Schnell zu neuen Design
Neues KI-Werkzeug: Claude Design erstellt Visuelle Inhalte auf Zuruf
Das KI-Unternehmen Anthropic hat mit „Claude Design“ ein neues Werkzeug vorgestellt, das die Erstellung visueller Inhalte vereinfachen soll. Die Anwendung richtet sich sowohl an professionelle Designer als auch an Nutzer ohne gestalterische Ausbildung. Das neue Tool soll dabei helfen Ideen schneller in konkrete Entwürfe überführen.

Webseiten, Präsentationen, Projekte
Im Kern basiert Claude Design auf einem leistungsfähigen Bild- und Layout-Modell. Nutzer beschreiben zunächst ihr gewünschtes Ergebnis in Textform. Die Anwendung erstellt daraufhin einen ersten Entwurf, der anschließend schrittweise angepasst werden kann. Änderungen erfolgen über Kommentare direkt im Layout, über manuelle Anpassungen oder über Regler, mit denen sich Farben, Abstände und andere Eigenschaften fein justieren lassen.
Anthropic greift damit ein typisches Problem im Designprozess auf: Oft werden Ideen nicht weiterverfolgt, weil jede zusätzliche Variante Zeit und Geld kostet. Claude Design soll diesen Aufwand reduzieren, indem mehrere Entwürfe gleichzeitig erstellt und direkt miteinander verglichen werden können.
Integration in bestehende Arbeitsabläufe
Ein zentrales Element ist die automatische Anpassung an bestehende Designvorgaben. Während der Einrichtung analysiert die Anwendung vorhandene Dateien und erstellt daraus ein internes Designsystem. Neue Projekte greifen automatisch auf definierte Farben, Schriftarten und Komponenten zurück. Dadurch sollen Ergebnisse innerhalb eines Projektes konsistent bleiben.
Auch Funktionen zur Zusammenarbeit sind integriert. Entwürfe lassen sich innerhalb eines Teams teilen und gemeinsam bearbeiten. Mehrere Nutzer können parallel Änderungen vornehmen und mit der KI interagieren. Für die Weiterverarbeitung können Designs in verschiedene Formate exportiert werden, darunter Präsentationen, PDF-Dateien oder eigenständige HTML-Seiten.
Claude Design ist Teil der kostenpflichtigen Abonnements Claude Pro, Max, Team und Enterprise und wird innerhalb der bestehenden Nutzungskontingente abgerechnet. Wer diese Grenzen überschreitet, kann zusätzliche Nutzung freischalten. Der Einstieg erfolgt über die neue Weboberfläche claude.ai/design über die sich neue Designprojekte direkt anlegen lassen. Zuletzt hatte Anthropic die hauseigene Claude-App für macOS Runderneuert.


Frontendentwickler sind hetzt schon weitestgehend obsolet geworden. Jetzt kommen Designer dazu. Backend lässt dich KI-gestützt deutlich schneller entwickeln, DevOps-Aufgaben übernehmen auch mittlerweile immer mehr KI-Agenten. Der rasante Umbruch ist beeindruckend und beängstigend zugleich.
Allerdings ist die Frage wer den von KI erzeugten Code noch wartet.
Die KI natürlich …
Keine Ahnung was dein Hintergrund ist, aber davon dass Frontendentwickler obselet geworden sind, sind wir noch weit entfernt. AI kann was bauen das auf den ersten Blick schön aussieht, aber jede Menge UX und Accessibility Issues hat. Und von der miserablen Code-Qualität, gerade bei komplexeren Interaktionen, fang ich gar nicht erst an.
Bekommen alle einfach neue Rollen im Unternehmen
Es braucht halt immer noch jemand der das ganze steuert und weiterverarbeitet – es wird immer so getan als würde alles dann automatisch funktionieren und das ist nicht der Fall.
Na dann viel Spaß. Daran glaube ich nicht. Eine KI ist so gut wie sie gefüttert wird, mit prompts. Und wer soll das alles steuern? Oder gar bewerten? Der Chef? Und Marketing gleich dazu? Achja, Design natürlich noch mit? Je mehr KI Projekte ich sehe, umso mehr frage ich mich wieso die Menschheit sich plötzlich wieder so krass zurück bewegt? Alle Erkenntnisse die man über ein Jahrzehnt gesammelt hatte, wirft man plötzlich über Board. Warum? Jede Verantwortung wird nun blind an die KI übertragen! Ja, sie platziert dir die 20 Buttons in einer Reihe, und alle funktionieren, aber das konnte der Entwickler vorher auch. Erst der UXler hat erkannt, dass das kein Nutzer bedienen kann. Und die Codequalität? Sobald eine kleine Änderung Wochen später dazu kommt, crashed die KI den gesamten Code und somit das Layout, weil ihr der ganze Kontext von davor nicht mehr vorhanden ist. Auch Plakate und Werbespots werden nun Reihenweise (meistens) von Fachfremden (Chef macht jetzt alles selber) mit KI erstellt weil es ja so einfach ist und am Ende ist es eben doch nur ein Bild, da ist es doch egal ob blau, pink, rot. Farbwirkung auf Kunden? Egal. Lesbarkeit? Mir doch wumpe! 6 unterschiedliche Schriften in einem Layout? Macht nix. Emotions? Pah! Tonality? Ton… was? Ja nicht mal auf Rechtschreibfehler wird geachtet (https://www.reddit.com/r/MilkaPackung/comments/1snyj52/heute_bei_edika_und_trotzdem_kauft_es_keiner/). Was ist plötzlich los mit uns?
Claude Design wird entgegen der Info im Artikel außerhalb des üblichen Kontingents berechnet
So wie ich das verstehe, kommt es auf das gezeichnete Abo an: „Access is included with your plan and uses your subscription limits, with the option to continue beyond those limits by enabling extra usage.“
Bei Pro (18€ im Monat) ist es dabei.
Ja, es ist auch im kleinen Abo für 18€ inkludiert. Das Nutzungungsvolumen ist, zumindest aktuell, gesondertes Volumen, was nicht vom regulären abgezogen wird. Allerdings ist dies ausschließlich wöchentliches Volumen, ohne tägliche Limits, was bedeutet, dass bei erreichen von 100% eine Woche auf den Reset gewartet werden muss.
Eine Menge SaaS Firmen werden dieses oder nächstes Jahr sterben
Die im vertical market vielleicht aber nicht jene im horizintal market.