders.

      • @Davo: Natürlich gibt es die. Aber genauso gibt es alles mögliche andere auf diesen Websites. Und solche Filme die für Pärchen oder Frauen gedacht sind, sind doch wohl eher in der Unter- als die Mehrzahl.

        @Phil: Ben sollte sich Gedanken machen, wenn er glaubt, dass man sich mit 12 Jahren sein Sexualwissen über PORNOS holen sollte/muss.

        Meine Meinung, aber ich glaube nicht, das 12 jährige unterscheiden können, was auf den Seiten „normaler“ Sex und was „besonders“ ist. Um es mal bescheiden auszudrücken. Du findest auf den genannten doch f a s t alles.

      • Man findet im gesamten Internet alle Dinge…
        Deshalb sollte man ja den Umgang mit Medien etc in Kompetente Hände übertragen… will halt nur keiner machen.
        Die Eltern sagen die Gesellschaft ist dran und die Gesellschaft sagt die Eltern sind dran.
        Das Internet wie es heute ist, hat die gesamte Gesellschaft zu verantworten.

  • Also meine Internetanbieterin Vodafone Cable hat noch nichts gesperrt… ah ich vergaß, dass die Fritte nen anderen DNS hat!

    Tausende probieren es bestimmt wie ich aus und 5 gegen Willie wird heute in der extended Version gespielt!

  • Naja, sollte es per DNS umgangen werden können, würde man mit eingeschaltet Apple Privat Relay weiterhin auf die Seite kommen.

  • Jetzt, wo es „verboten“ ist, hat es wieder besondere Reize für die Zielgruppe

  • Wer sich wirklich sorgt, der kann ja seinen DNS auf Family friendly umstellen, etwa Cloudflare oder so.

  • Einfach spannend wie man sich hier drum kümmert! Tolle Sache! Die Pflichten der Eltern als gesellschaftliche Aufgabe. Da baumeln die Titten schon nachmittags auf den Privaten Sendern… Andere sperren für Schichtarbeiter dann noch solche Krimis wie Tatort vor 22 Uhr… Auch da wieder Eingriff und Jugendschutz. Und ja, alles was verboten, ist erst recht bei den Jugendlichen interessant! Bin gespannt, wann so ’ne Scheiße wir Telegram mal endlich geblockt wird! Oder das Darknet! Das wäre mal ne Maßnahme!! Aber alles gut…. wird schon die Jugend schützen ….

  • Entwarnung Jungs! Lt. Papier der Medienanstalt sollen nur Internetanbieterinnen tätig werden, um den Pornokonsum von Nutzerinnen zu unterbinden.

    Und dann ist der Text auch noch mit so vielen hübschen Sternchen gemschmückt, dass ich schon dachte , es wär wieder Weihnachten :)

  • Das ist ungefähr so sinnvoll, wie einem Taxifahrer den Stadtplan wegzunehmen.

  • Kriegsspiele und Ballerspiele sind besser.
    Und dann rumheulen wenn in Europa ein Krieg herrscht.

    • Genau, Putin hat zuviele Kriegsspiele gespielt. Das wird der Grund sein.

    • Kriegsspiele sind und waren nie das Problem, genau so wie Waffen es nicht sind.
      Es sind immer die Menschen.

      • Zitat der NRA? ;-)

      • Musste erstmal NRA im Internet suchen…
        Nein war meine persönliche Meinung.
        Aber wer versucht ein Computerspiel oder ein Film verantwortlich zu machen… Hat noch nie ein gutes Buch gelesen.
        Bücher bieten viel mehr die Möglichkeit die Fantasie anzuregen.
        Also sollten wir alle Bücher verbrennen?
        Noch nie gab es Studien dazu, welche Gewaltverbrecher Sparschäler nutzen, aber kaum liegt Tetris im Schrank… naja.

      • Und zum Schluss, der sinnlosen Diskussion, wer startet denn immer diese Kriege? 16-20 Jährige oder doch eher Menschen, welche solche Spiele nicht spielen…
        Das sind dann eher die Generationen mit einem schönen Film oder Buch…

      • Putin in CoD, Erdogan in Battlefield und Kim Jong-un spielt Wolfenstein…
        Albern.

  • Es ist der Auftrag der Eltern Kinder zu sensibilisieren! Also würde sie eine sinnlose Sperre abhalten! Das führt eher dazu das komplett unkontrollierter content in Gruppen verbreitet wird! Diese „jugendschützer“ waren sicher noch nicht sehr oft im Netz…

  • „Internetanbieterinnen“ … ach was, Judäische Folksfront sagt mein xPfirsich (gleich mal registrieren lassen…)

  • Ja, Eltern stehen hier in der Pflicht und ja, der Staat steht hier ebenfalls in der Pflicht. Zugang zu solchen Medien ist einfach nicht durch einen allein kontrollierbar. Man kann das Rhema nicht einfach auf eine Seite abwälzen.
    Ich würde es begrüßen wenn wir das Thema Pornografie und Sex mehr in den Vordergrund rücken und Aufklärungsarbeit leisten. Denn was ist denn schlecht daran? Es geht doch viel mehr darum mit den Kindern offen zu kommunizieren und nicht wie in Amerika alles zu unterdrücken und zu zensieren und am Ende ist es doch das Land mit dem höchsten Pornokonsum. Kinder sollten Zugang zu solchen Themen durch die Gesellschaft haben und lernen einen gesunden Umgang damit zu pflegen.

  • ich bin ja nie für Sperren, die von oben herab kommen.. das erzeugt Begehrlichkeiten und dreht zum Teil die Verantwortlichkeiten rum. Ich warte schon drauf, dass Waffenhersteller für die Schäden haften, die durch ihre Schießprügel entstehen.

    Statt Verbote wäre ich für Aufklärung, Medienkompetenz und nicht Hände vors Gesicht und dann „was ich nicht sehe, ist nicht da“

    Kinder werden sicher arg traumatisiert werden, wenn sie spontan ins Schlafzimmer poltern und ihre Eltern in eindeutig zweideutigen Posen entdecken…

    „kannst du die Mama nicht rumdrehen? ich will lieber nen Hund …“

  • Auch nur ein weiterer Schritt euch zur digitalID zu zwingen. Gewöhnt euch dran. Dabei wird es nicht bleiben.

  • Die EUDNS Studie besagt, dass der größte Teil der Internetbevölkerung seinen DNS nie ändert und kaum jemand auf Google DNS surft.

    Was sagt das aus? Das Leute die Geräte 1:1 verwenden und sich nicht groß darum kümmern (können), wie man schützt. Tatsache ist auch, dass man hier im Forum sicherlich Leute findet, die sich damit auskennen. Die entsprechen aber nicht dem Durchschnitt.

    Dazu kommt die Hürde die Geräte „kontrollieren“ zu können. Überall, ob Android oder Apple, Windows oder Nintendor/PS/XBox/MediaPlayer/… ist das anders und überall müsste man es sperren.

    Netzsperre daheim? Kein Problem für „uns“. Für unseren Nachbarn der Anwalt ist, für den anderen Nachbarn der am Band schuftet oder die Krankenschwester drüber: Kein Plan.

    Selbst auf der Fritz Box solche Sperren einzurichten oder auf einen „familienfreundlichen DNS“ umzustellen für manche schon echte Zauberei. Da will ich erst gar nicht mit „Sperren auf den Geräten gegen Änderungsversuche der Einstellungen“ und „Pi Hole & Zwangs-VPN“ reden.

    Was hier viele als „Reden mit den Kindern“ missverstehen (weil sie wohl selbst keine haben):

    Das ist Quatsch!!!

    Man kann mit Kindern über „Gefahren“ reden wie Drogen, Missbrauch, nicht im Dunkeln den Schloßpark durchqueren oder über Cyber-Sicherheit wie öffne keine Katzenbilder!

    Aber jugendliche Hormone und Triebe „abschalten“ geht nicht. Auch sexuelle Aufklärung hilft da nicht. Wenn Kinder was wollen, dann wollen sie es. Dann muss man die „Quellen“ beschränken denn am Ende sind die der kleinste gemeinsame Nenner. Und wenn die nichts dafür tun … dann abschalten. Passiert im Realleben ja auch. Wenn eine Strasse kaputt ist und niemand repariert sie, dann wird sie gesperrt und die Leute müssen das nicht manuell im Navi eingeben bzw. das Auto „weigert“ sich da reinzufahren. Wenn ein Sexshop Minderjährge reinlässt und/oder der Türsteher in der Ritze zu gutmütig ist, dann wird da dicht gemacht wenn keine Reaktionen auf Ermahnen folgt.

    • Naja, um beim Bild der Straßensperre zu bleiben: Die DNS Sperre ist ähnlich sinnvoll, als würde man die Straße offen lassen und einfach nur die Firma Falk und den ADAC zwingen diese aus ihren gedruckten Karten zu entfernen. Der DNS Resolver lässt sich für die meisten modernen Browser mit 4 bis 6 Mausklicks und null Tastaturanschlägen ändern. Selbst auf Mobilgeräten ist das kein Hexenwerk. Und das schaffen auch Kinder. Im Zweifel durch 5 Sekunden Googlesuche oder der Freund, der die URL geteilt hat, erklärt auch direkt wie’s geht. Alternativ etablieren sich sowieso binnen 24 Stunden neue Domains, die auf die gleiche IP weisen, sobald eine Domain gesperrt wird. Dann braucht es nichtmal einen anderen Resolver.
      Mit diesen vollkommen sinn- und wirkungsfreien Porno“sperren“ wollte sich wieder einmal nur irgendwer profilieren und irgendwie seinen Job rechtfertigen. Blinder Aktionismus ohne Sinn und Wirkung. Einfach nur die Absicherung eines Kostenposten.
      Und klar, man könnte die Webseiten auch richtig sperren, sodass sie nur noch via Proxy (z.B. VPN) angesteuert werden können. Aber das wäre noch bescheuerter und es ist absolut illusorisch anzunehmen, dass man Pornos aus dem Internet verbannen könnte und nicht selbst dann, wenn alle pornografischen Seiten ausgesperrt wären, dieses „Vakuum“ nicht binnen Tagen durch kleine Piratenserver wieder gefüllt werden würde.
      Das Internet ist fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Viele haben es zwar bis in die späten nuller Jahre ignoriert und als Quatsch abgestempelt. Aber auch in den Neunzigern musste man den richtigen Umgang mit diesem Medium lernen (auch damals gab es schon rotten dot com und Co, ebenso wie Drive-by-Malware etc.). Jetzt herrscht hingegen der Irrglaube, man müsste sich nicht mit diesem Medium tiefer auseinandersetzen um es nutzen zu können. Das ist jedoch falsch. Es geht schlichtweg nicht ohne Eigenleistung. Und wer das nicht einsieht, der hat einfach Pech gehabt und lernt halt im Zweifel durch „Schmerz“. So hart es klingen mag. Dieses Medium lässt sich einfach nicht beliebig beschränken und auch wenn das bedeutet, dass wir uns ständig mit Drecksäcken rumschlagen dürfen, die im Internet kriminell handeln, ist das irgendwie auch gut so (selbst China bekommt keine vollständige Zensur auf die Kette). Pornos sind wohl mit weitem Abstand das geringste Problem – zumal Angebot und Konsum von Pornografie in Deutschland sowieso nicht pauschal strafbar sind.

  • Ich schließe mich der Meinung von “derzoelli“ komplett an!
    Wieviel Verantwortung wollen die Eltern gegenüber ihren Kindern denn noch abgeben?
    Nicht genug, dass sie teilweise die komplette Erziehung den Schulen überlassen und die Lehrer dafür verantwortlich machen, dass ihr Kind bei Rot über die Ampel rennt!
    Eltern müssen endlich selbst Verantwortung übernehmen und ihren Kindern spezielle Zugänge zu bestimmten Seiten im Internet sowie die Dauer der Nutzung von digitalen Inhalten zu gestatten!. Auf jedem Smartphone kann man Seiten sperren und eine zeitliche Nutzungsdauer einrichten!
    Auch wenn Eltern technischverständlich nicht in der Lage sind diese Sperren einzurichten gibt es immer noch Famile oder Freunde oder Bekannte die man bitten kann, dies für sie zu machen!
    Ja, und wenn die Kids diese Sperren wieder aufheben oder irgendwie umgehen, dann müssen sie eben mit elterlichen Sanktionen rechnen!
    Aber alle Verantwortung an den Staat und somit auch an Schulen und Kitas abzugeben, finde Nachlässig und unverantwortlich!

  • ich vermute mal ganz stark, dass das Ziel dieser Blockade NICHT ist, einen Jugendlichen zu schützen … sondern die Zugriffe auf die Seite so weit zu reduzieren, dass es dem Betreiber weh tut weil die Einnahmen einbrechen …
    Der soll dadurch „ermutigt“ werden, endlich die schon lang geforderte „geeignete Einlasskontrolle“ einzurichten …

    wie gut DIE dann funktioniert bleibt abzuwarten …
    vermutlich is die Hürde schneller geknackt als eingerichtet, und hält dann nur noch den unversierten Ü18 davon ab sich das geschützte Gut anzugucken …

  • Wenn die Kid’s lernen, nach dem Geschlechtsakt im Gesicht abzuspritzen, könnte das aber positiv für die Entwicklung der Weltbevölkerung sein ;-)

  • Und wieso muss man jetzt diese Seiten sperren, nur weil manche Eltern zu bl**e sind, eine Sperren einzurichten? Freies Internet, wo?

    • Das sind doch nur DNS-Blocks, das Internet bleibt dadurch genauso frei wie auch davor schon. Optimalerweise benutzt man ohnehin nicht die DNS-Server seines Providers, sondern einen unabhängig(ere)n. Ich persönliche stimme den überwiegend vertretenen Meinungen hier zu und finde, das sollte Thema der Eltern sein. Leider ist Internet- und Medienkompetenz in Deutschland vielerorts nicht vorhanden. Als technisch minimal versierter Mensch kann man seine Kinder durchaus auch selber gut schützen. Meine ältere Tochter wird bald sieben und benutzt ohne Aufsicht oft ein altes iPad, hauptsächlich für Hörspiele. Andere Bereiche in iOS interessieren sie nicht, aber bald kommt sie in die Schule und ich denke mal, da wird dann auch etwas Tempo in anderen Bereichen aufkommen. Ich habe das Gerät bereits vorsorglich so sicher gemacht (durch diverse Einschränkungen, DNS-Filter usw.), dass ich da aktuell keine Sorgen habe. Bedauerlicherweise gibt es immer noch keinen Elternführerschein, dieses Thema würde ich da ansonsten relativ hochpriorisiert ansetzen.

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