KI-Assistenten für Geräte und Energiesparen
Shelly Smart Control: KI soll Automationen einfacher machen
Shelly erweitert seine Smart-Control-App um zwei KI-Assistenten. Die beiden Agenten heißen SoFi und MitRa und sollen Nutzern dabei helfen, Geräte zu steuern, Automationen zu erstellen und den Energieverbrauch besser im Blick zu behalten. Die Funktionen befinden sich nach Angaben des Unternehmens noch in der Testphase, sind aber bereits in die Shelly Smart Control App integriert.
Die Shelly-KI-Assistenten sind über die Menüleiste abrufbar.
SoFi ist als direkter Chat-Assistent gedacht. Nutzer sollen per Texteingabe den Status ihrer Geräte abfragen, Systeme verwalten und neue Automatisierungen anlegen können. Statt sich durch Menüs und Szenen-Editoren zu klicken, könnte künftig also eine Anweisung wie „Schalte das Licht im Flur abends automatisch ein“ genügen.
MitRa soll einen Schritt weiter gehen und stärker als beratender Assistent arbeiten. Shelly beschreibt den Agenten als Werkzeug für komplexere Smart-Home-Szenarien, Verbrauchsanalysen und Empfehlungen. MitRa soll natürliche und auch weniger eindeutig formulierte Spracheingaben verstehen und daraus sinnvolle Automationen ableiten.
Mehr Komfort, aber noch kein Selbstläufer
Gerade bei Shelly-Geräten ist ein solcher Assistent naheliegend. Das Ökosystem richtet sich nicht nur an Nutzer, die eine Lampe per App schalten wollen, sondern häufig an Menschen, die Relais, Sensoren, Strommesser und Aktoren zu umfangreicheren Installationen kombinieren. Wir hatten zuletzt unter anderem über das Shelly Wall Display X2i und neue Gen3-Zwischenstecker berichtet.
Die KI-Assistenten sollen Empfehlungen geben, Automationen vorschlagen und bei der Fehlersuche helfen. Shelly betont allerdings, dass Nutzer Vorschläge prüfen und aktiv bestätigen müssen. Das ist sinnvoll, denn im Smart Home geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um Schaltvorgänge, Energieverbrauch und im Zweifel sicherheitsrelevante Geräte.
Bereits beim ersten Start schlägt MitRa Automationen vor. Man kann sich auch inspirieren lassen.
Premium-Nutzer erhalten mehr Spielraum
Grundsätzlich sollen alle Nutzer Zugang zu den KI-Assistenten erhalten. Erweiterte Funktionen bleiben jedoch dem Premium-Angebot der Shelly Smart Control App vorbehalten. Dazu zählt Shelly unter anderem mehr tägliche KI-Interaktionen, detailliertere Ereignisprotokolle, automatische Erinnerungen, Fehlererkennung und monatliche Energieberichte per App und E-Mail. Die KI-Funktion ist aktuell zudem noch auf einige wenige Anfragen pro Tag limitiert.
Beim Datenschutz verweist Shelly auf eine DSGVO-konforme Umsetzung. Persönliche Daten sollen demnach nicht gespeichert oder verwertet werden, die Assistenten sollen mit anonymisierten Informationen arbeiten. Zudem kündigt das Unternehmen bereits einen dritten KI-Agenten an, zu dem später weitere Details folgen sollen.


Oh mannnnn
Ich kann KI nicht mehr hören …
Es hat erst begonnen. Man kann es sich so vorstellen, dass wir grade das Feuer entdeckt haben.
Geht mir auch so.
Gerade bei den hier vorgeschlagenen Automatisierungen wie „Tägliche Zusammenfassung des Energieverbrauchs“ (wer liest überhaupt noch die ganzen Notifications) oder „EV Wallbox startet nur wenn Batterie-Level der Zandure ACE > 50%“ (reihenweise Leute können ihre Autos nicht mehr laden weil irgendeine KI irgendeine Regel eingebaut hat und am Ende keiner mehr durchsteigt).
Dann brauchen wir eine KI die alle diese Regeln wieder entwirrt.
So wird es kommen. Aber keine Angst, wir werden lernen, damit umzugehen.
1+
Solange lesen noch ok ist ;)
Ist halt der aktuelle Hype. Jeder springt auf, irgendwann wird es sich zeigen was wirklich praktischen Nutzen hat. Und dann die Spreu vom Weizen trennen. Oder es kommt der nächste heiße Sch…
Davor war irgendwann alles „smart“. Das war ja ähnlich nervig.
„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich setze auf das Pferd.“
Kaiser Wilhelm II um 1900
Mal eine Frage an die Shelly-Erfahrenen: die Shellys werden ja vielfach als Unterputz-Installationen eingesetzt. Normale Schaltsteckdosen kann man ja, wenn sie ab und zu im z.B. Apple Home nicht mehr erreichbar sind, einfach rausziehen, kurz warten und wieder einstecken. Dann verbinden sie sich in der Regel wieder.
Wie ist das mit den Shellys? Man kann und will ja nicht jedesmal die Dinger aus der Unterputzdose rausschrauben, wieder einschrauben und hoffen, dass sie dann wieder gehen (?). Oder sind die Shellys so „rock solid“, dass das bei denen nie passiert?
Wenn ein Shelly nicht erreichbar sein
sollte, dann ist er grundsätzlich kaputt.
Also bei mir laufen alle unterputz Shelly ohne Probleme, aber falls jemals etwas wäre, dann einfach kurz die Sicherung am Verteiler raus und kurz warten ;)
Kam bisher (bei mir, seit ca 7 Jahren im Einsatz) nie vor, dass sie sich aufgehängt haben, aber im Zweifel kannst du die Sicherung raus machen, und sie damit kalt neu starten.
Sicherung raus, 1 Min warten, Sicherung wieder rein.