Gratis-App nutzt FLUX.2-Modell
Mac-Bildgenerator erstellt Grafiken direkt auf dem Gerät
Der Entwickler Sindre Sorhus hat für seine Verhältnisse lange nichts mehr von sich hören lassen. Mit Imago gibt er nun wieder ein Lebenszeichen von sich. Bei der Anwendung handelt es sich um einen auf dem KI-Modell FLUX.2 basierenden Bildgenerator.
Mit Imago lassen sich Bilder allein auf Basis einer kurzen Textbeschreibung erstellen. Der Entwickler will Nutzer der App nicht mit komplexen Einstellungen überfordern. Stattdessen genügt es, den gewünschten Bildinhalt in Worte zu fassen. Die Software erzeugt daraus automatisch eine visuelle Darstellung.
Bildgenerator arbeitet vollständig lokal
Als wichtigen Pluspunkt nennt Sorhus die Tatsache, dass die Verarbeitung vollständig lokal auf dem eigenen Gerät erfolgt, um maximal möglichen Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten. Da sämtliche Berechnungen direkt auf dem Rechner stattfinden, werden keine Bilddaten an externe Server übertragen.
Technisch basiert das Programm auf dem Modell FLUX.2 [klein] des in Freiburg und San Francisco ansässigen Unternehmens Black Forest Labs. Um die benötigte Rechenleistung zu liefern, wird ein Mac mit Apple-Prozessor und mindestens 16 GB Arbeitsspeicher vorausgesetzt. Die Anwendung wäre nach Auskunft des Entwicklers auf Intel-Macs schlicht nicht lauffähig.
Vor der Installation sollte man zudem beachten, dass rund 20 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte benötigt werden. Nach dem Download von Imago muss die App auch noch das für die lokale Verarbeitung nötige KI-Modell vollständig herunterladen.
Testmöglichkeit im Web
Damit man sich als Nutzer vorab ein Bild von der Leistungsfähigkeit der App beziehungsweise des von dieser genutzten KI-Modells machen kann, stellen die Entwickler des Modells auf ihrer Webseite die Möglichkeit zum Test bereit. Ihr könnt dort wie in der Imago-App Text-Prompts eingeben, auf deren Basis dann Bilder erstellt werden.
Imago lässt sich kostenlos entweder direkt beim Entwickler oder im Mac App Store laden.


Sogni kann auch nur lokal, aber alternativ, wenn gewünscht, auch cloud , hat aber deutlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten
Als ob es nicht schon genug KI slops gäbe…
Und wie ist so die Performance ohne NVIDIA ? Meine letzten Versuche mit M Prozessoren war traurig.
M4 geht super, wichtig ist viel RAM
Ich verwende ComfyUI mit deutlich größeren Modellen
Nenn mal ein Beispiel. Wie lange brauchst Du für Flux2.klein 9b T2I ohne Turbo Lora wenn das Model einmal geladen ist I2I edit mit zwei Bildern? Und wenn wir schon dabei sind auch mit LTX2.3 mit 10 Sekunden i2v
Die Performance hängt stark vom KI-Model ab, und natürlich auch vom Prozessor. Ein M4 Max ist grob doppelt so schnell wie ein M1 Max. Der M5 steigert die Geschwindigkeit nochmals erheblich.
Bei den KI-Modellen bekommt man mit „Flux (schnell)“ oder „Z-Image“ auch auf langsameren M-Prozessoren in recht kurzer Zeit (ca 1 Minute) ein sehr gutes Bild. Bei vielen anderen Modellen kann ein Bild in ähnlicher Qualität auch mal 5-10 min dauern, mit Potential aber noch mehr Qualität rausholen zu können mit noch längerer Rechenzeit. Unterschiedliche Modelle können auch unterschiedlich Schwerpunkte haben, es lohnt sich durchaus zu experimentieren. Aber da braucht es dann eine App, die flexibel konfigurierbar ist. DrawThings ist hier sehr gut, da man da so ziemlich allen lokalen Modelle nutzen kann, allerdings erschlägt die einen mit ihren Milliarden von Parametern die man einstellen kann.
Auch hat sich hier in recht kurzer Zeit extrem viel getan. Meine ersten Erfahrungen von vor rund 3 Jahren waren unterirdisch (völlig zerwürfelte Anatomie, zuviele Arme, Beine, Finger, grotesk verzerrt etc. mit langer Rechenzeit), heute ist das was lokal funktioniert absolut top (und sogar mit dem richtigen Modell recht schnell)
Toll für alle kinderbuchautoren. Fällt jemand noch ne andere Aufgabe für die generierung solcher kinderbildef ein?
Für Autoren vielleicht, für Kinderbuchillustratoren eher schlecht … Ansonsten: Ein Beispielbild ist genau das: Ein Beispiel. Prompte was anderes und Du bekommst ein anderes Ergebnis … Und wenn Du dafür keine Verwendung hast, bist Du nicht die Zielgruppe ;-)