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Touch Bar Time

Neues MacBook Pro unterm Messer: Vier Erkenntnisse

44 Kommentare 44

Die Reparaturspezialisten vom iFixit haben diesmal drei Tage benötigt, um einen Blick in das Innere der neuen Apple-Laptops zu werfen und uns mit vier Erkenntnissen zum neuen MacBook Pro 2019 zu versorgen, dessen überarbeitete Version Apple am Dienstag vorgestellt hat.

Tastatur Macbook Pro

  • Das Inneren gleich in weiten Teilen dem Vorgänger mit seinen physikalischen Funktions-Tasten und weniger den Modellen, die Apple auch bislang schon mit einer Touch Bar auslieferte.
  • Weniger gut: Der SSD-Speicher ist in den neuen Modellen jetzt fest mit dem Logicboard verlötet.
  • Der Wärmeableiter ist etwas kleiner geworden. Der T2-Chip nun standardmäßig verbaut.

In Sachen Tastatur – bekanntlich hat Apple ein weiteres Mal die unzuverlässigen Butterfly-Keyboars verbaut – bestätigt iFixit die bereits von Apple eingeräumten Spezifikationen.

Zum Einsatz kommt die 3. Generation der Tastatur, die bereits im MacBook Pro vom Mai verbaut wurde.

Das neue 13-Zoll MacBook Pro im Video

Freitag, 12. Jul 2019, 14:56 Uhr — Nicolas
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  • Finde es frech, dass man die SSD fest verlötet.

    • Und dann noch +250€ für 128 GB extra… einfach mal das Vierfache… i.V.z. üblichen SSD-Preisen.

    • Die sind dadurch viel schneller. Ich nehme an der breite Großteil hat nie eine SSD upgraded, was einen Vorteil für die Mehrheit bringt

      • Und zwar welchen Vorteil? Und für welche Mehrheit?

      • Bei einem SSD-Defekt müsste man den kompletten Rechner an Apple zur Reparatur schicken und dann wahrscheinlich ein komplettes Mainboard bezahlen, obwohl nur die SSD defekt ist. Das scheint mir ziemlich sinnfrei zu sein.

        Und selbst wenn die verlöteten SSDs schneller als normale sein sollten, dann wird man kaum etwas davon merken. Viel zu teuer sind die Aufpreise für mehr SSD-Speicher noch dazu. Ich denke mal, wer mit 128 GB auskommt, dem würde auch ein iPad reichen. Wer zusätzlich zu MacOS auch manchmal Windows benötigt, der braucht mit 128 GB gar nicht über BootCamp nachdenken.

        Die Grundausstattung müsste halbwegs zeitgemäße 512 GB haben. So ist das aber reine Geldschneiderei. Für die Umwelt ist das auch nicht gerade gut.

        Massenspeicher muss problemlos austauchbar sein.

      • @Zackhere
        Also eine SSD wird durch das verlöten nicht schneller.
        Die Bandbreite erhöht sich auch nicht durch das verlöten. Die SSD ist halt durch 2 oder 4 PCIE Lanes 3.0 verbunden.
        Auch durch eine Steckverbindung erreiche ich die hohen Geschwindigkeiten, ich benötige nur genug Lanes zur Anbindung an die CPU.

      • @Zackhere: Der breite Großteil deiner Aussage, dass eine SSD durch „Verlöten“ schneller wird, ist falsch.
        Und selbst wenn es korrekt wäre, wäre es für den breiten Großteil der Käufer eines Einsteiger-MacBooks völlig irrelevant…
        (Real sind allerdings die Nachteil des Verlötens für die Käufer – und die ökonomischen Vorteile für Apple.)

      • Ich hab eine 1GB in meinem 2012 Retina eingebaut. Sogar schneller als die originale 256GB

        Auch in meinem damaligen Air hatte ich 512GB statt 128GB eingebaut. Auch hier…3x SSD schneller gewesen.

        Es gibt kein Nachteil sie nicht ein zu löten ausser das man sie nicht tauschen kann. Aber mit dem Sicherheitschip macht eine austauschbare SSD vielleicht kein Sinn.

      • Du hast eine Festplatte von 2012 mit aktuellen getauscht und vergleichst diese??? Es ist ja nicht so das die Technik da stehengeblieben ist und sich nichts an der Geschwindigkeit getan hat.
        Es ist nur logisch das dein mb dadurch schneller wurde…

  • Kann mir jetzt bitte jemand erklären ob die vom Mai 2019 vorgestellten MacBook Pro die gleichen sind wie jetzt? Oder würde da was verändert? Ich habe meines direkt bestellt nachdem es im Store verfügbar war. Ich blicke da nicht mehr durch.

    • Mai 2019 war nur das große 8-Kern MacBook Pro

    • wenn du im Mai ein 15″ MacBook Pro oder 13″ MacBook Pro mit vier Thunderbolt Anschlüssen gekauft hast, hast du noch wie vor das aktuellste Modell.

      Das MacBook Air und die MacBook Pro 13″ mit zwei Thunderbolt Anschlüssen wurden jetzt im Juli aktualisiert (MacBook 12″ wurde ersatzlos gestrichen)

  • Verlötete Komponenten sind schlecht für den Werterhalt bzw. Wiederverkauf nach ein paar Jahren.

    • Kann ich nicht behaupten. Hab seit 2016 zwei 13″ Modelle mit Touchbar besessen und verkauft und bin jetzt beim 15″ mit i9 gelandet.

      • Ich habe von Apple ausnahmslos alles, was ich verkaufen wollte, zu dem Preis losbekommen, der mir vorschwebte. Die Wertstabilität ist nach meiner langjährigen Erfahrung ausgezeichnet. Und die Nutzungsdauer auch. :)

      • Vielen Dank für die schnellen Antworten! Dann bin ich beruhigt.

      • … solange verlötete Komponenten nicht kaputt gehen

      • Der Werterhalt ist Ok!
        Wenn man allerdings mehr Speicherplatz benötigt darf man sich gleich ein neues MacBook kaufen…
        Die armen Apple Kunden die sich das nicht leisten können oder wollen ;)
        Ich hoffe Apple bringt in Zukunft wieder ein MacBook raus bei dem man die SSD wechseln kann!

  • Das ist auch ein Grund das nicht zu kaufen … das hätte ich mir gewünscht das man die SSD erweitern kann … schade dann doch wieder iMac .

  • War die SSD spätestens seit den touch bar Modellen nicht ohnehin fest verlötet? Ein Tausch bzw. Upgrade war doch fast unmöglich.

  • Also meine Erfahrung zu der Butterly Tastatur vom 2019er Model ist durchweg positiv. Klar das Teil ist erst einige Wochen alt. Aber ich finde die Tasten reagieren sehr präzise.
    Man muss halt den geringen Tastenhub mögen.
    Aber die oft beschrieben Probleme kann ich nicht bestätigen.

    • Ich habe das 2016er Modell mit der ersten Tastaturgeneration und auch damit absolut keine Probleme und sehr zufrieden :)

    • Ich besitze ein 2016er MacBook Pro in 15 Zoll und habe gehofft, dass der „Tastatur-Kelch“ an mir vorbei gehen würde. Leider vergeblich, seit einigen Tagen spinnt die Shift-Taste und reagiert unzuverlässig. Dafür reagiert die „r“-Taste regelmäßig mit einem doppelten R. Eine Reparatur scheint wohl unausweichlich, aber da man ja ebenfalls die fehleranfällige Tastatur erneut eingebaut bekommt, ist das Problem damit ja nur aufgeschoben.

      • das vergeht wieder!

      • Was ich überhaupt nicht verstehe, ist folgendes: Bis 2015, mit der alten Tastatur, konnte man einzelne Tasten einfach mit nem Spudger hochhebeln, darunter absaugen und wieder befestigen.

        Auf dem Bild oben scheint es mit den Butterflydingern doch auch zu gehen oder nicht?

        Wieso muss Apple das für 500€ aufwärts komplett tauschen?

        Mein Macbook 12 aus 2017 reagiert manchmal auch nicht wie es soll und mit durchpusten wurde ich die kurzfristigen Probleme eigentlich immer los, es wundert mich allerdings sehr dass es so kompliziert scheint. O.0!?

    • Vom Schreibgefühl, finde ich die butterfly Tastaturen, die Besten, die ich je in/ an einem Computer gefunden habe.

      Nur die Anfälligkeit ist leider recht hoch. Wobei ich auch noch mit keinen Problemen zu kämpfen hatte.

    • @BlackMambaHQ: Das oft beschriebene Problem, dass man durch Auto fahren oder Vorhänge aufhängen ums Leben kommen kann, kann ich nicht bestätige – ich bin erst kürzlich nach Hannover gefahren und habe danach ohne Schaden zu nehmen zu Hause Vorhänge aufgehangen!
      Ich kann die ca. 4000 Verkehrstoten pro Jahr in Deutschland und die vielfach höher Zahl der bei Unfällen im Haushalt getöteten Personen daher nicht bestätigen…

      • Das is ja wohl mit Abstand hirnloseste Antwort die man überhaupt geben kann. Setzen 6!

      • WaPe, das geht aber mal hart am Thema vorbei. Alle die auf der Strecke blieben könnten rich ja nicht mehr bei Apple beschweren. Also Auslese. Hier bei der Tastatur ist es genau andersrum. Es berichten eigentlich nur die Tastatur Todesfälle. So gibt sich das Bild dass keiner die Fahrt nach Hannover überlebt.

        Bliebe noch die Frage, Hannover? Ernsthaft? Wer fährt nach Hannover 3?

  • Die Prozessoren sind der Hammer. Und nirgends anders verbaut. Bin gespannt wie sich das bei der Akku Laufzeit bemerkbar machen wird.

  • Eine verlötetet SSD ist ein absolutes no go – auch eine SSD ist nun mal ein Verschleißteil – sorry Apple das ist jetzt – angesichts der Preise – jenseits von lustig sondern einfach nur noch zum kotzen ignorant – nach Ablauf der Garantie und/oder Apple Care ist also ein Logicboard-Tausch erforderlich. Nicht nur, dass das MacBook dann womöglich wirtschaftlich gesehen ein Totalschaden ist, nein: Apple produziert auch ungemeine Größen an Müll – CO2-seitig ein zusätzlicher GAU. So grün wie Trumps schwarze Seele … aber klar gleich kommen die Erklärbären, die das völlig in Ordnung finden.
    Mit jeder neuen Hardware bei Apple packt der Konzern eins oben drauf auf den Frustfaktor … die Shareholder regieren dort inzwischen das gesamte Unternehmen.

  • Wow, wer sich so über irgendwelche Produkte aufregen kann, hat ziemlich große Probleme.

    • Wer pausenlos am Joint lutscht um selbst den größten Dreck gelassen zu fressen hat womöglich bald noch viel größere Problem … dass über Dich muss doch aber nicht jeder wissen ;)

  • Muss leider voll und ganz zustimmen! Fest verbaute SSD und RAM sind nicht zeitgemäß. Von der Größe bei dein Einsteigergeräten ganz zu schweigen!
    Ich würde schon seit knapp zwei Jahren gern zuschlagen mit der aktuellen Hardware kann ich nichts anfangen und hole mir keine bereits obsolete Technik für 3000€ ins Haus.
    Apple sollte hier dringend mal nachlegen/Umdenken!

    • Dem kann ich mich uneingeschränkt anschliessen. Auch bei mir liegt seit etwa 2 Jahren das Geld für ein neues Macbook ungenutzt auf dem Konto rum und ich denke mit Grauen an den Tag an dem mein 2012 MacPro den Geist aufgibt. Ich hoffe das dauert noch etwas , im Moment läuft das Teil noch wie am 1. Tag und hat mir bisher keinerlei Scherereien gemacht. Ich hätte zwar gern ein Neues , aber für mich überwiegen die Nachteile der fest eingebauten Teile, der unzuverlässigen Tastatur und die Mondpreise für vernünftigen Speicher (min. 512gb SSD und 16gb Arbeitsspeicher) sehr. Wenn man das Teil zum Arbeiten und nicht nur zum Rumspielen und Surfen braucht , kommt man mit den Grundkonfigurationen und den AB-Preisen bei weitem nicht hin. Wenn ich nicht so auf das absolut zuverlässige und in jeglicher Hinsicht fantastische Betriebssystem fixiert wäre, hätte ich mich läöngst bei der Konkurrenz umgeschaut. So aber warte ich und hoffe….

    • Bevor Apple freiwillig und selbstständig umdenkt stürzt eher der Mond auf die Erde.

      Warum auch, die Firma wird ja doch spielend leicht stinkend Reich dabei.
      Nicht mal das Design oder die Tastatur mussen sie ändern damit der Mist gekauft wird.

      „Wir“ sind das umdenken. So lange Apple mit dem maßlos überteuerten und verklebtem Krempel der letztendlich in der Herstellung nur wenige Dollar kostet, so gar die Produktionskosten noch weiter minimiert, so leicht so viel Geld verdient wird da gar nichts geändert.

      Es ändert sich erst etwas wenn diese Geräte aufgrund dieser Tatsachen und z.B auch den Tastaturen und anderen Dingen im Laden liegen bleibt. Einfach nicht kaufen und fertig.

      Einzig und alleine die Käufer haben die Macht daran etwas zu ändern.
      Hier muss das umdenken beginnen.
      Einzig und alleine Umsatzeinbußen tun weh und leiten umdenken ein.

      Wer würde den z.B ein Auto für 90.000 Euro kaufen bei dem sich weder Batterie, Lichmaschine, Bremsklötze und sonstige Veschleissteile nur durch kompletten Tausch des Wagens ersetzen lassen? Ich schreib es mal in Plattdeutsch: KEINE SAU

  • Alles …Irgendwann fällt auch der Apfel auf die Nase und das zurecht. Überzogene Preise für null Ausstattung. Aber solange alle dem Apfel hinterher laufen und alles ungesehen kaufen selber schuld. Apple macht nur das was der Kunde haben will, nicht mehr nicht weniger.

  • Fest verbaute SSD ist ein Unding! Ich würde als Gesetzgeber solche Computer verbieten! Wenn Apple seinen Kram hier in Deutschland verkaufen möchte, dann nur wenn RAM und SSD wechselbar sind.

  • Ich bin seit erster Stunde wo man in Deutschland Apple kaufen kann Kunde bei ihnen. Die Entwicklung was aber gerade in den letzten 3 Jahren so auf uns Kunden zu kamen, sind mehr negativ als positiv.

    Ich habe ein MacBook Pro 2014 das noch einigermaßen gut Läuft, wobei ich ab und zu Display Aussetzer habe für Millisekunden, denke das sich hier langsam aber sich das Flachbandkabel sich verabschieden wird. Hier lohnt sich bei der Preisgestaltung von Apple keine Reparatur mehr, darum sehe ich mich langsam aber sich noch in diesen Jahr um nach ein neues Notebook, es wird wahrscheinlich ein Lenovo sein, ich brauche ein Arbeitstier das sich auch erweitern lässt und dennoch im Rahmen von Preis/Leistung liegt. Das Betriebssystem ist bei weiten nicht mehr das Hauptargument für ein System, den letztendlich Arbeitet man mit Photoshop, Illustrator usw. und nicht mit dem Betriebssystem, das ist nur mit zum Zweck um die Programme laufen zu lassen.

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