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Interview: Tim Cook zur Apple Watch, dem iPhone 6 und Apple

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Apple-Chef Tim Cook hat sich den Fragen des US-Talkmasters Charlie Rose gestellt und im Rahmen des 50-minütigen Gesprächs auch ein paar interessante Details rund um die letzte Woche neu vorgestellten Apple-Produkte zum Besten gegeben.

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Eines der ersten Themen war natürlich die neu von Apple angekündigte Smartwatch. Laut Cook arbeitet man bei Apple mittlerweile seit drei Jahren an der Uhr. Die für Apple ungewöhnlich frühe Ankündigung begründet er damit, dass man den Entwicklern die Möglichkeit geben wolle, in Ruhe gute Apps für die Uhr zu programmieren. Bei der Apple Watch stünde nicht allein die Technik im Vordergrund, ein wesentlicher Faktor seien die Personalisierungsoptionen. Hier hat Apple wohl zurecht berücksichtigt, dass Kunden bei einem nach außen sichtbaren Objekt auch die Möglichkeit haben müssen, das Produkt ihrer Persönlichkeit entsprechend zu konfigurieren.

Die Apple Watch sei übrigens nicht ausschließlich auf die Verbindung zum iPhone angewiesen. Cook hebt hervor, dass man beispielsweise Musik auf der Uhr speichern könne und die Watch dann mit einem Bluetooth-Headset auch unabhängig vom iPhone beispielsweise beim Sport als Musikplayer nutzen könne.

Nicht die ersten, sondern die besten

Natürlich habe es bereits vor der Apple Watch Smartwatches gegeben. Aber ebenso sei der iPod nicht der erste Musikplayer, das iPhone nicht das erste Smartphone und das iPad nicht das erste Tablet gewesen. Apple hat laut Cooks Worten nicht den Anspruch, als erster ein Produkt auf den Markt zu bringen, man wolle einfach das beste Produkt anbieten.

Auch Fernsehen ist laut Cook vor diesem Hintergrund weiter ein interessantes Thema für Apple – hier sieht der Apple-Chef enormen Verbesserungsbedarf, will aber nicht weiter ins Detail gehen. Apple TV habe sich jedenfalls längst zu deutlich mehr als dem lange Zeit von Apple propagierten „Hobby“ entwickelt.

Rose sprach Cook auch darauf an, dass er bei der Vorstellung der Apple Watch auf die für seinen Vorgänger Steve Jobs charakteristische Einleitung „There’s one more thing“ zurückgegriffen hat. Cook begründete dies mit der Tatsache, dass Jobs auch drei Jahre nach seinem Tod immer noch sehr gegenwärtig für ihn und das gesamte Unternehmen sei. Nicht nur sein Geist und seine Ideen seien bei Apple heute noch jederzeit präsent, auch sein Büro blieb bis heute unverändert und trage weiterhin Steve Jobs’ Namen an der Tür.

Unten eingebettet findet ihr das ausgesprochen interessante und hörenswerte Gespräch in voller Länge.

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15. Sep 2014 um 10:58 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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