Was folgt auf Plaud Note und den NotePin?
Plaud: Neues KI-Wearable und massives Wachstum
Der KI-Hardware-Anbieter Plaud meldet ein starkes Wachstum und will seine Position im Markt für sprachbasierte KI-Anwendungen weiter ausbauen. Nach Unternehmensangaben stieg der jährlich wiederkehrende Umsatz innerhalb von zwei Jahren von einer auf 100 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, sein Angebot auszubauen und arbeitet an einem weiteren tragbaren KI-Gerät.
Diese Entwicklung ist vor allem deshalb relevant, weil sie zeigt, wie sich Künstliche Intelligenz zunehmend von klassischen Anwendungen auf Smartphone und Rechner löst. Statt Texteingaben oder Chatfenster in den Mittelpunkt zu stellen, setzen Anbieter wie Plaud auf Hardware, die Gespräche direkt aufzeichnet, transkribiert und anschließend automatisch auswertet.
Plaud verfolgt dabei einen Ansatz, der sich von vielen KI-Start-ups unterscheidet. Während zahlreiche Unternehmen ausschließlich Software anbieten, kombiniert Plaud physische Aufnahmegeräte mit einer KI-Plattform zur Nachbearbeitung der Inhalte. Nach Angaben des Unternehmens nutzen inzwischen mehr als zwei Millionen Anwender in über 170 Ländern die angebotenen Dienste.
Gespräche werden zur Datenquelle für KI
Das Unternehmen bietet derzeit mehrere Produkte an. Dazu zählen das Plaud Note im Kreditkartenformat sowie die tragbaren Modelle der NotePin-Reihe. Die Geräte zeichnen Gespräche, Telefonate oder Besprechungen auf und übertragen die Inhalte anschließend an die zugehörige App. Dort werden Transkripte, Zusammenfassungen, Aufgabenlisten oder strukturierte Notizen erzeugt.
Auf ifun.de konnten wir im Frühjahr 2025 über den Deutschlandstart des Plaud Note berichten. Im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen zudem mit dem NotePin ein Wearable vor, das sich als Clip, Anstecker oder Kette tragen lässt und speziell für die Aufzeichnung von Gesprächen entwickelt wurde.
Mit der geplanten Erweiterung des Produktportfolios scheint Plaud nun stärker in Richtung sogenannter Ambient-AI-Systeme zu gehen. Gemeint sind Geräte, die Nutzer kontinuierlich begleiten und Informationen möglichst unauffällig erfassen. Die eigentliche Auswertung erfolgt anschließend über KI-Modelle, die aus den Gesprächsinhalten strukturierte Informationen erzeugen.
Vom Meeting-Protokoll zum digitalen Assistenten
Plaud profitiert davon, dass die technische Grundlage bereits vorhanden ist. Das Unternehmen hat seine Plattform zuletzt erweitert, neue Automatisierungen eingeführt und die Anbindung an externe Dienste vorbereitet. Gleichzeitig entwickelt sich die Nutzung der Geräte über klassische Meeting-Protokolle hinaus. So sollen aufgezeichnete Inhalte nicht nur dokumentiert, sondern auch in Aufgaben, Wissenssammlungen und Arbeitsabläufe überführt werden.
Auf ifun.de hatten wir zuletzt ausführlich beschrieben, wie sich die Plaud-Rekorder im Alltag als eine Art digitaler Privatsekretär einsetzen lassen und spontane Gedanken, Aufgaben oder Gesprächsinhalte automatisch strukturieren können.
Die aktuelle Wachstumsmeldung und die Aussicht auf weitere Hardware deuten darauf hin, dass Plaud genau in diesem Bereich expandieren möchte. Statt KI nur über Apps oder Webseiten bereitzustellen, sollen tragbare Geräte Informationen erfassen, strukturieren und für spätere Aufgaben nutzbar machen.


Cool aber wieder KI Abo bezahlen wenn ich schon mehrere Abos habe macht wenig Sinn. Schade dass es nicht mit eigenen KIs sich koppeln lässt.
Sehe ich exakt so. Macht so leider wenig Sinn.
5 Stunden pro Monat sind free ohne Abo. Genügt mir bisher völlig.
Ich nutze comulytic, kommt ohne Abo aus
Klingt interessant, geht aber ja auch über die Cloud. Problem bei sowas ist immer – heute for free morgen…
So ein Abo ist schnell eingeführt.
Geht das denn auch bei Anrufen, ohne Headset? Ich habe nämlich letztlich zu Plaud gegriffen, da dies das einzige Tool ist, welches ich finden konnte, dass das beherrscht.
Ich habe mir nach eurem Artikel über den Note Pin S einen bestellt. Allerdings konnte das Gerät die „Wo ist?“-Funktion nicht. Bei so einem kleinen Teil ist das für mich ein Nogo. Der Support konnte nicht sagen, wann die Funktion integriert wird (der Vorgänger, der Note Pin, kann das nämlich). Deshalb hab ich storniert. Vielleicht ist es ja inzwischen gefixt.
Der Kundenservice war zwar bemüht, aber da sicher war nicht jede Antwort von einer echten Person, und sie haben 2 Cases angelegt, sodass ich von 2 Stellen Antworten bekam, die durchaus unterschiedlich ausgefallen sind :-)
Grundsätzlich bin ich schon interessiert daran, wäre interessant, was das neue, dritte Gerät sein wird.
„Wo ist“ funktioniert mit meinem PIN, Gen.1 reibungslos. Einmal als Objekt eingetragen piepst das Teil sogar, wenn ich die Option Ton abspielen nutze.
Die Firmware v1.2 löst angeblich das Problem.
Und nach wie vor gilt: auch wenn deine Gespräche lokal gespeichert werden, erfolgt die Verarbeitung über US-Services in der Cloud. Und durch den US Cloud Act ists dabei komplett Wurscht ob der Server in Deutschland oder den USA steht – am Ende gehören die Daten nicht mehr dir sondern jemandem am anderen Ende des Atlantiks. Und das ist bei allen Anbietern der Fall, bis auf einen, der das komplett in Deutschland regelt.
Und welcher Anbieter regelt das in D? Mit Gadget? Wäre für einen Tipp dankbar
Keiner
Aber Plaud hat doch inzwischen einen EU Server in Frankfurt?
Wie sehen Sie sich in 5-10 Jahren? „Das ist eigentlich ganz einfach, wir verkaufen ganz viele Gadgets, wachsen und wachsen und wachsen, sammeln so viele Daten wie möglich und lassen uns dann aufkaufen, von Google oder Elon oder ähnliches.“ Ca-Ching$$$$
+1
Seit Jahren versuche ich mir so einen Startreck Communicator zu bauen, eigentlich brauche ich nur das Gerät welches beim Drücken per Bluetooth ein Signal sendet, welches softwareseitig dann eine Custom Aktion am Rechner auslöst, und dann aufnimmt. Die Anbindung an KIs bau ich selber. Wenn jemand was kennt bin ich dankbar für tips!
Hat jemand Erfahrung mit Teams Meetings und dem Teil?
Meinst du Teams als App oder echten Menschen?
Microsoft Teams und dort eben Meetings mit nem Headset … so wie es im Büro eben meistens abläuft :)
Funktioniert perfekt alles wird aufgezeichnet
Ich nutze das Gerät sehr oft. Das ist so hilfreich, bei Projektbesprechungen oder anderen wichtigen Telefonaten. Das Gerät im Kartenformat ist einfach klasse. Der Akku hält ewig.
Bis jetzt mache ich das mit Whisper auf meinen iPhone.
zeichne dort das Gespräch auf und dort wird es auch lokal transkribiert. die Zusammenfassung lasse ich dann mit einer KI machen wofür ich sowieso bezahle (ChatGPT usw.)
Funktioniert eigentlich auch