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Ab 16. März wird zum Abo gedrängt

LastPass: Free-Nutzer müssen Einschränkung selbst wählen

53 Kommentare 53

Der Passwort-Manager LastPass hat Einschränkungen für Nutzer angekündigt, die bislang auf das kostenlose Free-Angebot des 1Password-Konkurrenten zugegriffen haben. Heute in einem Monat, also ab dem 16. März, wird dieses nur noch „Geräte eines Typs“ zulassen. Diese dürfen dann zwar in unbegrenzte Anzahl eingesetzt werden, allerdings müssen sich Anwender entscheiden.

Nur noch „Computer“ oder „Mobile Geräte“

LastPass-Nutzer mit Free-Konto müssen sich zwischen den Gerätetypen „Computer“ und „Mobile Geräte“ entscheiden und können fortan nur noch von einem der gewählten Gerätetypen auf die persönliche Passwort-Sammlung zugreifen.

Während die Kategorie „Computer“ Desktoprechner und Laptops (mit Windows, macOS und Linux), Windows-Tablets sowie die LastPass-Browsererweiterung für Chrome, Firefox und Safari abdeckt, sind in der Kategorie „Mobile Geräte“ iOS- und Android-Smartphones, Smart-Watches und Tablets wie das iPad enthalten.

Lastpass 1500

Nach der Entscheidung für eine Geräteklasse muss LastPass auf einen Premium- oder Families-Account hochgestuft werden, um unbegrenzten Gerätetyp-Zugriff zu bekommen.

Wer sich bei der Auswahl „verklickt“ bekommt drei Mal die Möglichkeit den aktiven Gerätetyp zu wechseln, muss sich dann jedoch mit der finalen Wahl zufriedenstellen und kann diese nicht mehr korrigieren. Für Nutzer der kostenpflichtigen Accounts „LastPass Premium“ und „LastPass Families“ ändert sich vorerst nichts.

Zum Abo drängen

Die Änderung, die heute im offiziellen LastPass-Blog kommuniziert wurde, soll mehr Anwender zum Abschluss der kostenpflichtigen Abo-Dienste drängen, die für 2,90 Euro (Premium) beziehungsweise 3,90 Euro pro Monat (Families) bei jährlicher Zahlung angeboten werden und neben einem verschlüsselten Dateispeicher auch Passwort-Freigaben beinhalten.

Das erste Gerät, das sich nach dem 16. März mit einem Free-Account verbindet wird automatisch den Geräte-Typen einstellen.

Mit Dank an Fabian!

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16. Feb 2021 um 18:26 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Auch mit Abozwang immer noch vollkommen legitim. Es gibt eben nicht immer alles kostenlos. Irgendwie wollen die Mitarbeiter die in dem Unternehmen arbeiten auch am Ende des Monats alles bezahlen. Sicherheit muss bezahlt werden, Server, Development etc. Ich zahle doch gerne für die Sicherheit meiner Passwörter!

    • Immer das selbe, ich bezahle nicht für die in Aussichtstellung von neuen Funktionen ohne verbindliche Zusage von Leistungen.
      Siehe was zB Enpass seit der Einführung des Abomodells wirklich neues gebracht hat.

      • Absolut richtig. Leider denken immer alle man will etwas kostenlos. Der Vergleich hierbei ist aber eher Wohnung kaufen vs mieten.

        Ich will eine verbindliche Leistung & Funktionsumfang anstatt nach 24 Monaten Premium als „tolles Feature“ eine DarkMode-Option zu erhalten

      • PM, du zahlst ja auch für die Nutzung. Wenn dir der aktuelle Feature-Umfang nicht ausreicht, zahlst du eben nicht, sondern nutzt was anderes.

      • Nein, denn bisher habe ich nicht für die Nutzung bezahlt, sondern habe eine Funktion gekauft, die ich unlimitiert nutzen konnte. Und ggf für Updates, die entweder zusätzliche Funktionen oder eine Anpassung an ein Betriebssystem-Update beinhaltet hat.

        Der Unterschied ist gravierend: monatliche Miete ohne Eigentum (und ggf ein gewisser Grad an Erpressbarkeit) gegenüber der Freiheit der beliebigen Nutzung mit möglichem Verzicht auf Updates.

      • @Melvin:
        Dann müsste es aber zwei Preise geben, da die Entwickler immer argumentieren man finanziert auch neue Funktionen monatlich mit.

      • Wenn ich mich für ein Produkt neu entscheide, gebe ich dir recht. Nur habe ich in der Regel schon zum Teil viel Geld in die vormalige nicht Abo Version gesteckt und muss dann dennoch ein vollwertiges Abo zahlen um im Verhältnis zu vorher, zum Teil Neuerungen in homöopathischen Dosen zu erhalten.

      • Sehr richtig!

    • Sehe ich etwas anders. 2,99€ ist schon eine Ansage. Dazu bin ich nicht bereit!

      Ich nutze seit einiger Zeit SafeInCloud.
      1. Es wird nur einmal bezahlt.
      2. Es gibt eine Version für Familyaccount.
      3. Ich wo ich meine Passwörter speichere (iCloud, OneDrive, DropBox, WebDAV…).
      4. Für alle Plattformen verfügbar.

      Komfortabler geht es meiner Meinung nach nicht. Ich bin damit sehr zufrieden.

  • Die Art und Weise, wie das Abo gestaltet wird, finde ich bei Bitwarden besser.

    Grundsätzlich ist aber ein Passwortmanager eine sehr gute Sache und jeden Cent wert :)

    • Verstehe den Sinn der Manager nicht wirklich … Schlüsselbund im iPhone ist kostenlos und synchronisiert sich auch. Firefox kann ebenso die Passwörter speichern.
      Also wozu das ganze ??!

    • Keepass ist aber vom UI im letzten Jahrhundert verblieben.

      • Die UI vom Keepass sieht veraltet aus aber es funzt – für mobile Geräte und Computer und das Passwortfile kann man in der Cloud oder bei sich zuhause auf einer NAS ablegen.
        Ich brauche kein klicki-buntes Programm. It toller UI, dass monatlich Geld kostet

      • Du kannst ja mal MacPass ausprobieren falls du einen Mac hast. Ist optisch an macOS angepasst. https://macpassapp.org

      • Und KyPass auf dem iPhone- über die eigene Nextcloud synchronisiert. iCloud oder OneDrive oder gar Dropbox gingen auch. Ideal für Mac, iPhone, Windows und Linux. Und (fast) kostenlos. KyPass kostet einmalig, ist aber auch gut.

  • Wäre noch spannend welche Entscheidung mehr beliebt ist… ich würde auf Mobile tippen

  • Wollte eigentlich von 1Password auf LastPass wechseln, weil ich kein Abo will. Unter den genannten Bedingungen bin ich aber dazu gezwungen, wenn ich auf allen Geräten zugreifen will. Da bleibe ich dann doch lieber bei 1Password. Ich weigere mich einfach für alles Abos abzuschließen (Zeitung, PayTV, Musikstreaming, Apps usw. ) Da kann man schnell den Überblick verlieren.

    • Dann erwirb doch eine Lizenz von 1Password? Die gibt es doch weiterhin.

      Software direkt von 1password.com herunterladen, KEIN 1Password Konto anlegen und über das Menü eine Lizenz erwerben (gilt jeweils für eine Plattform).

      Aber mach dich vorher schlau, mit welchen Einschränkungen du rechnen musst.

      Gruß

  • Als ob ich es geahnt habe. Ich nutze seit einiger Zeit den Password Generator von Lastpass und dachte vor kurzem tatsächlich darüber nach, Lastpass zu nutzen. Habe es aber genau aus diesem Grund am Ende nicht gemacht. Leider habe ich nämlich schon zu viele gute Angebote erlebt, die am Ende dann doch ein Abo eingeführt haben.
    Das Server, Developer usw. Geld kosten ok. Aber 2,99 (wohlgemerkt, wenn man sich dann für ein Jahr bindet) bei mon. Zahlweise wohl noch mehr. Wofür? Dafür dass meine Passwörter auf einem Server abgelegt werden. Fände ich nur gerechtfertigt, wenn so etwas wie eine Anti-Missbrauchsgarantie damit verbunden ist.

  • Noch schön den c’t Test abgewartet ^^

  • Kennt jemand Bitwarden? Mich würde interessieren, ob das in Verbindung mit einer Diskstation zu gebrauchen ist.

    • Wenn deine Diskstation Docker unterstützt, kannst du deinen eigenen Bitwarden Server betreiben.

      Hab ich erst vor kurzem auf der Syno mit Docker und bitwardenrs realisiert. Funktionsumfang entspricht der Family Organisation und kostet mich rein gar nichts.

  • Frage in die Runde weil ich in diesem Thema nicht so sattelfest bin:
    Was für Vorteile habe ich durch so einen Passwortmanager gegenüber dem iCloud-Passwortmanager (wenn man nur Mac/ IPad/ Iphone hat)?

    Ich danke euch vorab schon einmal.

    • Gleiche Frage.
      Die Apple Bordmittel sind doch gar nicht schlecht, oder?

      • Primär ist wohl Betriebssystem-Unabhängigkeit zu nennen. Hinzu kommen deutlich bessere Bedienung und generell mehr Features (Speichern von Lizenzcodes, OTPs, etc.).

    • Wenn es nur um Passwörter geht und du im Apple Universum verbleibst spricht nichts gegen Keychain. Die Integration ins System ist sehr gut und es bietet auch Vorschläge starker Passwörter und Checks gegen Veröffentlichungen.

      Willst du mehr Komfort beim Passwortwechsel, Unterstützung von One-Time-Passwörtern, sicheres Speichern weiterer Typen oder Infos oder Multiplattform Unterstützung, dann brauchst du einen externen Passwortmanager.
      Ich selber verwende 1Password schon sehr lange, verwende aber für Passwörter mehr und mehr ausschließlich die Keychain.

    • Seit Kurzem lässt sich der iCloud Keychain auch auf Windows 10 nutzen. Dazu wird auf dem PC einfach die iCloud App installiert und für Chrome die Erweiterung für den Schlüsselbund. Safari Lesezeichen gibt es auch.

      Als ehemaliger 1Password Nutzer bin ich vor Kurzem zu dieser Lösung übergegangen. Logins kommen in den iCloud Keychain, Softwarelizenzen und Notizen in die Desktop-App 1Password 6, die sich auch unter BigSur mit Sync zu iOS 14 noch nutzen lässt.

      Da das automatische Einfügen der Passwörter seit Safari 13 nur noch mit dem 1Password 7-Abo für 3€ monatlich geht, habe ich mich für Apples Lösung entschieden. Ohne die vorhandene 1Password-Lizenz würde ich für das Speichern der Software-Lizenzen auf eine verschlüsselte Datenbank-Lösung ausweichen (Tap Forms, Ninox).

      Tap Forms ist nach wie vor ohne Abo zu haben und über die Seite des Entwicklers kann man sogar Versions-Upgrades kaufen, sehr sympathisch.

      Ich will damit sagen: Mit etwas Mühe findet sich irgendwie immer eine Lösung, für die ich nicht monatlich bezahlen muss.

      1Password synchronisiere ich seit Jahren über iCloud (vorher über W-LAN). Dafür hat mir Agilebits keinen Server zur Verfügung gestellt. Ergo: Das rechtfertigt in meinen Augen kein Abo. Abos lasse ich nur dort zu, wo ich Inhalt konsumiere und dem Anbieter Kosten dadurch entstehen (Netflix, Apple Music, Webhoster, etc.).

    • Ich danke euch für die Antworten :)

  • Kann jedem nur Bitwarden empfehlen. Kostenlos, mit optionaler Pro Version zum Support. Alle notwendigen Browser Erweiterungen vorhanden. Funktioniert super auf allen Geräten.

  • Esprit euch einfache ‚SafeInCloud‘ beste, Nutz ich seit Jahren.

  • Ich vertraue keinem Dienstleister meine Passwörter an. Da bleibe ich felsenfest bei meiner eigenen „Cloud“ in Verbindung mit KyPass/Keepass/Macpass

  • Wie? Was will Lastpass damit denn sagen?

    Ist das iPad etwa kein Computer? -.-“ :D
    Ich muss bei diesen Themen einfach immer wieder an dieses unfassbar dumme „what’s a computer?“ In dem IPad Spot denken.

  • Ok, ich nutze das auf dem Windows Laptop, dem iPhone und dem iPad, meine Frau ebenfalls und das seit Jahren. Bis heute keinen Cent bezahlt. Wenn ich jetzt 3,90 bezahle ist das noch günstig im Verhältnis.

    Ich haber noch die Alternative für mich und Familie kostenlose Version von Keeper. Das hat ein Kollege in der Firma gekauft aber ich finde das Tool grausam gegenüber LastPass. Ich muss nachdenken…

  • Hab mir jetzt Bitwarden geholt.
    Theoretisch kann ich mir dazu auch lokal zu Hause einen Server zum verwalten aufsetzen.

    Im Grunde ist aber für mich auch KeyChain absolut ausreichend. Da ist leider nur das UI bisschen lahm und nicht voll integriert.

  • Ich finde dad auch extrem doof. 2/3 Gerät ok als Beschränkung. Aber nur Pc oder Smartphone absolut unrealistisch

  • Alleine das die Kennwörter auf dem Server abgelegt werden müssen zeigt doch schon den Abo Geldmaschine Gedanken? Ich will meine Passwörter nicht online ablegen. Maximal in einer Sicherung zuhause. Dann kostet es auch keine Serverbetriebskosten. Wenn ich mich für eine Software entscheide, dann für das was sie bereits kann. Sie soll meine Kennwörter verwalten. Dafür zahle ich auch gern EINEN Preis. Aber nicht monatlich für zukünftige Funktionen die ich vielleicht nie haben wollte, nie brauchte. Gibt es hingegen eine neue bessere Version, dann würde ich ein upgrade kaufen. Aber damit kann man natürlich keinen Entwickler monatlich verpflegen. Das ist klar. Ich bezahle aber auch nicht monatlich für die Mitarbeiter, die mein Auto gebaut haben!

  • Bin seit Jahren und mit Hunderten Passwörtern bei LastPass. Bin ja gerne bereit, für den Komfort eines Passwort-Managers zu zahlen. Ob in dieser Größenordnung, muss ich noch überdenken. Allerdings könnte ich das auch als willkommenes Signal nutzen, um mich endlich mal bei den LastPass-Wettbewerbern umzuschauen. Speziell die LastPass-Funktionalität auf dem Mac mit Safari ist nämlich gelinde gesagt grauenhaft. Mal geht die Browsereinbettung, mal geht sie nicht. Im letzteren Fall muss man dann die separate LP-App starten und Nutzernamen und Passwort per Copy Paste hin und herschaufeln.
    Könnt ihr denn spontan Alternativen vorschlagen, die
    a) Cross-platform funktionieren (MacOS, iOS, Windows)
    b) Browser- und idelaerweise auch Appintegration liefern
    c) neben Passwörtern auch andere Dinge wie z.B. Notizen sicher verwahren

    Danke vorab an die Community.

    • Wie oben eben geschrieben setze ich auf die Kombi aus iCloud Keychain für Logins in Safari unter macOS und iOS sowie in Google Chrome unter Windows 10 und einer 1Password 6-Lizenz ausschließlich für Softwarelizenzen und Notizen.

      Letztere brauche ich ja nur selten, sodass dafür auch gern eine verschlüsselte Datenbank genutzt werden könnte (z. B. Tap Forms oder Ninox). Tap Forms setze ich mittlerweile in Version 5 ein und könnte mir einen Umzug der Lizenzen und Notizen in die Datenbank gut vorstellen. Braucht man Zugriff auf die Datenbank unter Windows, kann das nur Ninox. Tap Forms läuft nur unter iOS und macOS. Mit einer Datenbank-Lösung kann man natürlich viel mehr verwalten als ein paar Lizenzen und Notizen.

      • Danke für den Tipp, Michael. Das hatte ich oben überlesen. Dass die iCloud-Keychain jetzt auch (über Umwege) unter Windows nutzbar ist, vereinfacht die Suche natürlich ungemein. Und Notizen kann man ja auch über die iCloud synchronisieren.

  • Bin an sich komplett gegen das Abo-Modell, habe aber mittlerweile zwei Kröten geschluckt. Adobe Lightroom, es gibt einfach keine Alternative für mich und eben 1Password. Passwort Manager haben mir mein IT-Leben wirklich vereinfacht, vor allem auch mit Notizen etc.

  • Nach vielen Jahren habe ich LastPass jetzt den Laufpass gegeben. Für Privatanwender gibt es zum Glück ja noch andere Passwortmanager.

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