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Solar-Ladestation für iPhone, iPad und MacBook – Teil 3

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19 Kommentare 19

Solar-Ladestationen im Eigenbau waren bei uns ja bereits mehrfach Thema. Wie ihr euch einen mit Sonnenenergie betankten Zusatzakku für iPhone, iPad und Mac bastelt, haben wir hier beschrieben, in der Fortsetzung ging es dann um die Verdopplung der Kapazität der Anlage. ifun-Leser Patrick hat sein Setup nun dahingehend optimiert, dass die Ladestation sich nicht abschaltet sobald der interne Akku eines angeschlossenen Geräts voll ist, sondern automatisch einen zusätzlich angeschlossenen 12V-Akku lädt.

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Die Elektronik befindet sich im kleinen Fach oben, das untere Fach ist für die Ladekabel

In der Folge veröffentlichen wir die Anleitung von Patrick im Original, müssen aber darauf hinweisen, dass derartige Basteleien immer auf eigene Gefahr laufen. Weder wir noch Patrick können in irgend einer Form Gewähr für die korrekte Funktion übernehmen.

-Ich greife den Strom der letzten grünen Status-LED ab (die erst zu blinken anfängt, wenn der Akku mehr als 90% Kapazität erreicht hat)

-Das elektrische Signal wird genutzt, um den Taster (der schöne weiße Knopf des Akkus) kurzzuschließen und damit den Knopfdruck zu simulieren.

-Daraufhin fängt der Akku an per USB zu laden.

-Dieses Verhalten kann ich mit dem Kippschalter an der Seite meines neuen Holzgehäuses an und ausschalten.

Jetzt kommt der Geek-Teil:

Die LED und der Taster hängen auf unterschiedlichen Potentialen und können damit nicht direkt geschalten werden. Ich habe es über einen Optokoppler gelöst. Dieses Bauelement kann spannungsfrei unterschiedliche Stromkreise schalten. Durch den Vorwiderstand den ich da hatte (330 Ohm) floss leider im Output Stromkreis, also am Taster zu wenig Strom.

Ich habe einfach den Outputstrom über einen NPN Bipolartransistor in Emitterschaltung geleitet. Damit war es mir möglich den Taster zu aktivieren.

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Solar-Ladestation für den Mac

Für den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema stehen euch wie immer die Kommentare zur Verfügung. Ergänzend jetzt noch ein Update zum Selbstbau eines Mac-Solarladegeräts. Hier hat Patrick die bereits von uns veröffentlichte Anleitung umgesetzt, das Gerät jetzt in München im täglichen Einsatz und betreibt ein 11“ Macbook Air, ein iPad, ein iPhone und noch weitere kleinere Geräte.

Bei dem verwendeten Solarmodul handelt es sich um ein 85W-Modul vom lokalen Hersteller Solarworld aus Freiberg. Für das Komplettset sind nach Angaben Patricks rund 300 Euro Materialkosten angefallen, wer ein günstigeres Panel aus chinesischer Produktion verwendet, kann hier rund 100 Euro sparen.

mac-ladegeraet

Dienstag, 22. Jul 2014, 17:06 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Wenn mein iPhone 52 dollar cent im Jahr zum Aufladen kostet dann dauert das ne ganze weile bis sich das armotosiert hat.

    • Das Ladegerät des Handys verbraucht soviel Strom wie ein Kühlschrank. Wurde mal getestet.

      • Apple hat erst letztens die Zahlen dazu bei ihrer Umweltveranstaltung herraus gegeben. 52 cent im Jahr kostet es das iPhone zu laden. In Deutschland vielleicht knappe 90 cent grob überschlagen.

      • Teste mal lieber selber:)
        Wie kann ein 5watt Netzteil soviel verbrauchen.

      • Ein iPhone verbraucht mehr Strom als ein durchschnittlicher Kühlschrank

        Eine neue Studie brachte jetzt erschreckendes an den Tag. Demnach verbraucht ein iPhone übers Jahr gesehen mehr Strom als ein durchschnittlicher Kühlschrank.

        Der verbraucht rund 322 Kilowattstunden pro Jahr, während es ein iPhone auf satte 361 Kilowattstunden jährlich bringt.

        Das Besondere: Der Großteil des Stroms wird nicht etwa beim Laden verbraucht, sondern bei drahtlosen Verbindungen und Streaming.

      • @w140
        So jetzt liest du noch mal den Artikel, überlegst um was es hier geht, denkst nochmal über den von dir zitierten Weltstromverbrauch für die vom iPhone benötigte Infrastruktur nach, und?
        Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichts, siehste!

        Zum Artikel:
        Zuhause ein iPhone so zu Laden bringt energietechnisch gar nichts. Die Solarzellen haben zur Produktion mehr Strom benötigt als sie jemals ins iPhone laden können. Nette Bastelei, sonst nichts.

  • Wer Apple Produkte kauft, fragt doch nicht nach dem Preis…. Pffffff…. Hier gehts um den spassfaktor…. Und mein ipad/phone usw. Laden zur Zeit alle Solar… Its kuhl män !

  • Oder alles auf der Arbeit aufladen :)

  • Bzgl. auf der Arbeit aufladen, gab es heute einen netten Artikel auf SPIEGEL ONLINE, dass dies quasi Stromdiebstahl ist und zur Kündigung führen kann – die dann aber meistens vom Arbeitsgericht wegen „nicht verhältnismässig“ gekippt wird.

  • Wieviel von den Solarpanels braucht man denn wohl um ne Kühlbox auf nem Festival ordentlich am laufen zu halten?

    • Wieviel Watt zieht sie bei 12 Volt?
      Eine 20 Watt Zelle ist 36×56 cm groß bringt aber die Leistung auch nur bei optimalen Vorraussetzungen.
      Deswegen sollte auch ein laderegler und pufferbatterie dazwischen sein. Und das setup kostet sicher um die 150€ wenn du ein vernünftige Teile verbauen willst

      • Für 150€ würde das ja noch gehen… Am besten müssten da wohl noch nen Akku oder so zwischen, damit die Solarzelle erst den läd, und der dann kontinuierlich die Box am laufen hält… Muss mich da mal schlau lesen, die Idee gefällt mir :)

  • schade, dass dies nicht günstiger gebaut werden kann. 200-300€ ist schon ne Hausnummer :-/

  • Man sollte nie vergessen, dass der CHIP der im iPhone eingebaute ist Solar empfangen kann nur dann würde Apple ja nichts mehr an den Akkus verdienen

  • Also ich finde solche basteldinger ja immer klasse!
    Aber ein Solarladegerät für Zuhause bezeichne ich als totalen Blödsinn,,außer man will basteln. Die Energien, die zum Bau der Komponenten aufgebracht werden übersteigt die Energie, die ich mit meinen zb iphone jemals verbrauchen werde, ökologisch unsinnig. Für unterwegs was anderes, da ist die Energie dann einfach nur ziemlich teuer(im Verhältnis)

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