Neue Oberflächen für Tresore und Einstellungen
Passwortmanager Enpass: Mac-App komplett überarbeitet
Der Passwortmanager Enpass hat seine desktop-Anwendung für macOS umfassend überarbeitet. Mit Version 6.12 erhält die App eine neue Oberfläche, die sich stärker am aktuellen Designs des Mac-Betriebssystems orientiert.
Nach Angaben des Anbieters steht dabei nicht nur die optische Modernisierung im Vordergrund. Auch häufig genutzte Abläufe wurden angepasst, um die Verwaltung von Passwörtern, Passkeys und anderen Zugangsdaten zu vereinfachen.
Die Neugestaltung folgt auf mehrere größere Aktualisierungen der vergangenen Jahre. So hatte Enpass zuletzt die Unterstützung von Passkeys auf dem Desktop ausgebaut und damit die Nutzung moderner Anmeldemethoden ohne klassische Passwörter erleichtert. Bereits zuvor wurden die Importfunktionen erweitert, um den Wechsel von anderen Passwortmanagern zu vereinfachen.
Neue Oberflächen für Tresore und Einstellungen
Laut Anbieter wurden nahezu alle Bereiche der Anwendung überarbeitet. Dazu zählen die Seitenleiste, Listenansichten, Detailansichten einzelner Einträge, der Passwortgenerator sowie die Autofill-Funktionen. Auch der Anmeldebildschirm für das Masterpasswort wurde neu gestaltet.
Besonderes Augenmerk liegt auf den Einstellungen. Diese sollen übersichtlicher aufgebaut sein und den Zugriff auf häufig genutzte Optionen erleichtern. Zudem wurden mehrere Arbeitsabläufe verkürzt. Das Hinzufügen neuer Einträge oder der Import bestehender Daten soll nun mit weniger Zwischenschritten möglich sein.
Für Nutzer gemeinsamer Tresore führt Enpass eine zentrale Verwaltungsansicht ein. Dort lassen sich freigegebene Datensammlungen einsehen, Zugriffsrechte anpassen und Einladungen verwalten.
Weiterhin mit eigenem Speicheransatz
Von vielen Konkurrenzangeboten unterscheidet sich Enpass weiterhin durch sein Speicherkonzept. Die verschlüsselten Tresore werden nicht zwingend auf Servern des Herstellers abgelegt. Anwender können stattdessen selbst entscheiden, ob sie iCloud, Dropbox, Google Drive, OneDrive, Nextcloud, WebDAV oder ausschließlich lokale Speicherorte nutzen möchten. Auch eine vollständig lokale Nutzung ohne Cloud-Anbindung bleibt möglich.
Ergänzend bietet Enpass Werkzeuge zur Erkennung schwacher Passwörter, Hinweise auf bekannte Datenlecks sowie die Unterstützung von Zwei-Faktor-Authentifizierung und Passkeys. Die Anbindung an iCloud funktioniert seit Jahren zuverlässig und erlaubt es, verschlüsselte Tresore unkompliziert zwischen Apple-Geräten zu synchronisieren, ohne auf die Infrastruktur des Herstellers angewiesen zu sein.
Zwar bietet Enpass die frühere Einmalkauf-Lizenz inzwischen nicht mehr an, bei den Preisen positioniert sich der Anbieter jedoch weiterhin vergleichsweise zurückhaltend. Das aktuell beworbene Drei-Jahres-Paket kostet einmalig 50,99 Euro und gewährt den vollen Funktionsumfang über den gesamten Zeitraum.
Damit bleibt Enpass aus unserer Sicht weiterhin ein empfehlenswerter Passwortmanager für Nutzer im Apple-Ökosystem.



Die Aktualisierung habe ich gestern zum ersten Mal im Einsatz gehabt. Eine Funktion finde ich nicht besonders toll gelöst – das Feld zum kopieren von Passwörtern, Links etc. ist jetzt wesentlich schlechter positioniert
+1
Enpass ist seit Jahren mein Begleiter auf allen System.
Damals noch „günstig“ die lifetime Lizenz erworben, bevor die das erste Abo eingeführt hatten.
Ich finde es so gut, dass ich es jedem empfehle. Selbst das Abo würde ich dafür zahlen. Der Mehrwert ist ein Top.
Gerade auch weil es auf allen Systemen und Betriebssystemen läuft.
Der Tresor über iCloud, Dropbox oder eigenem NAS Synct.
Habe seit einiger Zeit das Problem, dass die Safari-Erweiterung bestimmte Seiten komplett ausbremst. Hoffentlich ist das mit dieser Version behoben…
Nutze die App seit Jahren und bin echt zufrieden.
Bin damit sehr zufrieden. Benütze es, um iPhone mit dem auf meinem Windows-PC gehosteten Tresor zu synchronisieren. Einziges Manko: In meinem anderen WLAN funktioniert WiFi-Sync nicht, vermutlich wegen der anderen LAN-Adresse des Servers. Der Hersteller hat das seit Jahren nicht behoben.