ifun.de — Apple News seit 2001. 24 810 Artikel
Kein "Upgrade" bei Reparaturen

MacBook Pro: Verbesserte Tastatur steht nicht für ältere Modelle zur Verfügung

Artikel auf Google Plus teilen.
15 Kommentare 15

Apple stattet das in der vergangenen Woche vorgestellte MacBook Pro 2018 mit einer überarbeiteten und besser gegen das Eindringen von Fremdkörpern geschützten Tastatur aus. Die Hoffnung von Besitzern der Vorgängergenerationen, auch sie könnten im Rahmen einer Reparatur in den Genuss der neuen Tasten kommen, macht allerdings ein Bericht des US-Blogs MacRumors zunichte. Dem zufolge bleiben die neuen Tastaturen ausschließlich den 2018er-Modellen vorbehalten. Apple habe auf Anfrage mitgeteilt, dass diese weder bei Reparaturen in den Apple Stores noch durch autorisierte Apple Service Provider in älteren MacBook-Modellen verbaut werden dürfen.

Diese Ablehnung dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch technisch begründet sein. Wir warten zwar noch auf die ersten detaillierten Informationen über interne Änderungen, doch könnten die aktualisierten Komponenten im Inneren der Geräte, darunter neben den Prozessoren teils auch leistungsfähigere Akkus (beim 15-Zoll-Modell nun 83,6 Watt statt zuvor 76 Watt), auch grundlegende Änderungen beim Aufbau der Geräte zur Folge haben.

Macbook Pro Tastatur 2018

Einmal mehr kommt hier Apples oft auch kritisierter Hang zum tragen, die Geräte möglichst dünn zu konzipieren. Die Tastaturen der MacBook-Modelle können längst nicht mehr so einfach getauscht werden, wie dies früher einmal der Fall war. Die Reparatur umfasst auch den Tausch der Aluminiumhülle, zumindest teilweise muss auch der verklebte Akku erneuert werden. Dementsprechend wird auch Apples Reparaturprogramm für die Geräte der vorherigen Generationen zu einem durchaus kostspieligen Unterfangen für den Hersteller.

Details zum Innenleben der neuesten Generation des MacBook Pro erhoffen wir uns für den heutigen Tag. Die Reparatur-Spezialisten von ifixit haben bereits am Wochenende einen ersten Blick unter die Tastenabdeckungen der Geräte geworfen und festgestellt, dass Apple Staub und sonstigen Schmutz mithilfe einer Kunststoffbarriere außen vor halten will.

Montag, 16. Jul 2018, 8:17 Uhr — Chris
15 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Dann ist’s doch eigentlich gut, dass Apple jetzt mal richtig ordentlich die Reparaturkosten tragen muss. Vielleicht kommen sie dann nochmal auf die Idee, die Geräte etwas modularer zu gestalten.

    • So gerne ich dies auch sehen würde aber die Reparaturkosten ist für Apple nix… klar werden sie die es merken aber wird nicht mehr als ein Mückenstich sein…

    • Verglichen mit den zusätzlichen Gewinnen die insgesamt durch die faktische nicht-Reparierbarkeit und nicht-Erweiterbarkeit der Geräte erzielt werden, sind die Kosten für dieses Reparaturprogramm vernachlässigbar gering.
      Bei meinem ersten Apple Rechner, einem PowerBook, konnte ich den Akku sogar ohne Werkzeug tauschen und den eingebauten Speicher problemlos selbst erweitern. Bei der heutigen Gerätegeneration von Apple ist die wirtschaftlich sinnvolle Nutzungsdauer auf Grund der verklebten Akkus durch die maximale Anzahl von Lade-/Entladezyklen vorgegeben.
      Allerdings bin ich inzwischen nicht mehr Zielgruppe von Apple.

      • Das MacBook Pro Mid2012, welches ich immer noch benutze, ist wohl das letzte, wo man noch den Akku, RAM und Festplatte selbst wechseln kann. Ich habe dem guten Stück vor kurzem noch einen neuen Akku gegönnt. Hoffentlich läuft der noch ein paar Jährchen.

      • Ohne Retina, dafür mit optischem Laufwerk.

      • @MacWulf: Genau so ein Schätzchen ist auch bei mir täglich im Einsatz – mit einer selbst problemlos in wenigen Minuten eingebauten 2-GB-SSD von Samsung.
        Falls die Tastaturprobleme mit der „3. Generation“ hinreichend „gelöst“ sein sollten, werde ich mir allerdings demnächst ein 2018er Modell kaufen, weil ich gerne 15″ und eine höhere Auflösung hätte – und keinen externen Monitor (mehr) einsetze. Das „Altgerät“ werde ich wohl als „Backup-Gerät“ behalten, auch wegen des optischen Laufwerks; bei einem Verkauf wird man vermutlich eh nicht mehr viel dafür bekommen (?).
        Die n.m.M. überhöhten Preise für das Neugerät zahle ich allerdings nur widerwillig – ich bin halt im Apple-Ökosystem „gefangen“.

  • Habe seit 6 Jahren kein Problem mit meinem MBP und es läuft noch immer schnell und flüssig.
    Das MBP war von den Bauteilen her viel schlechter als mein damaliger Windows Gaming PC, aber hat diesen ohne weiteres fertig gemacht.
    Getestet wurden hauptsächlich Dinge ums rendering, Gaming hatte er kaum Chancen.

  • Diese Ablehnung dürfte (zumindest meines Erachtens) wirtschaftlich begründet sein. Würde Apple ältere Geräte auf-/nachrüsten, würde die Firma nämlich die geplante Obsoleszenz der Altgeräte unterminieren.

  • „beim 15-Zoll-Modell nun 83,6 Watt statt zuvor 76 Watt“

    sind hier zufällig Wattstunden (Wh) gemeint?

  • Also ich bin kein Mega Apple Fan. Mein MacBook Pro 2010 hat allerdings gut gehalten, sodass ich es letztes Jahr gegen ein MacBook Pro 2017 o. TB getauscht habe. Allerdings bin ich mit dem Gerät nie wirklich zufrieden gewesen. Kann mir jemand wie ich es am besten verkaufen kann?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 24810 Artikel in den vergangenen 6261 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2018 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven