Bordmittel in schöner Oberfläche
Speediness 2.0 setzt auf macOS 26 und zeigt Messwerte nun live an
Mit der Veröffentlichung von Version 2.0 hat die Mac-App Speediness ein größeres Update erhalten. Die Anwendung dient als grafische Oberfläche für Apples integrierten Netzwerk-Test networkQuality und richtet sich an Nutzer, die ihre Internetverbindung ohne Terminal-Befehle überprüfen möchten.
Bereits seit macOS Monterey ist networkQuality Bestandteil des Systems, blieb aber lange Zeit vor allem technisch versierten Anwendern vorbehalten. Speediness schloss diese Lücke früh und wird von uns auf ifun.de bereits seit 2021 begleitet.
macOS 26 wird Mindestvorausetzung
Mit dem Sprung auf Version 2.0 zieht Speediness bei den Systemvoraussetzungen nach. Die aktuelle Ausgabe setzt macOS 26 voraus und lässt sich auf älteren Systemen nicht mehr installieren. Für Nutzer, die weiterhin mit macOS 15 oder früher arbeiten, stellt der Entwickler jedoch frühere Fassungen auf der Projektwebseite bereit. Diese bleiben funktionsfähig, erhalten aber keine neuen Funktionen mehr.

Die Entscheidung für die neue Mindestversion hängt mit internen Änderungen zusammen. Speediness greift weiterhin auf Apples networkQuality-Werkzeug zurück, nutzt dabei aber aktuelle Systemfunktionen, die erst mit macOS 26 verfügbar sind.
Live-Anzeige während des Tests
Die sichtbarste Neuerung in Version 2.0 betrifft die Darstellung der Messergebnisse. Während frühere Versionen erst nach Abschluss des Tests Zahlen ausgaben, zeigt Speediness nun bereits während des laufenden Vorgangs die aktuell gemessenen Geschwindigkeiten an. Nutzer erhalten so ein unmittelbares Gefühl dafür, wie sich Download- und Upload-Raten entwickeln.
An der grundsätzlichen Messlogik ändert sich nichts. Speediness führt die Tests standardmäßig parallel aus, um typische Alltagssituationen besser abzubilden. Gleichzeitig laufende Datenströme, etwa bei Videoanrufen oder Cloud-Uploads, fließen so in die Bewertung ein. Neben klassischen Werten wie Durchsatz und Latenz wird weiterhin die Netzwerk-Reaktionsfähigkeit ermittelt. Diese Kennzahl beschreibt vereinfacht, wie gut ein Anschluss mit mehreren gleichzeitigen Anforderungen zurechtkommt.
Wie bisher unterscheidet sich das Ergebnis bewusst von klassischen Online-Speedtests, die oft optimale Bedingungen messen. Speediness bleibt damit ein Werkzeug, das weniger auf Höchstwerte zielt, sondern auf eine realistische Einschätzung der aktuellen Verbindung.


Einen Cloudflare Speedtest (verlinkt) ist für Telekom Kunden eher keine gute Idee ;-(
#peering
Warum?