Apples Einsteigergerät noch attraktiver
MacBook Neo jetzt bis zu 100 Euro günstiger erhältlich
Das MacBook Neo ist jetzt in beiden Ausstattungsvarianten mit glatt 100 Euro Preisabschlag erhältlich. In Deutschland bieten die Versandhändler Amazon und Galaxus seit dem vergangenen Monat erhältliche Apple-Notebook zu neuen Bestpreisen ab 599 Euro an.
Damit bekommt man das MacBook Neo bereits rund 50 Tage nach seiner Vorstellung bis zu 14 Prozent unter dem von Apple angesetzten Preis. Bei Apple selbst muss man für das Gerät noch 699 Euro beziehungsweise 799 Euro bezahlen.
Beliebteste Farbvariante eingeschränkt verfügbar
Während die günstigere Variante des Notebooks in allen Farben zum neuen Bestpreis erhältlich ist, muss man bei der von uns empfohlenen Version mit Touch ID je nach Farbe teilweise etwas mehr bezahlen. Die Ausführungen in Indigo-Blau, Rosa und Silber bekommt man für 699 Euro und damit ebenfalls 100 Euro unter dem von Apple veranschlagten Preis. Die zitrusfarbene Version scheint derweil klar am beliebtesten zu sein und ist derzeit nur bei Galaxus mit nennenswertem Preisnachlass erhältlich.
Während das MacBook Neo in beiden Ausführungen auf einen iPhone-Prozessor vom Typ A18 Pro setzt und damit beim Arbeitsspeicher auf 8 GB begrenzt ist, profitieren Käufer der Touch-ID-Variante zudem von einer doppelten Speicherkapazität. Statt 256 GB sind bei der teureren Version standardmäßig 512 GB SSD-Speicher enthalten.
Touch-ID als Kaufargument für die große Version
Mit dem reduzierten Speicherplatz dürften viele Nutzer in der von Apple angepeilten Zielgruppe zurechtkommen. Das Fehlen des Fingerabdrucksensors schränkt den Bedienkomfort des Notebooks unserer Einschätzung nach deutlich ein. Standardanwendungen sind hier Passwortmanager und Passkeys (ganz egal, ob man Apples Lösung oder eine Drittanbieter-App verwendet) und natürlich auch die Nutzung von Apple Pay.
Wir haben bereits bei der Markteinführung des MacBook Neo darauf hingewiesen, dass Apple seinen Notebooks in Deutschland kein Netzteil mehr beilegt. Amazon bietet hier zwar die Option, gegen rund 20 Euro Aufpreis ein 20-Watt-Netzteil von Apple hinzuzufügen. Es gibt allerdings deutlich günstigere, leistungsfähigere und vielseitigere Lösungen wie das mit drei Anschlüssen ausgestattete 30-Watt-Netzteil von Ugreen, das gerade für 8,97 Euro angeboten wird. Das MacBook Neo kann maximal 30 Watt Ladeleistung nutzen.


Mal gespannt, wie lange der Vorrat an A18 Pro Chips anhalten wird. Der wurde ja für das iPhone 16 Pro entwickelt und produziert. Kann mir kaum vorstellen, dass Apple für die Fertigung des Neos die Chipproduktion nochmal angeschmissen hat.
Sind dann bestimmt „Restposten“ gewesen, die man dort verbauen konnte und wenn das Produkt nun „zu erfolgreich“ ist, könnte es knapp werden. Oder man müsste schneller mit nem Chip-Upgrade (19 Pro? M1?) um die Ecke kommen, als Apple lieb wäre.
Damit hast du nun so ungefähr 100 Artikel verschiedener Apple-News-Sites und Analysten der letzten 2 Wochen in wenige Worte, wenn auch leicht verspätet, zusammengefasst! :D
Danke dafür!
Sehr gerne…habe ich (wenn überhaupt), dann nur unterbewusst aufgenommen.
Genau das wurde hier bereits erörtert:
Erfolg des MacBook Neo wird zur Herausforderung für Apple https://www.ifun.de/erfolg-des-macbook-neo-wird-zur-herausforderung-fuer-apple-277552/
Glaub ich nicht, dass die Chips exklusiv für das iPhone 16 Pro entwickelt wurden. Das Neo dürfte lange geplant gewesen sein (selbst die Gerüchte gab’s ja schon ewig), und da war Apple schon klar, welchen Chip sie nutzen werden. Und so wurde die Chip-Produktion dann eben auch fürs Neo eingeplant.
Warum wird das Neo so kurz nach dem Release stark rabattiert?
Wenn es den Händler aus den Regalen gerissen wird und es im Grunde keine wirklich preislich interessante Alternative im Windows Markt besteht, gibt es eigentlich keinen Grund für derartige Nachlässe.
Apple wird keine extra Händlerdiscounts anbieten, denn wenn die Gerüchte stimmen, geht Apple der Verkauf zu schnell.
PS: Aber man kann schön sehen wie hoch die Margen sind, denn keiner der Händler verschenkt etwas.
So funktioniert nun mal Kapitalismus :)
Kapitalismus bedeutet grob gesagt:
Hohe Nachfrage + Wenig Angebot = Hoher Preis
Niedrige Nachfrage + Viel Angebot = Niedriger Preis
Also stimmt irgendwo etwas nicht.
Vermutlich kaufen es die Händler selber über den Bildungsrabatt der eigenen Kinder ein und machen dann trotzdem noch ordentlich Gewinn
Man kann damit auch die Konkurrenz stutzen, wenn diese dadurch ein paar tausend Notebooks weniger verkauft. Das kann eine Strategie sein.
Guter Punkt, den Apple aber schon durch die günstige unverbindliche Preisempfehlung vorgibt.
Warum sollten also Händler dort noch mehr nachgeben und ihre eigene Marge kürzen?