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11,75 Euro statt 9,99 Euro

Preiserhöhung: Lese-Flatrate Kindle Unlimited jetzt teurer

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Der Online-Händler Amazon erhöht den Monatspreis seiner Lese-Flatrate Kindle Unlimited und wird die Preiserhöhung auch für Bestandskunden umsetzten, gewährt diesen jedoch immerhin eine Gnadenfrist von bis zu 12 Monaten.

Kindle Unlimited

11,75 Euro statt 9,99 Euro

Die Gebühren für die 30-tägige Nutzung des Content-Abonnements, das den Zugriff auf „Millionen von eBooks, ausgewählte eMagazin-Abos und Tausende Hörbücher“ ermöglicht, steigt demnach um 1,76 Euro pro Monat von bislang 9,99 Euro auf zukünftig 11,75 Euro.

Amazon informiert Bestandskunden mit laufendem Kindle-Unlimited-Abonnement zur Stunde per E-Mail über die jetzt in Kraft getretene Preiserhöhung und gibt an, dass diesen noch bis zum 31. Juli die Möglichkeit eingeräumt werden soll, das Kindle-Unlimited-Abo zu den alten Preisen zu verlängern. Dies ist jedoch für maximal 12 Monate im Voraus möglich. Anschließend treten dann auch hier die neuen Preise in Kraft.

Bestandskunden die die Vorausbezahlung nicht beanspruchen, müssen schon in wenigen Wochen mehr als bislang bezahlen. Laut Amazon wird die Preiserhöhung hier nach dem 18. Juni für alle Anwender greifen, deren Abos auf die reguläre monatliche Verlängerung setzen.

Zeitungsverkauf eingestellt

Erst kürzlich hatte Amazon den Verkauf von Zeitungen und Zeitungs-Abonnements eingestellt und Anwender damit indirekt zum Abschluss der Lese-Flatrate Kindle Unlimited gedrängt.

Amazon Kindle: Zeitschriften- und Zeitungs-Abos werden eingestellt

Marktbeobachter gehen davon aus, dass Amazon die Zeitungsverleger dazu bewegen will, ihre Inhalte ebenfalls über Kindle Unlimited anzubieten und dafür eine pauschale Vergütung von Amazon zu akzeptieren.

Momentan bietet Amazon Kindle Unlimited im zweimonatigen Probeabo für pauschale 4,99 Euro zum Reinschnuppern an.

Mit Dank an Jörk!

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12. Mai 2023 um 07:57 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Gleich verlängert, denn ich nutze ausschließlich mein kindle zum Bücher lesen.

  • Da werden demnächst eine Kunden ihre Abos aussortieren, weil jeder seine Preise erhöht.

  • ca. 18% mehr … egal !
    Warum sollte man nicht auch in dieser Sparte die Inflation weiter befeuern und das Geld noch weiter entwerten :-))
    Mit Inflationsausgleich habe 18% jedenfalls nicht zu tun.
    Im Moment nutzt hat fast jeder die Gunst der Stunde und „schlägt zu“.

    • Leider wahr. Auf lange Sicht kann das nicht funktionieren, da die Einkünfte nicht in derselben Geschwindigkeit mitwachsen.

      • das kann nicht funktionieren … nennt sich Lohn-Preis-Spirale und ist der Anfang jeder HyperInflation.
        Ist ja klar, wenn jeder Angestellte mehr Geld will, dann muss das Endprodukt mehr kosten, dann wollen die Kunden von ihren AGs mehr Geld, um sich das noch leisten zu können.

  • Da das Angebot an Büchern abseits deutscher Krimiautoren sowieso sehr dünn ist, bin ich sowieso immer nur 3 Monate im Jahr dabei, dann geht mir der Lesestoff dort aus. Hatte jetzt auch gerade ein Wiedereinsteiger-Angebot von Amazon, 6 Monate zu 30 Euro. Ab Juni geht es dann wieder bei Skoobe weiter, kostet dann auch nicht mehr als Amazon und hat ein deutlich umfangreicheres Angebot. Schade eigentlich dass man immer so hin- und herspringen muss, aber soweit ich weiß sind ja die großen Verlage an Skoobe beteiligt und geben daher die Lizenzen nicht an andere heraus.

  • Das Kindle Unlimited Abo hat nur einen großen Haken, die angebotenen Bücher sind meistens nur drittklassig.

  • Diese Preistreiberei mache ich nicht mit. Abo ist gekündigt, genauso wie RTL+ und DAZN nach deren Erhöhungen.

  • vielleicht führt uns das ja irgendwann dahin zurück, dass wir nur das supporten, was wir auch gut finden, statt uns per Abo jeden Monat vom Anbieter einen Sack voll Zeug hinstellen zu lassen, den wir per Bausch und Bogen Betrag quer finanzieren und somit auch den Müll der verlegt wird, mit finanzieren.

    Ich konsumiere daher lieber gezielt, bin auch bereit mehr für die Autoren, Künstler etc. springen zu lassen, damit es sie auch morgen noch gibt… in die Abo lock-in Falle tappe ich nicht, erst recht nicht mit den dazu passenden Lesegeräten …

    unlimited gilt halt nicht nur für das Buchregal, sondern auch für den Preis…
    erst anfixen und dann wenn der Haken sitzt, Preise hoch, weil der Konsument in der Regel so an den Service gewöhnt ist, dass er alles mitmacht.

  • Warum teuerer? Müssen die Bücher tanken wenn sie kommen. Ab….

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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