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Vorschau ab Dezember

Microsoft Teams Premium: Ab Februar im kostenpflichtigen Monatsabo

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Microsoft hat momentan viel zu tun. Zusammen mit Meta organisiert man aktuell die Integration von Microsoft Windows 365 und Microsoft Teams in das Premium-Headset Meta Quest Pro. Gemeinsam mit Apple werkelt man an der Bereitstellung von iCloud Fotos für Windows. Zudem wurden in der Hardware-Kategorie erst gestern neue Surface-Geräte angekündigt.

Green Room 1500

Vor dem Meeting: Vorbereiten im virtuellen „green room“

Microsoft Teams Premium

Und auch die Software-Abteilung Microsofts hat große Neuigkeiten zu vermelden: Microsoft Teams wird ab kommenden Februar auch in der aufgebohrten Variante Microsoft Teams Premium zur Verfügung stehen, für deren Nutzung eine monatliche Gebühr von $10 veranschlagt werden soll – die Euro-Preise werden erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Microsoft Teams Premium soll erweiterte Funktionen für Homeoffice-Anwender bieten und lässt unter anderem die Anpassung des App-Brandings zu, um eigene Logo, die Corporate Identity des Unternehmens oder schlicht personalisierte Hintergründe in der Lobby zu nutzen.

Branding

Teams mit eigenem Branding

Eine umfangreiche KI-Integration soll für automatische Kurzzusammenfassungen bereits abgehaltener Meetings sorgen, die Suchfunktion empfiehlt personalisierte Suchergebnisse. In laufenden Videokonferenzen lässt Microsoft Teams Premium nicht nur die Aktivierung von Echtzeit-Untertitel zu, sondern kann diese direkt auch in 40 andere Sprachen übersetzen.

Für besonders vertrauliche Meetings lassen sich in der Premium-Version von Teams gesonderte Wasserzeichen aktivieren, die einen Mitschnitt der Inhalte und dessen unerlaubte Weitergabe unterbinden sollen.

Microsoft Teams Premium: Als Preview ab Dezember

Zudem sollen zahlende Teams-Nutzer bessere Statistiken erhalten und bekommen die Möglichkeit haben Einladungs-Links per SMS zu versenden, die eingeladenen Teilnehmender den Login in Meetings gestatten, ohne dafür die Installation des Teams-App vorauszusetzen.

Microsoft Teams Premium soll noch im Dezember als Vorschau-Version verfügbar sein, der globale Launch ist für Februar 2023 geplant.

Dank K.I.: Intelligente Meeting-Zusammenfassungen

13. Okt 2022 um 15:55 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    38 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Eine umfangreiche KI-Integration soll für automatische Kurzzusammenfassungen bereits abgehaltener Meetings sorgen“ – Genau, schließlich will MS ja auch was von dem Meeting haben. Und dann wundern sich die Firmen, warum ihnen ihre US-Konkurrenten zuvor gekommen sind bei der Entwicklung neuer Produkte …

  • Meine Firma nutzt das. Aber ich finde die Software schon ziemlich spooky. Es gibt kaum Einstellungen, man kann nicht über Updates entscheiden, alles passiert automatisch und man erfährt von Neuerungen erst, wenn man sie sieht. Von der Bedienung, von der Zuverlässigkeit, von der Gesprächsqualität schon toll. Aber das ist auch eine Datenkrake – alles in allem ganz schön übergriffig.

    • Deine IT weiß das schon vorher wenn sie die release notes bzw update Ankündigungen abonniert hat und tatsächlich auch liest. Vom Himmel fallen Änderungen da auch nicht. Die IT lässt meiner Erfahrung nach mir eher frei laufen, weil man dafür dann 1 Person anstellen und nur damit beschäftigen könnte.

    • Also bei uns ist MS Teams um Welten besser was die Themen angeht als WebEx Teams wobei beide (kann auch einfach an der IT Abteilung liegen) bei jedem Update eine vollumfänglichen log mit liefern. Gerade die Kameraeinstellungen sind dank Systemintegration bei ms wesentlich besser gelöst.

  • Zu früh gedrückt: was mir eine Premium Variante jetzt noch für Vorteile bringen soll ist mir nicht ganz klar…

  • Um Teams konform im Businessumfeld nutzen zu können, muss man die eigenen gesteckten Firmenrahmenbedingungen schon arg nach unten anpassen, damit man Aufsichtsratssitzungen (die vertraulich sind) usw. Über so eine US Software abgehalten werden kann.

    Warum es mal wieder keinen ernstzunehmenden und populären europäischen oder deutschen Anbieter für so etwas gibt, ist mal wieder die große Frage….

    • Chicken Charlie

      Kannst für mehr Geld im Monat jetzt schon die Europäischen Server nehmen. Machen wir so aktuell damit es irgendwie DSGVO konform ist

    • Die haben doch europäische Server? Jedes DAX Unternehmen nutzt mittlerweile MS Teams oder WebEx Teams (beide mit Servern in Europa). Lediglich VS Dinge dürfen darüber berechtigterweise nicht besprochen werden. Für alles andere sind die Dinger DSGVO sicher, auch für Executive Meetings.

      • Trotzdem gehört dazu auch ein gewisses Vertrauen, welches man Microsoft entgegen bringen muss. Und da hat Microsoft bei uns einen schweren Stand

        dass das in teams sessions gesagte und gezeigte nicht doch abgeschnorchelt wird, kann man halt nicht wissen…und muss vertrauen.

        Wenn man bedenkt, mit welcher Ignoranz sich Microsoft zb. Bei Windows Settings den Benutzereinstellungen widersetzt und diese oft und gerne mit seinen eigenen defaults überschreibt, anstatt die user settings zu respektieren…

        gibt so vieles, was man Microsoft vorwerfen kann und was einer Kundenorientierung entgegensteht.

    • In meiner Firma haben wir die ganze MS-Infrastruktur onprem/selbstgehostet und von allen MS Produkten eigene binaries aus denen telemetry rauskompiliert wurde. Wenn man es will geht alles. ‍♂️

  • Sorry, aber diese Mega Konzerne kriegen echt die Schnauze nie voll. Bezahlen, bezahlen und nochmal bezahlen (Teams)…

  • Eigene Emojis als Reaktion auf Nachrichten wären schön.

    • Sind in der Roadmap für November schon drin (Feature ID 88080), wobei sie auch schon ein oder zwei Mal verschoben wurden… Diese und andere Änderungen kann man im M365 Admin Center gut nachlesen. (Angenommen man ist da unterwegs^^) Nachdem hier auch schon geäußert wurde man könne die Änderungen von MS nicht nachvollziehen. Im Gegenteil ist man da inzwischen ziemlich vorbildlich, zumindest bei M365. Bei Windows Updates sieht das etwas anders aus. Da ist bei uns schon mehrfach einiges wegen nicht dokumentierter Änderungen schief gegangen.

  • Teams ist schon echt praktisch. Allerdings kostet der ganze Microsoft 365 Kram auch einfach eine Menge Geld…..und die Administration von Microsoft Cloud Produkten ist der reinste Alptraum vom Datenschutz Aspekt mal ganz abgesehen.
    In meiner Firma wird voll auf 365, Azure und Co gesetzt.
    Ginge allerdings alles auch deutlich günstiger und einfacher mit anderen Mitteln. Bin nach wie vor kein Freund von dem ganzen Cloud und Abo Modell.

    • das schlimmste an ms 365 ist, dass die services einfach so verändert werden, ohne dass man das beeinflussen kann.
      dass ms produkte immer eierlegende wollmilchsäue sein wollen, aber dann nichts davon richtig können, kommt noch dazu. beispiel: teams wäre eine gute videokonferenz-lösung, wenn da nicht tausend dinge drum herum wären, die nur nerven.

    • M365 Admin hier für ein Unternehmen im Mittelstand: Wir sind und waren auch immer skeptisch was Azure und Co. anging. Man muss auch jede neue Roadmap-Ankündigung im Auge behalten, die sich auf die eigene DSGVO-Konformität auswirken könnte. (immerhin wird inzwischen fast schon vorbildlich informiert) Teilweise werden Schalter sogar nach Opt-Out-Modell eingeführt, was man nicht verpassen sollte. (Beispielsweise musste man vor Einführung einen Schalter auf „Aus“ setzen, wenn man nicht will, dass Hinz und Kunz ohne managed Organisationskonto in Teams der eigenen Organisation aufgenommen werden können. Im Prinzip wäre das dank integriertem Teams ja inzwischen so ziemlich jeder Win11 User)
      Geld ist hier definitiv ein Thema und die Preiserhöhung im Frühjahr/Sommer konnte man eigentlich nur halbwegs abfangen, wenn man auf Jahresabos geht, was auch das erklärte Ziel von MS ist. Lässt sich für die halt besser kalkulieren und ist die Zukunft für so gut wie alle Softwareprodukte, wenn nicht schon längst Realität. Man kann sich im Lizenz- und Produktwust auch ziemlich totrechnen, was nun die beste Variante ist. Es wird immer schwieriger einen seriösen Kostenplan für die eigene M365-Nutzung aufzustellen, wenn man keine schwarze Kreditkarte hat.
      Günstiger und in den jeweiligen Produkten einfacher ginge das isoliert betrachtet schon. Die Krux ist aber, dass man heute als Unternehmen selten im Vakuum arbeitet. Andere Firmen, insbesondere die Großen, setzen inzwischen mehrheitlich auf M365-Produkte. Eine effektive und zeitgemäße Zusammenarbeit (Stichwort Digitalisierung) ist im Prinzip nur vom Nutzer akzeptiert, wenn sie auf einer gemeinsamen Plattform stattfindet und die Ergebnisse verschiedener Applikationen einfach zwischen ihnen nutzbar sind. Es gibt für alles auch andere Produkte, aber die Akzeptanz bei Management und User geht dann (oft berechtigt) in den Keller. Offiziell gibt es Alternativen, in der Realität bleibt einem oft keine Wahl. Hat uns viel Überwindung gekostet das zu akzeptieren und sich auf ewig mit MS ins Bett zu legen. Man kann hier durchaus von einem Quasi-Monopol sprechen, auch wenn es offiziell eher ein Oligopol von wenigen Großen ist. (WebEx, Zoom, MS vielleicht noch Slack und Google Workspace und dann wirds schon dünn)

      • Na endlich mal einer der Erfahrung hat.
        P.S. Einfach mal von div. Disti eine 365 Schulung für Admins mitnehmen. Kostet zwar ein paar Scheine -lohnt aber.

  • Mit Microsoft und Meta ergeben sich dann keine Synergien, sondern Metastasen.

  • Heute wird diese Funktion kritisiert oder abgelehnt, aber in 1, 2, 3 Jahren ist diese Standard und ähnliche werden in viele anderen Apps eingebaut bzw sind es bereits. Diese Firmen machen was sie für richtig halten …
    Ich denke da zB an Facebook und die Funktion, dass ein angefangener Text für einen Post (ohne diesen abgesendet zu haben) bereits bei FB gesichert wurde. Wie gross war der Aufschrei (berechtigt!), und was ist heute? Es werden inzw. viele Eingaben von so vielen Apps auf irgendwelchen Servern (zwischen)gespeichert oder haben mehr Zugriff, weil es einen gewissen Komfort bietet.

  • Ich würde mich eher freuen wenn Microsoft mal endlich den Linux Client auf einen aktuellen Stand bringen würde. Weichzeichnereffekt und mehr als 4 Videos in der Konferenz kann man ja auf allen anderen Betriebssystemen hin.

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