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Mail-App Spark unterstützt Team-Arbeit mit gemeinsamen Inboxen

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21 Kommentare 21

Die E-Mail-App Spark bietet für Nutzer von Gmail oder Google Workspace die Möglichkeit, zusammen mit Kollegen gemeinsame Posteingänge zu verwalten. Die Funktion „Shared Inboxes“ soll die Arbeit mit im Geschäftsumfeld üblichen E-Mail-Adressen wie info@ oder support@ erleichtern, die in der Regel auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden.

Spark Shared Inboxes

Die Funktionserweiterung könnte im genannten Umfeld durchaus für relevante Arbeitserleichterungen sorgen. Wie auch im Video unten zu sehen, können mehrere Mitarbeiter auf die E-Mails zugreifen und damit verbunden Zuständigkeiten und Fristen vergeben sowie begleitende Diskussionen im Chat-Stil geführt werden. Die neue Funktion steht ab sofort für den Mac bereit uns soll in den nächsten Tagen auch für iOS freigegeben werden.

Der Leistungsumfang von Spark übersteigt den anderer E-Mail-Apps, insbesondere den von Apples Mail-App schon ohne die neue Kollaborationsfunktion deutlich. Allerdings muss man sich damit verbunden im Klaren darüber sein, dass sich ein Teil dieses Funktionsumfangs nur realisieren lässt, in dem Spark die Anmeldedaten teilweise auch E-Mails auf eigenen Servern speichert beziehungsweise verarbeitet, um Funktionen wie „Später senden“, „Synchronisierung zwischen Geräten“ oder auch Push-Benachrichtigungen zu realisieren. Es gibt keinen Grund, an der Seriosität des Angebots zu zweifeln, doch sollte man der Tatsache, dass damit ein weiterer Anbieter auf die eigenen E-Mails zugreift, zumindest bewusst sein.

Spark lässt sich kostenlos laden und auch mit Einschränkung nutzen. Geld verdienen die Entwickler mit Premium- und Business-Angeboten, eine Preis- und Funktionsübersicht gibt es hier.

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‎Spark – E-Mail-App von Readdle
‎Spark – E-Mail-App von Readdle
Entwickler: Readdle Technologies Limited
Preis: Kostenlos
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01. Jul 2021 um 18:05 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich hab die App einige Zeit benutzt. Besonders negativ ist mir aber die Suche aufgefallen. Oft findet diese kein Ergebnis, selbst für Wörter die direkt einzeln im Betreff stehen. Bin dann wieder zurück zu Apples Mailprogramm.

  • ich habe Spark als Standard-App im Einsatz auf allen Geräten. Die Suchfunktion ist aber echt schlecht, kann ich bestätigen

  • Warum sonst noch niemand die schlicht geniale Chat-Funktion übernommen hat, ist mir ein Rätsel. Top Mail-Client. Und vertrauen muss man jedem Mailserver. Auch icloud.

  • Wenn man nicht möchte, dass die Mails und Zugangsdaten auf fremden Servern liegen, kommt man um die Apple Mail App nicht rum oder?
    Mir fehlen bei der leider ein paar Funktionen, wie dass das Absendername bei Alias Adressen anders sein soll.

    • Einige Funktionen lassen sich ohne Speicherung der Zugangsdaten auf externen Server nicht realisieren.

      Alleine das Anbieten von Push-Mitteilungen bei bei neuen Nachrichten ist schon ein eindeutiges Indiz dafür, dass Mails auf einem externen Server ausgewertet werden. Anders ist dies unter iOS / iPadOS nicht möglich.

      Zusätzlich ist Readdle mit seinen Apps umstritten, da das Facebook SDK eingesetzt wird.

      Gruß

    • der wahre Klaus

      Ich habe eine GMX Email-Adresse und verwende deren App. Ist, bis auf die Performance, nicht schlecht.

    • Also so weit bin ich noch nicht, dass ich iCloud Server als „eigen“ und andere als „fremd“ betrachten würde, so als würde ich irgendwie zu Apple gehören. Ich bin noch nicht mal Anteilseigner von Apple, sonder schlicht Kunde. Auch iCloud würde ich für mich als „fremd“ betrachten. Aber ich weiß: Das empfinden viele anders. Zum Zweiten weiß man ja eh nie auf welchen Servern die eigenen verschickten mails landen. Vielleicht benutzt der Empfänger ja Spark, ohne dass ich es weiß. Dann hätte ich es auch gleich selber nutzen können. (Mal abgesehen von denjenigen, die Ihren Freundes- und Familienkreis schonungslos bereinigen, wenn falsche Messenger benutzt werden. Die findet man ja auch immer wieder mal, gerade hier im Forum). Wer in Sorge um die Inhalte seiner eigenen mails ist, der darf m.E. e.mail gar nicht nutzen. Das ist und bleibt ne Postkarte. Und die Leute, die PGP verwenden, wie ich zum Beispiel, sind (leider!) noch immer im Promille-Bereich.

    • Ist wohl in Arbeit:
      „Let me please inform you that our developers are still working on the Apple M1 support.“

      Du kannst Dich dort melden und sie pflegen offenbar eine Liste:
      „Please rest assured your email is placed in our system, and as soon as there is any news on this matter — we’ll rapidly contact you.“

      Oder Du meldest Dich für die Beta:
      „If you highly need this feature, I would suggest that you to install the Spark Beta version for macOS. It supports M1 devices. Please let me know if you’re interested.“

  • Ich liebe den Client. Kann aber nur davon abraten. Durch Spark bin ich im Spam gelandet (kaum war ich wieder bei Apple Mail nicht mehr im Spam). Weil spark einfach komische Daten in den Header reinschreibt glaub ich

  • Ja, super App, aber das ich meine Passwörter auf deren Servern speichern muss :(

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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