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KATA Friends: SwitchBot bringt KI-Haustier mit eigener Persönlichkeit

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Mit „KATA Friends“ hat der Smart-Home-Anbieter SwitchBot ein neues Robotikprojekt vorgestellt, das weniger an klassische Haushaltsgeräte erinnert und stärker auf emotionale Interaktion setzt. Der kleine Begleiter soll Nutzer im Alltag begleiten, auf Gesten und Sprache reagieren und langfristig eine individuelle Persönlichkeit entwickeln.
Kata Friends

Damit bewegt sich SwitchBot in eine ähnliche Richtung wie zuletzt auch die Roomba-Mitgründer rund um den plüschigen Heimroboter „Familiar“, über den wir auf ifun.de bereits berichtet haben.

Der Hersteller beschreibt KATA Friends als KI-Haustier mit lokal ausgeführter künstlicher Intelligenz. Viele Funktionen sollen direkt auf dem Gerät verarbeitet werden und nicht dauerhaft eine Internetverbindung benötigen. Dadurch soll der Roboter auch unterwegs oder bei eingeschränkter Verbindung reagieren können.

Kata Friends Children

Reaktionen auf Sprache, Berührungen und Stimmung

Optisch erinnert KATA Friends eher an ein Stofftier als an einen klassischen Roboter. Das Gerät besitzt große Augen, bewegliche Ohren und verschiedene Sensoren an Kopf, Rücken und Bauch. Laut Hersteller erkennt der Roboter Berührungen, Gesten und Stimmen und reagiert darauf mit Bewegungen, Geräuschen oder veränderten Gesichtsausdrücken.

Die eingebauten Kameras und Sensoren sollen zudem Gesichter unterscheiden können. KATA Friends merkt sich laut SwitchBot Familienmitglieder und speichert gemeinsame Interaktionen dauerhaft ab. Dazu zählen Gespräche, Fotos und bestimmte Routinen im Alltag. Der Hersteller spricht davon, dass der Roboter mit der Zeit eine eigene Persönlichkeit entwickeln soll, die sich an den Gewohnheiten der Nutzer orientiert.

Darüber hinaus soll das Gerät Emotionen erkennen können. Ob jemand fröhlich, traurig oder gestresst wirkt, will der Hersteller anhand von Stimme, Verhalten und Gestik erfassen. In solchen Situationen soll der Roboter Nähe suchen oder aufmunternd reagieren.

Langfristig auch als Smart-Home-Steuerung geplant

SwitchBot sieht KATA Friends nicht nur als Unterhaltungselektronik. Für 2027 ist bereits eine Erweiterung angekündigt, mit der der Roboter Smart-Home-Geräte steuern können soll. Geplant ist eine Verbindung mit Lampen, Haushaltsgeräten und anderen Komponenten aus dem SwitchBot-Ökosystem.

Interessant ist dabei vor allem der technische Ansatz. Während viele aktuelle Sprachassistenten auf klassische Befehle setzen, soll KATA Friends stärker auf Beobachtung und Gewohnheiten reagieren. Nach Angaben des Herstellers verarbeitet ein lokal ausgeführtes Sprachmodell die täglichen Interaktionen und erstellt daraus Erinnerungen und Verhaltensmuster.

Ein konkreter Verkaufspreis wurde bislang nicht genannt. SwitchBot spricht lediglich von einem zeitlich begrenzten Vorverkauf ab Mitte Mai inklusive eines begleitenden Servicepakets.

07. Mai 2026 um 16:00 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • So interessant und in der Zukunft immer mehr vertreten genauso so traurig und unheimlich ist es . Einerseits für viele Menschen sicher eine Unterstützung und Form von Nähe , andererseits in der Zukunft mir persönlich zu nahe im eigenen Heim/ Leben . Ich sehe wirklich Vorteile wie Kinder die keine Tiere haben können oder andere Einschränkungen. Ich habe aber glaube ich zu viele Filme gesehen wo pseudo autonome Roboter mit Ki die mit glühenden Augen vor dem Bett des bösen Nachbars Jungen stehen und ihn abmurksen weil er gemein zum Besitzer war . Tolle neue Technik mit vielen Möglichkeiten aber zumindest von mir mit Bedenken gesehen .

  • Mein erster Gedanke: da hab ich ein Einsatzszenario. Rentnerin, allein lebend, viel Langeweile. Mag keine Technik, aber das sehe ich hier nicht als Problem.
    Aber: das Ding will offenbar immer mal wieder nach Hause telefonieren. Was wird da an Sensordaten und Bildern übertragen? Und böser Verdacht: was landet da demnächst im Briefkasten? Werbung für eigene Produkte? Oder mehr? Und was ist mit Cybersecurity? Was wenn der Hersteller das gleich oder später vernachlässigt? Also ne, lass mal stecken. Ist mir zu heikel.

  • Nun ja, beispielsweise hat Japan schwer mit Einsamkeit zu kämpfen. Zwischen alter Tradition und Moderne, finden Menschen keinen Partner, zahlen um gestreichelt zu werden etc. Wenn es jemanden gegen die Einsamkeit hilft, warum nicht

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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