Unterstützung für Macs ohne Notch
Mac-App Atoll 2.0 integriert Terminal und erweitert Notch-Funktionen
Die Open-Source-Applikation Atoll, die den Bereich um die Notch aktueller MacBook-Modelle als zusätzliche Steueroberfläche nutzt, hat ein größeres Update erhalten. Version 2.0 führt neue Funktionen ein und erweitert den Einsatzbereich der Anwendung über Geräte mit Notch hinaus.
Bereits im vergangenen Jahr hatten die Entwickler mit Version 1.2 zusätzliche Mediensteuerungen, Timer-Anzeige und Systemstatus-Informationen integriert. Die Oberfläche nutzt den Bereich um die Kameraaussparung als ausklappbare Bedienleiste. Dort lassen sich unter anderem laufende Medienwiedergaben kontrollieren oder Systeminformationen einsehen. Mit der neuen Version wird das Konzept nun weiter ausgebaut.
Unterstützung für Macs ohne Notch
Eine zentrale Änderung betrifft die Nutzung der Oberfläche auf Geräten ohne Notch. Atoll kann die sogenannte Dynamic-Island-Darstellung jetzt auch auf externen Bildschirmen oder auf Macs ohne Kameraaussparung anzeigen. In diesem Fall blendet die Anwendung automatisch eine simulierte Notch ein, die bei Bedarf wieder ausgeblendet wird.
Die Entwickler haben außerdem eine Integration mit der Mac-Applikation BetterDisplay umgesetzt. Diese Erweiterung soll es ermöglichen, die Darstellung der Oberfläche auf zusätzlichen Monitoren besser zu steuern. Nutzer können Atoll damit auch auf größeren Arbeitsflächen einsetzen, etwa wenn ein MacBook an einen externen Bildschirm angeschlossen ist.
Terminalzugriff und Systemintegration
Mit Version 2.0 erhält Atoll zudem ein neues Werkzeug direkt in der Notch. Anwender können ein kleines Terminalfenster öffnen und dort einfache Befehle ausführen, ohne eine zusätzliche Anwendung starten zu müssen. Die Oberfläche wurde dafür um ein eigenes Modul erweitert.
Parallel dazu haben die Entwickler mehrere technische Änderungen vorgenommen. Die Anwendung ist nun von Apple notarisiert. Dadurch entfällt beim ersten Start die übliche Warnmeldung über einen unbekannten Entwickler. Auch die Einstellungen wurden überarbeitet und um zusätzliche Sprachoptionen ergänzt. Neben bestehenden Übersetzungen steht nun auch eine portugiesische Lokalisierung zur Verfügung.
Atoll bleibt weiterhin eine kostenfreie Open-Source-Applikation und wird über GitHub verteilt.



Darauf hab ich gewartet, danke!
„Anwender können ein kleines Terminalfenster öffnen und dort einfache Befehle ausführen“
Bedeutet was? Ist es kein vollwertiges Terminal? Werden nicht alle Befehle unterstützt?
Naheliegend: Weil der Platz einfach begrenzt ist