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Apple-Rechtfertigung und Praxis-Test

MacBook Pro: Schnell mit Final Cut Pro, mehr RAM hätte weniger Akkuleistung bedeutet

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Apples Marketing-Chef Phil Schiller befindet sich weiterhin im Verteidigungsmodus. Erneut geht der altgediente Apple-Manager auf die insbesondere von professionellen Anwendern geäußerte Kritik ein, maximal 16 Gigabyte Arbeitsspeicher seien zu wenig für deren Nutzungsverhalten.

schiller

Schiller bestätigt per E-Mail die bereits seit Monatsbeginn kursierende Theorie, dass die Beschränkung auf 16 GB Arbeitsspeicher mit Blick auf die Akkulaufzeit der Notebooks eingeführt wurde. Bei den von Apple verwendeten DDR-RAM-Modulen handelt es sich um eine spezielle „Low Power“-Variante, die nur bis maximal 16 GB Speicher mit der CPU der Notebooks kompatibel ist. Schiller zufolge würde die Unterstützung von 32 GB RAM den Griff zu stromhungrigeren Modulen nötig machen und auch ein verändertes Platinen-Layout erfordern. In der Folge hätte zudem der interne Akku weniger Platz.

Apple sah sich seit der Vorstellung der neuen Rechner mehrfach gezwungen, öffentlich auf Kritik diesbezüglich zu reagieren. Neben dem limitierten Arbeitsspeicher stand besonders der Zwang zu USB-C unter Feuer, letztendlich hat der Hersteller hier auch mit teils drastischen, temporären Preissenkungen für Zubehör reagiert.

Solide Leistung beim Videoschnitt

Umso mehr gespannt darf man somit auf die ersten Erfahrungsberichte von gewöhnlichen Anwendern sein. Abseits aller Theorie muss Apples Konzept im Schoß der Nutzer aufgehen. Hoffnung machen hier Erfahrungsberichte wie dieser hier. Peter Wiggins hatte das Vergnügen, sowohl die 13-Zoll- als auch die 15-Zoll-Variante von Apples neuem MacBook Pro eine Woche lang beim Produzieren mit Apples Videoschnittsoftware Final Cut Pro zu testen. Das Modell mit großem Bildschirm habe die Videos beinahe doppelt so schnell gerendert, als Apples altes Retina-MacBook-Pro aus dem Jahr 2012. Beim 13-Zoll-Modell fielen die Werte verhaltener aus, immerhin konnte das Gerät beim Rendern von Motion-Dateien mit dem alten 15er mithalten und zeigte sich bei der Arbeit mit Final Cut Pro rund 20 Prozent schneller.

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22. Nov 2016 um 17:11 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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