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iWatch: Swatch sieht Verwechslungsgefahr und klagt gegen Apple

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71 Kommentare 71

Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch strebt einen Markenrechtsstreit mit Apple an. Konkret stört man sich an der von Apple in verschiedenen Ländern registrierten Marke iWatch, diese unterscheidet sich nur durch einen Buchstaben vom eingetragenen Name der Uhrenserie iSwatch. Eine Sprecherin der Swatch-Gruppe sieht dadurch eine Verwechslungsgefahr gegeben und bestätigt gegenüber dem Schweizer News-Portal Watson, dass man „dagegen vor gehe“.

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(Symbolbild: Shutterstock)

Auch wenn längst nicht bestätigt ist, dass Apple überhaupt an einer „intelligenten Armbanduhr“, geschweige denn einem Produkt mit Namen iWatch arbeitet, hat sich der Konzern die Markenrechte für diese Bezeichnung im Sommer letzten Jahres in verschiedenen Ländern gesichert. Gegen Jahresende 2013 wurde dann ein entsprechender Antrag für die Schweiz sowie mehr als 40 weitere Ländern weltweit gestellt.

Rechtssituation ist strittig

Erste Probleme bezüglich dieser Beantragung gab es bereits in Island. Dort wurde der Markenschutz offenbar vorläufig abgelehnt, dass die Marke iWatch der bereits registrierten Marke Swatch zu ähnlich sei. Allerdings habe Swatch die eigene Marke nicht in allen Ländern bereits vor den Apple-Aktivitäten diesbezüglich geschützt. In rund 30 Staaten wurden laut dem Schweizer Nachrichtenportal entsprechende Anträge erst im letzten Jahr, kurz nachdem Apple mit der Registrierung der iWatch-Marken begann, gestellt.

Der Ausgang des Verfahrens gibt möglicherweise auch ein wenig Aufschluss darüber, wie es um die Pläne Apples bezüglich künftiger Produkte in dieser Richtung bestellt ist. Wenn es um Marken- und Patentanmeldungen im industriellen Bereich geht muss immer wieder erwähnt werden, dass nicht hinter jeder Registrierung auch ein konkretes Produkt steht. Oft werden die Rechte auch „vorbeugend“ eingeholt, sei es um sich von der Konkurrenz abzugrenzen oder gar um entsprechende Entwicklungsarbeit in anderen Firmen zu erschweren. Apple beispielsweise hat schon von Haus aus ein Interesse daran, Produktbezeichnungen mit dem vorangestellten kleinen „i“ an die eigene Marke zu binden. (Danke Reto)

Montag, 05. Mai 2014, 8:02 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Hmm die Schweizer brauchen wohl Geld?!?

    • Kann mich noch erinnern wie Apple gegen diesen EiPod geklagt hat, finde ich also gut von Swatch. Die Demutshaltung gegenüber den USA, hat Gott sei dank noch nicht überalle Fuss gefasst!

      • Sascha Migliorin

        Denkt Swatch wirklich, die Kunden rennen zu Apple, um eine iWatch zu kaufen, weil sie denken, dass das eine iSwatch ist ?
        Apple ist die bekannteste Firma der Welt. Jeder kennt das iPhone. Selbst Menschen die null Ahnung von Technik haben, fragen dich, dass ist das iPhone, gell ?
        Und iSwatch hat sich Swatch doch nur patentieren lassen, weil sie Geld abkassieren wollen.

      • stammbowling.net

        Genau- das war doch ein Flohmarkthändler! Der nannte seine Eierbecher aber „EiPott“!
        Oh man- die sind echt alle nicht ganz dicht…

  • Die sollen mal nicht rumheulen. Gibt noch ne menge andere Marken die sich ähnlich anhören und nichts mit einander zu tun haben.

    • Hans Werner von Umwucht

      Finde ich nur gerecht, Stichwort „Apfelkind“, oder kann sich noch wer an den EiPod von Koziol erinnern?
      Hoffe mal Swatch kommt damit in allen Ländern durch.

      • Stimmt diese Apfelkind Geschichte hatte nen miesen Nachgeschmack

      • Über die Apfelkind Geschicht wissen viele überhaupt nicht bescheid. Apple hatte nie gegen die Firma geklagt. Die Dummen fassen das aber so auf!

      • iPod und EiPod wird beides exakt gleich gesprochen. iWatch und iSwatch hingegen nicht.

      • Hans Werner von Umwucht

        Zu iPod und EiPod: das eine istn technisches Gerät und das andere ein Eierbecher… Sehe große Verwechslungsgefahr.

      • Hallo „Fakt“: Apple hat zwei Jahre lang Widerspruch beim Deutschen Patent- und Markenamt gegen den Namen Apfelkind aufrechterhalten. Um ein kleines Unternehmen massiv unter Druck zu setzen, muss eine Firma, wie Apple keine offizielle Klage einreichen. Unredlich und asozial war Apples Verhalten allemal. Dumm in diesem Zusammenhang ist, Apples Firmenpolitik so weichgespült zu beurteilen!

      • Genau. Auch ohne Anwälte ist es möglich jemanden zu Schaden. Bei iSwatch ist es sogar eine Uhr die Direkt zur Konkurenz stehen würde und kein Sozialer Treffpunkt für Mütter mit Kinder oder ein Gerät was ein Ei halten kann.

      • Regelmäßig wird Apfelkind als Beispiel aufgeführt, dabei war’s ein Einspruch gegen einen Markeneintrag, der fallengelassen wurde, weil’s sich durch das entstandene Theater wohl nicht mehr lohnte… dient eher als Gegenbeispiel.

        (War natürlich trotzdem bekloppt von Apple, wegen so’ner Kleinigkeit…)

      • Hans Werner Umwucht hat es auf den Punkt gebracht. Da sollte Apple auch Klagen gegen sich selber akzeptieren. Sind ja selbst sehr rigoros

  • Ahja, auf iSwatch kamen die bestimmt von ganz alleine. Das war keine Nachmache von iPhone, iPod, iMac und was weiß ich was.

    Im übrigen ist es albern, zu klagen, BEVOR es ein solches Produkt überhaupt gibt?!

    • Ist doch egal ob es zugehöriges Produkt gibt. Scheinbar hat Apple in verschiedenen Länder „iWatch“ schützen lassen. Die Marken sind sich extrem ähnlich und dienen scheinbar beide einem Produkt „Uhr“. Also ist das schon gerechtfertigt. Apple würde in dem Fall auch nicht anders vorgehen. Ob man das ganze Marken- und Patentgedöns für sinnvoll hält sei mal dahingestellt.

    • Nicht wirklich albern. Die Produkteinführung mittels einer Klage zu unterbinden, während das eigene Produkt schon auf dem Markt ist, ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, eine iSwatch am Markt zu etablieren…

    • Die klagen ja nicht gegen das Produkt sondern gegen die Eintragung als Markenname. Und das ist durchaus legitim.

    • Es geht um eine Markeneintragung, hat nix mit dem Produkt zu tun.

    • Das ging mir auch durch den Kopf. „iSwatch“ ist doch genau so abgekupfert.

    • Naja das stimmt schon, aber immer noch besser als zu Klagen nachdem das Gerät 5 Jahre auf dem Markt ist. (So wie es vor einigen Jahren mal,passiert ist, dass ein Konzern wegen dem Namen iPhone gegen apple geklagt hat)

  • Was soll jetzt die displaygroße „Shoepassion“ Werbung hier?!?!

    Was ich sagen wollte: das Argument der Verwechslungsgefahr hinkt. Es könnte genauso eine Verwechslung in Richtung iSwatch geben, und Apple könnte Klage erheben.

  • Da kommt ein schweizer Billiguhrenhersteller mit einem phantastischen Werbekonzepl, um seine nicht mehr allzu zeitgemäße Produktpallette mithilfe einer plakativ ausgetragenen rechtlichen Auseinandersetzung gegen die wertvollste Firma der Welt (ist Apple das zur Zeit? Das ändert sich ja dauernd…) kostenlos die Medien für ihre Werbung zu funktionalisieren…
    Na dann mal los!

    • So kann nur ein Fanboy argumentieren. Der Apfel im Nick verrät es schon…..

    • Du solltest etwas besser recherchieren, bevor du derartige Kommentare loslässt.

      SWATCH gehört zur SWATCHGROUP of SWITZERLAND und ist damit Teil des mit Abstand größten Uhrenherstellers der Welt. Im Bereich der Uhren und Schmuckindustrie belegt SWATCH zusammen mit Rolex den höchsten Bekanntheitsgrad – weltweit.

      Markengesetze sind – wie alle anderen Gesetze – dafür da, um verschiedenste Dinge zu schützen. Daher hat SWATCH genau wie Apple das Recht, gegen potentielle Verwechslungsgefahren bedenken zu äußern (es geht bei beiden Produkten um UHREN, nicht vergessen). Welche detaillierte Argumentation hier vorliegt wird sich zeigen, daher kann nur spekuliert, nicht argumentiert werden. Sicher wird hier in der Community keiner die Produkte verwechseln, aber man sollte etwas über den Tellerrand hinausschauen.
      In deiner Argumentation beruhst du dich auf „die wertvollste Marke der Welt“ – aber sollte sich nicht auch diese an Gesetze halten? Oder möchtest du, dass „deine“ Marke Datenschutzgesetze umgeht, um deine Person und deine Aktivitäten zu beobachten, speichern und auszuwerten oder gar dich dafür zu verurteilen , nur weil Sie die „wertvollste Marke der Welt ist“ ? Ich denke nicht.
      Daher steht es jedem Unternehmen dieser Welt frei – unabhängig von der Größe oder Markenwert – seine Marken und sein Unternehmen zu schützen. Und dabei sollten stets Gesetze und nicht der Markenwert oder der finanzielle Background eine Gewichtung finden.

  • Lächerlich. Wie kommt Swatch überhaupt auf das „i“!?

    Apple macht alles damit und ist bekannt dafür.

    • Da sollte man am Besten allen anderen Firmen das „i“ verbieten. Dann sollten die sich noch den Rest vom Alphabet sichern und wir bräuchten uns nicht mehr mit anderen Produkten rumärgern.

  • Traurig, das Schweizer Unternehmen bedient sich an dem i, welches Apple schon lange benutzt und redet hier von Diebstahl.

    Jeder Mensch würde Produkte mit dem i eher Apple zuschreiben, als anderen Unternehmen. Deswegen hat sich das Schweizer Unternehmen an dem Hilfsmittel i bedient und die Verhandlungen sollten eingestellt werden.

    • Ach komm, Apple hat sich auch schon bei den Schweizern „bedient“. Denk doch nur an das Design der Uhr, wo Apple sich bei der SBB „bedient“ hat und zu Recht Lizenzzahlungen leisten musste. Gefühlt „bedient“ sich jede Firma bei anderen, da ist Apple nicht anders.

      • Sonari. Apple hat sich mit denen außer gerichtlich geeinigt. Lass mal dein Lizenzzahlungsgefasel stecken!!!

      • @Fakt
        Ich habe nie von einer gerichtlichen Auseinandersetzung gesprochen. Die Lizenzzahlung erfolgte trotzdem, kannst du hier auf ifun nachlesen:
        http://www.ifun.de/identische-.....ich-30388/

        Vielleicht mal in Zukunft das Hirn benutzen bevor du beim lesen meines Namens in Bash-Laune verfällst.

      • @Fakt: Ja, sie haben sich aussergerichtlich geeinigt. ABER!: Dies geschah erst nach Beginn des Prozesses. Und zudem hat Apple der SBB 20 Millionen Gebühr bezahlt

  • Interessantes Detail, nicht Apple lässt sich die Namen schützen sondern ein Unternehmen namens Brightflash USA LLC. Apple nutzt wie beim iPad mal wieder eine „Briefkastenfirma“ um bei Problemen fein raus zu sein.

  • Nicht zu vergessen diese andere Uhrenmarke, wie hieß die noch gleich……..? Ice Watch, ja genau iSwotsch…….sorry……..Ice Quatsch…..nein, doch Ice Watch !!! Hört sich irgendwie alles gleich an

  • Normalerweise wird doch vom Patentamt geprüft ob ein Name schon vorhanden ist oder ähnlich ist und dann lehnen die das doch ab…

  • Kann doch für Swatch nur förderlich sein, wenn eine iwatch auf den Markt kommt. Oder schon mal jemand gesehen, der eine iSwatch trägt?

  • Müssen sie halt die Bedeutung der Firmenname darzu schreiben! (S)econd (watch) = isecond watch.

  • Interessant ist nur, das die Firma Brightflash LLC die Anträge für den Schutz des Markennamens in einigen Ländern schon vor der Firma Swatch gestellt hat. Die Technik andere (Briefkasten)firmen vorzuschicken ist nicht neu. Das ist gängige Praxis größerer Unternehmen geworden um keine vorzeitigen Rückschlüsse auf neue Produkteinführungen zuzulassen. Blöde für Swatch ist nur, das sie ihren Namen iSwatch nicht als Schrift-, sondern als Schrift-Grafikmarke haben eintragen lassen.

    • reine textmarken sind auch schwierig durchzubekommen, außer es handelt sich wirklich um reine fantasiebezeichnungen wie „ululö“. hier nicht der fall, weil das wort „watch“ drinsteckt.

  • Wie sich alle aufregen , aber die Firma swatch gibt es schon sehr lange ..
    Ach übrigens swatch war in den 90 er auch mal Hip!

  • Das hört sich wieder so an, wie als wolle man sich ein gängiges Wort aus dem Duden schützen lassen. Klar, hier geht es um die Buchstaben davor, aber man braucht sich nicht wundern, wenn man namentlich ähnliche Produkte der Konkurrenz sieht, in der auch noch das Produkt beschrieben ist – es macht einfach Sinn.

    Als damals Swatch mit der iSwatch kam, dachte ich übrigens auch erst an Apple.
    So wie ich das hier sehe, stehen da nicht mal ernsthafte Absichten dahinter. Swatch wird von dem Namen profitieren und die PR (wie hier) und es wird wohl um einiges günstiger sein als ne eigene Werbung zu schalten.

  • Dann kauft halt Apple Swatch – und gut is.

  • Richtig so, hätte Apple nicht anders gemacht!

  • Woher habt Ihr die Info, dass Swatch gegen Apple klagt? Quelle?

  • Wieso hat Swatch nicht gewartet bis Apple ein paar Milliarden der iWatch verkauft hat… ;-)

  • Apple hatte vor der Ankündigung auch Namen wie iSlate schützen lassen, weil in der Gerüchteküche der Name Slate für ein Tablet oft verwendet wurde. Und dann war der Name iPad und nicht iSlate. Würde mich nicht wundern, wenn das hier auch wieder der Fall ist.

  • iSwatch habe ich noch nie gehört. iWatch ist noch garnicht auf dem Markt und hat ein höheren Bekanntheitsgrad. Ohh Ohh ihr Schweizer Uhrenleute. Wenn das mal nicht nach hinten los geht.

  • Selbst wenn die iWatch mit anderem Namen kommt wir jeder von iWatch reden. Patent hin, Patent her. Da können die Schweitzer noch so oft fragen „Wer hat’s erfunden?“
    Vielleicht spendiert Apple einen Sprachkurs?

  • Viel lustiger finde ich ja, dass „iSwatch“ und „icewatch“ komplett gleich ausgesprochen wird, aber da interessiert sich niemand für… Aber jetzt, wo die bösen, bösen Apple-Menschen mit ihrer „iWatch“ kommen (das „i“ ist doch nunmal das Markenzeichen?!), ist das auf einmal ein Problem?

    • Genau das selbe dachte ich auch! Die iceswatch sieht einem swatch-Modell auch recht ähnlich und die Namen erst:
      iWatch icewatch und iSwatch
      Klar iWatch und iSwatch unterscheiden sich auch nur um einen Buchstaben, aber iSwatch und icewatch is auch nicht besser. Swatch soll ma nicht rumheulen! Denen geht es allen nur ums Geld! Swatch genauso wie Apple. Aber so ist das ja heutzutage so… :(

    • Im deutschen (und europäischen) Markenrecht kann vieles geschützt werden, AUSSER die Aussprache. Daher war es ein kluger Schachzug der belgischen Firma „IceWatch“, den Namen so zu wählen dass eine Verwechslung mit SWATCH erfolgen musste. Dagegen sind selbst die klügsten Anwälte machtlos.
      Für Leien mögen sich die Produkte ähneln, allerdings werden IceWatch Uhren in China und SWATCH Uhren nach wie vor in der Schweiz hergestellt. Ein kleiner, aber gravierender Unterschied.

  • Ich verstehe das nicht, iWatch und iSwatch kann man doch auseinander halten. Aber beispielsweise Ice-Watch ist für mich viel er damit zu verwechseln.

  • Übrigens an die Klugs…hier drin! Swatch hat das ja quasi erfunden mit dem Vorbuchstaben! Swiss Watch = S Watch = Swatch und ist übrigens das grösste Uhrenunternehmen der Welt!

  • Seit mein damaliges Handy (Nokia 2110i – 1998) die Zeit anzeigte, trage ich nichts mehr am Handgelenk und das bleibt auch so. Mir egal wie das Teil heisst, aussieht und was es kann.

  • Dann müsste sich auch über die IceWatch beschweren.

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