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20% wollen ein Verbot

Kurz vor BGH-Entscheidung: Jeder Zweite für Dashcam-Pflicht

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Ob eine Dashcam im Fahrzeug im „Fall der Fälle“ helfen kann, muss sich erst noch herausstellen. Zwar machte im vergangenen September ein erstes Urteil zur Beweisführung nach Verkehrsunfällen in Zivilprozessen Hoffnung, wie es um die Verwertbarkeit von Dashcam-Aufzeichnungen als Beweismittel in laufenden Unfallhaftpflichtprozessen steht, wird jedoch erst in der kommenden Woche verhandelt.

Roav Dashcam Header

Dann, am 10. April, widmet sich der Bundesgerichtshof der Sache VI ZR 233/17 und wird letztinstanzlich über einen Fall richten, der bereits vor dem Landgericht und dem Amtsgericht Magdeburg verhandelt wurde. Vor Gericht werden hier zwei Parteien aufeinandertreffen, die darüber streiten, ob eine existierende Dashcam-Aufzeichnung zur Beweisführung verwerten werden darf oder nicht. Die Vorinstanzen lehnten die Sichtung des Materials bislang ab.

Der Stand der Dinge:

Das Amtsgericht hat dem Kläger nur die Hälfte seines Gesamtschadens zugesprochen. Der Kläger habe für seine Behauptung, der Beklagte sei beim Abbiegen mit seinem Fahrzeug auf die vom Kläger genutzte Fahrspur geraten, keinen Beweis erbringen können. Die Zeugin, Beifahrerin des Klägers, habe nicht präzise sagen können, wo sich das Fahrzeug des Klägers zum Zeitpunkt der Kollision genau befunden habe. Der Sachverständige komme in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass aus technischer Sicht die Schilderungen beider Parteien zum Unfallhergang prinzipiell möglich seien. Dem Angebot des Klägers, die von ihm mit einer Dashcam gefertigten Bildaufnahmen zu verwerten, sei nicht nachzukommen gewesen. Die Berufung des Klägers hat das Berufungsgericht zurückgewiesen. Die Aufzeichnung verstoße gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen und unterliege einem Beweisverwertungsverbot. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger sein Klagebegehren weiter.

Aus Anlass der bevorstehenden Verhandlung hat der Digitalverband Bitkom jetzt aktuelle Zahlen zum Thema vorgelegt. Nach Angaben der Lobby-Organisation positionieren sich die Deutschen klar. Der Einsatz von Dashcams wird weitgehend befürwortet, Bedenken in Sachen Datenschutz spielen, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.

Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage

  • 8% geben an, bereits eine Dashcam zu besitzen.
  • 13% wollen zukünftig eine Dashcam nutzen.
  • 25% können sich den Einsatz vorstellen.
  • 9% stehen eine Dashcam gänzlich abgeneigt gegenüber.
  • 74% (2015: 67%) wünschen sich, dass Dashcam-Videos als juristische Beweismittel zugelassen werden.
  • 57% (2015: 54%) denken, dass Dashcams den Fahrer zu einer vorsichtigeren Fahrweise zwingen.
  • 47% (2015: 33%) ist für eine gesetzliche für Dashcam-Pflicht.
  • 46% (2015: 32%) wünschen sich einen Dashcam-Standard in Neuwagen
  • 45% (2015: 54%) finden, dass Dashcams eine Atmosphäre der Überwachung erzeugen.
  • 32% (2015: 38%) finden Dashcam-Nutzer suspekt
  • 31% (2015: 45%) fürchten das Fahrer vom Verkehr abgelenkt werden könnten.
  • 20% (2015: 26%) unterstellen den Autokameras einen Eingriff in die Privatsphäre und fordern ein Verbot.

Wir nutzen die im vergangenen September ausführlich besprochene YI-Dashcam mit der Modellbezeichnung YI C10, die mit einem 10-Euro-Gutschein aktuell für nur 34 Euro angeboten wird und das von Anker unter dem Markenname ROAV vertriebene C1-Modell.

Freitag, 06. Apr 2018, 16:33 Uhr — Nicolas
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  • Richtig so! Wo ist das Problem, wenn man nur aufnimmt, um im Zweifel seine Unschuld (aber auch Schuld, wenn beschlagnahmt wird) zu beweisen?

    • Fallen die Grenzen, fallen auch die Hürden zum ausnutzen. Der gute nutzen steht im Vordergrund, aber es kann auch immer gegen einen verwendet oder missbräuchlich verwendet werden.
      Die Entwicklung in den letzten 10 Jahren zeigte immer wieder, dass alles ausgenutzt wird, um Daten zu sammeln.

      So könnten zB auch öffentliche Räume überwacht werden, ohne dass darauf hingewiesen werden muss.

      • Dashcams sind aber Offlinegeräte, die zu einer automatisierten Massenäberwachung nicht geeignet sind.

        Der Nutzen, dass man nach Unfällen die Schuld klar klären kann überwiegt meiner Meinung nach.

        An dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass große Flugzeuge ebenfalls Blackboxen haben und sämtlicher privater Flugverkehr aufgezeichnet ist (Starts- und Landungen bei den Flugplätzen, Radaraufzeichnungen bei der Flugaicherung und beim Militär).

      • Aber keine Kameras im Cockpit. Dashcams können auch ein falsches Bild zeigen. Dann nämlich wenn Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit passieren die im Videobild nicht erkannt wird.

      • @asolution
        Weshalb Dashcams auch ein GPS Modul besitzen um die Geschwindigkeit im Video mit aufzeichnen. Eine Blackbox im Auto sollte deshalb Pflicht werden. Dann könnte die aktuelle Geschwindigkeit über die Drehzahl genauer geloggt werden und das Videomaterial wäre besser gegen Fälschungen geschützt.

    • Damit beschwört man aber auch Probleme herauf.
      Darf man ohne das Wissen andere filmen?
      Ja, Straßen usw. sind ein öffentlicher Raum, aber wie soll sichergestelllt werden, dass die Aufnahmen nicht vom Aufnehmenden in fragwürdiger Form verwendet werden?
      Ok, zur eigenen Unschuldsbeweisung – wo doch eigentlich die Unschuldsvermutung hierzulande noch gilt – oder wurde das inzwischen umgekehrt? und wieso zieht man nicht die Zügel in Form von strafferen Verkehrsregeln nebst nachhaltiger Bestrafung für messerwissende Raser an? Mir fallen da so Strafen wie lebenslanges Verbot zum führen eines Fahrzeugs bei nachweislich gesellschaftsgefährdendem Straßenverkehrsverhalten, insbesondere ggü. schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Radfahrer, Fußgänger usw.

      • Rikibu, Du verwechselst da was. Unschuldsvermutung gibt es weiterhin – aber wenn „Gegnerauto“ vier Leute das Gegenteil von Dir behaupten, dann hinft deine Aufnahme evtl. deren Unwahrheiten zu zeigen.

      • Trifft irgendwie nicht das Thema. Es geht ja erstmal darum, den Verursacher zu identifizieren.
        Leider ist es ja so, daß es häufig eben keine Zeugen für das Fehlverhalten eines Fahrers gibt und es vom Unfallhergang nicht eindeutig abzuleiten ist.
        Da steht dann Aussage gegen Aussage. Und der Richter kann dann ja auch nur entscheiden, daß jeder eine Mitschuld trägt. Das ist einfach eine Schwäche unseres Rechtssystems.
        Diese Lücke ließe sich ja mit der Sicherstellung des Datenmaterials vor Ort (damit eine spätere Manipulation nicht möglich ist) schließen. Es wäre einfach gerechter.
        Ich verstehe einfach nicht, wo da das große Problem ist. Jemand, der andere Dinge unerlaubt aufzeichnen will, nimmt dazu doch sowieso sein Handy. Und das wird auch durch die zur Beweissicherung erlaubte Nutzung einer Dascam nicht legalisiert werden. Aber wir hätten endlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr, gerade gegenüber den Typen, die mit der „Du kannst mir garnichts beweisen“-Mentalität durch die Gegen rasen und schneiden.

      • Ach du mit dem PAG in Bayern, hat sich die Unschuldsvermutung erledigt.

    • Ich habe seit einigen Jahren eine Dashcam im Einsatz. Diese stören während der Fahrt nicht, da man die Kamera nicht wie viele Navis direkt im Sichtfeld platzieren sollte. Hinter dem Spiegel passen die meisten Dashcams problemlos hin..

      Es findet nur eine lokale offline Aufzeichnung auf einer micro SD Karte statt. Nichts mit dauerhafter überwachung. Ausser einiger Youtuber die aber Kennzeichen retuschieren müssen, schaut sich niemand diese Filme an.

      Eine Dashcam ist generell nicht dafür da, jede kleine Regelverletzung zur Anzeige zu bringen. Das hatte ein Anwalt vor ein paar Jahren einmal versucht, ihm wurde dies gerichtlich verboten. Es geht doch den Autofahrern nur darum sich vor falschen Anschuldigungen zu schützen. Leider ist die deutsche Gesetzgebung weltfremd und es werden Dinge wie Datenschutz vorgeschoben, vor allem um die Täter zu schützen. Die Opfer bedenkt niemand. Ein evtl zuerst einsichtiger Unfallgegner denkt sich häufig irgend eine Mitschuld aus, gegen die man selbst mangels Zeugen nichts unternehmen kann. Mit einer einfachen Kameraaufnahme könnte man in dem Fall viele Probleme aus der Welt schaffen und falsche Zeugen auffliegen lassen. Aber das wäre ja aufgrund des hier herrschenden Täterschutzes nicht gewollt. Und das Opfer bleibt oft unverschuldet auf seinem Schaden sitzen…

      • Abgesehen davon, werden doch immer nur ca. 60 Sekunden als Schleife aufgezeichnet und der Rest automatisch gelöscht, oder?
        Zusammen mit den fakt dass das Teil offline ist finde ich es nicht so schlecht, auch wenn ich dann immer an die verrückten Videos bei YouTube aus den östlicheren Gefilden denken muss.

  • „31% (2015: 45%) fürchten das Fahrer vom Verkehr abgelenkt werden könnten.“

    Aha. Und wie genau soll das gehen?

  • Ich nutze seit 2 Jahren eine Blackvue Dashcam in meinem 2. Wagen um meine motorsportlichen Aktivitäten aufzuzeichnen (driften, Rundkurs). Ich finde es angenehm mich nicht meh um irgendwelche GoPros kümmern zu müssen, das hat mich genervt. Im Österreich-Urlaub kommt sie aber raus, denn dort stehen bis zu 10.000€ Strafe an für die Verwendung.

  • Bananenrepublik Deutschland
    Hätte ein Hobbyfilmer gerade seine Familie gefilmt und zufällig den Crash mit aufgenommen dürfte man es verwerten, filmt man selbst, um was handfestes bei Autobumsern oder dreist auftretenden Mitbürgern zu haben (selbst schon erlebt, da hat einer es fast geschafft, einer völlig am Unfallgeschehen Unschuldigen die Verursachung einzureden) darf man es nicht verwerten :-(
    Wird Zeit das der BGH die Rechtsprechung der aktuellen Zeit anpasst….

    • Genau! Inklusive Gesichtserkennung zur automatischen Identifikation des (potentiellen) Täters! Weil wir es können!

      Und morgen schimpfen wir alle wieder über Facebook und WhatsApp, wegen der Privatsphäre. \o/

      • Mit stationären Kameras haben wir doch auch kein Problem.

        In Sachen Datenschutz haben die Deutschen jedenfalls gehörig einen an der Waffel. Die Bürger sind voller Panik und der Staat erlässt praxisferne Gesetze und Verordnungen.

        Datenschutz und Privatsphäre sind natürlich wichtig, aber vielleicht sollte man mal Experten fragen, die sich richtig damit auskennen. Aber nein, stattdessen diskutieren Blinde über Farben.

      • Doch, wir haben sogar sehr strikte Regeln, was stationäre Kameras anbelangt: Du darfst also mitnichten mit deiner Doorbell bis auf den öffentlichen Gehweg filmen – wenn doch, machst du dich strafbar. Auch Geschäfte unterliegen strikten Regelungen. Und das ist, ehrlich gesagt, auch gut so.

      • Wie wäre es wenn die die diskutierenden nicht als inkompetent hinstellst. Soll Leute geben, die sich in ihrer Freizeit mit Datenschutz beschäftigen.
        Und mit dem PAG in Bayern, siehst du ja was bei raus kommt, wenn man nicht für den Datenschutz tut.
        Und woher zur Hölle nimmst du die Behauptung, dass niemand etwas gegen stationäre Kameras hat.
        Vlt. solltest du mal weiter blicken als nur in den eigenen geistigen Vorgarten.
        Und sich mal abseits der Mainstream Presse bewegen.

  • Und noch ein Saugnapfgerät an der Scheibe.

  • Also eine Dashcam PFLICHT finde ich dann doch etwas übertrieben.
    Da kam mimen dann die Leite mit ihrer Rechtschutzversicherung nicht mehr raus aus dem klagen, weil ja der gerade vor mir nicht genau zwischen den Markierungen fährt oder sich unerlaubt in der Nase bohrt und ich mich dadurch beleidigt fühle.

    Allerdings finde ich, dass im Zweifelsfall bei besonderen Fällen eine Dashcam evlt. zur Aufklärung des Unfallhergangs oder des nötigenden Verhaltens nützlich sein könnte.

    Ich fahre 70 tkm pro Jahr und hab so manche Situationen gehabt, wo ich mir eine Dashcam gewünscht hätte

  • 9% sind rücksichtslose Raser ;-)

    • falsch. typisierungen sind grundsätzlich falsch. besser: alle autofahrer sind nicht immer gleich gelaunt, gleich aufmerksam und möglicherweise in 9% der situationen nicht rücksichtsvoll genug. daher ist die gegenseitige rücksichtsnahme das oberste gebot im strassenverkehr. und nicht das in-eine-schublade-stecken – natürlich nur der anderen.

    • @enrix: darauf wolltest du anspielen. richtig?

  • Die Methodik / Auswertung ist doch sehr fragwürdig:

    1. Welchen Sinn ergibt es Menschen ab 14 Jahre dazu zu befragen, ob sie eine Dashcam nutzen, oder es sich vorstellen könnten?

    2. „Dashcams tragen zur Verkehrssicherheit bei“: Das Ergebnis dieser These wird nicht quantifiziert

    3. Die Frage inwieweit eine DC einen Eingriff in die Privatsphäre darstellt wird mit der Forderung nach einem Verbot verknüpft. Das ist unlauter. Man kann sehr wohl der Meinung sein, dass die Privatsphäre tangiert wird, ohne eine Verbot zu fordern.

    • Man sollte einfach den Führerschein um 50-100% schwieriger machen und nicht jeden Ausländer einen deutschen Führerschein in die Hand drücken.

      Ab einem gewissen Alter sollte man in gewissen zeitlichen Abständen einen Test machen müssen.

      An sowas denkt natürlich niemand.

      Den Führerschein würde sogar ein Affe bestehen.

      • Was hat das Thema dashcam jetzt mit Ausländern zu tun?

      • Wer in Deutschland seinen Führerschein macht, bekommt einen Deutschen Führerschein. Ich wüsste nicht, warum man Ausländern diese Selbstverständlichkeit verweigern sollte.

        Und was das Thema „Beweissicherung“ vs. „Daten-/Persönlichkeitsschutz“ mit den Anforderungen beim Führerscheinerwerb zu tun hat, weist auch nur du allein.

      • Außerdem heißt das „…nicht jede*m* Ausländer…“ (Dativ). Grundlegende Grammatik sollte ein deutschtümelnder Fähnchenschwenker eigentlich beherrschen.

      • Ich kenne genügend Biodeutsche, die wie der letzte Henker fahren. Gefühlt 80% der Berliner Autofahrer beispielsweise.

      • Leute gehts noch??

        Fehlt bei Euch echt so viel, dass Ihr nicht versteht was er meint und hoppelt gleich alle mit dem „Fähnchenschwenker“ und „Nazi“ durch die Gegend.

        Darum ging es nicht im Geringsten!!

        Es geht um die Praxis eingewanderten Ausländern eben OHNE hier ihren Führerschein gemacht zu haben oder wenigstens sie zu überprüfen, einen Führerschein in die Hand zu drücken bzw. deren Führerschein anzuerkennen.

        Es muss wohl jedem bekannt sein, dass man in vielen Ländern seinen Führerschein ohne großartige Prüfungen sondern auch über Beziehung oder mit dem nötigen Kleingeld bekommt.

        Ihr seid echt zum Kopfschütteln. Habt Euch von unseren Medien das Sichtfeld und den Horizont sehr klein machen lassen.

        Jeder der das Wort Ausländer im negativen Sinne in den Mund nimmt ist ein Böser.

        Da denkt Ihr nicht nach, was er damit aussagen möchte .

      • Ja wäre ich auch für das man nur mit deutschen führerschein auf deutschen Straßen fahren darf. Am besten braucht man für jedes Land den jeweiligen Führerschein. Tolle Idee

  • Was ist mit einer DashCam mit Telefonkarte? Dann wissen immer alle!!!!! Wo du und andere sind. Leider wird der Weg da hin gehen. Eine reine DashCam wäre ja ok aber der Datenschutz?????? Wird leider schon viel zu oft mit den Füßen getreten. Wo ist also der Mittelweg?????

    • Ein Smartphone hat eh jeder dabei. Und viele Autos haben bereits GPS und Telemtrie verbaut. Die Ortung ist schon lange möglich.

      Datenschutz in Deutschland wird einfach übertrieben.

      • Untertrieben. Aber lebe nur gerne weiter in deiner Blase, gell.
        Empfehle den Roman Quality Land. Dann seht ihr wo die Reise hingeht.

  • Wow, bin sprachlos. So viele sind tatsächlich der Meinung, in einer so rücksitslosen Umwelt zu leben, welche derart paranoide Dauerüberwachung rechtfertigt. Schaut man mal in die Länder welche tatsächlich schon fast heftigen gebrauch von Dashcams machen „müssen“, sollte man doch froh sein, sowas nicht wirklich zu „brauchen“! Aber dann gleich 47% für eine Plicht?… Evtl. verhilft eine Verbreitung in gewissem Maße einem vorsichtigeren fahren, aber ganz sicher aus Angst und nicht aus Rücksicht Anderer gegenüber wie es sein sollte. Vielleicht wird das Interesse geschmälelrt, wenn 1.) Gleichzeitig Geldbeutel durch ehöhte Busgelder bedroht werden (ein Blick auf unsere Nachbarländer öffnet Augen), oder 2.) auch eine nach innen gerichtete Kamera als „Plicht“ deklariert wird. Abgelenkte Fahrer/innen sind genauso gefählich wie die klassischen Verkehrssünder.

  • Aber „gestohlene“ Steuerdaten-CD’s werden zur Ahndung verwendet!! Diese schöne Doppelmoral der Behörden! Geht’s noch…

  • Ich habe seit ca. 3 Jahren nach einem Unfall die Rollei Typ 110 im Auto im Einsatz. Hätte ich die vorher gehabt hätte ich beweisen können dass der Unfallgegner bei Rot durchgefahren ist. Ich kann jedem daher eine Dashcam nur wärmstens empfehlen!

    • Toll nur weil dir einmal jemand reinfährt. Halte andere Passanten an und bring sie zur Aussage.

    • Und was seine Ampel angezeigt hat hätte die Dashcam auch nicht aufgezeichnet.

      • Aber sie hätte seine Ampel gezeigt. Und wäre darauf grün zusehen gewesen, hätte ein Gutachter leicht rausfinden können, wie die Ampel des Unfallgegners aussah. Mal ein wenig weiter wie von der Tapete zur Wand denken

    • Matthias Rpunkt

      Kann ich mich nur anschließen. Ich fahre seit 2012 mit DCs in allen beiden Fahrzeugen von mir umher. Mehrfach habe ich schon Beinaheunfälle aufgezeichnet und jetzt, wo ich selber einen VU hatte, konnte ich den Hergang per Video dokumentieren und bin so froh die Cam gehabt zu haben. Sonst würde ich auf den Kosten sitzen bleiben….

    • Hast du das außergerichtlich klären können, indem du dem Rotlichtfahrer die Fakten vorgehalten hast?

  • Ich als progressiv-ökologischer Fahrer muss sagen: richtig so. Dann kann man endlich jeden linksfahrenden Träumer anzeigen. Auch jeden der meint mit 120 auf die linke Spur ohne Rücksicht ziehen zu müssen.
    Gleich auch mal ein System für vorne und hinten kaufen…

    • Ich würde jeden anzeigen der einfach auf der Autobahn auf die linke zieht ob er blinkt oder nicht, die meinen alle sie hätten Vorfahrt.
      Wären dann mindestens 10 Leute pro 100km.

    • Schöne neue Welt. Jeder wird zum Beamten und zeigt fröhlich seine Mitmenschen an. Stasi 2.0. Dann noch alle an den Web Pranger und fertig ist der Terrorstaat.

      Nein danke.

    • Oder einfach Tempo 120 vorschreiben und sich über weniger Staus und weniger Stress freuen.

      • Wo schafft man denn noch 120? Auf der A1/A3/A4 sind so viele Baustellen das überall nur noch 60, teilweise 40 gilt und der restliche Stau lässt meist nichtmals das zu….

    • Genau das macht die Erlaubnis einer Dashcam vermutlich so schwierig.
      Jeder meint, er hat den Stein des Weisen gefunden und alle anderen müssen gehorchen.
      Ich glaube aber, daß die Auswertung einer Dashcam nur im Falle eines Unfalls überhaupt erlaubt werden würde. Das ist auch gut so, wir brauchen ganz sicher nicht einen Staat voller Hilfspolizisten.
      Als nächstes dann vielleicht noch bewaffnen zu spontanen Selbstjustiz?

  • Warum nicht gleich eine gesetzlich vorgeschriebene Kamerabrille für jeden, die 24 Std. am Tag laufen muss. Die Daten sind für die Sicherheitsbehörden ohne Beschränkung zugänglich. Mein Gott, langt die Videoüberwachung denn immer noch nicht? Brave new world!

  • Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und in allen Autos verpflichtend eine BlackBox einbauen, die dann bei einem Unfall (und auch nur bei einem Unfall) zur Beweissicherung ausgewertet werden kann. Spätestens wenn euch einer rückwärts ins Auto gefahren ist und danach behauptet hat ihr wärt ihm draufgefahren und danach trotz Gutachten auf den Kosten sitzen geblieben ist, der würde sich wünschen, wenn jedes Auto eine BlackBox hätte. Oder wenn das Gericht am 10. April pro Dashcam entscheiden würde.

    • Eine Blackbox im Auto find ich dabei sogar deutlich unproblematischer, Daten zur fahrpysik, Geschwindigkeit, geeichte Uhrzeit, pedalstellungen. Reichen vollkommen um einen Unfallhergang zu rekonstruieren.

      • Glatzmatz der Gartentroll

        Sehre ich auch so.
        Dies könnte man sogar mit einer Kamera kombinieren, also ein geschlossenes System an sich. Der Endkunde kommt nicht an die Videoschleife und wird die Box unsachgemäß geöffnet werden die Videodaten gelöscht. Aber in wieweit ich so etwas dann doch sicher realisieren kann, kann ich leider nicht sagen.

  • Ich will von niemandem zu keinem Zeitpunkt aufgenommen werden, wenn möglich auch nicht von irgendwelchen Satelliten, geht nämlich jeden einen feuchten an.

  • jetzt wünscht sich die geistig verdummte masse schon in-die-privatsphäre-eingreifende kameras in die autos. und das natürlich zwangsmäßig. oh mann, blöder geht´s wohl nicht mehr…

    für den fall der fälle, dass ihr irgendwann mal eure unschuld damit beweisen könntet… scheint den meisten der gedanke noch nicht gekommen zu sein, bei wie vielen fällen man von den versicherungen einen auf den deckel bekommen wird.

    nicht mal paar jahre nach snowdens enthüllungen, die jedem vernünftig denkendem menschen zeigen sollte, in was für einer überwachten umwelt wir schon leben, gibt es doch immer noch genügend, welche auf solch fahrlässig in-die-privatsphäre-eingreifenden „helfer“ immer noch mit geistig sinnvollen argumentationen im stile eines aluhuts daher kommen.

    ich hoffe, euch gefällt euer amazon alexa, während euer lebensmittelhändler um die ecke konkurs anmeldet. was soll man schon erwarten, wenn ein großteil der masse zb mit aspartam und fluoriden zwangs-verblödet wird… keine sorge, für euch manipulierten geister steht das selbstfahrende und völlig autonome fahrzeug bereit, dass euch verbietet, selbständig zu fahren. alles in vorbereitung. dank mehrerer freunde, angestellt in der autoindustrie, wird das auch sicher kommen. uns wird das fahren verboten werden. die medien verkaufen es dann natürlich als: “ ihr werdet nicht mehr fahren müssen, genießt den komfort!“

  • Ich bin generell für DaschCams (freiwillig nicht
    verpflichtend) aber diese dürften ausschließlich bei einem Unfall benutzt werden.
    Außerdem sollten die Daten nicht extern erreichbar/abrufbar sein > interner Festspeicher der sich von mir aus alle 24h neu überschreibt außer es kracht.

    • 24h sind zu lang
      5 min (Max 15) reichen vollkommen!
      Hier eine Taste dran „Save“ den man bei einem Unfall drückt und schon fertig , dann hat man nur den Unfall und sonst nichts!
      Nach drücken des Knopfes nimmt die Kamera erst wieder auf nach einem erneuten Druck auf die Taste was aber dann das bestehende wieder überschreibt.

      Mir so einem System könnte ich leben.

      • Gibt es glaube ich ja schon. Da muß man nicht mal einen Knopf drücken (ist ja leider nicht immer möglich), die Dashcam reagiert auf Erschütterungen. Ich weiß natürlich nicht, wie zuverlässig so ein System funktioniert.
        Aber generell eine sinnvolle Idee, die vielleicht auch unsere Bedenkträger etwas beruhigen könnte.

      • Das hört sich doch schon besser. Da hätte ich auch nichts dagegen.

  • Du mit dem Ausländer!
    Blödsinn!

  • Wenn man nichts zum verbergen hat, muss man keine Angst haben.
    Werden vielleicht unsere Gerichte entlastet.
    Angst müssen nur kriminelle haben.
    Bin für Das Chaos.

  • Ich nutze meine Dashcam sporadisch und bereue jeden Tag, an dem ich sie nicht dabei habe. So viele Verkehrslegasthetiker auf der Straße, erfordern ganz einfach eine Dokumentation. Meine Dashcam zeichnet auch meine Geschwindigkeit auf und ermahnt mich zur Einhaltung der vorgegebenen Geschwindigkeit.

  • Die Dinger müssen doch mit Strom versorgt werden daher ein Kabel baumelt bescheuert rum oder?

  • Das Problem bei Dashcams ist, das sie meist nur nach vorne filmt. Also ist der Fahrer der vor mir Mist baut nicht drauf. Also ist es nicht möglich die Identität des Fahrers zu ermitteln.
    Die Polizei selbst muss mich bei Lasermessung deshalb anhalten um mich zu identifizieren, sonst ist die Messung Rechtsunwirksam.
    Jeder hat das Recht widerspruch einzulegen, wenn er selbst sein Fahrzeug ausgeliehen hat.
    Bei einem Unfall ist das etwas anderes, da bleibt der Unfallgegner ja stehen, es sei denn er begeht Unfallflucht.
    Also nur zum Leute anzeigen, geht gar nicht, zum den Unfallhergang ermitteln schon.

  • Ich verstehe es nicht.

    Der Mann hat auf Film, dass der andere ihn auf seiner Fahrspur entgegenkam und den Unfall verursachte.

    Der Richter sagt: Ist nicht zulässig.
    Weiterhin sagt er: Da sie nicht beweisen können, dass es so war bleiben Sie auf Ihrem Schaden sitzen

    Was ist, wenn der andere ein Kind überfahren hätte ?

    • Tja,
      der Richter hält sich ja nur an die geltende Rechtslage. Und wenn die von dir mitgewählte Legislative vor einer Dashcam Angst hat, könnte ja mißbraucht werden, wird sie eben per Gesetz verboten.
      Da muß der Gesetzgeber mal über seinen Schatten springen und nicht nur per Überzeugung und parteipolitischer Unterwerfung abstimmen, sondern mal was sinnvolles auf den Weg bringen.
      Da muß sicher nicht viel überlegt werden, die Verkehrssicherheit wird erhöht werden, da viele Unfallbeteiligte schon vorher wissen, daß sie sich nicht mehr so einfach vor ihrer Verantwortung drücken können.

  • Dashcams werden das Problem nicht lösen. Wenn jeder sich im Straßenverkehr etwas toleranter verhalten würde, wäre das Thema nicht relevant. Wenn aber weiterhin viele nach dem Faustrecht ihr KFZ durch den Straßenverkehr bewegen, wird sich das Ganze auch mit Dashcams nicht verbessern!! Jeder der so etwas verlangt ,sollte sich zunächst mal an die eigene Nase fassen.

    • Dabei unterstellst du aber, dass jeder Verstoß mit Vorsatz geschieht. Meiner Erfahrung nach handelt es sich deutlich häufiger um Unachtsamkeit oder Missverständnissen. Und da ist die Feststellung des Verursachers oft nicht einfach, weil sich jeder im Recht fühlt, weil die eigene subjektive Wahrnehmung auch genau das rechtfertigt. Da in der heutigen Zeit Fahrzeuge häufig alleine genutzt werden, gibt es auch nur wenige Zeugen und erst recht wenige objektive Zeugen, gerade bei eher kleinen Unfällen wo nicht alle anderen Verkehrsteilnehmer stehen bleiben um als Zeugen zu dienen.
      Darum finde ich den Einsatz eines technisch objektiven Mitbeobachters reizvoll. Ob heutige Dashcams dafür der Weisheit letzter Schluss sind weiß ich nicht.
      Es muss möglichst sicher gestellt werden, dass die Daten nur zweckgebunden genutzt werden und die Geräte den Fahrer beim Fahren nicht ablenken. Mir erschließt sich z.B. nicht warum so eine Kamera ein Display haben muss. Die Konfiguration kann am Rechner oder am mobilen Gerät geschehen. Andre Überwachungskameras kommen auch ohne aus.
      Ich glaube, sobald dort ein rechtsverbindliches Framework geschaffen wird, dann lassen sich die Produktentwickler was einfallen und diese Geräte unterliegen nicht nur absatzorientierten Entscheidungen (wird mehr gekauft, je mehr (unnütze) technische Spielereien reinentwickelt werden). Und je mehr Fokus auf die Entwicklung der Kernaufgabe gelegt wird (es nützt der Auklärung von Sachverhalten, es erschwert den Missbrauch, es lenkt nicht ab durch z.B. die Größe) desto eher ist auch die Akzeptanz der Gesellschaft möglich.

  • Meine 170,-€ Dashcam hängt schon seit 2 Jahren in meinem SUV. Fahre Strecken über 50 KM zum nächsten Ziel, kommt der Stecker in den Zigaretten Anzünder. Mit GBS Tonaufzeichnung und klasklaren Videos oder Bilder! Über meinem IMac wird dieses dann ausgewertet. Ist die Micro-SD voll, wird alles automatisch gelöscht, oder ich setze eine Ersatzkarte rein (immer dabei)! Wo ist das Problem bei diesem für mich sehr komfortabel, Anwendung. Es fahren jeden Tag genug bekloppte und Hasardeure über die Straßen, die nur das Gaspedal kennen!

  • Imho sollten Dashcams (inkl GPS bzw. Geschwindigkeitsaufzeichnung) serienmäßig vorn und hinten in Kfz eingebaut werden – ohne ablenkende Kontrollmonitore. Das System sollte mit Einschalten der Zündung aktiviert werden und im Falle eines Unfalls NUR von entsprechenden Behörden ausgelesen (wie Blackboxes) und zur Objektivierung des Unfallhergangs verwendet werden können.

    Vorteil:
    Insbesondere bei der Aufklärung unstimmiger/widersprüchlicher Zeugenaussagen können Dashcams entscheidend zur Wahrheitsfindung beitragen.

    Grundsätzlich will sich niemand im Straßenverkehr schuldig machen. Dennoch hat die Zahl der durch Leichtsinnigkeit, Rücksichtslosigkeit oder schlicht durch „fehlgeleiteten Sportsgeist“ verursachten Unfälle stark zugenommen. Die Gewissheit, dass nach einem Unfal die Auswertung einer oder ggf. mehrerer Dashcams (beteiligter Fahrzeuge) nahezu zweifelsfrei auch die Schuldfrage beantwortet, wird sich heilsam auf das Verhalten (Selbstdisziplinierung) JEDES Verkehrsteilnehmers auswirken und zu einer allgemeinen „Befriedung“ der Verkehrsverhältnisse führen.

  • man sieht die blödheit hier am besten. am besten sollte jeder kameras im auto haben, scharf gestellt 24h und natürlich mit verbindung zu staatlichen massenspeichern.

    gut wäre auch eine massenüberwachung, natürlich zwanghaft in der wohnung. nicht auszudenken, was ohne überwachung alles passieren könnte.

    am besten, wir laden uns gleich die apps, womit man andere verkehrssünder anzeigen kann. wozu braucht es denn noch politessen, wenn das deutsche volk so schön gehorsam ist. soll doch jeder den anderen anschwärzen!

    ich erwarte die apple augmented reality brille mit großer freude! ich will, dass andere für freies denken und nicht staats-konforme aussagen bestraft werden. am besten gleich vom apple-pay konto abziehen!

    diese bösen raser! ich hasse sie alle so dermaßen. jeden tag werte ich die videos meiner dashcams (vorne und hinten) aus, und melde verkehrssünder der polizei, so wie sich das gehört!

    ich fahre bewusst sehr viel niedriger, als die vorgegebene richtgeschwindigkeit. soll mir nur einer sagen, dass ich damit ein noch größeres verkehrsrisiko bin, als jemand der selbst bei schnelleren geschwindigkeiten noch kontrolle über sein auto hat.

    ich bin sowieso gegen ein verbot des freien fahrens. wann bringt apple / google endlich die selbstfahrenden autos? ich bin es leid, dass jeder selbstermächtigt fahren darf. man sieht ja die ganzen idioten im strassenverkehr.

    man sieht, wie degeneriert die gesellschaft schon ist. wann kommt endlich der gehirnchip, der unser denken dem eines programmierten computers gleichstellt. dann gäbe es endlich mehr intelligente menschen auf dieser welt.

    die ganzen verbrecher und terroristen, ganz zu schweigen von gewaltverbrechern:
    ich fordere den RFID ortungschip, natürlich zwangs-eingesetzt, damit die politiker endlich das ganze böse von der erde tilgen können.

    nach dem neuesten anschlag, bin ich sowieso generell für ein verbot von autos. leider bin ich ja noch von autos angewiesen, die mich zur arbeit bringen. aber das erledigt hoffentlich auch bald ein roboter für mich.
    die machen wenigstens keine fehler und sind sowieso jedem menschen in allem überlegen.

    ich bin auch dafür, dass ifun die kommentare hier besser kontrolliert. am besten die kommentare ganz ausschalten, wie bei allen großen medien. dann kann sich dieser freidenkende abschaum auch nicht mehr organisieren. das beste argument gegen diese psychisch degenerierten ist ja sowieso ein ganz einfaches argument: -ALUHUT-

  • Das ewige „Kameras werden das Problem nicht lösen“ kann ich schon langsam nicht mehr hören.
    Ja, Kameras verhindern keine Unfälle (oder Straftaten), aber sie helfen enorm bei der späteren Beweisführung.
    Ein kleiner Ausflug ins asiatische Ausland:
    Bei unserer letzten Reise nach Südkorea stellten wir fest, dass dort eine Vielzahl von Pkw mit einer Dashcam ausgestattet sind. Auf Nachfrage wurde bekannt, dass die Autoversicherer (!) den Einsatz solcher beweissichernder Speicher mit einem Rabatt auf die Kfz-Versicherung honorieren.
    Ich bin sicher, dass wir in ca. 5 Jahren das hier ebenso handhaben werden und rückblickend über den bisherigen Nichteinsatz in der Vergangenheit den Kopf schütteln werden.

  • Es gibt durchaus vernünftige Argumente für eine derartige Beweisführung im Fall eines Unfalls – sofern dieser auch tatsächlich eine derartige Klärung benötigt. Wir haben ca. 64 Millionen gemeldete Fahrzeuge, der Worst Case bei einer Pflicht diese Kameras privat anzuschaffen zu lassen in Kombination mit der bisher ungeklärten technischen Funktionsweise, der damit gesammlten Videodaten und auch der Kontrolle eben dieser Funktionsweisen und Daten ist Datenschutztechnisch eine Katastrope. Gerne kann man eine Zulassung selbstgedrehter Videobeweise diskutieren (diese können ja im Zweifelsfall auch von einem Smartphone kommen), aber eine unausgegorene Pflicht geht weit über das Thema „KFZ-Blackbox“ hinaus und man sollte sich im klaren sein was man damit herbeischwört…

  • Die Sache mit den Versicherungen ist auch sehr interessant, denn selbst wenn es zu keiner Pflicht kommt wird die Kamera ja für diesen Rabatt sozusagen beim Versicherer verbindlich angemeldet. Dies kann theoretisch allgemein zu achtsamerer Fahrweise führen, kann ich mir vorstellen. Doch kann eine Regulierung eines Unfallsschadens dann gänzlich an Vorlage des Beweismaterials gekoppelt werden. Hier reicht schon ein kleiner Defekt an der Kamera und die Versicherung kommt bei sonst klarer Sachlage aus der Sache raus. Glaube kaum das jeder die Funktion seiner 40 Euro Dashcam vor Fahrtantritt checkt, Schwarzmalerei, aber unwahrscheinlich ist sowas nicht…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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