Deutlich mehr Display
MacBook Pro: Die 400 Euro Aufpreis bringen mehr als nur Touch
Wer sich für eines der leistungsfähigeren MacBook-Pro-Modelle mit M5-Pro-Prozessor entscheidet, kann bei Apple jetzt zwischen zwei Varianten wählen. Für einen Aufpreis von 400 Euro ist das Notebook auch mit dem neuen PROLED-XDR-Display erhältlich. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht dabei zwar vor allem, dass Apple mit dem neuen Modell erstmals einen Mac mit Touchscreen anbietet. Die weiteren Verbesserungen sind aus unserer Sicht allerdings mindestens genauso interessant.
Der wichtigste Unterschied ist die verwendete Bildschirmtechnik. Während Apple beim bisherigen MacBook Pro auf Mini-LEDs setzt, kommt beim neuen Modell ein Tandem-OLED-Display zum Einsatz. Die Technik ermöglicht eine präzisere Darstellung dunkler Bildbereiche und bietet zugleich ein deutlich höheres Kontrastverhältnis. Apple gibt für das neue Display ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 an. Beim bisherigen Modell liegt dieser Wert bei 1.000.000:1.
Mehr Helligkeit und erweiterte Farbdarstellung
Auch bei der Helligkeit bietet das neue Display deutliche Verbesserungen. Die maximale HDR-Spitzenhelligkeit steigt von 1.600 auf 2.000 Nits. Zudem kann das Display im Freien eine Helligkeit von bis zu 2.000 Nits erreichen. Das bisherige MacBook Pro kommt hier auf maximal 1.000 Nits.
Weitere Vorteile bietet das neue Display bei der Farbdarstellung. Neben dem bisherigen P3-Farbraum unterstützt das PROLED-XDR-Display auch Adobe RGB. Davon profitieren insbesondere Nutzer, die Bilder für den Druck bearbeiten und auf eine möglichst genaue Farbwiedergabe angewiesen sind.
Beide Displays unterstützen eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Das neue kann diese allerdings auf bis zu 10 Hertz reduzieren, wenn keine schnellen Bildwechsel erforderlich sind.
Erstmals Dynamic Island auf dem Mac
Das neue Modell übernimmt zudem die vom iPhone bekannte Dynamic Island, die zusätzliche Informationen und Bedienelemente auf dem Bildschirm anzeigen kann.
Natürlich darf der Touchscreen weiter als wesentliche Neuerung gewertet werden. Bei der Kaufentscheidung sollten allerdings auch die übrigen Verbesserungen des Displays berücksichtigt werden. Insbesondere Nutzer, die viel mit Bildern oder Videos arbeiten, dürften von der höheren Helligkeit, dem größeren Farbraum und den Vorteilen der OLED-Technik profitieren.


Kann mir jemand bitte nochmal erklären für welches Szenario man die touch Funktion bei einem Mac braucht ?
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Fingerabdruck deiner Kollegen
Bei der Fotobearbeitung. Alles, was mit zoomen zu tun hat funktioniert besser mit touch als mit Maus oder dem Trackpad finde ich.
Ich schließe mich der Frage an. Wenn das Teil ein 180 Grad Scharnier hätte und auch komplett als Tablet genutzt werden könnte ergäbe das Sinn, aber so?
Genau das habe ich mich auch gefragt, nur mit umklappbarem Display macht es Sinn.
Beim 16″ sind es 500€
… mal warten bis die Preise fallen :)
Und dann trotzdem noch zu teuer
Den Gewichtsunterschied sollte man auch erwähnen. Es ist deutlich leichter und etwas dünner.
Hab mir kürzlich das MBP M5Pro 48GB RAM 1TB SSD vor der Preiserhöhung zugelegt, selbiges jetz rund 600€ mehr und noch kein Oled. Bei Apple mit aktueller Technik und gleicherAusstattung, knapp 4 Schleifen somit 1200€ mehr, Wahnsinn.
Ich will die Touch für meine MacBook Air. Arbeite viel mit Präsentationen und iPads sind aufgrund von iPadOS immer noch eingeschränkt.
Ich bin absoluter Befürworter von macOS UI, wenn man ein iPad an einen externen Monitor steckt.
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Hast du es mal mit dem aktuellen iPad OS gemacht?
Dann aber den Bildschirm erweitern und nicht den Standard spiegeln nehmen.
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Das ist wirklich erstaunlich gut und viel weiter als viele denken.
Freie Fensteranordnung etc.
Gerade Präsentationen gestalten und Zuarbeit über Fenster funktionieren super.
Also ich fasse – zusätzlich zu den genannten (Display-Unterschiede im Artikel, deutlich geringeres Gewicht in den Kommentaren, immerhin 300g bei dem 16″-Modell), nochmal folgende Unterschiede zusammen. Das neue bietet außer Touch:
– Geringfügig höhere Auflösung 3472 x 2266 versus 3456 x 2234 Pixel
– Frontkamera mit Videostabilisierung
Für viele mag – Touch hin oder her – schon diese Kombination aus weiteren Vorteilen (geringeres Gewicht und Dicke, OLED, Helligkeit, Auflösung, Kamera) den Aufpreis wert sein. In diesem Fall ist Touch dann ein Goldie oben drauf, das man nutzen kann und mag oder eben auch nicht.