Ohne Konten, ohne Cloud, ohne Ballast
OpenLogi: Alternative zu Logi Options+ für Logitech-Mäuse gestartet
Für Nutzer von Logitech-Mäusen auf dem Mac steht mit OpenLogi eine neue Konfigurationsanwendung bereit. Das Open-Source-Projekt richtet sich an Besitzer kompatibler MX-Modelle und soll die wichtigsten Einstellmöglichkeiten der Logitech-Hardware bereitstellen, ohne auf die offizielle und leider nicht immer zuverlässige Software Logi Options+ angewiesen zu sein.
Die Anwendung befindet sich noch in aktiver Entwicklung, kann aber bereits zahlreiche Funktionen aktueller Logitech-Mäuse ansprechen. Unterstützt werden unter anderem die Modelle MX Master 3, MX Master 3S, MX Master 4 sowie die MX-Anywhere-Serie. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth, den Logi-Bolt-Empfänger oder per Kabel.
Konzentration auf Mausfunktionen
OpenLogi wurde in der Programmiersprache Rust entwickelt und setzt auf eine lokale Konfiguration. Die Anwendung speichert ihre Einstellungen in einfachen Konfigurationsdateien auf dem Rechner und verzichtet auf Benutzerkonten sowie Telemetrie-Funktionen. Nach Angaben der Entwickler werden keine Cloud-Dienste für die eigentliche Geräteverwaltung benötigt.
Zu den bereits verfügbaren Funktionen zählen die freie Belegung von Maustasten, DPI-Einstellungen zur Anpassung der Zeigergeschwindigkeit, die Konfiguration der SmartShift-Funktion für das Mausrad sowie die Anzeige des Akkustands. Darüber hinaus lassen sich Profile für einzelne Anwendungen hinterlegen, die automatisch beim Wechsel zwischen Programmen aktiviert werden.
- Logitech Signature Comfort Plus: Neue Maus-Tastatur-Kombi für den Mac
Technisch greift OpenLogi direkt auf das von Logitech verwendete HID++-Protokoll zu. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des standardisierten USB-HID-Standards, über die Logitech zusätzliche Gerätefunktionen bereitstellt. Auf diesem Weg kann die Anwendung Einstellungen unmittelbar auf die Hardware schreiben.
Deutlich kleiner als Logi Options+
Während Logi Options+ als zentrale Verwaltungsanwendung für Mäuse, Tastaturen und weiteres Zubehör ausgelegt ist, konzentriert sich OpenLogi ausschließlich auf Mäuse. Entsprechend fällt auch der Ressourcenbedarf geringer aus. Die Entwickler beziffern die Größe der Anwendung auf rund 15 Megabyte. Die offizielle Logitech-Lösung benötigt aufgrund ihres größeren Funktionsumfangs deutlich mehr Speicherplatz.
OpenLogi steht derzeit für macOS 13 Ventura und neuer bereit. Eine Unterstützung für Windows und Linux befindet sich laut Projektseite in Vorbereitung. Nutzer sollten beachten, dass Logi Options+ vor dem Start von OpenLogi beendet werden muss, da beide Anwendungen auf dieselben Gerätefunktionen zugreifen.



Telemetrie ist aber auch eine Pest
Ich kann aus eigener Erfahrung unter Windows die Freeware X-Mouse Button Control als Ablösung für das Logitech SetPoint Monster wärmstens empfehlen:
ein Software-Leichtgewicht auch im Portable-Modus lauffähig
„Die Verbindung erfolgt über Bluetooth, den Logi-Bolt-Empfänger oder per Kabel.“
Wie man die MX Master-Mäuse per Kabel mit dem Mac (oder etwas anderem) verbindet, solltet Ihr aber einmal beschreiben. Da passiert gar nichts!
Gibt es eigentlich irgendwie die Möglichkeit, die Logitech Mäuse am Ipad zu konfigurieren?
Wenn man damit auch noch die Tastaturen anpassen könnte, wäre das die perfekte Lösung und Alternative. Vielleicht kommt das ja noch. :)
Logitech software ist allein wegen der Electronpest eine Umgehung wert
Und das jetzt noch für Linux und ich bin happy :D