Abschalten statt entfernen
Siri AI am Mac: Abschalten geht, Löschen bleibt kompliziert
Siri AI und Apple Intelligence lassen sich auf dem Mac an mehreren Stellen ausbremsen. Apples Support-Dokumentation verweist dafür auf die Bildschirmzeit-Einstellungen: Unter „Inhalt & Datenschutz“ können Schreibwerkzeuge, Bilderstellung und Intelligence-Erweiterungen wie ChatGPT einzeln gesperrt werden. Ein Schalter, der zugleich bereits geladene KI-Modelle entfernt, fehlt jedoch.
Die Konfiguration bleibt damit kleinteilig. Siri, Schreibwerkzeuge, Bilderzeugung und externe KI-Dienste werden über unterschiedliche Schalter verwaltet. Klarer wäre eine Trennung zwischen aktivieren, deaktivieren und vollständig entfernen. Wer eine Funktion nicht nutzt, möchte möglicherweise auch den dafür reservierten Speicher zurück.
Ausschalten gibt den Speicher nicht frei
Gerade auf Macs mit kleiner SSD spielt das eine Rolle. Lokale Modelle erledigen Aufgaben direkt auf dem Gerät und können auch Drittanbieter-Apps für KI-Funktionen dienen. Dafür benötigen sie jedoch Platz. Das Abschalten einzelner Funktionen löscht entsprechende Modell-Dateien nicht automatisch.
Eine inoffizielle Anleitung beschreibt, wie sich zwei Modellverzeichnisse manuell entfernen lassen. Genannt werden rund 8,44 GB für Text- und Bildmodelle. Dafür muss der Mac in die Wiederherstellung gestartet und der Systemintegritätsschutz SIP vorübergehend deaktiviert werden. Anschließend ist SIP wieder einzuschalten. Spätere macOS-Updates können die Dateien jedoch erneut installieren. Für den Alltag ist dies damit eher ein technischer Umweg als eine brauchbare Löschfunktion.
Apple bietet nur Nutzungsbeschränkungen
Apple selbst beschreibt in seinem Support-Dokument bislang nur das Blockieren einzelner Funktionen. Der Weg führt über Systemeinstellungen > Bildschirmzeit > Inhalt & Datenschutz > Intelligence & Siri. Dort lassen sich Schreibtools, Bilderstellung und KI-Erweiterungen abschalten.
Mit macOS 27 ist Siri AI auf dem Mac gestartet und greift auf Apps, persönlichen Kontext und Bildschirminhalte zu. Schon während der Betaphase zeigte sich, dass die Konfiguration für deutsche Nutzer Nebenwirkungen haben kann. Je tiefer solche Funktionen im System stecken, desto wichtiger wird nachvollziehbare Kontrolle darüber, was aktiv ist und was Speicher belegt.


Wie ist denn so euer Eindruck? Lohnt sich das wenn man eh schon ChatGPT/Claude/Gemini hat?
Genau mein Humor, in der Eu viele Funktionen abschalten aber von den Usern alles abgreifen …
Apple Intelligence belegt auf dem Mac über 28GB, trotz Abschaltung. Löschen ist nicht. Zum kotzen.
… und dann den neuen Mac Mini in der Basiskonfiguration IMMER NOCH mit 256 GB SSD anbieten
Kurze Frage, seit dem Update auf IOS 27 kann ich in Mail den Text nicht mehr direkt übersetzen lassen. Ist das so gewollt oder mache ich was falsch?