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Nur noch Fernbedienungs-App

Sonos-Controller für Mac und Windows mit deutlich reduziertem Funktionsumfang

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21 Kommentare 21

Nach dem Update für die iOS-App ist nun auch die neue Version des Sonos-Controllers für Mac und Windows verfügbar. Mojave-Nutzer dürfen sich freuen, in der neuen Version präsentiert sich der Sonos Controller auf dem Mac schick an die aktuelle Mac-Benutzeroberfläche angepasst, sondern fügt sich auch perfekt in den dunklen Modus des Betriebssystems.

Das Update kommt allerdings auch in Verbindung mit teils gravierenden Funktionseinschränkungen. So wurden etliche Einstellungsbereiche ersatzlos gestrichen und für das Einrichten und bestimmte Verwaltungsfunktionen wird ein Mobilgerät zwingend vorausgesetzt. Beispielsweise lassen sich keine neuen Geräte mehr vom Desktop aus in Betrieb nehmen, Raumnamen verändern oder der Audio-Eingang von Sonos-Geräten mit Klinkebuchse verändern.

Diese Funktionen wurden gestrichen

  • Einrichten oder Übertragen eines Systems
  • Hinzufügen eines Players zum vorhandenen System
  • Die Fähigkeit, Spieler zu verbinden / zu trennen (Stereopaare / Sub).
  • Spieler registrieren
  • TV-Setup für Beam, Playbase und Playbar
  • Aktivieren der Jugendschutzeinstellungen
  • Netzwerkeinstellungen und -verwaltung
  • Einstiegseinstellungen
  • Einen Raum umbenennen
  • Ein- oder Ausstieg aus einem Beta-Programm
  • Zurücksetzen des Sonos-Kontopassworts

Sonos Controller Mac

Sonos begründet diese Maßnahme damit, dass man festgestellt habe, dass die große Mehrzahl der Nutzer über Mobilgeräte mit ihrem System interagiere. In der Folge wolle man die Desktop-App zwar weiter pflegen, dies jedoch nur noch mit Fokus auf die Steuerung der Musikwiedergabe. Dieser Argumentation widerspricht allerdings die Tatsache, dass es weiterhin ausschließlich von einem Desktop-Gerät aus möglich ist, eine Musikbibliothek im lokalen Netzwerk mit Sonos zu verbinden.

Ergänzend betont Sonos, dass man die Einbindung der Lautsprecher in Smarthome-Systeme weiter vorantreiben wolle. Sonos hat diesbezüglich verschiedene Programme laufen, darunter neben Schnittstellen und Partnerprogrammen für Hersteller und Entwickler auch einen Kanal auf der Automatisierungsplattform IFTTT.

Mittwoch, 10. Okt 2018, 10:08 Uhr — Chris
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  • Plex. Zwar lokal, geht aber auch auf dem Mobilgerät.

  • Ich werde wohl nie verstehen weshalb Hersteller vorhandene Funktionen absichtlich rausnehmen um die „Nutzererfahrung“ zu verbessern! Was ist verkehrt daran, es einfach drin zu lassen? Ist der Pflegeaufwand denn wirklich sooo hoch???

    Sowas ärgert mich als Kunden einfach nur wenn ich vorher etwas benutzen konnte und irgendwann nicht mehr, nur weil der Hersteller das „Praktischer“ findet!

    • Das ist tatsächlich ärgerlich. Aber vermutlich haben Sie das neu programmiert und dann gesagt: “ Das reicht auch so!“

    • Ja, der Pflegeaufwand ist so hoch. Denn unter der Haube tut sich oft eine Menge und vorhandene Software muss zB eine geänderte Schnittstelle (API) zum Server verwenden um noch funktionieren zu können. Da machen zwei (iOS, Android) anstelle von vier (+ Mac, Windows) zu pflegenden Client Programmen einen erheblichen Unterschied! Arbeite nicht bei Sonos aber bin selbst seit Ewigkeiten Softwareentwickler.

      • Sorry ich bin mobile Etwickler und das ist Schwachsinn was Du da schreibt.
        Es ist oftmals von oben angeordnet, weil man bestimmte Endgeräte bevorzugt werden sollen. Andrere Gründe sind das neue Versionen vertrieben werden soll. Mit dem Arbeitsaufwand hat das fast nie zu tun.

        Jede Firma die auf Zwangsupadte setzt wie Sonos, sonst funktioniert Nichts mehr ist gewollt. So kann man jederzeit den Umfang einschränken und wiederum in anderen Apps kostenpflichtig an bieten. Sonos baut seit Jahren nur ab, seitdem sie einen guten Ruf haben, aber das machen natürlich andere Firmen genauso.

    • Da geht es auch nicht nur um das Geld. Die müssen auch alle gleichzeitig und vollumpfänglich und 100% save (zeitlich & funktional) sicher fertig werden.

    • Der Trend ist zunehmend. Einfach perfekt funktionierende und vermeintlich wartungsarme Funktionen entfernen, das kommt immer öfter bei verschiedenen Produkten vor. Total nervig.

  • Gibt es den Sonos one nun auch in Rot?!

  • SONOS weiß halt was seine Kunden zu nutzen haben. Dies ist (mal wieder) ein Hinweis darauf das sie ihre eigenen Foristen nicht zuhören was dort als (teilw. gravierende) Mängel reklamiert und besprochen wird.

    • Das stimmt so nicht. Nur für 5% der Kunden die wiederum zu 80% nur keine Lust haben auf dem Smartphone zB das Einrichten einer neuen Box vorzunehmen ist nicht ansatzweise die Mehrkosten wert. (Siehe Post weiter oben) Das alles hat grenzen. Da geht es auch nicht nur um das Geld. Die müssen auch alle gleichzeitig und vollumpfänglich und 100% save (zeitlich & funktional) sicher fertig werden.

  • Noch nicht mal von der App für Mac gehört. Gleich mal testen

  • Eine Musikbibliothek im Netzwerk kann man auch per Mobilapp hinzufügen. Zumindest unter Android.

  • Deshalb habe ich mich gegen sonos entschieden weil alles Softwareabhängig gesteuert werden muss. Darauf habe ich beim Musikhören keine Lust. Sonos kann bestimmen was ich machen soll und was nicht.
    Sonos bringt neue App raus diese muss ich erstmal aktualisieren sonst passiert nix, dann will die App auch noch überall das aktuellste Betriebssystem – auch das muss installiert sein. Will ich mal sonos zb mit einem alten iPhone steuern – geht nicht.
    Alles völliger Unsinn

  • Für mich stellt dies gar keinen Verlust dar. Am PC/MAC machen eh nur die jetzt noch vorhandenen Funktionen wirklich Sinn. (Biblothek einrichten ist prima, weil man dort die Pfade einfach reinkopieren kann.)
    Aber sonst? Ich vermisse gar nichts am PC/MAC!
    Wohl wieder eine Nachricht nur um der Nachricht willen (und/oder Mausclicks)

  • Warum können sie nicht einfach eine Verwaltungs-App mit allen herausgenommen Funktionen bereitstellen ? So können auch die Kunden, die es herkömmlich Einrichtung bzw. Verwalten wollen befriedigt werden !

  • Andere Software fängt schlecht an und wird mit der Zeit immer besser Sonos fing schlecht an und wurde trotzdem immer schlechter. Sonos: Wir können alles außer Software.

  • Zur Sicherheit kann man auch die alte SONOS App auf dem Mac behalten – habe sie umbenannt und dann die neue Version von der Sonos Website geladen. Es können sogar beide gleichzeitig laufen und bedient werden.

  • Naja, die Desktop-App konnte mit einem Klick die Equalizer-Einstellungen aufrufen. Auf dem iPhone muss man sich erst umständlich durch die Einstellungen hangeln.
    Egal, irgendwann fliegt er ganze Sonoskram wieder raus. Nach 10 Jahren wird es mal Zeit.

  • Nachdem ich heute mein Sonos System das aktuelle Update gegönnt habe, lassen sich auch weiterhin Räume umbenennen.Weitere Einstellungen habe ich allerdings noch nicht geprüft.

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