Öffentlicher Betatest
Little Snitch 7 lässt sich vorab ausprobieren
Die Entwickler der Mac-Firewall Little Snitch bereiten die Veröffentlichung von Version 7 vor. Interessierte Nutzer können die neue Version bereits im Rahmen eines öffentlichen Beta-Tests ausprobieren. Little Snitch ermöglicht es, die Netzwerkverbindungen einzelner Anwendungen zu überwachen und bei Bedarf zu blockieren. Version 7 erweitert vor allem die Möglichkeiten zur Kontrolle und Auswertung der Netzwerkaktivitäten.
Zu den Neuerungen gehört ein überarbeitetes Kontrollzentrum, das direkt über die Menüleiste des Mac erreichbar ist. Dort lassen sich die zuletzt aufgebauten Netzwerkverbindungen direkt einsehen. Blockierte Verbindungen lassen sich bei Bedarf vorübergehend freigeben, beispielsweise wenn eine Anwendung aufgrund einer bestehenden Regel keine Daten herunterladen kann.
Netzwerkverbindungen im Blick
Neu ist zudem ein Live-Protokoll, das sämtliche Netzwerkverbindungen in Echtzeit erfasst. Nutzer können nachvollziehen, welche Anwendungen mit welchen Servern kommunizieren und ob die jeweiligen Verbindungen zugelassen oder blockiert wurden. Verschiedene Filtermöglichkeiten sollen dabei helfen, auch bei einer großen Zahl von Verbindungen den Überblick zu behalten.
Ergänzend steht optional ein neuer Recherche-Assistent zur Verfügung. Dieser soll Nutzern dabei helfen, einzuschätzen, welchem Zweck eine Verbindung vermutlich dient und welche Auswirkungen eine Blockierung haben könnte.
Darüber hinaus wurde die Anzeige bestehender Firewall-Regeln verbessert. Im Netzwerkmonitor lässt sich nun direkt erkennen, welche Regeln für eine ausgewählte Verbindung gelten.
Umfassende DNS-Verwaltung
Weitere Änderungen betreffen die Namensauflösung im Netzwerk. Little Snitch kann künftig automatisch auf einen alternativen DNS-Dienst ausweichen, wenn der bevorzugte Anbieter nicht erreichbar ist. Ergänzend werden Statistiken über erfolgreiche und fehlgeschlagene DNS-Anfragen sowie ein detailliertes Protokoll bereitgestellt.
Die Beta-Version von Little Snitch 7 setzt mindestens macOS 15.7 voraus und kann kostenlos und ohne Lizenz ausprobiert werden.
Nach dem offiziellen Start von Little Snitch 7 ist das Upgrade für Nutzer, die ihre Lizenz am oder nach dem 1. April 2026 erworben haben, kostenlos. Besitzer älterer Lizenzen sollen einen vergünstigten Upgrade-Preis erhalten. Die regulären Lizenzpreise bleiben unverändert. Little Snitch 6 lässt sich unabhängig davon weiterhin verwenden.


Sehr interessant.
Eine Frage, die sich mir stellt (ich könnte bestimmt auch die KI fragen), welche Vorteile habe ich gegenüber lulu als Firewall?
Super dann darf man mit der alten Version die man bereits gezahlt hat nochmal zahlen sobald die final draußen ist.
So lange sich die ältere Version mit MacOS verträgt, gibt’s keinen „pressierenden“ Grund für ein Update.
Ich werde jedenfalls auf absehbare Zeit nicht updaten.
Und: Ja, so geht das Software-Geschäft. Die Alternative wäre ein Abo…
War doch schon immer so, dass neue Versionen einen Upgradepreis kosten. Wer das nicht will, greift halt zum Abo, dann hast immer die neueste Version.
Oder du bleibst bei der Version 6. dann zahlst gar nix mehr.
Verstehe das nicht, du machst ja wohl deine Arbeit auch nicht für Gotteslohn.