Identische Uhren: Apple und Schweizer Bahn einigen sich

Apple 66 Kommentare

Unter der Überschrift “Ohne Lizenz: Apples neue iPad-Uhr identisch mit der Schweizer Bahnhofsuhr” schrieb ifun.de am 24 September:

Schweizer Uhren sind gut, meist aber auch nicht billig. Diese Erfahrung dürfte auch Apple machen, nachdem das Design der mit iOS 6 neu hinzugekommenen iPad-Uhr doch recht deutlich an die original Schweizer Bahnhofsuhr erinnert. Die Markenrechte für die 1944 von entworfene Uhr hält die Schweizer Bahn SBB, und dort weiß man laut einem Bericht der Nachrichtenseite Blick nichts von einer entsprechenden Lizenzierung der Nutzung. [...]

Heute reichen die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eine Presseerklärung zum Fall nach, mit der die Auseinandersetzung um die 1944 vom Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker entworfene SBB Bahnhofsuhr beigelegt sein dürfte:

Für die Nutzung der Bahnhofsuhr der SBB auf Geräten wie iPad und iPhone haben sich die Schweizerischen Bundesbahnen SBB und Apple geeinigt und eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen. Die Parteien haben vereinbart, dass sie über die Höhe der Lizenzgebühr wie auch über weitere Einzelheiten des Übereinkommens keine weiteren Auskünfte erteilen.

Diskussion 66 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Apple ist willig sich zu arrangieren? Wohl eher sind sie sich bewusst gewesen, dass sie bei einer Klage haushoch unterlegen wären

      — Webbybln
      • …was unterm Strich letztendlich von uns bezahlt wird – wegen ‘ner Software-Uhr, die kein Mensch braucht!

        — iDau
    • Hehe,
      Guter Wille.
      Erstmal überall bedienen, schauen wer sich meldet und dann großzügig Lizenzgebühren zahlen müssen

      — Thunderflash
    • Eigentlich sehr verwunderlich: im Artikel damals hatte jemand einen interessanten Artikel verlinkt, der belegte, dass die Uhr nur in schwarz-weiß und als dreidimesionales Objekt, nicht aber als schwarz-weiß-rotes, zweidimensionales (Darstellung auf Drucken oder Displays) Objekt geschützt war – war dem Gestalter damals wohl zu teuer. (-;

      Vielleicht wollte Apple einfach nur keine Scherereien und die ganze Sache vom Tisch haben …

      — UranDieb
    • Apple ist willig sich zu arrangieren? Wohl eher sind sie sich bewusst gewesen, dass sie bei einer Klage haushoch unterlegen wären

      — Hence, it's Hans
    • So ein Kommentar kann nur von einem Fanboy kommen, der zudem keine Ahnung hat. Wer kopiert muss eben zahlen, sonst droht eben eine Klage mit weit aus höheren Kosten. Die SBB kann sich freuen. Der Preis dürfte nicht zu knapp ausgefallen sein.

      — Dennis4711
      • Obwohl sie eines bekommen (auch fast alle anderen arbeiter bei der sbb), scheint mir der preis etwas übertrieben für eine uhr, die man mit einem update einfach ändern kann.

        — Valentin
  1. Man wann updatet ihr eure App endlich fürs iPhone 5!

    Wäre echt mal Zeit, wenigstens ein WENIG davon zu erfahren, ist schon irgendwie traurig das eine iPhone News-Seite das neue iPhone nicht unterstützt…

    — Longtom
  2. Man wann updatet ihr eure App endlich fürs iPhone 5!

    Wäre echt mal Zeit, wenigstens ein WENIG davon zu erfahren, ist schon irgendwie traurig das eine iPhone News-Seite das neue iPhone nicht unterstützt…

    — Timtom
  3. Man eure App ist echt SCHEUßLICH auf dem iPhone 5!!

    Kommt da noch irgendwann ein Update oder wenigstens ne Information?

    Andere Newsseiten bekommens doch auch hin…

    — Greytz
    • Also eine originale bahnhofsuhr bekommst du nirgends. Sonst solltest du schon mit ein paar hundert franken dabei sein, wenn die uhr für die hand ist. Schau doch einmal bei der mondaine website

      — Valentin
    • Das war die Meinung eines des öfteren falsch liegenden Patentspezialisten. Er hatte nicht bedacht, dass die Uhr aktuell von einen Uhrenhersteller lizemsiert wurde. Es ging also nicht nur um das Produktdesign von 1944, sondern um aktuelle Produkte dieses Uhrenherstellers.

      — Concha Nasalis
  4. Das Wort “Uhr” ist urheberrechtlich auch geschützt und wenn man es in der Öffentlichkeit ausspricht Fällen Lizenzgebühren an, in Höhe von 120 Euro.
    Man sollte niemals von ” Uhr” sprechen, sondern nur von Zeitmessmaschine, Zeitmessgerät ist auch geschützt.
    Neulich müsste ich bei einem Zeitmessmaschinisten 120 Euro zählen weil ich Uhr gesagt habe.

    IpapaFrodie
    • Für das dritte Wort in deinem Beitrag sollte man dich nochmals hart bestrafen! Du Plagiatschänder!!! :-)) Hast es wieder gesagt!

      — Powermagarac
      • Da muss ich sofort an Monty Python denken.
        ‘Jehova! Jehova! Jehova!’

        — Siegbert Schnœsel
  5. Was ist an den beiden Uhren denn schon gleich? Höchstens der Sekundenzeiger und die rechtwinkligen Ecken der Zeiger. Aber alles andere: das Längenverhältnis der kurzen zu den langen Skalenstrichen ist verschieden, der Teile der Zeiger, der über die Mitte ragt, hat eine andere Länge. Der kurze Zeiger erreicht bei der einen Uhr die langen Skalenstriche, bei der anderen nicht. Das Breite/Längeverhältnis der Zeiger ist unterschiedlich. Bei der Bahnhofsuhr sieht es sogar danach aus, als würden sich die Zeiger zum Ende verjüngen. Die Dicke der kurzen Skalenstriche ist unterschiedlich. Ok, die Anzahl der Minuten und Stunden sind gleich…

    — Thorsten
    • Es geht ja eben genau um den sekundenzeiger der so einzigartig ist. Auf das andere hätte man sehr wahrscheinlich nie ein patent zugesprochen bekommen.

      — Valentin
  6. Vermutlich hat Apple nur gesagt, dass sie die SBB kaufen und dann dicht machen, wenn sie nicht Ruhe geben ;)

    — Sebastian
  7. So ähnlich sind Uhren doch gar nicht. Im Original ist der Stundenzeiger deutlich breiter als der Minutenzeiger und im Verhältnis länger als die Apple-Uhr.
    Nur der Sekundenkreis ist natürlich ziemlich deutlich abgekupfert. Das hat dann wohl gereicht.
    Nun warte ich nur noch drauf, dass die Zeiger im App-Icon immer die richtige Zeit anzeigen, à la Kalender.

    — kaledo
  8. Ich find’s ziemlich panne, als ob man sich kein eigens Ziffernb latt einfallen lassen kann. Schön ist anders, aber das ist Geschmackssache: wichtiger ist, dass man daran mal wieder sieht, dass mit zuviel Kohle haben der Sinn für jegliche Realität verschwindet, ist ja nicht das erste Mal, dass ein Lotto Millionär pleite geht. Für Apple sicher noch etwas überspitzt formuliert, aber ein schönes Beispiel, das (zuviel) Geld nicht glücklich, sondern blöd macht.

    — Miristlangweilichdrumkaufichwas@apple.de
  9. Was ich lustig finde ist, das die Grundidee des schweizer Erfinders der populären Uhr auf einem iPad praktisch keinen Sinn macht…..nämlich; den Sekundenzeiger auf 200 Meter zu erkennen wo er steht!

    — Federspiel
    • Macht _doch_ Sinn. Frag mal Siri, wie spät ist es. Und dann stell dir vor, du hetzt in der Dämmerung von der Straßenbahn zum Zug und hast deine Lesebrille nicht auf. Die Uhr ist Super gut zu lesen (bin übrigens noch auf iOS 5).

      — Grete Waiser
  10. @Paul: Falls du mit “die will ich auch haben” so ne Uhr zum Anfassen gemeint hast, dann geh mal – kein Scherz – auf http://www.bahn.de
    Die Deutsche Bahn verkauft die Dinger in groß und klein.

    — Grete Waiser

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