Vom Saugroboter zum KI-Begleiter
Roomba-Erfinder setzt auf plüschigen KI-Begleiter
Colin Angle, Mitgründer von iRobot und einer der Köpfe hinter dem Roomba-Saugroboter, arbeitet an einem neuen Haushaltsroboter. Sein Startup Familiar Machines & Magic hat mit „Familiar“ einen plüschigen KI-Begleiter vorgestellt, der nicht saugen, tragen oder kochen soll, sondern als soziale Präsenz im Zuhause gedacht ist – wie ein Haustier.

Wie The Verge berichtet, erinnert der Roboter äußerlich eher an ein kleines Fantasiewesen als an einen klassischen Roboter für Zuhause. Familiar ist ungefähr hundegroß, weich gepolstert und mit großen Augen ausgestattet. Statt als Sprachassistent à la Siri aufzutreten, soll der Roboter vor allem über Bewegungen, Geräusche und Körpersprache reagieren.
Roboter ohne Chatbot-Stimme
Der Roboter soll auch nicht sprechen können. Das Startup will damit vermeiden, dass der Roboter wie ein weiterer Chatbot im Haushalt wirkt. Statt Antworten zu geben oder Ratschläge zu erteilen, soll er Routinen erkennen, Nähe suchen und auf die Stimmung der Nutzer reagieren. Der Roboter soll seine Umgebung wahrnehmen und sich mit der Zeit an die Menschen im Haushalt anpassen.
Als mögliche Zielgruppen nennt das Unternehmen Familien, ältere Menschen und Nutzer, die sich etwas Gesellschaft wünschen. Genau hier wird das Konzept spannend, aber auch heikel: Ein Roboter, der Nähe simuliert und emotionale Signale aufgreift, berührt schnell Fragen nach Privatsphäre, Abhängigkeit und dem Umgang mit Einsamkeit. Ob ausgerechnet ein plüschiger KI-Begleiter, der ein wenig an eine Babyziege erinnert, diese Lücke schließen sollte, dürfte allerdings Geschmackssache sein.
Familiar leistet allen Altersgruppen Gesellschaft.
Colin Angle hat bereits mit dem Roomba gezeigt, dass Heimroboter im Alltag funktionieren können. Mit Familiar geht es nun jedoch nicht mehr um Hausarbeit, sondern um Beziehungen. Wann der Roboter tatsächlich erhältlich sein wird, ist noch offen. Der Start ist für das kommende Jahr vorgesehen, der Preis soll sich eher an den laufenden Kosten eines Haustiers orientieren.
Die Welt hat fertig.
Warum? Wenn die Dinger besser werden, hat irgendwann jeder Haushalt ein Roboterhaustier. Pflegeleicht und das beste, wenn man in den Urlaub geht einfach ausschalten. :-D
Scherzle .. keine Ahnung wo das mal hinführt und ob ich das gut finde.
Bestellt!
Ich finde der sieht im „Gesicht“ irgendwie Creppy aus. Keine Ahnung ob die Augen, irgendwelche Abstände oder die Abgrenzung zum Fell ist, aber ein gutes Gefühl löst der nicht aus.
Du meinst vermutlich „creepy“?
Das wäre doch bestimmt cool für autistische Kinder. Gibt ja schon diese Roboter für die stressfreie Kontaktaufnahme. Kann mir gut vorstellen dass das auch gut funktioniert
Also bei Saugrobotern haben sie es nicht mehr geschafft, die Kundenwünsche zu erfüllen. Aber eine neue Kategorie, wo es noch keinen Markt gibt, auf die setzen sie…
Das scheinen die Scheine doch recht locker zu sitzen
Wer sich sowas überlegt, hat noch nie ein echtes Haustier gehabt. Ich zieh meinen Hund 1.000.000 Mal so einem Unsinn vor.
Ist ja erst der Anfang. Mal schauen was man vorzieht, wenn sowas in Gestalt des Partners/der Partnerin auf den Markt kommt ;-)
Warum Unsinn?
Man hat keinen Sex mit seinem Haustier. Die Kommunikation beschränkt sich auf die allernötigsten Grundbedürfnisse. Wenn man vernünftig ist, wird das Haustier kastriert, um Pinkelei in der Wohnung oder Revierkämpfe/Randale auf der Straße zu verhindern.
Egal, was man seinem Haustier erzählt, es versteht normalerweise kein Wort und erst recht keinen Sinn.
Es lebt und macht den damit verbundenen Dreck. Wenn man keinen Bock darauf hat, kann man ein Tier nicht vernachlässigen, man muss sich immer(!) darum kümmern. Auch wenn man krank ist oder in Urlaub will.
Es spricht eigentlich alles für genau solch ein Robot – Tier.
und man miss nicht Säckeweise Hundefutter kaufen. Und man muss man nicht 3x täglich raus. Aber strange ist es in jedem Fall.
Die sollen sich ihren Roboter-KI-Mist dahin stecken, wo die Sonne niemals scheint!
Wäre was für die Mutti im Altersheim mit Demenz, die sonst nicht besucht wird und keine Aufgabe mehr hat …