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Erste Benchmark-Ergebnisse

MacBook Pro 2018: Größter Leistungssprung seit sieben Jahren

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Das neue MacBook Pro 2018 bietet den größten Leistungssprung seit Apple im Jahr 2011 mit dem Einsatz von Quad-Core-Prozessoren im MacBook Pro begann. Zu diesem Schluss kommt John Poole, der Gründer des für das Benchmark-Tool Geekbench bekannten Entwicklerstudios Primate Labs.

Poole hat einen Blick auf die ersten zu den neuen Apple-Notebooks vorliegenden Benchmark-Ergebnisse geworfen und bescheinigt den Rechnern teils außergewöhnliche Zuwachsraten. Bemerkenswert sind insbesondere die Messergebnisse beim neuen 13-Zoll-Modell, welche sich in Sachen Leistung nun auf gleicher Höhe wie die 15-Zoll-Modelle des Vorjahres präsentieren.

Benchmark Macbook Pro 2018 15 Zoll

Die Basis für den stattlichen Leistungssprung schaffen neben zusätzlichen Prozessorkernen und dem bei den 15-Zoll-Modellen verbauten DDR4-Speicher wohl insbesondere auch die höheren Turbo-Boost-Optionen mit bis zu 4,8 GHz beim 15-Zoll-Modell. Poole geht zudem davon aus, dass sich die Werte in den kommenden Tagen noch weiter verbessern könnten, da sich Hintergrundaktivitäten wie die Synchronisierung von iCloud-Daten nach dem Einrichten eines neuen Mac noch als Leistungsbremse bemerkbar machen.

Konkret konnten die 15-Zoll-Modelle bei Single-Core-Operationen um 12 bis 15 Prozent und im Multi-Core-Betrieb um bis zu 46 Prozent zulegen. Die 13-Zoll-Modelle verzeichnen im Single-Core-Betrieb um bis zu 11 Prozent Zuwachs, die Multi-Core-Leistung ist den Messergebnissen zufolge um bis zu 86 Prozent nach oben gegangen.

Benchmark Macbook Pro 2018 11 Zoll

Montag, 16. Jul 2018, 10:08 Uhr — Chris
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  • Sehr fett! Und endlich mal auch ein Artikel zum MBP, bei dem es nicht um die Tastatur geht…

  • Bin mehr gespannt auf einen neuen Mac Mini. Ich hoffe sie haben ordentlich Leistung und sind modular aufgebaut.

  • Was bedeuten diese Leistungszuwächse für die Office-Praxis. Auf meinem MPR 13 Late 2013 (2,6, 8 GB RAM, 512 GB SSD) sind oft alle Office-Programme und einige andere gleichzeitig offen. Sobald ich dann Zoom oder FaceTime dazu nehme, bekommt das Gerät ordentlich Stress und lüftet laut
    – was natürlich bei einem VideoCall sehr ungünstig ist. Wäre ein aktuelles Gerät (zB mit 15 Zoll, 16 GB) wesentlich entspannter? Wann macht sich Multicore überhaupt bemerkbar?

    • Dürfte um einiges besser laufen ja ;)

    • Genau bei solchen Szenarien profitiert man von mehr Cores. Zudem haben die neueren CPUs ein besseres thermisches Verhalten, damit sollte auch die Lüfterthematik nicht mehr so ein Problem sein. Da wird man allerdings Tests abwarten müssen, wie Apple genau das Kühlkonzept realisiert hat.

    • Lass dir keinen humbug erzählen von könnte/müsste/würde… das problem ist facetime. Völlig egal ob 2 oder 4 kerne. 3 oder 4 ghz! Mach nächstes mal einfach die aktivitätsanzeige auf und prüfe was hohe cpu last hat. Lg

  • Es gibt doch etwas, was den Kauf rechtfertigt. Da haben die Mäuse aber nochmals Glück gehabt.

  • Ehm… größter Leistungssprung seit langem zu erzielen, ist ja auch nicht schwer, wenn man schon im Vorgänger eine alte CPU Generation einbaut, oder? Die gleiche Headline kommt vielleicht noch mal, wenn der Mac mini aktualisiert wird. Man muss einfach ein Gerät rausbringen, was leistungsschwächer als der Vorgänger ist und Bei der nächsten Generation kann das Marketing wieder sagen: „Größter Leistungssprung seit Jahren. :)

  • Jetzt muss man sich nur noch entscheiden:

    – Entweder einen guten gebrauchten Wagen

    – Oder einen Mac

    Preislich nehmen sie sich ja nichts

  • meisterkleister

    Cool klingt gut, würde ich jetzt auch gerne kaufen! Hab gerade n neues Rennrad bestellt und nix übrig :D

    Warum stellt man für einen benchmarktest dann das wohl „Hungrige“ iCloud Sync nicht aus ? *facepalm*

    • Weil das Hintergrundprozess ist, den man nicht einfach „abstellen“ kann. *facepalm*

      • meisterkleister

        Ähm naja doch, man kann die einzelnen iCloud Dienste abschalten wie Foto Upload, iCloud Drive etc. und wenn man einen Mac neu hat und dieser alles synchronisieren will und das kann einiges sein, sollte man das vielleicht für einen sinnvollen Benchmarktest mal ausknipsen. In diesem Fall hilft auch einfach WLAN aus und es synct nix wobei das den Test vielleicht minimal zum Vorteil verfälscht

      • Die iClouddienste sollte man bereits aus Datenschutzgründen abschalten. Online-Datenspeicher ist potentiell unsicher. Und gerade Macs verfügen über mehr als ausreichend Offline-Speicherplatz.

  • Ich wüsste mal wirklich gerne wie ihr eure Macs so nutzt. Ich nutze mein über 9 Jahre altes MacBook Pro als Architekt täglich. Nach 9 Jahren war dann auch mal ein neues fällig. Aber auch nur wegen dem CAD Programm, welches mir abundzu mal zu langsam vorkam. So wirklich notwendig war der Neukauf eigentlich nicht. Ich hätte gerne die 10 Jahre voll bekommen

    • @Tomiha: Mails lesen, Facebook, Surfen, … (Polemische Antwort!)

      ICH werde mir (vorausgesetzt es gibt keine neuen Tastaturprobleme…) das MacBook Pro 2018 kaufen, weil ich z.Z. noch ein 13″-MacBook Pro ohne Retina-Display besitze und gerne 15″ mit höherer Auflösung UND eine interne 2-GB-SSD hätte – und immer wieder mal „unterwegs“ einen Rechner brauche, auch an Orten mit schlechter Mobilfunkanbindung.
      Die n.m.M. überhöhten Preise zahle ich zähneknirschend – ich bin halt mit vielen macOS- und iOS-Apps im „Apple-Ökosystem“ gefangen – und es ist ja nicht alles schlecht…

  • @meisterkleister pfeiff auf das neue Rennrad, besorg dir am nächsten Bahnhof ein gratis Rad und bestell das neue MBP:-). @BMK Schnarrrrrch Bla Bla Bla (ich kann mir das neue MBP nicht leisten und muss deshalb Luft ablassen.

  • Ich verstehe ja, dass es für Video, 3D oder Bildbearbeitung viel Leistung braucht. Aber arbeiten Studios wirklich nur mit MBPs?
    Für die reine Rechenleistung wäre doch ein schneller Server sinnvoller, dem man den Job übergibt und das Arbeitsgerät entlastet, statt blockiert.
    Die 15% merken die meisten User doch nicht. Zumal kein Mensch so schnell ist, dass der Prozessor immer zu 100% ausgelastet wird. Meist dümmpelt er vor sich hin.
    Oder wie ist das in der Praxis?

    • Trotzdem freut man sich zum Beispiel auch als Programmierer über kürzere Kompilierungszeiten im „Urlaub“.

      • Wenn es sich nicht um ein Hobbyprojekt handelt, dann hat dein Arbeitgeber alles richtig gemacht.

      • Melvin, die Leistung für kürzere Compilierungszeiten bietet bereits ein iPad Pro 10.5. – welches mobiler ist, und zu einem Bruchteil des Preises eines MBP erhältlich ist. … … …

    • Arbeite täglich mit Capture One von PhaseOne. Im Prozess ist die Prozessorauslastung kontinuierlich bei 100% (zumindest bei meinem etwas älteren MBP)
      Trotz großem RAM, anständigem CPU und SSD, wäre ein Performancesteigerung eine Wohltat, nicht zuletzt für den Akku.

      Rendern ist nach wie vor extrem CPU intensiv.
      Auch bei Final Cut Pro, Adobe Premiere o.ä

    • Das hat mein Chef auch gesagt. Ich habe ihm gezeigt, das wenn ich Word Dokumente erstelle ich eine enorm hohe Anschlagrate erziele und der Prozessor völlig überlastet ist. Das führte schon zu Arbeitsausfall beim Mainbord und zur Krankmeldung der Zentralen Recheneinheiten.

      • Das liegt aber hauptsächlich ab total verrotzten Word… Flüssig und Microsoft widerspricht sich eben immer noch.

      • Oder an einer verkorkst konstruierten Hardware-Tastatur. Ich habe eine extrem hohe Anschlagsrate (> 315 Anschläge/Minute fehlerfrei), benutze auf meinem iPad Pro 10.5 mit Apple SmartKeyboard kein MS Word, sondern Textverarbeitungen wie Textilus Pro, und habe nun seit dem 27. Juli 2017 bereits zwei SmartKeyboards verschlissen. Das wird im restlichen Apple-Ökosystem bestimmt vergleichbar sein …

    • Ich habe ein MacBook Pro 13″ mit Touchbar gekauft Anfang 2017.
      Ich benötige das Gerät ausschließlich dazu mein Lebensunterhalt zu verdienen.
      Ich bringe dieses Notebook an seine Grenzen mit einem externen 38″ 5K Monitor einer aktiven Paralells VM und einer Charting Software (Börse). Da ist die Schatulle nur noch am pusten und ruckeln. Für unterwegs um kurz mal an einem Meeting teilzunehmen oder 2-3 Stunden unterwegs eine Präsentation vorzubereiten in Ordnung, für mehr aber auch nicht. Viel länger würde auch der Akku nicht durchhalten.
      Laut Apple nutze ich mein Notebook falsch :-D …. ok

    • Vielen Dank für eure Kommentare, es wirft ein anderes Licht :)

  • Bräuchte mal eine Kaufberatung. Ich überlege mir das neue MBP 13 zu kaufen und schwanke zwischen einer 512 GB SSD oder 16 Ram. Was könntet ihr mir empfehlen? Die große SSD bräuchte ich vielleicht weil ich mittels Boot Camp spiele wie GTA 5 installieren möchte.

    Vielen Dank euch :)

    • Ich befürchte das du enttäuscht sein wirst. Habe zum Test mal League of Legends und Counter Strike installiert. Spielfreude kam nicht auf. Der Grafikchip ist einfach zu schwach für diese Art von Spiele. Der Lüfter tourt dabei bedrohlich hoch. Selbst ein in die Jahre gekommenes Call of Duty MW3 musste ich in den Grafikeinstellungen so runterschrauben das es eigentlich sinnlos war.

    • Für Spiele kannst du den Mac vergessen. Ausser allenfalls mit externer GraKa, doch da kenn ich mich nicht aus.
      Dann lieber einen Gamer PC mit Windows und fürs Alltägliche (Zitat WePe @Tomiha: Mails lesen, Facebook, Surfen, …) ein weniger teures MB.

  • Ich meckern ja gerne und oft über Apple, aber mein MBPro late 13 mit 512er SSD läuft immernoch so geil schnell – und das Teil wurde nicht einmal neu installiert…:)
    Ich denke ich werde mir jetzt trotzdem mal nen Upgrade auf das 2018er gönnen, das „alte“ hat sein Geld verdient…

  • Sorry für die (vielleicht) blöde Frage. Ist eigentlich Thunderbolt 3 und USB-C das gleiche?

    • USB-C ist die Stecker-Form. Thunderbolt und oder USB 3.1 das Protokoll. Benutzen halt beide den gleichen Stecker und sind zumindest bei den MacBooks im gleichen Port. Thunderbolt 1 und 2 hatten noch eine eigene Steckerform. Da gab es noch kein USB-C und die Akten UsB-Stecker waren nicht gut genug.

  • Sind nun beim macbook pro 15.4 Zoll alle modelle mit dem weniger stromsparenden DDR4-2400 Modulen ausgestattet oder nur die mit 32MB?

    Beim kleinen Macbook pro wird scheinbar weiterhin nur das stromsparende DDR3L-2133 verbaut.

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