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Microsoft und YouTube an Bord

Meta Quest Pro: Mit diesem Headset muss Apple konkurrieren

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Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat im Rahmen seiner Hausmesse „Meta Connect 2022“ das Virtual Reality Headset „Meta Quest Pro“ präsentiert und sein High-End Headset damit noch vor Apple in den Markt eingeführt.

02 Meta Quest Pro Camera 1

Cupertino wird nachgesagt bereits im kommenden Jahr eine eigene Lösung zur Darstellung von Virtual Reality-Inhalten in den Markt einführen zu wollen. Mit dem Meta Quest Pro existiert nun schon mal eine moderne Messlatte.

Das unter dem Codenamen „Project Cambria“ entwickelte Headset soll Ende Oktober in den Verkauf gehen und wird dann zu einem Preis von 1.499 US-Dollar angeboten, je nach aktuellem Aufenthaltsort werden erste Vorbestellungen bereits angenommen.

Microsoft und YouTube an Bord

Das Meta Quest Pro ist das erste einer ganzen Reihe von Headsets die den Übergang in das Metaverse ebnen sollen und kombiniert Virtual Reality und Mixed Reality für den Einsatz in professionellen und spielerischen Umgebungen. So hat Meta bekanntgegeben bereits eine Partnerschaft mit Microsoft eingegangen zu sein, die dafür sorgen wird, dass eine Microsoft Windows 365-Anbindung bereitstehen wird, die die Teilnahmen an Microsoft Teams-Sitzungen direkt aus den sogenannten Meta Horizon Workrooms ermöglichen soll.

04 Meta Microsoft Teams In VR 1400

Während die meisten Anwender und Anwenderinnen zum Start der Meta Quest 2 vor rund zwei Jahren noch den Großteil ihrer Zeit in der virtuellen Realität alleine verbracht haben, findet der überwiegende Teil der Headset-Nutzung laut Meta inzwischen in den eigenen sozialen Netzwerken statt.

Damit dies so bleibt sollen sich die Meta Horizon Worlds fortan auch über den Browser und das Smartphone aufrufen lassen, um auch ohne Headset mit den Freunden in der virtuellen Realität abhängen zu können. Eine neue Partnerschaft mit YouTube soll demnächst dafür sorgen, dass sich hier dann auch Videoinhalte gemeinsam konsumieren lassen.

Die Keynote im Video

12. Okt 2022 um 07:02 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Wer will sowas? Und dann noch zu so einem Preis. Entweder muss das im Alltag als Brille nutzbar sein, oder es ist für mich unbrauchbar!?

    • Es ist eine Brille explizit für Geschäftskunden und early adopter.

      • Ich wäre Geschäftskunde. Vielleicht für Meetings aber wieso sollte ich in ein virtuelles Büro?

      • Eine der Reaktionen auf vermehrte Videokonferenzen aus dem Home Office war doch, dass dies das Business lockerer und persönlicher gemacht hat. Das wurde durchaus positiv beurteilt. Im Metaverse wirft man gerade das über Board.

    • Lol. Ziemlich genau das haben meine Eltern damals über das Internet auch gesagt. Und über das erste iPhone…

    • Das Konzept ist, dass dein Alltag in Metaverse stattfindet. Die ganze Kritik, die jetzt von allen 30+ auf mich einregnen wird zum Trotz: die Idee dahinter ist nicht schlecht und es gibt sehr wohl eine große Zielgruppe dafür. Das ganze ist halt noch in den Kinderschuhen, aber es ist alles nur eine logische Weiterentwicklung der Chatrooms von vor 20 Jahren. Das Unternehmen welches die Entwicklung vorantreibt ist halt nicht sehr sympathisch aber das stört bei instagram ja auch niemanden.

      • Ich bin 30+, habe die Quest 2 zu Hause und stimme dir mit deinem Kommentar voll zu ;-)

      • Absolut! +1

      • Sagt dir „Second Life“ (das im übrigen vor fast 20 Jahren seinen Start feierte) etwas?
        Das hatte auch mal eine Boomphase (inklusive Online“niederlassungen“ von zum Beispiel Mercedes und Deutsche Post, virtuellen „Meetings“, Bandauftritten und Produktvorstellungen) und damals existiert noch keine so breite Konkurrenz an Videochatdiensten.
        Auch sollte bedacht werden, dass die Entwickler von Horizon Worlds (so heißt die Simulation von Meta Platforms) ihre Software auch selber für ziemlich bescheiden betrachten und explizit nicht selber nutzen.
        Große Treiber der Boomphase von SL waren im übrigen virtueller Sex und Glücksspiel. Als letzteres verboten wurde um Konflikte mit den US Behörden zu vermeiden, ging es schlagartig abwärts. Horizon Worlds, das grafisch nichtmal das 5 Jahre alte VRChat übertrumpfen kann, wird wohl beides unterbinden. Da bleibt dann nicht besonders viel Nutzen als Zugpferd übrig.

      • Sex ist doch schön und nicht verwerflich. Die Orientierung ist wichtig und damit meine ich altersbedingt. Ich besitze seit 2016 HTC Vive und Oculus Rift. Das Potenzial ist überwältigend.

      • Sorry, aber Sinn und Inhalt der Aussage zu Orientierung und Alter erschließt sich mir nicht. (Ich hoffe du willst damit nicht gehaupten, dass z.B. ein heranwachsender Mensch eine mögliche persönlich LGBT+ Zugehörigkeit erst ab einem bestimmten Alter erfassen könne. Denn das wäre, gelinde gesagt, Quatsch.)
        Davon ab sehe ich persönlich auch erstmal nichts verwerfliches an Sex. Allerdings hat sich Meta Platforms bereits in der Vergangenheit stets als besonders prüder Konzern mit diesbezüglich sehr scharfen Richtlinien präsentiert. Und entsprechend gehe ich fest davon aus, dass diese Konzerndoktrin auch nicht für Horizon Worlds gekippt werden.

      • Hi, klar meine ich NICHT LGBT
        sondern Pädosexuell. Sorry das Dir das nicht klar war.

      • Das war mit dem etwas weit gefassten Begriff „Orientierung“ und den naheliegenden Assoziationen nicht direkt ersichtlich, sorry.
        Natürlich benötigt es in Onlinemedien immer eine Form von Kinder-/Jugendschutz. Da allerdings jedwede Form von Restriktion (z.B. Altersbegrenzungen inklusive Nachweis durch Personalausweiskopie) auch vom Nachwuchs umgangen werden kann, ist diesbezüglich immer Aufklärung seitens der Eltern der kleinste Nenner und beste Form von Prävention.
        Aber wie gesagt, Meta Platforms wird in Horizon Worlds voraussichtlich sowieso keinerlei Form von „sexual recreation“ dulden.

      • Oh, da von sind wir in D noch sehr weit entfernt.

    • Es gibt einen Markt dafür. Genauso wie für viele „Wer braucht denn sowas“-Entwicklungen in der Menschheitsgeschichte, die heute zum Alltag gehören.

    • Also die Quest 2 ist natürlich bei weitem nicht so teuer aber wer das schon mal benutzt hat (und zu denjenigen gehört, die davon keine Übelkeit bekommen) will es auch haben. Absolut genial was so eine ~350€ VR Brille schon kann.

    • Es wird genug geben die sich das kaufen und der Preis ist nicht so schlimm.
      Die Menschheit wird sich auf kurz oder lang komplett in die digitale Welt verirren, während der Planet vermüllt.
      Meta ist mir dafür aber zu suspekt, nein danke.

  • „Damit dies NICHT so bleibt“, sollte das wohl heißen?

  • Mein Alltag findet in der Realität statt und das ist auch gut so. Ich kann mir nicht vorstellen ernsthafte Meetings im bunten Metaverse abzuhalten, warum auch. Warum sollte man dies tuen ? Deren Wunsch ist natürlich sämtliche Informationen in einer Plattform zu bündeln. Nee Danke.

    • Warum man das tun sollte? Ganz einfach: in einem VR „Metaverse“ wird es viel einfacher sein, miteinander auf weite Entfernung zu interagieren. Das Eintauchen in ein virtuelles Universum wird es uns ermöglichen, ressourcenschonend zu „reisen“, zu „meeten“, halt all die Dinge zu machen, die schon jetzt mit Teams, Zoom und co. gemacht werden, nur viel intensiver. IDEs. werden für Entwickler zukünftig virtuell oder über AR ablaufen. Bis dahin braucht es aber noch ein paar Jahre.

      Ob Meta die richtige Wahl dafür ist, bezweifle ich allerdings, aber wer kennt denn heute noch MySpace?

    • Seit Corona halten wir alle Meetings virtuell in MS Teams ab! Auch wenn wir im Büro sind. Das ist viel effektiver. Und das sieht in vielen großen Unternehmen so aus.

    • Hat man vor 5 Jahren auch über Teams und Co gesagt, wer will schon Meetings online durchführen? Und Informationen an einem Ort ist doch das beste was es gibt. Wer will schon an mehreren Orten nach was suchen?

  • Warum entwickelt der Mensch immer Dinge, die erstmal dazu dienen dem Alltag zu entfliehen, anstatt ihn besser zu machen….???????

  • Aha, das ist also das, was die eigenen Leute bei Meta nicht mögen. Kam doch erst neulich ein Bericht, das die Entwickler gezwungen werden, es 1x in der Woche nutzen zu müssen. Aber anscheinend mögen es viele selbst nicht. Jetzt soll es also für die Allgemeinheit bereitstehen. Sollen sie, bei dem Preis bleibts liegen. Meta sowieso

  • Ich sehe viel mehr praktische Anwendungsbereiche mit AR Brillen.

    Klar mal eben bissl mit ner VR Brille spielen ok. Aber mein ganzen Leben dahin verschieben oder 2 Stunden Meetings abhalten. Bringt doch keinen Mehrwert.

    Meta hat genug Geld um es Konsumenten schmackhaft zu machen, also User wird’s wohl geben. Aber nen richtigen selling Point habe ich für meinen Alltag nicht gefunden.

    Vielleicht kann man Apps entwickeln um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und selbst im echten Leben ne Insel zu kaufen, oder so.

  • Man kann auch zukünftig Microsoft’s Spielesammlung nutzen (Flight Simulator wurde gezeigt).
    AR wird „umgekehrt“ genutzt. Die Kameras zeichnen die Umgebung auf und geben sie dann mit Inhalt vermischt wieder.

  • Also ich finde da echt
    Potential hinter diesem Konzept. Es ist natürlich abhängig davon in welchem Bereich man es nutzen wird. Bei ausschließlich „Meetings“ wird es nicht bleiben. Aber mit entwickelter Reife stelle ich mir eine gewerbliche Nutzung schon echt spannend vor. Im Bereich der Architektur ist sehr viel Spielraum bei der Nutzung einer solchen Brille, mit 3D Präsentationen und vielleicht ja auch irgendwann das planen und erstellen einer Bauplan nicht sitzend am PC sondern mit gesund ausgestrecktem Rücken im stehen ;)

    Natürlich wird sich auch im Gaming Bereich so eine Brille gut unterbringen lassen.

    Ich finde, bevor man diese Technik zum Teufel wünscht, sollte man sich eine Möglichkeit suchen, sowas einmal zumindest selbst auf dem Kopf getragen zu haben. Klar, manchen wird etwas übel, weil die Nutzung wirklich neu für das Gehirn sein wird, aber wenn man das ab kann, denke ich, wird man schon merken, wieviel Potential dahinter steckt.

    Und wie manche schon sagten: Ans Smartphone und ans Internet hat die Generation damals auch nicht geglaubt ;) mittlerweile braucht man aber sogar keine Angst mehr zu haben, versehentlich auf die Weltkugel-App zu klicken ;)

    • Für 3D Präsentation gibt es VR schon seit locker 10 Jahren.
      Fahrzeug Showrooms, Prototypenentwicklung usw.
      Natürlich ist diese Technologie dann vielmals teurer als die Quest.

      Bei Spielen genauso, da sind schon etablierte Lösungen vorhanden, wobei Konkurrenz sicher gut für die Entwicklung ist.

      Was man nutzen kann wäre eine freie VR Brille, warum sollte da das MetaVerse als Grundlage dienen. Zumal Meta weiterhin eine Werbefirma ist die als primäres Ziel hat Daten zu verkaufen.

      • Ich habe mich schon vor 30 Jahren damit beschäftigt. Ich brauchte hinterher immer ne Weile, um mich in der realen Welt zurechtzufinden. Zum Glück bin ich in dieser Zeit Zug gefahren.

  • Die Quest Pro wurde für den Business Einsatz entwickelt, und fokussiert sich auf AR (obwohl sie auch VR kann).

    Die Idee dahinter ist die Erfahrung von Zusammenarbeit zwischen geographisch voneinander entfernten Menschen so natürlich und produktiv wie möglich zu machen.

    Die Brille und ihr Preis sind nicht für Otto Normalverbraucher gedacht, die Batterielaufzeit der Brillen und Kontrolleur schiesst an beiden Zielgruppen vorbei (1-2 Std Headset und Kontrollen).

    Das nächste Normal-Verbraucher/Gamer Headset von Meta wird die Quest 3. Ungeduldige schauen sich die Pico 4 an.

  • Bestimmt eine feine Sache in vielen Bereichen… in der Entwicklung / Industrie etc. Privat bestimmt auch ganz nett allerdings noch viel zu viel Hardware-Kladaradatsch.. Aber für mich BESTIMMT NIEMALS auf einer Plattform von Facebook oder Google.

  • Zu diesem Thema fällt mir ein Film mit Bruce Willis ein:
    Surrogates – Mein zweites Ich

  • Es beginnt : die reale Welt geht zugrunde, der erste Grundstein ist gelegt.
    Siehe ready Player one.

  • Auf lange Sicht wird sich das durchsetzen – gerade mit Homeoffice.
    Aber definitiv nicht mit Meta. Da warte ich doch lieber auf eine neue Vive.

  • Im Bereich Entertainment sehe ich da eher eine Zukunft. Achterbahn fahren wie im jetzt schon zb im Europapark. Und das mit so einer schicken Brille anstatt mit einem globigen „Sturzhelm“. Plus die Software muss noch besser werden, sprich die grafische Darstellung. Aber grundsätzlich kann man jetzt schon erahnen wohin die Reise geht.

  • Schreibfehler im Text? Ihr meint „Microsoft Office 365“, nicht „Windows 365“, oder???

  • Es gibt bereits viele sinnvolle Anwendungsgebiete, z.B.
    – die Feuerwehr findet sich in einem Gebäude besser zurecht
    – alten Menschen werden virtuelle Reisen ermöglicht
    – behinderte Menschen können Sachen erleben, die sonst nicht möglich wären (z.B. Achterbahn fahren für Hochgelähmte)

    Vieles ist hier – auch zum Wohle – der Menschen möglich.
    Leider steht meist am Anfang von Entwicklungen der Zweifel und die Ängste, statt die Chancen und Möglichkeiten zu erwägen.

    Und ich bin übrigens Ü50+++

    • stimme Dir 100% zu.
      Zweifel und Ängste haben allerdings v.a. Deutsche („German Angst“), andere Nationalitäten gehen mit Innovativen viel entspannter, konstruktiver um.

      • Nö, nur gesunder Menschenverstand walten lassen. Besonders gegenüber allem was von Herrn Zuckerberg so angeboten wird.

        Und dass er öfters mal lügt, ist auch nichts Neues!

        Die Technik ist faszinierend und vielversprechend, aber nicht von dem Verein

  • Solang es professionell bzw. beruflich eingesetzt wird, eine feine Sache. Wird irgendwann wie der ganze social media Kram 80% des Alltags vieler ausmachen. Und wenn die Brille ab ist und man aufs eigene Leben schaut, ist alles grau und mies. Hab keine Verständnis mehr für Menschen die auf Grund sowas depressiv verstimmt sind. Vielleicht ist das auch eine Chance und man sieht die ganzen kaputten nicht mehr im reallife. Go Meta!

  • Iris-Scan und Verhaltensanalyse von Meta, Microsoft und Google in einem Gerät! Was kann da schon schief gehen? …

  • VR ist son bisschen wie Drohne fliegen. Macht 2-3 mal Spaß dann liegt’s wieder für Monate im Schrank… nett aber kein Highlight

    • Nö… vr hat imho alles revolutioniert, weshalb flat games selbst in technisch hoher Ausbaustufe auf ps5 lächerlich wie ein Diorama daherkommen, weil man den Figuren nur auf den Hintern gafft oder immersionstötend Sticks rührt und buttons drückt…

      Wenn ich jetzt noch über Apples handyspiel esques arcade abziehen würde, was ja in die gleiche Richtung der Trivialunterhaltung geht.
      bin daher sehr gespannt was apple vorhat, aber die gehen ja eher in Richtung AR, was nur halb so spannend ist.

  • Geschenkt, wenn man auf eine entsprechende Immobilie verzichtet und sich die eigene Bruchbude einfach virtuell schön macht! XD

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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