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App lässt sich noch eingeschränkt nutzen

MacUpdater: Datenbank läuft noch bis Jahresende weiter

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22 Kommentare 22

Wir haben noch ein paar Ergänzungen zu der Mac-Anwendung MacUpdater zu vermelden. Anders als ursprünglich geplant, hat der Entwickler der App noch ein weiteres Update veröffentlicht. Es bleibt zwar dabei, dass die Weiterentwicklung des Programms generell eingestellt wird, doch kann man die Anwendung jetzt doch noch länger als gedacht nutzen.

MacUpdater hilft dabei, neue Versionen der auf dem Mac installierten Programme im Blick zu behalten. Wie der Entwickler mitteilt, bleibt der für den Betrieb benötigte Datenbankserver noch bis Ende 2026 aktiv. Erst am 31. Dezember 2026 soll er abgeschaltet werden. Bis dahin bleibt somit auch die Grundfunktion der App erhalten. Allerdings wird es von Seiten des Entwicklers keine Produktpflege mehr geben und es findet auch keine aktive Überprüfung der angezeigten Updates mehr statt.

Macupdater 350

Mit dem jetzt verfügbaren Update auf Version 3.5.0 wurde dem Entwickler zufolge nun definitiv die letzte Version von MacUpdater veröffentlicht. Das Update bringt noch ein paar kleinere Anpassungen und Fehlerbehebungen mit, so waren offensichtlich die Pro-Funktionen der App trotz entsprechender Ankündigung nicht für alle Nutzer verfügbar. Das Bezahlmodell der Anwendung wurde eingestellt und Nutzer können nun unabhängig davon, ob sie die App gekauft haben oder nicht, auf den kompletten Funktionsumfang zugreifen.

Updatest als mögliche Alternative

Wenn ihr uns nach einer Alternative fragt, verfügen wir bislang noch nicht über genügend Erfahrung mit den potenziellen Kandidaten, um eine Empfehlung auszusprechen. Updatest macht auf jeden Fall einen guten Eindruck und wird auch aktiv und regelmäßig gepflegt.

UIExampleWithMultipleUpdateSources

Die App lässt sich kostenlos testen und wird als Vollversion zum Preis von 10 Dollar angeboten. Die Lizenz berechtigt zur Nutzung und Installation auf bis zu drei persönlichen Macs. Für Familien hält der Entwickler zum Preis von 20 Dollar eine Haushaltslizenz für bis zu zehn Rechner bereit.

09. Jan. 2026 um 12:09 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    22 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ich habe mal Updatest probiert . Die Anwendung findet sogut wie nichts bei mir.

    • Sieht bei mir ganz anders aus. Findet mehr als MacUpdater.
      Bin bis jetzt noch ganz zuversichtlich.

      • ist noch Beta und eigentlich brauche ich das Homebrewzeugs nicht, will mich da auch nicht reinfuchsen, warte mal das 14-Tage Trial ab.

        Ähnlich scheint mir auch der Pearcleaner zu sein, der auch eine Updaterfunktion bietet und ist OpenSource auf Github

  • bin mit Updatest inzwischen sehr zufrieden. Vor allem wenn man die möglichen Apps auf Homebrew-Casks umstellt. Ein paar Kleinigkeiten gibt es noch, aber ansonsten hat es bei mir MacUpdater gut und komplett ersetzt. Aktuell bringt MacUpdater im Vergleich eher falsche Vorschläge, woher auch immer.

    • Was bedeutet die Umstellung auf Homebrew Casks eigentlich genau. Werde immer nervös, wenn eine relativ neue App ins Terminal will, da ich da nicht so firm bin.

      • Wenn Du Deine Apps statt über Mac App Store oder aus dem Netz mit dem Tool Homebrew lädst.
        Vorteil: Mit einem einfachen brew upgrade -g –dry-run kann man schauen, welche Casks (= App Installationspakete) man darüber updaten kann. Und ohne dry-run führt homebrew das Update auch aus.
        Installation geht per brew install . Homebrew kennt auch sog. „formula“, welches idR. Shell Tools wie curl sind. Schau mal hier bei ifun, dann findest Du auch grafische Oberflächen für homebrew.

      • brew/Homebrew ist ja nix Neues (https://brew.sh/). Das ist ein Paketmanager für MacOS, also einem Pendant für das was man unter Linux schon lange nutzt zur Verwaltung von Apps/Libraries und vor allem deren gegenseite Abhängigkeiten. Standardmäßig sind das Sachen die per Terminal oder als Daemon nutzbar sind und nicht normale Mac-GUI-Apps. Aber in Form dieser „casks“ können auch normale Mac-Apps in solche „Pakete“ verpackt und dann eben über Homebrew verwaltet werden. Die öffentlich zugänglichen Casks lassen sich dann z.B. hier einsehen https://formulae.brew.sh/cask/ und eben im Terminal vereinfacht installieren (für Firefox würde das dann so aussehen: brew install –cask firefox). Vorteil ist halt, daß damit ein einheitlicher Update-Prozess möglich ist und auch Programme aktualisiert werden können, die keine Autoupdate-Funktion haben, usw.
        Updatest nutzt im Hintergrund eben als eine Update-Source brew bei Tools für die es einen Cask gibt und man die Verbindung zu brew für die jeweilige App hergestellt hat. Da muß man sich ein wenig reinfuchsen, aber für nen großen Teil der Apps funktioniert das ganz gut. Auch nutzt Updatest ein spezielles brew-Package (mas) um über brew den Mac App Store nach Updates für Apps von dort abzufragen.
        Einige Infos gibt es hier: https://updatest.app/faq/

  • Ich bin jetzt zu Updatest gewechselt und zufrieden.

    Ich war mit MacUpdater echt Happy aber dieses Hin und Her am Ende war echt doof

    • Kann HAL9000 absolut 100%ig zustimmen!

      War Jahrelang treuer Fan von MacUpdater, doch das Hin und Her zum Ende hat mich auf die Empfehlung hier zu Updatest wechseln lassen.

      Bin bisher auch sehr zufrieden mit Updatest – wenn man sich ein wenig reingefuxt hat, und alle Einstellungen vorgenommen hat, läuft es sehr gut.
      Auch Appstore Updates werden eingespielt, was weder Latest im Moment kann noch der MacUpadter machte (hier wurde man in den Appstore geleitet).
      Updatest selbst bekommt auch häufig Aktualisierungen (ist offiziell noch eine Beta).
      Danke euch für den Tipp seinerzeit im Dezember für Updatest, tolles Programm.

  • Hattet den noch nicht deinstalliert und gerade mal eine Updtae gemacht – von allen gefundenen Update (34) konnte ich 5 automatisch mit macupdater machen, die anderen nur manuell.

    Ok, hat sich damit dann erledigt, der fliegt runter.

  • Ernst gemeinte Frage an diejenigen, die macupdater oder updater benutzen:
    Meine Apps stammen aus den AppStore oder von diversen Seiten der Entwickler.
    Im AppStore ist ein Update einer oder aller Apps mit einem Klick erledigt oder sogar automatisch (wenn es denn mal vernünftig funktionieren würde).
    Bei den Apps von den Entwicklern die nicht im AppStore sind haben (zumindest bei mir) fast alle eine Updateroutine verbaut und informieren mich wenn es ein Update gibt, spätestens wenn ich die App geöffnet habe.

    Welchen Vorteil hat eine solche Update App denn für euch wenn Updates beim Appstart auch so erfolgen können? Die Apps sind alle nicht riesig sodass die Updatedaten in 5 Sekunden geladen sind. Auch mobil wäre es doch kein Problem wenn ich die App ohne das Update benutze und beim nächsten Aufruf dann aktualisiere.

    Gerade wie man liest das auch falsche Updates erkannt werden ergibt eine solche bezahlte App für mich irgendwie überhaupt keinen Sinn oder ich sehe irgendetwas nicht…

    • Längst nicht alle Apps prüfen selbst beim Start, ob sie aktuell sind. Es gibt da häufig einen Menüpunkt, den man bewusst aufrufen muss, um zu prüfen. Und wenn eine App fehlerhaft ist oder eine Schwachstelle hat, würde ich sie gerne uodaten, bevor ich sie starte, damit der fehlerhafte bzw. Schwachstellenbehaftete Code nicht ausgeführt werden muss. Außerdem gibt es dann auch noch Komponenten, die gar keine „eigenständigen“ Apps sind, also auch keinen Updatemechanismus für den User mitbringen, auch die brauchen Updates, z.B. macFUSE.

  • Werde MacUpdater weiter nutzen, bis zum bitteren Ende. Also warum sollte ich dann vorher wechseln…. vllt passiert da noch was im laufe des Jahres :)

  • Habe Macupdater einige Jahre genutzt, zunächst Version 2 und dann nochmal kostenpflichtig auf 3 aktualisiert; schade dass es eingestellt wird.

    Auf die Empfehlung hier von ifun bin ich zu Updatest gewechselt, wenn man sich ein wenig damit beschäftigt hat, läuft es super.
    Latest kann seit einiger Zeit keine AppStore Apps aktualisieren – Updatest kann dies schon.

    Hatte Macupdater bereits deinstalliert zum Jahreswechsel, eben nochmal Version 3.5 installiert und war enttäuscht, dass der frisch aktualisierte Edge Browser mit einer älteren Version aktualisiert werden sollte.
    Updatest hat kurz vorher Edge erst korrekt auf den neuesten Stand gebracht.

    Mein Fazit:
    Macupdater: Es war eine schöne Zeit mit einem zuverlässigen Tool, doch dies ist Geschichte.
    Latest: War früher mal nützlich, doch hat nie soviel gefunden wie schon Macupdater und hat Probleme mit AppStore Apps bei der Aktualisierung.
    Updatest: Mein Favorit und schon in der Beta derzeit äußerst mächtig! Erkennt praktisch alle Programme/Apps und aktualisiert sogar AppStore Apps, das konnte Macupdater nicht (dieser hat lediglich zur App im AppStore verlinkt).

    Danke ifun für den Softwaretipp im Dezember.

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