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Neue Dokumentenscanner von Ricoh: Mac-Besitzer müssen warten
Dokumentenscanner sind in der Anschaffung vergleichsweise teuer. Die Investition lohnt sich jedoch immer dann, wenn man regelmäßig Papierdokumente digitalisieren muss und diese zudem oft noch mehrseitig sind. Auch wenn der Software-Support für die Geräte besser sein könnte, sind die ScanSnap-Geräte von PFU unser Favorit in diesem Segment. Die Marke wurde zwar zwischenzeitlich dem Konzern Ricoh einverleibt.
Unabhängig davon bietet der Hersteller aber weiterhin auch unter dem Label Ricoh Dokumentenscanner an. Ganz neu sind hier die beiden Modelle Ricoh SP 2230N und Ricoh SP 2240N auf dem Markt, die mit vergleichsweise günstigen Preisen locken. Die offizielle Preisempfehlung für das Modell SP 2230N liegt bei 329,97 Euro und der SP 2240N soll 360,81 Euro kosten.
Mac-Unterstützung noch in Arbeit
Mac-Nutzer sollten sich allerdings (noch) nicht von diesen Preisen locken lassen. Die beiden Scanner lassen sich nach aktuellem Stand nur unter Windows betreiben. Auf Anfrage hat uns Ricoh zwar versichert, dass eine Mac-Unterstützung geplant ist. Zu einer konkreteren Aussage als „in naher Zukunft“ wollte sich der Hersteller mit Blick auf das Erscheinungsdatum der Software jedoch nicht hinreißen lassen.
Wenn wir davon ausgehen, dass die Geräte im Straßenpreis noch ein Stück unter den empfohlenen Herstellerpreisen liegen, könnten sich die Geräte als interessante Alternative zu den ScanSnap-Produkten präsentieren. Vorausgesetzt, man ist nicht auf eine drahtlose Anbindung fixiert. Die beiden Scannermodelle lassen sich nur per Ethernetkabel mit dem Heimnetz verbinden.
Bis zu 40 Seiten pro Minute
Ansonsten verspricht die Herstellerbeschreibung flexible Einsatzmöglichkeiten und dementsprechend gesteigerte Produktivität. Der Dokumenteneinzug nimmt bis zu 80 Blätter auf und die maximale Scan-Geschwindigkeit liegt beim SP 2230N bei 30 Seiten pro Minute, das Modell SP 2240N soll sogar bis zu 40 Seiten pro Minute verarbeiten. Funktionen für Texterkennung und Bildverarbeitung sind in den Scan-Prozess integriert. Alternativ zum Standard-A4-Format sind die Geräte auch in der Lage, gefaltete A3-Seiten oder kleinere Vorlagen bis hin zu Plastikkarten zu erfassen.
Wir halten euch bezüglich der angekündigten Mac-Unterstützung auf dem Laufenden.


Danke für die Info, sehr schade das die Mac Unterstützung noch nicht gegeben ist. Müssen wir noch warten bis wir die vor vor Gängermodelle von Fujitsu (Fi-Serie) damit ersetzen können. Ricoh hat den Spaß ja übernommen. Die Epson Dokumentenscanner sind halt aufgrund der total amateurhaften Software raus. Ist was um zuhause 10 Briefe im Jahr zu digitalisieren, und das für trotzdem 400 Euro. Geht halt nichts über Paperstream wenn man professionelle Ansprüche hat.
Ok, ich habe gerade einen Epson ES-320W gekauft -klein, leicht, schnell.
Die Installation mit Epson ging fix, man kann via Wlan in Datei Verzeichnis, als Mail oder direkt in die Cloud scannen.
Die Software zeigt eine Vorschau erkennt Dopplungen, bietet OCR und rudimentäre Bearbeitung.
Außerdem wird NAPS2 unterstützt. Habe damit gerade so 1000 Seiten fürs Archiv digitalisiert, vom Kassenzettel bis zur Visitenkarte alles dabei. Für 260€.
Was benötigt man denn als „professioneller“ Nutzer noch mehr?
Wir scannen mit so einem Gerät 10-20k Seiten im Jahr. Und Paperstream Capture funktioniert einfach viel besser. Viel höherer Funktionsumfang. Auch hatten wir große Probleme da wir 50% unserer Geräte im Firmenlan betrieben, das funktionierte oft nicht. Epson hat 1000 Kinderkrankheiten. Bis im Systemmenü auf dem Gerät in irgendeiner Seite, kannst du nicht mehr auf die Weboberfläche zugreifen. Auch sind dort die Einstellungen sehr „einfach“. Wir scannen vielfältig inclusive zum Beispiel Ausweise usw…. :)
Könnt ihr euch bitte noch mal melden, wenn eine Mac Unterstützung gegeben ist?
Dankeschön! :)
Das ist doch ein schlechter Witz, in 2026 noch Geräte anzubieten, die sich ausschließlich per Kabel betreiben lassen.
Direkt disqualifiziert, selbst für die Hälfte des Preises.
Diese Geräte kommen im professionellen Umfeld zum Einsatz und nicht beim Diesel Dieter zuhause. Wireless ist da immer die letzte Wahl. Und viel Spaß bei 40 hochauflösenden Seiten in dem großen WLAN wo X andere Geräte drin hängen. Läuft nicht stabil. Solche Gerade werden ausschließlich per Kabel produktiv eingesetzt.
Mal zum erleuchten: unsere Dokumentenscanner digitalisieren 10k-20k Seiten pro Jahr. Da müssen dann auch die Walzen regelmäßig getauscht werden. Wireless kannst zu Hause nutzen. Produktiv nicht.
Danke für deine unglaublich hilfreiche Meinung zum Thema. Dass Leute ggf. einen robusten Scanner mögen aber auch die Freiheit ihn optional via WLAN anzubinden ist natürlich reinster Schbernack. Wo kämen wir denn da hin? Als Nächstes wollen Leute mit Strom ihre Autos betreiben! Oder sogar mit Benzin und Strom! Chaos! Weltuntergang! Diesel Dieter does not compute!
Wenn das WLAN in Deiner Firma nicht stabil läuft, solltest Du mal mit der IT sprechen. Das geht nämlich durchaus, wenn man weiß, was man tut. Und so zu tun, als sei WLAN ein unnötiges Feature, nur weil Du es nicht verstehst, zeugt auch nicht gerade von voller Helligkeit im Kopf.
Ok, wenn ihr so viel Papier habt, dann solltet ihr mal eure paperless Office Strategie überdenken. So viel fällt doch aus Prinzip schon nicht mehr an, wenn man konsequent digital arbeitet :-D
Was kommentieren hier für Arbeitslose? :) Wir bekommen alleine 400k Briefe von Kunden, Clienten, Bürgern wo halt nicht alles auf unserer Scanstrasse digitalisiert werden kann. Dafür haben wir Arbeitsplatzscanner in manchen Bereichen. Amateure
Eine vernünftige Anbindung ans Netzwerk findet immer über Kabel statt.
Oder surfst Du zu Hause ausschließlich über das Mobilfunknetz und bist damit „zufrieden“?
Wobei man schon fair sein muss, dass du mit Mobilfunknetz und Netzwerk zwei Dinge vermischst, um die es so nicht ging.
Aber das tut deiner eigentlichen Aussage kaum Abbruch. Eine Anbindung ins Netzwerk per Kabel anstelle WiFi ist oft vorzuziehen. Geht aber nicht bei allen Geräten oder allen Umgebungen.
Funktionieren die Teile denn mit VueScan?
Ist ja doch seltsam, die ScanSnap Home Software gibt es ja in einer funktionierenden Mac-Version. Oder hat Ricoh die für ihre neuen Modelle komplett ersetzt durch neue Windows-Software? Na ja, mein alter iX500 funktioniert immer noch prima, da muss ich gerade nicht neu kaufen
Jetzt sehe ich dass in der Tat eine neue Software PaperPeace eingesetzt wird. Ich hoffe, dass die ohne Abo mit dem Kauf eines Scanners verbunden ist. Auf der Seite von PaperPeace gibt es nur Angebote mit Abos unterschiedlicher Lauflängen.
Paperstream, nicht Paperpeace
Ich habe den ScanSnap ix1600 also ein relativ neuer Scanner mit gut ausgereifter Software.
Leider habe ich das Problem, dass bei Dokumenten mit mehr als 1 Seite immer Papierstau ausgelöst wird. Gerade gestern ein Brief mit 2 Seiten. War das nervig weil immer beide Blötter gleichzeitig eingezogen wurden.
Jemand ein Tipp außer die Blätter unterschiedlich zu knicken?
Habe den gleichen . Habe das selbe Problem . Es ist die Knicks die beim Falten entstehen . Ich biege die immer einmal in die entgegengesetzte Richtung und dann klappt es ganz gut . Ist halt nervig wenn das obere Blatt das andere mitzieht.
Ich habe jetzt nicht die Specs der Scanner angeschaut, aber meine Empfehlung ist bei solcher Hardware, möglichst über Standard-Protokolle zu gehen. Sehr viele Geräte bieten Scan-to-eMail oder Scan-to-Server (ftp,smb,WebDAV). Dann ist man unabhängig von der Software, kann sie meist aber trotzdem benutzen.
Hab die Specs jetzt überprüft:
Beide Scanner unterstützen diese Funktionen.
Bedeutet:
– Konfiguration via Web Browser
– Scannen auf Server oder in eMail
– keine Arbeitsplatz-SW zwingend erforderlich
Für den zuverlässigen Regelbetrieb wäre das meine bevorzugte Konfiguration
Als die große Tochter vor 4 Jahren in die Schule kam, mußte ein Multifunktionsgerät her. Ich bin zwar prinzipiell auch der Typ, der Kabel gegenüber WLAN bevorzugt, aufgrund des Aufstell-Orts und flächendeckendem WLAN (Unifi) habe ich mich für die WLAN-Einbindung entschieden. Läuft tadellos und stabil, zumindest im privaten Umfeld. Und dank Scan2SMB (PDF und JPG) bin ich total flexibel zwecks eingesetzter Software und Betriebssystemen.
Strukturiert lege ich das dann im Dateisystem nach Zeitstempel ab.
“ Auch wenn der Software-Support für die Geräte besser sein könnte, “ ich lach mich weg,
ScanSnap / Fujitsu hat damals von heute auf morgen den Support für meinen Scanner eingestellt und nach einem MacOS-Upgrade war der Scanner nur noch Briefbeschwerer.
Alternative wäre ich hätte mir extra ne Zusatzsoftware kaufen müssen.
Da das Teil aber eh schon 25.000+ Seiten hinter sich hatte, war ein Austausch notwendig, aber nicht mehr von ScanSnap – bin zu Brother gewechselt und das war gut so – die Scanner nutzen den Standart-TWAIN-Treiber und sind somit von Hersteller-Software unabhängig. TWAIN war bei ScanSnap damals zumindest ein Fremdwort, wie es heute aussieht, keine Ahnung
Finde das alles sehr teuer. Mit meinem HO Laserscanner bin ich für ein Drittel minimal langsamer aber an allen anderen Fronten besser bedient. Preis, inkl. Drucker, Wireless, Software unabhängig. Direkt nach Paperless.
Habe bei mir den alten ScanSnap IX500 durch einen Brother ADS-4550W ersetzt. Dieser funktioniert nicht nur unter Mac und Win, sondern auch unter Linux. Habe zwar privat nicht mehr tausende Seiten, aber zwei Ordner hat der Brother auch schon problemlos abarbeiten dürfen ;)