Mehr Freiheiten für App-Entwickler
Regeln wie in Europa: Apple warnt vor britischen Wettbewerbsplänen
Apple hat Kritik an den Plänen der britischen Wettbewerbsbehörde Competition and Markets Authority (CMA) geäußert. Das Unternehmen sieht Parallelen zur Europäischen Union, wo strengere Vorgaben bereits dazu geführt hätten, dass Nutzer in Europa neue Funktionen teils erst später erhielten.
In Großbritannien sollen nun ähnliche Regeln (PDF-Download) eingeführt werden, um die Abhängigkeit von Apple und Google zu verringern, die zusammen fast alle Smartphones im Land mit ihren Betriebssystemen ausstatten.
Mehr Freiheiten für App-Entwickler
Nach Darstellung von Apple könnten die Vorschläge der CMA die gewohnten Sicherheits- und Datenschutzstandards untergraben. Zudem müsse man Technik und Schnittstellen mit Wettbewerbern teilen, was die Weiterentwicklung der eigenen Produkte erschweren würde. Das Unternehmen verweist auf Erfahrungen mit den EU-Digitalgesetzen, wo es zahlreiche Anfragen nach Datenfreigaben gegeben habe. Teilweise hätten auch große Konkurrenten den Zugang zu Informationen gefordert, die Apple selbst nicht einsehen könne.
Die britische Behörde weist den Vorwurf zurück und betont Unterschiede zum Vorgehen der EU. Man wolle gezielt einzelne Dienste wie digitale Bezahlfunktionen oder Smartwatch-Anwendungen öffnen, damit britische Entwickler ihre Angebote besser mit den Geräten der beiden großen Plattformanbieter verbinden können. Ziel sei es, die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern, ohne Nutzer oder geistiges Eigentum zu gefährden.
Apple unter internationalem Druck
Die britische Diskussion findet vor dem Hintergrund einer größeren öffentlichen Debatte über die Regulierung großer Technologieunternehmen statt, die nicht nur in Großbritannien und Europa, sondern auch in Ländern wie Japan und Australien geführt wird. Aus den USA gibt es vor allem Widerstand gegen strengere Regeln. So hat der US-Präsident Donald Trump staatliche Regulierungen kritisiert und erklärt, diese richteten sich seiner Ansicht nach gezielt gegen amerikanische Konzerne.
- Niederlage in Australien: Noch ein Urteil gegen Apples App Store
- Japan: Apple muss alternative Stores und Bezahlmethoden zulassen
Die CMA will ihre endgültige Entscheidung nach Angaben der BBC bereits im Oktober vorlegen. Bis dahin haben Apple und Google Gelegenheit, ihre Stellungnahmen einzureichen. Zu den geplanten Maßnahmen gehört unter anderem, dass App-Entwickler in Zukunft auch auf alternative Zahlungsmöglichkeiten außerhalb des App Stores hinweisen dürfen. Während Apple darin ein erhöhtes Risiko für Betrugsfälle sieht, verweist die CMA (analog zur Europäischen Union) auf mögliche Vorteile für Verbraucher und eine Stärkung des Wettbewerbs.
„Später“ zeugt ja, dass es nicht unmöglich ist, solche Funktionen auch mit härteren Regeln einzuführen. Es ist vielleicht mehr Aufwand und den scheut ein gewinnorientiertes Unternehmen natürlich, aber es ist möglich.
Arbeiten Sie nicht Gewinnorientiert? Oder machen das Andere für Sie in Form von Bürgergeld?
Nicht zu fassen dass es immer noch so viele Menschen gibt, die glauben, eine sozialistische verstaatlichung von Firmem (also nicht gewinnorientiert) würde funktionieren. Diese Länder sind alle pleite.
„So hat der US-Präsident Donald Trump staatliche Regulierungen kritisiert und erklärt, diese richteten sich seiner Ansicht nach gezielt gegen amerikanische Konzerne.“ – Soso, wie war das nochmal mit Deepseek? Oder TikTok? Böses Europa.
Der Orang-Utan aus dem Weißen Haus reguliert selber alles, was geht und will anderen erzählen, dass man das nicht tun sollte
tronald dump als orang-utan zu bezeichnen ist eine beleidigung für diese primatengattung (die auch als waldmenschen bezeichnet werden). es genügt ein exemplar dieses formats zu haben …
Welche Unternehmen reguliert er denn, die die EU nicht auch reguliert oder gar verbieten will (DeepSeek und TikTok)?
@Luki: keine, aber linksverblendete Forenten bekämpfen aus Prinzip wirtschaftlich denkende Regierungen. Beleidigungen unter der Gürtellinie sind da normal.
Das letzte Mal als ich geguckt habe gehörte GB noch zu Europa. Die waren zwar dumm genug aus der EU auszutreten aber mit der ganzen Insel zum Orangenen rübergemacht haben sie noch nicht
Dumm genug um aus der EU auszutreten?
Ich wäre froh, wenn endlich der Dexit kommen würde. Ohne die EU und dem ganzen Bürokratie-Monster und Selbstbedienungsladen, würde es uns deutlichst besser gehen .
Das hat man ja an GB gesehen. Oh man…
Frag mal jemanden, der was davon versteht, bevor du so etwas äußerst. Ohne die EU wäre Europa ein lächerlicher Haufen und Deutschlands Wirtschaft hätte es schwerer.
Dieses Geheule von Apple ist nur noch sehr schwer zu ertragen, und ernst nehmen kann es auch niemand mehr. Erfindet doch bitte nicht ständig fadenscheinige Begründungen, weshalb ihr eure Schnittstellen nicht öffnen wollt. Dieses rückschrittliche Europa bekommt ganz wichtige Funktionem des Ökosystems von Apple erst ganz spät ausgerollt – wie schlimm, revutionieren diese doch die Welt, ohne dass Europa existieren könnte. Apple, heul leise.
Du bist sicherlich ein Fan der Diktatur. Es ist immer sinnvoll, im Austausch und im Diskurs zu gehen.
So funktioniert auch eine Demokratie. Den anderen zuhören. EU ist nicht GB. Von daher legitim.
@franz Opfer-Täter Umkehr. Apple erfindet die scheinheiligen Argumente ihre Diktatur aufrechtzuerhalten und du unterstützt diese
Sicherheit ist keine Diktatur. Mann kann Grenzen schützen und trotzdem Demokratisch handeln.
Apple erfindet gar keine Argumente – sie legen Statistiken und Nutzererfahrungen aus ihrem EIGENEN System vor.
Eher will GB und EU etwas Böses vom Nutzer – siehe die Debatte ums öffnen einer Hintertür (womit sie zum Glück kein Erfolg hatten).
Sag mal Franz ist dir noch zu helfen? Apple unterwtützt ganz wohl Diktaturen bsp chinas regressive Politik der Nachrichten-, App-, Webseiten sperren an denen sich Apple massig beteiligt denn es ist halt mal der größte Markt der Welt, erzähl doch nicht so ein Schwachsinn die sehen einfach nur ihre Vormachtstellung gegenüber Entwickler gefährdet hierzulande, und da Europa oder eben Großbritannien nicht China ist, versucht Apple hier alle Mitte anzuwenden um das schlecht zu reden :) du glaubst doch nicht im Ernst die würden das gleiche erzählen wenn es von den Chinesen kommen würde, scheinheilig kann Apple wie kein anderes unternehmen! Du bist einer der Beweise das es scheinbar auch noch fruchtet :((
Und nur Apple will dein Wohl @LuKi :) du Traumtänzer
Hab ich nie behauptet (anders als die EU).
Ich verstehe nur, dass Apple ein Unternehmen ist.
Der Europäer lässt sich ja auch von der EU bevormunden. Alles muss reguliert werden (natürlich nur zu gunsten des Bürgers) *heuchel* wir verlernen komplett fur uns selbstständig handeln zu können, weil uns alles vorgekaut wird, was ja so gut für uns ist.
Warum kann nicht jeder selbst entscheiden, was er wann und wie nutzt.
Darum sind andere Länder 20Jahre weiter und Europa hängt sich immer weiter ab.
Wahre Worte
Die Vorteile in der EU zu sein überwiegen die Nachteile. Über Letzteres kann man streiten, richtig. Aber zu denken Deutschland hätte ausserhalb einer EU auch nur ein Minimum an Chance eine Wirtschaftsnation zu bleiben finde ich doch arg naiv.
Ich finde es anders rum, arg naiv. Ohne die EU stünden wir besser da. Das Bürokratie-Monster braucht kein Mensch in Deutschland. (z.B. Entwaldungsgesetz)
@Zimbo Ja, so pickt sich jeder die Gesetze heraus, die er/sie nicht versteht oder deren Nutzen für andere Menschen schlichtweg egal sind. Klar kann es einem wurscht sein, ob anderswo in der Welt, Menschen ihre Lebensgrundlage durch brutale Abholzung verlieren. Dann aber bitte nicht quengeln, wenn sich jene Menschen z.B. bei uns eine neue Heimat suchen müssen.
+++
Spannend was GB alles so vor hat.
Also sie wollen ihre eigenen Leute schützen und sie nicht mehr von den böses US-Unternehmen bevormunden lassen (So wie die EU) aber eine Hintertür für die eigene Regierung wäre doch ganz cool.
Aber klar, es geht um den Wettbewerb.
Apple würde vorgeben, und die Anderen sich anpassen. Apple verdreht das ganze zur eigenen Verteidigung.
Wir alle wissen die wichtigsten Details nicht und sicherlich hat die Medaille zwei Seiten. Selbstverständlich kritisch bleiben. Auch gegenüber der UK die die Verschlüsselung umgeht.
ABER!!! Kann es sein, dass Apple uns Kunden gegen die Regierung aufbringen will, um ihre Marktdominaz zu erhalten? So habe ich gerade den Eindruck.
Persönlich brauche ich keine Regierung die mir sagt was ich wie tun soll. Das sieht auch Apple so und ich habe volles Verständnis. Ja, man kann auch Gutes tun ohne Kontrollorgane von Oben.
Ist es nicht der Sinn einer Regierung, ein Regelwerk zu schaffen, nach dem die Gesellschaft funktioniert? Da gibt es keine Ausnahme auf der Welt. Das Regelwerk muss Grenzen definieren, sonst ist es keine Gesellschaft. Nicht mal eine Anarchie ist wirklich regelfrei.