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Sync über alle Geräte möglich

Enpass integriert Passkey-Unterstützung auf dem Desktop

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Der Passwortmanager Enpass unterstützt jetzt das Erstellen und die Verwendung von Passkeys über alle Plattformen hinweg. Die Entwickler haben die Neuerung in der jetzt verfügbaren Version 6.9.2 der Software integriert.

Enpass hat die Funktionsweiterung schon vor ein paar Wochen angekündigt und in die Mobilversionen der Anwendung integriert. Jetzt meldet das hinter der Anwendung stehende Entwicklerteam Vollzug und gibt bekannt, dass auch die neu für Mac, Windows und Linux veröffentlichten Desktop-Versionen von Enpass die Funktion unterstützen. Enpass-Nutzer haben somit die Möglichkeit, nicht nur auf all ihren Geräten Passkeys zu generieren, sondern diese auch über ihre verschiedenen Geräte hinweg zu synchronisieren.

Enpass Passkey Speichern

Die Vorteile der Verwendung von Passkeys lassen sich hervorragend erfahren, wenn man sich bei Apple anmeldet. Sofern man einen Mac mit Touch ID oder ein iOS-Gerät mit Touch ID oder auch Gesichtserkennung verwendet, kann man dort anstelle von Benutzername und Password einfach auch das unterstützte biometrische Merkmal als „Ausweis“ verwenden. Die Anmeldung ist möglich, weil ihr zum einen im Besitz des entsprechenden Geräts seid und euch zudem per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung authentifizieren könnt.

Passkeys plattformübergreifender Standard

Passkeys sind keine Apple-Erfindung, sondern ein offener Standard, den unter anderem inzwischen auch von Unternehmen wie Google, Microsoft, Amazon, PayPal, eBay, GitHub, Nintendo, TikTok und Yahoo integriert haben. In den Sicherheitseinstellung der kompatiblen Anbieter findet sich neben den klassischen Passwort-Einstellungen auch die Möglichkeit, die Anmeldung mittels Passkey zu aktivieren. Enpass kann mit den neuesten Versionen seiner Desktop-Anwendungen und Browser-Erweiterungen nun auch die Anmeldung per Passkey übernehmen und diese auch Geräteübergreifend synchronisieren.

Das Thema Synchronisierung steht für uns bei Enpass ganz oben an. Anders als prominente Konkurrenzprodukte erlaubt es die Software, den persönlichen Passworttresor auch ohne öffentliche Cloud-Lösungen vollständig lokal oder in einer privaten Cloud abzulegen und dann beispielsweise nur über das heimische WLAN-Netz zu synchronisieren.

Enpass bietet für private Nutzer zwei verschiedene Abo-Modelle für Einzelnutzer oder Familien an. Alternativ dazu kann man die App auch zum Festpreis und für die dauerhafte Nutzung erwerben.

Laden im App Store
‎Enpass - Password Manager
‎Enpass - Password Manager
Entwickler: Enpass Technologies Private Limited
Preis: Kostenlos
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17. Nov 2023 um 08:40 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Jetzt fehlt nur mehr das black friday lifetime angebot…

    • Ich frage mich oft bei den LifeTime Angeboten – gilt dieses dann „nur“ für die aktuelle Version (hier bei Enpass v6) oder dann auch für zukünftige „Voll-„version (hier bei Enpass v7 usw.)?

      Antworten moderiert
      • Hallo, die LifeTime Lizenz ist nicht an die Version gebunden!

      • Ich habe die Lifetime-Variante schon sehr früh (und damit günstig) erworben und bekomme immer alle Updates kostenfrei. Soetwas gibt es tatsächlich recht selten. Mit Enpass selbst hatte ich noch nie Probleme, und die Synchronisation über einen selbstgewählten Server läuft einwandfrei. Dieser Passwortmanager (und was man sonst noch so alles dort unterbringen kann) ist meine absolute Empfehlung.

  • Super. Nachher gleich mal probieren. Auf iOS verwende ich es seit Implementierung ohne Probleme.

  • Wie schätzt Ihr Enpass im Vergleich mit 1Password ein? Hardere langsam mit 1PW.

    • Ich nutze Enpass schon sehr lange und habe sogar die kostenlose konplettversion von damals und bin super zufrieden. Syncro geht bei mir über dropbox und nahezu ohne Verzögerung

      • Dem kann ich nur Zustimmen.

      • +1 Bin ebenfalls mehr als Glücklich mit Enpass. Funktioniert alles weitestgehend reibungslos und plattformübergreifend. Bugs werden zudem zügig behoben.

        Außerdem ohne Abo durch Lifetime-Lizenz, für mich einer der wichtigsten Punkte.

      • Die mtl. Kosten von 4€ und neuerdings das Gefühl, dass PW verschwinden.

      • Kann ich nachvollziehen. Bin allgemein eigentlich auch kein Fan von Abos.
        Diesen Komfort sich nicht mehr mit Passwörtern rumschlagen zu müssen, ist mir das persönlich das aber Wert.

        Und dafür bietet 1Password schon auch super viele Funktions- und auch Bugfix-Updates, die implementieren immer neue iOS-Funktionen in den ersten Wochen nach Release (wenn nicht an Tag 1) und die Apps laufen auch einfach super schnell und flüssig.

        Dass Passwörter verschwinden hatte ich jetzt noch nie, darf aber natürlich auf keinen Fall passieren …

      • Und zu der Kritik bzgl. der Cloudfunktionalität, die da auch immer aufkommt: Man kann bei der Registrierung seines Accounts auch von vornherein festlegen, dass die Daten nur auf EU-Servern gespeichert werden. Klar, ist natürlich immer noch nicht komplett risikofrei, aber immerhin besser als US- oder sonstwo-Server.
        Ist halt immer eine Abwägung zwischen Komfort und maximaler Sicherheit, die jeder für sich anstellen muss.

      • @MM: Das nützt Dir aber nix, wenn es nicht Dein eigenes Rechenzentrum ist, Du musst dem Betreiber Vertrauen und zwar im Grund genommen blind. Und wie sicher so ein Cloud Storage ein kann, hat man ja bei Microsoft kürzlich gesehen. Und 1PW nutzt Okta, die Einschläge kommen also näher, Abo fand ich schon nicht lustig, aber CloudStorage für den PasswordSafe – das war mit dann doch zu viel des Schlechten. Wüsste gern mal, wieviele Kunden 1PW dadurch verloren hat … Früher war ich auch mal begeisterter 1PW Kunde …

    • Nutze es seit dem 1Passwort mit wlan sync nicht mehr weiterentwickelt wird und immer probleme hatte zwischen windows und mac. Mac als wlan server.

      Anfangs skeptisch weil es etwas altbacken aussieht und die autofill funktion im browser etwas versteckt ist (eine seperate webseite).

      Mittlerweile aber super. Habe auch lifetime (einmal zahlen und gut ist). Support war bisher auch immer hilfreich.

  • Also zumindest die Implementierung von Paypal ist noch äußerst suboptimal. Seit ich dort den Passkey aktiviert habe, ist der Login deutlich komplizierter geworden: das Passwort wird trotz Passkey immer noch abgefragt, und der Login scheitert sehr sehr oft und/oder bleibt irgendwo im Nirwana hängen.

    • Konnte ich auch schon feststellen. Liegt aber definitiv an Paypal.
      Finde die nehmen es mit der Anmeldesicherheit manchmal einen Tacken zu ernst und machen es einem unnötig kompliziert.
      Wurde schon mehrfach bei aktivierten Datenschutzmaßnahmen (iCloud Private Relay) von meinem eigenen Account ausgesperrt, trotz aller richtigen Angaben (Mailadresse, Passwort, 2FA, Captcha). Super nervig, dachte auch dass Passkeys das vielleicht verbessern würde.

  • Also ich habe die Version 6.9.3 (776) auf dem iPad und iPhone.

  • Hallo, wenn ich den einmalkauf nehme kann dann die Familie auch auch die Daten zugreifen? Sync über iCloud.

    Danke

    Antworten moderiert
  • Moin,
    Ich hab beim WLAN-Sync immer das Problem, dass er wenn ich auf dem PC den Sync-Server starte und dann auf dem iPhone einen Sync starte ewig rödelt und dann nichts findet, obwohl die Geräte natürlich im selben Netz sind. Ich muss dann immer die Synchronisierung trennen und neu einrichten, dann geht es einwandfrei. Weiß da jemand einen Trick?

  • Kann mir jemand mal erklären was hier nun der Vorteil ggü. Mailadresse und Passwort ist.
    Beim „normalen“ Verfahren dient ja quasi das Smartphone oder ein Rechner mit biometrischer Verschlüsselung als anmeldedatenersatz zur Verfügung. Nach der ersten Anmeldung wird ja ein Zertifikat abgespeichert. Wenn ich das Zertifikat jetzt aber wieder auf irgendwelchen Servern (egal ob privat oder kommerziell) ablege um das via Passwortmanager zu nutzen ist da am Ende doch auch nix bei gewonnen oder?
    Und ja ich gehe einfach mal vom goldstandard mit catch all email Adresse (also individuelle email pro Dienst) und der vollen Ausnutzung des passwortgenerators aus)

    • Naja. Beim Passwort Verfahren liegt ja praktisch dein Passwort beim jeweiligen Anbieter. Zwar verschlüsselt usw. Aber es besteht das Risiko, dass es dennoch dort abgegriffen wird durch einen Hacker Angriff. Was auch immer dann weiter passieren würde.
      Mit Passkey landet nur der öffentliche Teil deines Schlüsselpaares auf den Servern. Den könntest du praktisch so oder so öffentlich machen.
      Das ist schon mal ein Vorteil.

      • Aber liegt bei Enpass (hier als Beispiel) nicht auch der private key? Ist am Ende doch das gleiche.

  • Hi, was passiert eigentlich wenn man ein neues Gerät Smartphone/ Tablett/Notebook bekommt? Muss man sich dann bei allen Accounts die Passkey anbieten neu anmelden oder managed das Enpass. Ich habe es so verstanden, das pro Anbieter Account pro Gerät ein Token hinterlegt wird.

    • Hi, das ManagedEnpass. Du kannst es auf http://www.passkey.org ausprobieren. Ich habe einen passkey mit dem IPhone angelegt in Enpass und konnte diesen unter Windows im Chrom verwenden. Man hat trotzdem die Möglichkeit pro Gerät einen Passkey festzulegen.

      Antworten moderiert
  • Kaum testet man Passkeys geht das schon wieder los, dass Enpass behauptet, ich hätte es „schon länger“ nicht benutzt und ich muss meine Anmeldung neu bestätigen :((

    Dabei nutze ich es täglich mehrmals.

    • Ja, hier das gleiche. Seit Sonoma merkt sich Enpass die Registration nicht mehr lange. Echt nervig. Das Team wird ewig brauchen das zu fixen. Wie beim erweiterten Datenschutz. Da hat es bei Enpass Monate gebraucht bis der iCloud Sync wieder funktionierte. Das ist mittlerweile bei Enpass gleich wie bei allen. Extrem träge Reaktionen.

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