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Viel Lob für Display, Akkulaufzeit und Alltagsleistung

MacBook Neo: Erste Videos und Pressestimmen sehen eine Kampfansage

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48 Kommentare 48

Mit dem MacBook Neo bringt Apple erstmals ein Notebook für 699 Euro an den Start, das sich klar an Schüler, Studenten und preisbewusste Einsteiger richtet. Die ersten Rezensionen vor dem morgigen Verkaufsstart zeichnen dabei ein recht geschlossenes Bild. Gelobt werden vor allem der Formfaktor und die Verarbeitung, die Bildschirmqualität, die Lautsprecher und die Alltagsleistung.

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Gleichzeitig weisen fast alle Tester darauf hin, dass Apple den günstigen Einstieg nur mit spürbaren Einschränkungen erreicht.

Viel Lob für Display, Akkulaufzeit und Alltagsleistung

The Verge beschreibt das MacBook Neo als neuen Standard für Käufer, die ohne großen Aufwand ein solides Alltagsgerät suchen. Besonders hervorgehoben werden die hohe Single-Core-Leistung des A18 Pro, die gute Verarbeitung und ein für diese Preisklasse ungewöhnlich überzeugendes Gesamtpaket. Auch der US-Nachrichtensender CNN schlägt in eine ähnliche Richtung und nennt das Gerät den Mac, den man Familienmitgliedern fortan ohne langes Abwägen empfehlen könne.

Einigkeit besteht auch bei der Frage, wo das Neo seine Stärken ausspielt. Für Web, Texte, Videowiedergabe, Kommunikation und einfache Büroaufgaben reicht die Leistung laut den Tests klar aus. Selbst mehrere Anwendungen parallel, zahlreiche Browser Tabs und Streaming nebenbei bringen das Gerät nicht sofort an seine Grenzen. Hinzu kommt eine Akkulaufzeit, die in den Besprechungen deutlich über vielen günstigen Windows Notebooks und Chromebooks verortet wird.

Schreibt beim Tages-Anzeiger: Rafael Zeier

Bloomberg geht noch einen Schritt weiter und betont, dass selbst einfache Bildbearbeitung, kurze 4K Clips oder Podcast Aufnahmen möglich seien, solange die Erwartungen realistisch bleiben. Das neue Einsteigergerät wirke in vielen Bereichen deutlich hochwertiger, als es der Preis vermuten lasse.

Die Schwächen sind klar benannt

Trotz der positiven Grundstimmung nennen praktisch alle Reviews dieselben Schwachstellen. Am häufigsten kritisiert wird die Basisausstattung mit 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD. Für alltägige Nutzung sei das ausreichend, bei größeren Fotobibliotheken, kreativen Anwendungen oder vielen parallelen Aufgaben werde das Neo aber spürbar langsamer.

Hinzu kommen die weggelassenen Komfortfunktionen. Die Basisversion verzichtet auf Touch ID, die Tastatur ist nicht beleuchtet und beim Laden muss einer von nur zwei USB-C-Anschlüssen belegt werden, weil MagSafe fehlt. Zudem arbeitet nur einer der beiden Ports mit höherer Geschwindigkeit, der andere bleibt auf USB-2-Niveau.

Beim Vergleich mit dem MacBook Air fällt damit ein klares Muster auf. Das Neo wird von den Testern nicht als Ersatz für das Air verstanden, sondern als günstiger Zugang in die Mac-Welt. Wer mehr Speicher, mehr Reserven und die üblichen Komfortmerkmale will, landet weiterhin beim Air. Wer vor allem einen verlässlichen Alltagsrechner sucht, bekommt laut den ersten Pressestimmen aber ein auffällig konkurrenzfähiges Paket.

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10. März 2026 um 15:31 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    48 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bin weiter unschlüssig, ob das, was für meine Tochter ist, oder die doch eher das MacBook Air in die Uni mitnehmen sollte…

    • Für Textverarbeitung auf jeden Fall das neo. Solange sie nicht Mediendesign studiert oder Maschinenbau, sollte das neo perfekt sein

    • Da man aktuell das Neo nur zum Apple Preis bekommen kann, aber zB das Air mit M4 schon deutlich günstiger zu schießen ist, würde ich zum Air tendieren. Dabei muss man natürlich trotz Angeboten noch ein bisschen mehr Geld auf den Tresen legen. Sobald auch das Neo mit Abschlag zu haben ist, relativiert sich diese Aussage evtl. wieder.
      Aber ein Air mit all seinen Vorzügen gegenüber dem Neo ist aktuell mMn schon die 200EUR Preisunterschied wert (Basis für 890EUR als Straßenpreis zu 699 EUR beim Neo mit 256GB). Sobald es sich um 300 oder gar 350EUR handelt, kommt es wohl eher drauf an, ob die Vorzüge des Air wirklich „gebraucht“ werden.

      • Refurbished ist das Stichwort. Nur gute Erfahrungen gemacht

      • Da stimme ich zu. Mein M2 Air war in 2023 auch ein Refurb. Wobei man durchaus zum gleichen Preis auch neue Geräte bei einschlägigen Händlern bekommen kann.
        Aber ja, Refurb ist auch eine gute Alternative in meinen Augen, da von Neuware de facto nicht zu unterscheiden.

    •  ut paucis dicam

      @Sigger: kommt auf den Studiengang an! Unserem Sohn wurden PC-technisch von der Uni Vorgaben gemacht.

    • Beim Air muss es ja kein M5 sein. Ich würde nach einem guten Deal für das M4 oder gar M3 suchen. Bezüglich Preis-/Leistung zumindest der bessere Deal solange die Verfügbarkeit noch gegeben ist.

    • Einige Tests (z.B. ARS Technica) haben ergeben, dass das Neo mit seinem A18 selbst im Vergleich zum M1 bei Dauerlast schnell einbricht.

    • Klare Empfehlung und mit Studirabatt wirds noch günstiger. Einfach Studentenrabatt bei Apple auswählen und Studienausweis hochladen.

  • Endlich mal bunte neue Farben. Das war’s meinerseits auch schon… .

  • Interessanterweise schon im Preis gesenkt.
    Laut idealo 674 Euro und noch nicht mal im Handel erhältlich.
    Mit Finanzierung sogar 599.
    Also da scheint trotz des ohnehin schon guten Preises noch Luft nach unten zu sein, wenn man nicht gleich am Erscheinungstag das Gerät benötigt.

  • Lieber ein gebrauchtes als ein funktionsbeschnittenes. (Meinung)

    • Sehe ich auch so. Ein M1 aufwärts bekommt man als refurbished schon ab 500€ aufwärts ohne irgendwelche Beschneidungen.

      • Nun ist aber ein M1 kein fairer Vergleich. Wenn da nicht schon mal der Akku getauscht wurde, vergleichst du ein gebrauchtes Gerät, welches in der Basis sogar schlechter performed, mit dem Neo. Der A18Pro liegt mindestens mit dem M2 auf einem Niveau. Solange es als kein M1 mit mindestens 16GB RAM und mehr als 512GB SSD ist, ist hier das Neo das bessere Gerät.

      • Ok, und warum ist ein Gerät bei dem ein Akku getauscht wurde bzgl. der Performance ein schlechterer Deal?

      • Weil 1. bekommt man ein M1 nicht mehr von Apple zertifiziert als refurbish, sondern höchstens von Drittanbietern.
        Das ist ja ein noch schlimmerer Vergleich, als wenn Leute Straßenpreis und UVP nicht auseinander halten können.
        Des Weiteren ist der A18 Pro dem M1 überlegen. Man kann ja noch ein Air mit i3 raussuchen, das dürfte noch billiger sein.

      • Gebraucht bekommt man ein MacBook Air M1 8/256GB zwar ab ca 500€, hat aber ein 5-6 Jahre altes Gerät, welches auch nicht leistungsfähiger ist, als das Neo. Wie lange bekommt das noch Systemupdates? Ein Neo sicher noch viele Jahre länger. Beim M1 muss man hoffen, dass der Refurbisher das Display erneuert hat, denn sonst droht das „Flexgate“ zuzuschlagen (es gibt beim M1 die Schwachstelle Displaykabel, welches durch wiederholtes auf/zuklappen des Displays über die Jahre hinweg langsam durchscheuert, mit der Folge, dass nach einigen Jahren das Display ausfällt).

        Wegen der 200€ Ersparnis würde ich somit kein gebrauchtes M1 MacBook mehr empfehlen.

      • Jup. Vor zwei Wochen ein M1 Air von Rebuy gekauft „sehr gut“ 460€ – sieht aus wie neu, Akku hat 94%. Perfekt.
        Perfekte Gegenwert für unter 500€.
        Für ein M2 zahlst alleine schon wieder 150-200€ auf, dass macht Null Sinn, zumal der M2 kaum besser ist als der M1, fast gleicher Singlecore, fast gleicher Multicore (Geekbench). Das Neo ist by the way auch nicht wirklich besser, Singlecore etwas, Multicore identisch, aber bei der Speicherbandbreite beschnitten und das ist für Programme wichtig. Nicht nur die rohe Performance ist wichtig.

        Ein gebrauchtes M1 unter 500€ ist das beste P/L was man derzeit an Macbook sich kaufen kann, wenn man Glück mit dem Akku hat und wenn nicht lässt man den für 50€ aufpreis halt tauschen..

  • Neo in gelb, ist einfach schicker in der Uni

  • Ich finde Apple-Hardware für Schüler nicht besonders gut geeignet. Der damit verbundene goldene Käfig ist imho schlecht für die Entwicklung junger Menschen. Meines Erachtens wäre eine Lösung auf der Basis von Raspberry Pi sinnvoller.

    • In der Schule oder der Uni? Also so mit Monitor, Tastatur und Maus? Klar, wer macht das nicht gerne … da kann man den Kids das Feeling von LAN-Parties nahebringen! :)

      • Ich hab doch ganz klar geschrieben, dass ich Schüler meine. Ein Raspberry Pi, den man an Monitore und sonstige Peripherie anschließt, die Aufgaben damit durchführt und mit nach Hause nimmt. Bezahlt von der Schule, alles standardisiert, so dass niemand ausgeschlossen wird, weil die Eltern sich kein Apple-Gerät leisten können.

      • Du hast keine Kinder im schulpflichtigen Alter oder? Dann würdest du selber lachen bei der Vorstellung, dass es IT-Hardware gleich welcher Leistungsstufe für Schüler frei Haus gäbe …

      • Knight, verstehe ich nicht. An der Schule meines Sohnes bekommt jeder Schüler ein iPad gestellt. Das wird so lange behalten, bis die Schule verlassen wird oder es einen Modellwechsel gibt.

      • @knight: Das ist eine Forderung an die Länder. Aber das Thema scheint dich nicht wirklich zu interessieren.

    • Welcher Käfig beim Mac? Und hast Du schon mal MS Office auf einen Raspberry PI ausprobiert? Oder musst Du dann in den rostigen Linux-Käfig?

    • Wobei das Apple Ökosystem einfach perfekt auch für Arbeit und Schule/Studium ist. Man muss ja nicht die teuren Geräte nutzen, kann auf „base“ Modelle oder refurbished zurückgreifen.
      Aber du hast halt alle Dokumente, Dateien, Bilder und sonst was vernetzt überall. Sollte man das Macbook mal vergessen, kann man auf einem iPad oder gar iPhone weiter Texdokumente bearbeiten, gleichwertig als wie auch dem Macbook. Ideal zum checken, weiterarbeiten etc.

  • Besser als alle Windows und ChromeOS Rechner in diesem Preissegment.

  • Bei so viel Lob machen Sie es nächstes Jahr gleich 100€ teurer

  • Meins in Gelb mit 512 GB wird morgen geliefert.

  • Und heute die Meldung bei Heise: Windows Notebooks sollen bis zu 40% teurer werden. Dann dürften die Marktanteile für Apple aber rapide zunehmen. Ich vermute mal, die haben bereits mit der Chip- und Speicherkrise gerechnet und massenhaft Chips vorproduzieren lassen. Das Air und Neo sind jetzt schon preislich unschlagbar.

  • Einerseits ist es schön, andererseits hätte man sich bei Apple fragen können, ob es nicht an der Zeit gewesen wäre, das iPad Pro “Mac”-tauglich zu machen. Das Preisargument fällt ja nun weg.

    • Das iPad ist und bleibt ein Fingertouch Gerät und das ist auch gut so. Alle Programme für das iPad sind auf die Fingerbedienung abgestimmt.
      Ich möchte kein Zwittergerät – das funktioniert bei Windows schon nicht.
      Ich weiß auch nicht wo das Problem daran ist, ich benutze auch beide Geräte parallel und jeweils für die sinnvollsten Anwendung.

  • Was gegen Linux spricht? Eigentlich „alles“ wenn man nur Nutzer des Rechners sein möchte und nicht auch noch „Hobby-Nerd“. ;-)

  • „…werde das Neo aber spürbar langsamer.“

    Ob das wirklich jemand ausprobiert hat? Swapping sollte bei solchen SSD-Geschwindigkeiten eigentlich kaum noch spürbar sein.

    • Bei wenig Daten ist das zu vernachlässigen, umso mehr Daten auf einmal geschrieben/gelesen werden müssen, umso relevanter wird es. Die transferraten der SSD im Neo liegen bei gut 1,5gb/s, das entspricht der Geschwindigkeit von altem DDR Ram der ersten Generation. Das ist 1/40 der Geschwindigkeit des verbauten RAMs.

  • Jetzt muss sich Mircosoft mal warm anziehen mit ihren abgehobenen Windows 11 Spezifikationen.

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