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Für das papierlose Büro

PDF Archiver: Deutlich verbessert und mit „symbolischen Abo-Kosten“

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33 Kommentare 33

Die Open-Source-Applikation PDF Archiver des deutschen Entwicklers Julian Kahnert haben wir euch im März ausführlich vorgestellt. Der damals noch junge Download zur Verwaltung des eigenen, papierlosen Büros wurde seitdem ordentlich weiterentwickelt.

Pdf Archiv

So hat Kahnert nicht nur die in unserem Artikel abgegebenen Wortmeldungen in seine PDF-Ablage einfließen lassen, die Anwendung die euch beim Organisieren der eigenen PDF-Sammlung zur Hand gehen soll, hat auch von der offenen Diskussion auf dem Code-Portal Github profitiert.

Zur Erinnerung: PDF Archiver setzt weder auf eine Cloud-Lösung noch auf ein proprietäres Datenbank-Format. Die Mac-App bedient sich stattdessen einfacher Dateinamen-Konvention, die Schlagwörter, Daten und Beschreibungen einfach im Dateinamen der Dokumente notiert und so weitgehend unabhängig von Betriebssystem, Cloud-Anbieter und Mac- bzw. PC-Anwendung eingesetzt werden kann. Das Format ist dabei relativ übersichtlich.

  • Datum: yyyy-mm-dd (Datum des Dokumentes)
  • Beschreibung: –ikea-tradfri-gateway (eine kurze Inhaltsangabe)
  • Tags: __bill_ikea_iot (Schlagwörter die beim Wiederfinden helfen sollen)

Archiv

Laden im App Store
PDF Archiver
PDF Archiver
Entwickler: Julian Kahnert
Preis: Kostenlos+
Laden

Zur Freigabe der neuen Version 1.3.1 hat sich der Entwickler jetzt noch mal bei uns gemeldet und berichtet nicht nur über Fortschritte und Änderungen, sondern auch über die bereits aktive Preis-Umstellung:

[…] Es gab wirklich viel hilfreiches Feedback, welches durchaus seinen Weg in die App gefunden hat. Beispiele hierfür sind das Konvertieren von Bildern zu PDFs, das Zoomen mit Keyboard Shortcuts, die Einführung eines „Überwachten Ordners“ oder das Löschen von PDFs mit „CMD + Backspace“.

Ich habe mich nun dazu entschlossen die App als Abomodell mit eher symbolischen Preisen weiterlaufen zu lassen (0,5€/Monat oder 3,5€/Jahr). In diese Entscheidung ist u.a. eingeflossen, dass Apple ja im 2. Jahr die Gebühr von 30% oder 15% senkt. Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die von Abomodellen prinzipiell Abstand halten, allerdings finde ich das 3,5€ eine sehr überschaubare Investitiion/Spende darstellen.

Ein weitere großer Vorteil an den Abomodellen ist die Möglichkeit eine kostenlose Testphase einzuführen. Dies ist sehr komfortable über App Store Connect gelöst und wurde auch bei PDF Archiver umgesetzt. So können neue Nutzer die App 1 Monat kostenlos testen, bevor die Abbuchung der Abokosten erfolgt. Diese Testphase kann jederzeit ohne weitere Kosten beendet werden, wenn die App doch nicht den Erwartungen entspricht.

Außerdem möchte ich gerne noch einmal hervorheben, dass alle Käufe die bisher getätigt wurden nach wie vor gültig sind. Alle Nutzer, die die App vor der Version 1.3.0 gekauft haben, könne sie selbstverständlich in vollem Funktionsumfang weiter nutzen!

Die von euch zuletzt angemerkte fehlende Suchfunktion wurde bisher nicht implementiert, da die Suchfunktion Finder.app in Kombination mit Spotlight so umfangreich und perfomant gestaltet ist, dass es eine „Nach-Implementierung“ in PDF Archiver nicht sinnvoll erscheint.

Darüber hinaus sehe ich großen Vorteil der App an, dass man eben gerade nicht auf sie angewiesen ist, wenn Dokumente wiedergefunden werden sollen. Dies ermöglicht dem Nutzer auch im Nachhinein flexibel seine Arbeitsumgebung zu wechseln und sein Archiv trotzdem behalten zu können.

Freitag, 13. Jul 2018, 14:13 Uhr — Nicolas
33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • D.h. es gibt keine abofreie Version?
    Damit ist die App von Beginn an für mich keine Option.

    • Nein, nicht ganz: Der Quellcode ist, wie oben geschrieben, frei zugänglich. Wenn Du die App also gerne benutzen möchtest, dir die Entwicklung aber keine 4 Euro im Jahr wert ist, dann kannst du dir den PDF Archiver auch selbst kompilieren.

    • Du tust mir leid.
      Warum bezahlt man nicht für ein gut funktionierendes Programm?
      Bitte denk dran, dass ein Programm auch weiterentwickelt werden muss, wenn es Updates am Betriebssystem gibt.
      Und jetzt mal im ernst, 3,50€ im ! Jahr ! ist NICHTS.

      • @tartaros84: Müssen Einmalpreis-Apps nicht weiterentwickelt werden, tartaros? Gehen deren Entwickler vielleicht deshalb bankrott?? 3,50 € (im Jahr, oder noch länger) sind eben nicht NICHTS. Sondern eben 3,50 €, welche dazu noch mehrfach/regelmäßig fällig werden.

        Tartaros, laß Dir ein für allemal gesagt sein: Kleinvieh gibt auch Mist, und wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert!!!

    • Du erinnerst mich an unseren Geschäftsführer.
      Alles was nicht mit seiner Vorstellung von „so hat das zu sein“ einhergeht wird abgestempelt mit „Dann ist das keine Option für mich“.

      • Auch ein Geschäftsführer

        Und er liegt richtig, da er mehr Freiheiten und Kohle gepaart mit mehr Verantwortung als Du hat. Wenn er so falsch liegt mit allem, dann wäre er nicht da wo er ist. Alle Angestellten die so reden, die sollten doch den Laden verlassen und ihr eigenes Geschäft verfolgen und alles besser machen. Achso, viele Besserwisser haben meist Familie und benötigen die Sicherheit als Angestellter und haben nicht die Bälle in der Hose ihre Überlegenheit zu demonstrieren.

      • Viele Geschaftsführer sind allerdings damit wenig erfolgreich oder verursachen damit massiv Kosten.

      • Hallo Xinput,

        ich finde düYdeine Perspektive durch aus wichtig. Und lass düydich nicht von so genannten „Geschäftsführern“ verunsichern, die schlau daherreden.
        Die Einstellung „was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“, hat nichts mit unternehmerische Kompetenz zu tun!

      • In einem Callcenter wird der patriarchische Führungsstil noch praktiziert. Um Menschen nicht die Motivation zu rauben und um Kreativität und Eigenständigkeit zu fördern eher weniger. Und Geschäftsführer sollte man von Gesellschafter Geschäftsführern abgrenzen. Erste verlieren bei katastrophalen Entscheidungen ihren A8, letztere Ihre Firma ;-]

      • @Auch ein Geschäftsführer: Besser/treffender hätte ich das auch nicht ausdrücken können. Stimme Dir deshalb voll zu.

      • @Auch ein Geschäftsführer
        Ich habe nicht vor den Laden zu verlassen. Ich sage ja auch nicht, dass alle Geschäftsführer mit allen ihren Entscheidungen falsch liegen. Meiner Meinung nach zeichnen sich die besten Geschäftsführer jedoch dadurch aus, dass sie manche Entscheidungen von denen treffen lassen die Ihre expertise in diesem Bereich haben, auch wenn das nun mal heisst, dass man etwas in die Tasche greifen muss.

        Klar kann man sich die paar Euros auch sparen und hat die für einen A8 oder einen netten Benz zur Verfügung, aber wenn man das auf Dauer immer so macht, war man die längste Zeit Geschäftsführer :-)

        Nimm’s mal entspannter und fühle dich nicht direkt angegriffen. Nicht jeder auf dieser Welt kann/will ein Geschäftsführer sein.
        Zudem ist es dir vielleicht mal in den Sinn gekommen, dass es manche Geschäftsführer gibt, die nur aus Glück in Ihrer Position gelandet sind? Manchmal reicht es einfach nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

      • Ach und @momotaro
        wer genau bist du? Der Rächer der Enterbten? Antwortest zu jeden Kommentar um bloß jedem nochmal zu sagen wie scheiße doch Abo-Modelle sind?

        Ich meine okay, ist deine Meinung, schön und gut, ich besitze auch keine Abo-Apps aber trotzdem finde ich du spielst dich hier ein wenig auf.

        Zudem, wenn du klugscheissen willst dann bitte auch richtig: AUFWENDIG kann man genau so gut AUFWÄNDIG schreiben. Im Duden sind beide Schreibweisen vertreten. :-)

  • Warum nicht einfach bezahlen und bei nächsten Version neu bezahlen?

  • Ich kann die App leider nicht laden. Button ist grau hinterlegt! Jmd ne Idee?

  • Bezahlen ja aber dann gehört es mir.
    Wenn es dann später mal ein gutes Update gibt auch gerne ein Updatepreis aber das permanente zahlen ist nicht ok.
    Ich benutze heute nich mein Office 2006 und es reicht mir.

    • Ganz genau so. Ansonsten geht man nämlich bei den ganzen Abos – nützlich oder weniger nützlich für einen – im Monat unter.
      Nicht jede App ist gleich wichtig, sondern einfach nur nice to have. Sollen die Entwickler dann doch 5,- verlangen und für Version 2 wieder 5,-. Wenn die Upgrades und die Pflege das wert sind, werden überzeugte User auch die zweite und dritte Version kaufen.
      Die nehmen alle Adobe zum Vorbild. Nur daß Adobe Marktführer ist und für viele alternativlos. Außerdem hat da das Paket locker 1.000 – 1.500 Euro gekostet. Da ist ein Abo von 10-15,- Euro im Monat eher zum überlegen als die vielen kleinen Kalender oder PDF-Apps, die mit kleinen und größeren Abos jetzt wirklich übers Ziel hinausschießen.

    • @Martin: +1. Stimme Dir voll zu, denn Du hast zu 100% Recht. Einmal eine Lizenz = einmal die Lizenzgebühr. Und eben nicht mehrmals. Punkt.

  • Ich bin auch kein Freund von Abos, allerdings habe ich selbst schon eine App entwickelt und weiß daher, dass auch mit Einmalzahlungen der exorbitant hohe Entwicklungsaufwand nicht zu rechtfertigen ist.
    Eine App hält maximal 1 Jahr bis man aufgrund von Änderungen von Seiten Apples (neues Betriebssystem, Änderungen in der Entwicklungsumgebung, neue Hardware) gezwungen ist Zeit zu Investieren um sie aktuell zu halten. Und dann ist noch keine einzige neue Funktion eingebaut.
    Ich glaube die meisten Leute haben eine vollkommen falsche Vorstellung von den Downloadzahlen und den erzielten Erlösen der Entwickler.
    Unter 30€ als Einmalzahlung kann man eigentlich guten Gewissens gar nichts veröffentlichen, wenn man es nicht nur als reines Spaß-Hobby betreibt. Und das gilt auch für Apps für iOS, die sind nicht weniger aufwändig als für den Mac. Die meisten iOS Apps im App Store sind extrem viel zu günstig und verschwinden daher auch meist nach einiger Zeit.
    Das einzige was sich halbwegs rechnet sind Spiele die von großen Firmen entwickelt werden und hohe Downloadzahlen erreichen.

    • @maccy: Mir ist kein Entwickler bekannt, welcher „aus Spaß“ zu niedrige (Einmal-) Preise verlangt. Deinen Entwicklungsaufwand kannst Du mit Sicherheit in Deinen Einmalpreis einbauen – wenn Deine Software gut ist, wird diese auch gekauft werden.

      Anderes Wort für Abo-Modelle ist: Preistreiberei. Und da mache z. B. ich nicht mit – egal, welche Software auch immer, Abo-Apps kommen mir nicht auf mein Gerät, maccy, nicht heute, und auch nicht morgen.

      Übrigens: das Wort „aufwendig“ enthält kein ä.

  • Auf keinen Fall ein Abo. Jetzt 3,50 pro Jahr, in zwei Jahren dann 35,- usw. Ich will ein Programm, das ich dauerhaft nutze auch besitzen und als Kunde selber entscheiden, ob ich upgrade.

    • Abo buchen für 3,50 Euro und sofort wieder kündigen. Zack für ein Jahr gekauft und kein Abo an der Backe. Apple erinnert Dich nach einem Jahr dran, ob Du wieder für die angeblich unterstellten 35 Euro einsteigen willst. Du lächelst und denkst Dir nö. Oder aber es sind wieder 3,50 Euro und Du verlängerst, wenn Dich die App gut durchs Jahr begleitet hat. Vielleicht siehst Du dann sogar mehr Wert? Und Du glaubst ernsthaft, dass Deine „Idee“ richtig ist, über kommende iOS Updates, dass Deine gekaufte Version ungepflegt läuft? Lizenzmodelle funktionieren seit dem App Store nicht mehr wie vor 2008. Die Welt hat sich weiter gedreht.

      • @peter: Eine App, welche ich kaufe, hat den Wert x, und behält diesen auch. Mehrfachbezahlungen – und das sind Abo-Modelle ausnahmslos! – sind (meines Erachtens) in jedem Falle unangemessen. Nicht die App selber wird nämlich gekauft, sondern das diesbezügliche Nutzungsrecht. Gekauft, und eben nicht gemietet.

        So war es bislang, bis Apple Abomodelle im AppStore zugelassen hat. Abos sehe ich hinsichtlich des AppStore als Preistreiberei. Und diese muß ja nun wirklich nicht sein.

        Mag sein, daß sich der AppStore -wie Du sagtest- wie die Welt „weiterdreht“. Das heißt aber noch lange nicht, daß User/Kunden (wie z. B. ich, und zumindest auch oirams, wie Du lesen kannst) derartige Trends hinnehmen, oder sogar mitmachen: wie oirams, sage auch ich diesbezüglich ganz entschieden: KONTRA!

  • Ich würde Belege allerdings nicht nur digital vorliegen haben. Ich wollte einmal mit einem eingescannten Beleg eine Sprudelmaschine bei einem großen Supermarkt zwei Tage später zurückgeben und wurde mehr oder weniger ausgelacht. :D

    • Ausdrucken und handschriftlich Kopie drauf schreiben. Müssen sie akzeptieren, da sie auch ihre Ausgänge protokollieren müssen. Damit ist der Wahrheitsgehalt sofort nachprüfbar. Hatte aber noch nie ein Problem damit. Ich fotografiere „alles“ wo ich denke „zur Sicherheit“ ab. Hatte über die Jahre das auch schon wenige Male benutzt. Nie ein Problem.

      Ich bin sogar immer froh gewesen, dass ich die Post-Zettel sofort fotografiert habe. In einem geölten Geldbeutel sind die nach wenigen Tagen nicht mehr lesbar. Aber Dank Online-Frankieren und Druck vor Ort muss man nix mehr mit Papier zutun haben.

  • Ich scanne meine sachen normal und speichere als PDF in meine Ordnerstruktur
    brauche keine App

  • Das ist ausgesprochen faires Preismodell für ein ordentliches Produkt. Daumen hoch!

  • „Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die von Abomodellen prinzipiell Abstand halten, allerdings finde ich das 3,5€ eine sehr überschaubare Investitiion/Spende darstellen.“
    Lieber Entwickler, dann gib uns anderen doch bitte einfach die Möglichkeit, deine App für 5,- Euro zu kaufen und durch Kauf der Version 2 dann zu honorieren/zu entscheiden, ob Dir die Upgrades und Anpassungen gelungen sind.
    Nur wird das für den User der der 100. kleinen App, die er mal nutzen will, einfach zu extrem, jedesmal ein Abo abzuschließen.

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