Ring-Abonnement erreicht die Gegensprechanlage
Ring Intercom vor Abo-Erweiterung: Mehr Funktionen, mehr Abhängigkeit
Amazon erweitert sein Abo-Angebot „Ring Home“ weiter und bezieht nun auch Ring Intercom in die kostenpflichtigen Zusatzfunktionen ein. Bestandskunden wurden per E-Mail darüber informiert, dass ab dem 19. März neue Funktionen bereitgestellt werden, die zunächst im Rahmen einer kostenlosen Testphase ausprobiert werden können.
Ring Home bietet drei Abostufen
Bereits im vergangenen Jahr hatte Amazon „Ring Protect“ in „Ring Home“ umbenannt und drei Tarifstufen eingeführt. Während sich die Änderungen zunächst auf Kameras und Videotürklingeln konzentrierten, wird das Abomodell nun schrittweise auf weitere Geräte ausgeweitet. Mit Ring Intercom erreicht diese Strategie nun auch klassische Gegensprechanlagen in Mehrfamilienhäusern.
Welche konkreten Funktionen ergänzt werden, lässt Amazon bislang offen. Die Ankündigung bleibt vage und verweist lediglich auf weitere Informationen in einer kommenden E-Mail.
Auffällig ist, dass Ring bereits heute Funktionen kostenpflichtig anbietet, die bei anderen Herstellern häufig ohne laufende Gebühren verfügbar sind. Dazu zählen etwa Push-Benachrichtigungen mit Videovorschau oder die Auswertung erkannter Personen und Pakete. Solche Funktionen sind bei Ring an ein Abonnement gebunden, obwohl sie technisch eng mit der Hardware verknüpft sind.
Ring-Abo erreicht die Gegensprechanlage
Vor diesem Hintergrund wirft die Ausweitung auf Ring Intercom Fragen auf. Die grundlegenden Funktionen wie Fernentriegelung und Gegensprechen sollen laut Amazon weiterhin ohne Zusatzkosten nutzbar bleiben. Unklar ist jedoch, ob dies dauerhaft so bleibt oder ob einzelne Funktionen künftig in die kostenpflichtigen Tarife verschoben werden.
Mit den bestehenden „Ring Home“-Abonnements verfolgt Amazon bereits ein Modell, bei dem zentrale Komfortfunktionen erst gegen Aufpreis freigeschaltet werden. Die neuen Intercom-Funktionen könnten diesen Ansatz weiter verstärken. Ob tatsächlich nur zusätzliche Optionen eingeführt werden oder bestehende Funktionen neu eingeordnet werden, dürfte sich erst nach dem Start der Erweiterung zeigen.
- Ring Intercom: Gegensprechanlage baut jetzt IP-Telefonate auf
Die aktuellen Preise bleiben zunächst unverändert und beginnen bei 3,99 Euro pro Monat für ein einzelnes Gerät. Höhere Tarifstufen erweitern den Funktionsumfang und decken mehrere Geräte an einem Standort ab.



Ich empfehle Homeassistant – Lösungen für weniger Abhängigkeiten
Was nutzt du da als Intercom-Alternative?
Hab es in Homebridge damit es in Apple HomeKit ist
Die Problematik ist ja, dass auch die Integrationen cloudbasiert sind. Ich nutzte beispielsweise Ring2MQTT in HA für die Intercom-Anlage. Das Add-On greift aber schlussendlich auch nur auf die API über den eigenen Ring-Login zu. Wenn dieses API dann die notwendigen Informationen in der kostenlosen Variante einfach nicht mehr liefert, dann nutzt auch das tollste HA nichts.
Wichtiger wäre, dass man keinen Akku mehr braucht. Wieso kann man nicht einfach ein Netzteil dafür kaufen?
Sobald das ein Abo Modell wird schraube ich es ab!
Halte schon mal den Schraubenzieher bereit…
Ja vermutlich hast du recht!
Ich hatte auch früher die Intercom, bin davon aber inzwischen ab.
Guckt Euch mal den „Doorman“ an.
Ist ein kleines Projekt von Florian, basierend auf einem ESP32, super praktisch! Und bald auch mit Audiosupport!
https://doorman.azon.ai/de/
Mit einer Sidle Anlage aber halt leider nicht kompatibel :-(
Leute, mir fehlen die Worte. Ein Abo für eine Türklingel. Was kommt als nächstes? Ein Abo für jeden Atemzug? Wer weniger atmet bezahlt weniger?
Nicht falsch verstehen, ich bin IT-ler und immer offen für Neuigkeiten. Man muß aber einerseits nicht alles digitalisieren, nur weil es geht, und auch schon lange nicht, um damit via Abo ein Kapital zu schlagen. Da verzichte ich lieber auf ein Bild auf dem Smartphone.
Ich hab z. B. eine Glastüre als Haustüre, einmal via Klingel benachrichtigt kann ich dann durch die Türe schauen, um zu sehen wer da ist. Mag in einem Hochhaus natürlich völlig anders sein, ich wohne ebenerdig. Aber selbst dort würde ich dann kein Abo-System oder Cloud-basiertes System nutzen.