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Zwei Microsoft-Konkurrenten

Office-Apps: LibreOffice 6 und SoftMaker Office 2018 verfügbar

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Gute Nachrichten für Mac-Nutzer, die nicht unbedingt auf Microsofts Bürosoftware-Suite angewiesen sind, aber dennoch ein Software-Paket für den Büroalltag benötigen, das Apples hauseigene iWork-Anwendungen ergänzt.

Office Apps

LibreOffice 6 veröffentlicht

Zum einen steht das quelloffene Freeware-Angebot LibreOffice jetzt in Version 6.0 zum Download bereit. Zweieinhalb Jahre nach LibreOffice 5 veröffentlich, handelt es sich bei dem Update um die größte Aktualisierung bislang.

Nach Angaben der Macher legt die neue Version eine besonderes Augenmerk auf die verbesserte Kompatibilität mit Microsoft Office, integriert einen überarbeiteten „Speichern unter…“-Dialog und hat den Excel-Konkurrenten Calc so überarbeitet, dass dieser nun auch mit sehr umfangreichen Tabellen zurecht kommt.

Alle Update-Notizen zu LibreOffice 6 liefert euch dieser Beipackzettel, den Download selbst könnt ihr euch hier aus dem Netz ziehen.

Erste Beta von SoftMaker Office 2018

Konkurrent aus der kommerziellen Ecke kündigt sich mit der ersten Beta von SoftMaker Office 2018 an. Erstmals für Mac-Nutzer erhältlich, darf die Beta bis zum 19. Februar 2018 risikofrei getestet werden. Bis dahin soll dann entweder eine neue Beta oder die finale Verkaufsversion erhältlich sein.

SoftMaker Office verwendet jetzt nativ die Microsoft-Office-Formate DOCX, XLSX und PPTX, liefert Unterstützung für hochauflösende Retina-Displays und bietet eine Versionsverwaltung, die beliebig viele Dateiversionen aufbewahrt und gestattet, jederzeit zu einer früheren Version zurückzukehren. Anwender können SoftMaker Office wahlweise mit modernen Ribbons oder mit klassischen Menüs und Symbolleisten verwenden.

Softmaker

Sobald SoftMaker Office 2018 finalisiert wurde soll sich die App mit einer Lizenz auf bis zu 5 Macs nutzen lassen und wird ohne Duden-Korrektur für 69,95 Euro angeboten, mit Duden-Korrektur beträgt der Preis 99,95 Euro. SoftMaker Office für Mac kann auf jedem Mac mit macOS 10.9 oder höher eingesetzt werden. Alle Funktionen der Office-Suite listet der Anbieter auf dieser Übersichtsseite.

Donnerstag, 01. Feb 2018, 10:56 Uhr — Nicolas
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  • Beim Softmaker Office ist es bereits die Dritte oder vierte Beta-Version die ich teste. Unterstützung für Retina-Displays … ja. Aber es sieht nicht schön aus. Die Ribbons sind einfach viel zu groß für z. B. ein 13“ MacBook. Sie versuchen so viel wie Möglich Funktionen darin unterzubekommen, was ja eigentlich nicht schlecht ist, aber es wirkt daher teils unproportional und einfach viel zu groß im Vergleich zum Rest.
    Es gibt zwar die Möglichkeit, in den Einstellungen das Aussehen anzupassen, aber das wird entweder viel zu klein selbst wenn man das ganze nur eine Stufe verkleinert, oder aber, stellt man eine andere „Ansichtsschraube“, dann ist die Schrift zu klein und die Icons bleiben unverändert. Es sieht nicht schön aus. Für Preise ab 60 € müssen sie noch gut dran arbeiten.

    Der Satz: „Der Hund der gestern mit mir draußen war ist mein eigener gewesen“ hatte Textmaker auch vollkommen falsch interpretiert und jedes Wort als Fehler angezeigt, obwohl die deutsche Rechtschreibung sowie die deutsche Duden-Korrektur eingeschaltet war. In der Windows-Version schlägt er mir außerdem noch die Kommata vor, die ich absichtlich weggelassen habe.

    Insgesamt okay für eine Beta, aber in meinen Augen noch weit weg vom produktiven Einsatz.

  • Ich bleibe weiterhin bei OpenOffice, gefällt mir persönlich besser als LibreOffice. Hat zwar nicht den Umfang wie MS Office, aber wofür ich es brauche und wie oft ich es brauche, reicht es vollkommen. MS is mir dafür einfach zu teuer. Im Vergleich zu den Apple Office Programmen is jedoch fast alles besser

    • Das liegt dann höchstwahrscheinlich daran das du die apple office apps nicht in voller gänze erforscht hast- die doku ist aber auch schlimm, das gebe ich zu…und wenn man von ms office kommt wirken viele funktionen umständlich- trotzdem meine ich behaupten zu können das man nahezu alles damit machen kann, was dbenfalls mit den anderen office tools möglich ist…

      • Mir sind die Apple Office Programme einfach zu umständlich, vor Allem das Speichern in Formate, die andere Programme auch lesen können. Sicherlich können die Programme alles das was Andere auch können, das is unbestritten denke ich.

      • Naja, ist ne Frage des Einarbeitens, mir z.B. ist Office viel zu umständlich. Und es ist eine Frage des Schwerpunktes, der bei Apple klar auf Layout und Gestaltung liegt. Mir hat allerdings das alte Pages um Welten besser gefallen, schade, dass Apple seine Suite so vernachlässigt.

        Wer auf .doc angewiesen ist, braucht sicherlich ein gutes Office; ich hantiere aber überwiegend mit PDF, Nur-Text und Markdown, entsprechend halte ich Libre Office nur deswegen vor, weil Pages mit dem Import von docs nur semi-gut umgehen kann. Aber damit ernsthaft zu arbeiten viele mir im Traum nicht ein. ;)

    • Was genau gefällt die an OpenOffice besser als an LibreOffice?

  • Wieso läßt sich der Hersteller von Softmaker die Rechtschreibprüfung mittels Duden extra bezahlen, wenn der Duden doch bereits im System vorhanden ist?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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