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Zahlreiche Eltern berichten

In-App-Käufe: Die Kinder spielen sich um Kopf und Kragen

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Die eklatante Diskrepanz zwischen dem Lotto-Laden ums Eck und der Spiele-Kategorie des App Stores haben wir noch immer nicht verstanden.

Sucht

Während vor dem Ausfüllen der nur 99 Cent teuren 6aus49 Lotto-Spielscheine – die sich ohnehin erst ab 18 kaufen lassen – mehrere Warnhinweise der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung abgeschritten und Hinweise, dass „Glücksspiel süchtig machen kann“ zur Kenntnis genommen werden müssen, regiert im Software-Kaufhaus Apples der pure Anarchismus.

Im App Store lassen sich 10.000 einarmige Banditen laden, die den Gang ins Spielautomaten-Kasino auf einen Griff in die Hosentasche verkürzen und mit In-App-Käufen nur so um sich werfen. Virtuelle Diamanten für 49€ werden hier ebenso häufig angeboten wie der „große Sack Goldmünzen“ für 99 Euro. Selbst Mario macht hier keine Ausnahme.

Zwar hat sich Apple im Fall eines 11-jährigen iPad-Anwenders, der binnen weniger Stunden 7000 Euro in je 99 Euro teure In-App-Käufe investierte, im Frühjahr 2017 dazu entschieden die angefallene Rechnung zu begleichen, das Angebot der Glücksspiel-Applikationen ist seitdem jedoch eher gewachsen.

Inzwischen werden in mehreren Ländern Forderungen an den Gesetzgeber laut, endlich regulierend einzugreifen.

Slots Of Vegas

Aktuell unterstreicht die britische BBC, das die überwachende Familienfreigabe, die Bildschirmzeit-Funktion und die gesetzten Passcodes zwar gut gemeint allerdings noch immer nicht in der Lage sind, alltägliche App Store- und Familien-Dramen zu verhindern.

BBC präsentiert etliche Einzelfälle

So hat die BBC unter der Überschrift „Mein Sohn hat £3.160 in einem Spiel ausgegeben“ jetzt zahlreiche Erfahrungsberichte betroffener Eltern zusammengetragen, die alle über herzzereißende In-App-Kauf-Tragödien berichten.

Ein Auszug:

Ich habe einen 22-jährigen behinderten Sohn, der an Zerebralparese, komplexer Epilepsie, Autismus, Lernschwierigkeiten und der ungefähren kognitiven Leistungsfähigkeit eines siebenjährigen Kindes leidet.

Er ist nicht in der Lage, bilaterale Aktivitäten durchzuführen, und verlässt sich daher stark auf sein iPad und seine PlayStation für Unterhaltungs- und Bildungsaktivitäten.

Vor kurzem hat er auf seinem iPad ein Spiel namens Hidden Artifacts gespielt, bei dem verschiedene Gegenstände gefunden und mit der Beschreibung abgeglichen werden.

Zwischen dem 18. Februar und dem 30. Mai 2019 wurden ihm 3160,58 GBP in Rechnung gestellt, womit seine gesamten Ersparnisse aufgebraucht wurden. […]

Erfahrungsberichte, die von kopfschüttelnden Anwendern gerne mit dem Verweis auf die verfügbaren Sicherheitsmechanismen vom Tisch gewischt werden. Wer seinen Nachwuchs und die eigene Kreditkarte unbeaufsichtigt im gleichen Raum zurücklässt, hat es nicht besser verdient…

Den wenig emphatischen „selbst schuld“-Reflex lassen wir nach Jahren gut dokumentierter Einzelfälle jedoch nicht mehr gelten.

„Apple Arcade“ als Eingeständnis zu werten?

Selbst Apple ist inzwischen darüber im Bilde, dass das App Store-Angebot mittlerweile viel mehr mit dem siffigen Automaten-Casino am Hauptbahnhof als mit dem familienfreundlichen Heidepark Soltau gemein hat. Die Anstrengungen hinter „Apple Arcade“ kommen ganz bestimmt nicht von ungefähr.

Insofern muss sich Cupertino auch die Frage gefallen lassen, warum der App Store nicht über bessere Schutzvorrichtungen verfügt. Uns will kein guter Grund einfallen, warum eine App in der Lage sein sollte, die eigene Kreditkarte binnen weniger Stunden mit mehreren tausend Euro für virtuelle Goldmünzen und Diamanten zu belasten.

Goldmuenzen

Vielleicht sollten sich hier einfach harte Limits setzen lassen – die Transaktions-Beschränkungen fast aller Online-Banking-Konten fallen strenger aus, als die des App Stores.

Vielleicht sollten sich In-App-Käufe binnen 24 Stunden schlicht Rückabwickeln lassen.

Vielleicht sollte der App Store deutlich transparenter auf verfügbare In-App-Käufe, Abos und Glücksspiel-Mechaniken hinweisen.

In jedem Fall sollte Apple irgendwann auf die hundertste Gruselgeschichte zum Thema reagieren. Andernfalls könnten die ersten Anwender noch auf die Idee kommen, dass die teuren In-App-Tragödien dem Unternehmen aus Cupertino nicht nur egal, sondern vielleicht sogar ganz recht sind.

Dienstag, 16. Jul 2019, 13:08 Uhr — Nicolas
126 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich wünschte, diese Entwicklerstudios wären alle an der Börse. Ich würd mir liebend gerne auf der Dummheit der Leute eine weitere goldene Nase verdienen.

    • Womit hast du dir die erste goldene Nase verdient mit Drogen?
      Ich mein nur das ist eben auch so eine typische Einstellungen von Drogenhändlern ;)

      • Mit Apple Aktien zum Beispiel. Damit hab ich schon ganze Urlaube bezahlt bekommen. Was will man mehr?

      • Und deine ist eine typische Einstellung von Systemtreuen „ich darf nicht reich werden“-Leuten. Traurig, dass du dabei auch noch so selbstgefällig bist . :)

    • Sind sie doch!!!! Nennen sich EA und Activision und Co. Das sind Neoliberale Aktienunternehmen und keine Spieleentwickler. Aber die Mehrheit will es einfach nicht kapieren und lässt sich weiterhin abzocken. Deswegen wird noch die ganze Industrie draufgehen.

      • Und was ist am Neoliberalismus schlecht? Und warum Neoliberalismus und nicht Liberalismus? Mal Hayek gelesen? NB. Kapitalismus hat viele Leute arm gemacht und ein paar reich. Kommunismus/Sozialismus hat alle arm gemacht… denk mal nach. Nicht das ich alles befürworte, aber wenn ich was erreichen will, soll ich es erreichen können. Freier Markt und so…

      • Und wenn alle reich sind, was glaubst du, wie sieht die Welt dann aus?

      • Wer im Jahr 2019 fragt was schlecht am Neoliberalismus ist, hat so wenig Ahnung, dass es sich nicht lohnt zu diskutieren. Kostet zu viele Nerven.

      • Oder wie Du keine Argumente. Den ich denke ich habe Ahnung, meine Firmen laufen, meine Mitarbeiter haben Arbeit, ernähren ihre Familien. Also, was ist schlecht?

      • @george. Leider können nicht alle reich sein. Aber es müssen auch nicht alle arm sein. Dafür ein guter und gesunder Mittelstand… wie schon erklärt. Wir Unternehmer sorgen dass die Menschen Arbeit haben und ihre Familien ernähren…

      • iHörnchen,
        irgendwie hast du den Thread aber nicht so ganz begriffen.
        Es geht hier nicht um produzierenden Mittelstand oder um effektive, leistungsstarke Dienstleistungen.
        Hier gehts um reine Abzocke, in dem der Preis nicht das geringste mehr mit dem Wert des Produkts zu tun hat.
        Hier werden Menschen, die zu jung sind, das zu verstehen oder auch Erwachsene in eine Spielsucht geführt und daran wird dann verdient. Ja, der Mensch ist nicht perfekt, ja, er kann auch abhängig gemacht werden. Dazu ist ja der Staat da, das Individuum zu schützen.
        Setz das bitte nicht gleich mit wirklichen Unternehmern, die sich für ihre Mitarbeiter und deren Familien einsetzen. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu diesem egoistischen Verhalten, Menschen abhängig zu machen.
        Und äh, kurz noch zu Hayek. Meinst du ernsthaft, der in den 30ern nur wenig globalisierte Markt ist auch nur entfernt mit heutigen Märkten und Unternehmen wie Google und Apple vergleichbar? Und irgendein homo ökonomicus kann dann schon mit den Firmen einen vernünftigen Preis für deren Produkte finden?
        Da kann ich ja auch gleich mit Machiavelli ankommen. Der Landesfürst weiß schon, was für sein Volk gut ist. Irgendwie fehlt mir da schon etwas die Realitätsbezogenheit.

      • Respekt Ingo, Respekt – ziehe meinen Hut. (Und über Niccolo können wir uns ein ander mal unterhalten. Gehört „der Fürst“ noch immer zum „must read“?) Du hast sachlich und gut argumentiert. Danke

      • ;-).
        Was den Fürst betrifft, ich finde, das spiegelt so ziemlich die Denkweise der damaligen Zeit wider.
        Du kennst vermutlich auch „Ich bin der erste Diener des Staates“ vs. „L´etat, c´est moi“.
        Naja, ich fürchte, das Zeitalter der Aufklärung ist an so manchen Politikern heute spurlos vorbeigegangen.
        Naja, zurück zum Thema. Was bei Apple meiner Meinung nach fehlt, ist eine differenzierte Einstellung für die Inn-App-Käufe. Eben eine finanzielle Obergrenze, die man selbst definieren kann. Nich einfach nur ganz abschalten, das hilft ja auch nicht weiter. Was soll ein Kind denn dabei lernen? Sicher nicht einen vernünftigen Umgang mit Geld, sondern nur, daß Mama und Papa die Macht haben, alles zu verbieten, was ihnen nicht passt. Wenn ein Kind aber einen finanziellen Spielraum hat, kann es doch lernen, damit auch umzugehen. Und vielleicht schätzt es dann auch die Käufe mehr, die es selbst tätigen kann.

      • Dem habe nur ich nichts mehr hinzuzufügen.

  • Wer seine Kinder nicht im Griff hat sollte Ihnen kein iPhone in die Hand drücken. Oder sich schlau machen und alles entsprechende sperren.

    • Hast Du Kinder? Hört sich nicht so an…

      • Man muss nicht ins Klo springen, um zu wissen, dass es ungesund ist.

      • Wenn Du Fragen zur Erziehung deiner Kinder hast, musst Du nur Kinderlose fragen, die wissen wie es geht ;)

      • @Vid Besser als wenn sich Eltern an die Nase lang herum führen lassen. Wobei die sitzen heutzutage doch eh nur mit Smartphones rum und bekommen die Entwicklung des Kindes nicht einmal mehr mit.

      • Kinder oder Hund, was wollen wir uns ruinieren. Kinder kriegen ist einfach selbstsüchtiges handeln. Keinem Kind wünsche ich die Zukunft, der ihr sie aussetzt. Nur, weil „man halt Kinder kriegt“. Schon recht arm, dieses Leben, oder?

      • ……..und wenn nun Deine Eltern schon so gedacht hätten?

      • Deine Eltern hätten sich auch besser nur nen Hund angeschafft! Schließlich hat es bei der Vermittlung ihrer Werte nur für einen gereicht. Aber gut dass, du so denkst. Hört der Strang wenigsten mit dir auf! Beeil dich!

    • Besser gesagt wer das Smartphone nicht kennt und die entsprechenden Mechanismen die so etwas verhindern, der sollte den Kindern kein Smartphone in die Hand drücken !!!
      Die Kinder reizen immer alles aus was geht das ist ja klar…

    • Sehe ich genau so und habe es auch bei meinem Sohn so angewendet. Da kann nichts passieren…und bei den „Erwachsenen“…tja…die Schuldenfalle fängt doch schon oftmals beim Handyvertrag an…

    • Das sehe ich genauso und ich habe Kinder .

    • Ironie an: Genau… und deswegen geben wir den Verkauf von Drogen, Alkohol, Schusswaffen und thermonuklearen Bomben an Kinder frei… sind ja die Eltern schuld. Was glaubst Du, warum es Schutzgesetze für Kinder gibt? Na?
      Ich wünschte, es gäbe ein Schutzgesetz gegen einfältige Kommentare!

  • Wer ein geistig 7 jähriges kind einfach so die technik nutzen lässt ist meiner meinung nach selbst drann schuld und soll nicht anfangen rumzuheulen.

  • Ich bin dafür das Menschen mal wieder Eigenverantwortung lernen

  • In-App Käufe und Abos sind die Pest unserer Zeit.

    • Naja, InApp Käufe und Abos mit der Pest, die Millionen getötet hat, zu vergleichen, finde ich etwas deplatziert!

    • IAP die eine Vollversion oder Pro-Funktionen freischalten finde ich ja noch i.O.
      Kostenlos testen, bei Gefallen einmal kaufen um alles freizuschalten.
      Genauso Abos mit welchem laufende Kosten (Server, Syncronisation etc.) abgedeckt werden.

      Aber Abos für Bildbearbeitungsprogramme, Mailprogramme, Taschenrechner(!) sind ein schlechter Witz.

    • Ich befürchte nur man wird sich daran gewöhnen müssen. In einigen Jahren wird man 90% der Software die man einsetzt monatlich bezahlen müssen. Slebst Microsoft macht es doch mit Office vor. Jetzt kommen die schlauen Köpfe: „Ja Office ist ja auch eine Umfangreiche, teure Software, da bzahle ich doch lieber nen 10er im Monat…“. Früher habe ich aber einmalig ein Office Paket gekauft und bin da locker fünf Jahre mit zurecht gekommen. In den fünf Jahren bezahle ich jetzt 600€, nur für Office. (Ob die Preise noch aktuell sind habe ich jetzt nicht kurzfristig geprüft). Dann komt noch die eine App hier für 1,99 im Monat, die andere da für 2,99… und es werden ja andauernd mehr Apps die regelmäßig Kohle haben wolle, selbst wenn man sie schon mal gekauft hat. Bestes Beispiel: 1Password (gerade runter geschmissen, nutze jetzt Enpass). Und Spiele: Ich habe micht gerade wieder erst unfassbar über Dr.Mario echauffiert. Verdammte k*cke… lass das Ding doch einfach einmal nen 5er kosten und dann ist gut… wenn ich diesen sch**ß mit Diamanten, Spezialpaketen, etc. schon nur sehe bekomme ich so heftig das kotzen… und heir geht es ja auch noch um Dinge bei denen Kinder direkt betroffen sind, die dann Fragen ob se sich was kaufen dürfen… für 30 oder 40 €…. oder was auch immer…. dafür bekommt man nen AAA PlayStation Titel… (wenn man ihn nicht am ersten Tag kauft).
      Ich bräuchte für den AppStore eigentlich nur einen einzigen Filter: den der mir alles ausblendet was InApp käufe anbietet.

      • Die AAA Titel sind aber nicht mehr besser. Die sind auch MTX verseucht! Wacht doch endlich auf!

      • @mr: Ich kauf mir keine Spiele die mehr Geld von mir haben wollen als auf der Packung steht. Also zum Beispiel nix von EA (Stichwort Lootboxen).

      •  ut paucis dicam

        Ganz einfach: auf dem Gerät „in-App-Käufe“ AUSSCHALTEN! So einfach kann das sein!

      • @ ut paucis dicam Hat zwar nix damit zu tun was Mr. Blue und ich geschrieben haben, aber danke für den Beitrag.

      • Office365 würde mich mit 6 Lizenzen 250€ in 5 Jahren kosten…

        OK…Apple nimmt in der Zeit 600€ bei 2 TB Cloud…hahaha 8-)

      • Ja Geiz ist Geil halt. Entweder 600€ für 5 Jahre in einer 100% umweltfreundlichen Cloud investieren oder in die Atomkraft von Microsoft. (Siehe Greenpeace-report)

        Das gleiche wie mit Amazon. Ist doch so schön mit den Zurücksenden. Landet nur alles im Müll und ihr seit alle Schuld das eure Kinder keine Zukunft haben. Hart aber wahr.

      • @Jörn Ich sage ja, ich habe die Preise nicht geprüft. Ich habe vor ein paar Jahren noch nen 10er im Monat gezahlt. Paketabhängig.

      • Huch mein Kommentar weg? 600€ für eine 100% umweltfreundliche Alternative oder für 250€ deine Kinder keine Zukunft mehr geben. (siehe Greenpeace-report)

      • Du hast doch auch das Klingeln nicht gehört.
        Wer zwingt Amazon denn dazu, dass Zeug wegzuwerfen?

        Nur weil jemand die Verpackung geöffnet und es einmal ausprobiert hat, müssen die Artikel nicht weggeworfen werden.
        Selbst wenn da leichte Gebrauchsspuren dran sind, kann man das noch reduziert über verschiedene Kanäle verkaufen.

        Das Problem an der Stelle ist der Gesetzgeber, der es wohl zum Teil ziemlich teuer für Amazon macht, diese Dinge weiterzuverkaufen.
        Deswegen ist es für die einfacher, die Sachen zu entsorgen.

        Im Laden probiere ich die Klamotten auch an und hänge es dann wieder zurück, das braucht der Versandhandel die zurückgesendete Ware auch nicht wegschmeißen.

      • @helm Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Amazon freiwillig Ware vernichtet, mit der man noch Geld verdienen kann.

        Vernichtet wird nur ein Bruchteil der zurückgekommenen Waren. Entweder aus hygienegründen, oder weil nicht klar ist, ob die Waren defekt sind oder nicht (das lässt sich bei vielen Sachen nicht vernünftig prüfen).

      • Neeeiiiin. Das sind keine Lootboxen sondern „suprise mechanics“

      • @helmchen Komponenten verkleben und verlöten ist ja so nachhaltig?! Und wo bezieht Apple nochmal die Server? Amazon? Alle Böse außer Apple. Du bist die Lachnummer des Tages.

      • @markus Du hast ha so recht und alke anderen Magazine und Greenpeace irrt sich!
        Du bist ja voll der Checker! Alles nur Verschwörung

        Komm geh zu deiner AFD

    • Vor allem wenn es ein Zwangs-Abo ist und es sich um Rundfunkgebühren handelt.

  • Gibt es da bei den Spielen im App-Store einen Weg vorbei an den in-App Käufen?

    Denn bei denen kann ich ja mit der Familienfunktion die Käufe einschränken. Alternativ kann man ja mit Guthabenkarten arbeiten.

  • Ja sind sie das schon aber diese fehlende Selbstkontrolle finde ich noch schlimmer .

  • Inzwischen setzen ja auch die namhaften Spielehersteller darauf und stricken ihre Spiele komplett dafür um, dieses Abzocken als Hauptspielinhalt zu bekommen. Aber ich sehe vor allem die Spieler in der Verantwortung. Dieses Konzept wird gerne angenommen und ist unheimlich erfolgreich! Hauptsache der Download ist kostenlos. Ob das Spiel dann praktisch nur noch per Geldnachwerfen funktioniert, interessiert offenbar kaum jemanden. Einmalige Vollpreisspiele werden doch kaum akzeptiert und ein Preis von 10 Euro als unverschämt abgelehnt. Lieber 100 Euro nach und nach zahlen, als einmal 10 Euro für ein Spiel, bei dem es um den Spielspaß geht und nicht ums Abzocken.

  • iOS ist angeblich doch soviel sicherer wie Android. Komisch nur das unter Android Funktionen existieren um das ganze viel besser zu überwachen und zu regulieren.

    Aber stimmt, Android ist ja viel gefährlicher da man sich über eine unsichere apk etwas einfangen „könnte“. Unter Android hab ich noch keine Meldung mitbekommen das Beträge zwischen 3000-6000€ einfach so verballert wurden.

    Ich bin dafür das die EU hier regulierend eingreift. Apple ist es ja scheinbar egal. Wie Apple-Arcade einen vor den Casino-Apps schützen soll ist mit auch völlig unklar. Darf mir der Autor gerne näher erklären.

    • Ganz einfach weil es da keine inapp Käufe gibt.

      • Arcade alleine wird ohne weiteres Zutun aber nicht helfen. Da es das Kind nicht daran hindern, weiterhin solche IAP-Apps herunterzuladen. Außer der Downloads von Apps generell wird unterbunden, wenn Arcade abonniert ist. Kann ich mir nicht vorstellen.
        Arcade soll eine regulierte Alternative sein, der andere Weg muss trotzdem unterbunden werden.

      • Nachtrag zur Klarstellung:
        Arcade wird bestimmte Apps umfassen. Was hindert ein Kind daran eine App außerhalb von Arcade herunterzuladen? Und dann hat diese App noch IAP… dann haben wir doch das aktuelle Problem wieder.

    • Doch die gibt es auch. Über Android lässt sich leichter die TAN abfangen etc. Da geht dann Zugriff auf Bankkonto wesentlich mehr.

      Apple Arcade… die Spiele besitzen keine In-App Käufe oder sonstiges. Wurde schon längst angekündigt.

  • Die Spieler und Eltern sollten mehr Verantwortung unternehmen. Was bringt eine Sperre von z. B. 10€ im Monat wenn das Kind das Geld in 10 Minuten ausgibt. Das Problem scheint vielmehr die falsche Erziehung zu sein.

    • Soso, falsche Erziehung also. Da du ja deine Kinder so vorbildlich erzogen hast, könntest du ihnen guten Gewissens Alkohol zur Verfügung stellen? Aufbleiben dürften die dann auch bis 3:00 Uhr Nachts ohne dass du nochmal kontrollieren musst? Und Zähneputzen klappt auch reibungslos 2x am Tag? Pornos würden die sich nie ankucken, schliessslich hast du sie so gut erzogen. Und mit einer Waffe zur Schule, als reine Notwehr könntest du sie auch ausstatten? Führerschein ab 10 wäre auch ok, aber nur für die gut erzogenen?!
      Wie kann man nur so viel stuß reden? Warst du schonmal Kind? Hast du dich immer nach der Erziehung deiner Eltern gerichtet? Solltest du dies mit Ja beantworten tust du mir echt leid.

      • rudi rudi du erzählst einen Stuss. Das einfachste was Eltern kontrollieren können ist ja gerade, danke die Funktionalität die Apple bereitstellt, die In-App Kauf Sperre etc.

        DAS mit Alkohol Konsum etc zu vergleichend en man wirklich nicht beeinflussen kann ist vorsätzlich dämlich. Sorry. Ich hoffe du wirst nie Eier legen.

      • Ich fürchte der Deppe hat schon Eier gelegt. Traurig.

      • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm….

      • @George – Meinst du persönlich Beleidigend zu werden in einem Forum zeugt von guter Erziehung? Haben dich deine Eltern dazu erzogen? Ist das die Erziehung die deine Kinder geniessen? Vielleicht solltest du noch mal über die Verbreitung deiner Eier nachdenken?

  • Cash cow inApp Kauf! Beste Idee von Apple ever!
    Aber rein der Markt entscheidet!!! Denkt nach!

  • Unter Einschränkungen in den Einstellungen einfach die in Appkäufe sperren. Damit sind all diese Probleme aus der Welt

  • Ja, unterschreibe ich zum Großteil. Aber: iOS bietet doch zumindest eine Funktion, um Käufe nicht zu erlauben! Das sollte man einfach einrichten: Einstellungen > Bildschirmzeit > Beschränken > Käufe im iTunes & App Store.

    „Vielleicht sollten sich In-App-Käufe binnen 24 Stunden schlicht Rückabwickeln lassen.“ Das ist Quatsch. Dann kauft man sich was und tauscht es wieder um. Hatte aber so die Vollversion oder die Diamanten genutzt. Soweit ich weiß, lässt sich das auch nicht wieder wegnehmen.

  • Ihr hab hier alle mehr oder weniger Recht, wenn ich alleine an UNO denke kommt mir das Kotzen.
    Ein Spiel so zu zerstören ist wirklich krass.

  • Die Lösung mit der InApp Kaufsperre haben ja schon einige beschrieben. Daneben gibt es auch noch folgende „Lösungen“:
    – Gutscheinkarten
    – Prepaid-Kredikarte
    – Wegwerf-Kreditkarte (Revolut hat so ein Konzept wo die Kreditkarte nach 5 mal Einsatz erlischt)
    Die einfachste Variante ist ein System wie Revolut. Man erhält innert Sekunden eine Push, kann die Kreditkarte direkt in der App sperren oder löschen und es ist maximal der vor eingezahlte Betrag belastbar.

    • Ach da gibt es so viel. Das schlimme ist das solche „Eltern“ sich dann noch beschweren. Da hab ich kein Mitleid.

      • Eltern beschweren sich immer, so wie kleine Trolls sich immer über Android oder Samsung beschweren nur weil sie damit täglich arbeiten müssen nur weil sie nichts vernünftiges im Leben gelernt oder erreicht haben und ihren Frust in solchen Foren von sich lassen ohne Sachlichkeit. Da hab ich auch kein Mitleid.

      • O.k. Tut mir leid das interessiert mich nicht. :)

  • Andreas Konrad Müller

    Vielleicht wäre es der richtige Weg, nur Apps zu verwenden, die keine in-app-Käufe haben ?! Sobald das jeder macht, werden die Appanbieter reagieren müssen.

      • @helm
        Apple Arcade bezahlst du doch monatlich. Man man du hast echt nichts verstanden.
        Ob ich die App nu kaufe oder über Apple Arcade bezahlt die App nutzen darf ist doch genau das selbe wie die App kaufen oder monatlich bezahlen.

        Die gekaufte App kann ich immer nutzen, auch nach 2 Jahren.
        Bei Arcade habe ich den gleichen Mist wie bei den monatlichen Appgebühren, die App gehört einem nicht und man wird wieder abgezockt.

  • Wer Kindern in diesem Alter ein Smartphone ohne Passwortschutz für inAppKäufe bereit stellt ist meiner Meinung nach selber schuld. Meine kann ich ganz bequem über die Familienfreigabe und der Bildschrimzeit nach bedarf anpassen. Natürlich kommt es vor, das auch mal was gekauft wird, aber das passiert nur unter meiner Freigabe. Es gibt die Tools, die Eltern müssen sich nur ein wenig damit beschäftigen und sich dafür interessieren, was die Kinder am Smartphone machen. Da ist weder Apple, noch Google schuld dran, sondern ganz allein die Eltern.

    • Die haben doch nur Interesse für ihre Likes auf Instagram wenn die ihre Lieblinge ohne nachzudenken uploaden. Da geht bei mir das Klappmesser in der Hose auf!

      • Du bist so ein armes helmchen. Wie wärs mit mehr Sachlichkeit und weniger Bauernweisheit?

      • Was hat das mit Bauernweisheit (den Begriff gibt es garnicht und Bauernschläue ist etwas ganz anderes) zu tun?

    • Tools? Eltern müssen sich ja mit so viel beschäftigen. Ich kanns nicht mehr hören. Hast du Kinder? Als ich Facebook verstanden hatte ksm Instagram, was ich halbwegs verstehe. Was sind Storys? Wozu gibt es Storys? Was ist Snapchat? Ofer Kik? Wozu dann noch Telegram? Und was ist bitteschön Tik tok? Warum sind Influencer gefährlich? Was sind denn genau Influencer? Discord sagt mir nix. Überall muss ich mit der Familienfreigabe auseinandersetzen. Buttons die versteckt sind. Abo Verwaltung bei Apple? Wahnsinnig intuitiv! Nicht!!! Spotify ist plötzlich Mist. Alle meine Freunde haben Tidal. Alexa, Siri, Cortana usw. Netflix ist out. HBO ist der neue heisse Sch… geht aber nur mit VPN. Kollegah ist jetzt Felix Blume etc etc. Hast du Kinder frag ich dich? So schnell wie die was aufsaugen kommst du nocht hinterher. Erzähle mir also nix mit dafür interessieren. Als gäbe es nur Apple in deinem beschränkten Kosmos.

      • ach komm schon…nur weil du etwas älter bist kannst du nicht mehr mithalten? was ist das denn bitte für eine faule ausrede…Ja Kinder brauchen ihre Freiräume, gib sie Ihnen. Man muss nicht jede App im Detail kennen. Aber InAppkäufe würde ich sofort beschränken. Du gibst deinen Kindern ja auch nicht 1000€ Taschengeld. Die ganzen Social Media Apps sind jetzt auch nicht sonderlich toll. Rede mit deinen Kindern. Jammer nicht

  • Bei Kindern kann man das ja zum Glück einschränken, sodass der inApp Kauf erst nach meiner Genehmigung möglich ist

  • Erschreckend, wie viele „selber Schuld“-Kommentare hier zu lesen sind. Mit deren Auffassung der Verantwortung der Eltern für die Kinder (besser erziehen! Überwachen! Taschengeld rationieren!) könnte man auch die (viel zu vielen) Spielhöllen aus der Verantwortung entlassen. Oder Videotheken, oder Supermärkte, etc.

    Selbstverständlich! könnte Apple allein für die Masse der Casino-Spiele eine Ü18-Hinterzimmerecke mit Bewerbungsverbot und auch sonst weitere Kontrollmechanismen für die InApp-Pest einrichten.

    Apple entwickelt sich immer mehr zum Saftladen, dem Rendite über alles geht. Zum K**zen!

    Danke für den Artikel!

  • Mit 11 ist man noch nicht voll Geschäftsfähig und die Eltern müssen noch zustimmen. Ich wär einfach zur Bank und hätte mir die 7000 Euro zurück buchen lassen weil mein Sohn keine Erlaubnis für den Kauf hatte.

  • Ich bin da ein bisschen altmodisch, aber zu meiner Zeit hatten Eltern echt eine Aufgabe. Und wenn ich über Verbote lese: Wie konnte ich nur in einer Zeit erwachsen werden in der nicht alles reglementiert war? Erziehung und Intelligenz fängt m.E. im Kopf an und sollte nicht konsumorientierten Unternehmen zugeschoben werden. Das ist echt zu billig…..

    • Lieber Hans. Du kamst also auf die Welt und deine Eltern haben dich entscheiden lassen? Immer? Keine Verbote? Und du hast immer erwartungsgemäß gehandelt? Keine Ausrutscher? Schonmal über eine Politiker-Karriere nachgedacht. Einen Bären aufbinden kannst du schon sehr gut.

      • Antiautoritäre Erziehung zum Beispiel.
        Aber das meint er gar nicht!

      • @ls877: Danke, dass Du mir folgen konntest. Der Mittelweg aus beiden Erziehungsstilen stellt für Eltern sicher die größte Herausforderung dar. Okay, bevor jemand das mit der „Intelligenz“ nicht verstanden hat: Autoritär hat nichts mit Gewalt zu tun.

    • Nun ja, die Kinder der autoritären Erziehung in der guten alten Zeit haben zwei Weltkriege angezettelt. Dabei war Ihnen das von Mami und Papi verboten worden… oder nicht?

  • Ich verstehe die Eltern Basher und Erziehungsgötter hier nicht.

    Ein Kind zu erziehen ist die anspruchsvollste Aufgabe in der heutigen Gesellschaft. Vom sozialen Druck (x und y haben auch ein iPhone) und der Schwierigkeit vieler Eltern, das Geld zu verdienen um das Kind die notwendigen Sachen zukommen zu lassen ist hart genug.

    Viele Eltern haben selbst kein iPhone, sondern was billigeres.

    Das Apple seine Einnahmen optimiert, kann man ja verstehen, aber das gebaren mit den in App wird billigend in Kauf genommen.

    In iOS 13 werde ich gefragt, ob mein bt Lautsprecher meine bt Verbindung nutzen darf, es fragt mich, ob xy mich orten darf, es fragt mich, ob mich die App xy weiter mit Push Nachrichten nerven darf,

    Aber wenn ich 100 x hintereinander auf 99€ in App Kauf gehe, bleiben alle Sicherheitssysteme still, weil es dafür keine gibt.

    • Ich glaube z.B. für Eltern der Kriegsgeneration war es herausfordernder ein Kind zu erziehen. Und hier kapitulieren manche scheinbar beim in-App-Button. WTF?

      • Wie gesagt, du solltest du Politiker werden. Du bist gerade dazu geboren. So viel Verachtung und Ignoranz in einer Person ist schon bemerkenswert. Lass mich raten, damit Mädchen nicht vergewaltigt werden, sollten sie keine engen TOPS abziehen, denn sonst sie ja auch selber schuld, oder? WTF?

      • @o.k.: Auch wenn Dein hergestellter Zusammenhang irgendwie so garnicht passt sende ich dir trotzdem ein mitleidvolles „Ohje….“

      • @hans Ich habe 18 Jahre Kind hinter mir, ich weiß von was ich spreche.

      • @Denner: Respekt (ernstgemeint) ! Und ich stimme Dir auch zu. Hast Du es denn geschafft, dass Dein Kind nicht auf die schiefe Bahn geraten ist und nicht 1000 mal auf einen in-App-Button gedrückt hat? Ich denke schon. Nicht immer, aber oftmals sind die Eltern schuld, die eben nicht „o.k.“ und verbal total entgleist mit ihren Kindern umgehen ;-)

      • Hans wie würdest du denn die Erziehungsmethoden von Steve Jobs bewerten? Ist seine Tochter auf die schiefe Bahn geraten? Ist ihre Erziehung nun erfolgreich gewesen? Nach deine Kommentaren hast du keine Kinder was auch besser so ist, denn wer eine erfolgreiche Erziehung danach beurteilt ob das Kind auf die schiefe Bahn gerät oder nicht sollte besser keine Kinder haben. Diese Welt besteht eben nicht aus schwarz oder weiss, Einsen oder Nullen! Denn wäre dem so, haben deine Eltern kläglich versagt.

      • @markus: Dann bin ich froh, dass nach Deiner Aussage meine Eltern nicht versagt haben ;-) Aber ich freue mich über so eine emotionale Diskussion. Denn nur so bekommt man m.E. Tim Cook (m.W. kinderlos) bei irgendeinem Profit-Thema zum einlenken und schützt dann auch die Kinder, deren Eltern Ihnen beim Umgang mit IPhone und Co. nicht die volle Aufmerksamkeit schenken können. Denner hat es weiter unten um 18:14 m.E. auf den Punkt gebracht Achso…..für die Kinderlosen: 11110001101000100011 ;-p

    • Warum sollte man seinem Kind ein iPhone kaufen, nur weil „die Anderen“ eines haben?

      • @datim

        Ich bin Vater, du nicht. Daher kenne ich den sozialen Druck, du nicht.

        Bevor ich Vater wurde, war Erziehung ein rein logisches, rationales Vorgehen, das endet in der Sekunde der Geburt.

        Ich war vorher auch so einer wie du.

      • Das ist aber schwach!
        Werte kann man Kinder(n) auch nicht materiell beibringen.
        Das wäre dann dein Part!

      • @Denner: Falsch. Ich bin auch Vater. Aber ich habe meine Eier noch. Sozialer Druck ist was für Charakterschwache.

    • Ich schon.
      Eltern die ihren Kindern Smartphones oder Tablets in die Hand drücken und keine Vorsorge gegen unkontrollierte Käufe betreiben haben selber schuld und sollten vielleicht besser keine Kinder erziehen.

  • Interessanter Artikel! Sind da nun die Eltern selber schuld oder trägt da Apple eine gewisse Verantwortung, welche sie nicht nachkommen.

    Ich glaube das wir uns hier alle einig sind, das diese Apps mit Abofunktionen oder In-App-Käufen eine Seuche sind und nur ein einziges Ziel haben.

    Ich habe da meine Konsequenzen raus gezogen und kaufe sowas erst gar nicht. Weder ein Office 365, Apps als Abo oder Apps mit ständigen In-App-Käufen kommen für mich in Frage. Ausgenommen natürlich, das man z.B. nach einer Zeit oder für einen größeren Funktionsumfang EINMALIG einen überschaubaren Betrag abdrücken soll.

    Macht das alle so und wir brauchen uns da nicht mehr drüber zu unterhalten, wer da nun verantwortlich ist.

    Ein bisschen stehe ich aber auch auf der Seite, die sagt, das die Eltern sich damit beschäftigen MÜSSEN und von den schon eingebauten Funktionen gebrauch machen sollen. Kinder haben nicht frei und unkontrolliert im Internet unterwegs zu sein. Dazu gehören einfach auch die umfänglichen Funktionen eines Smartphones! Kinder sind eben nicht immer brav.

    • Was ist denn nun Erziehung? Die einen sagen es ist Vertrauen, andere wiederum wie du behaupten es wäre Kontrolle. Ich bin verwirrt.

      • Erziehung ist in den ersten 6 Jahren das Kind vor dem Sterben zu schützen und die restlichen 12 Jahre dem Kind Anstand, Mitgefühl und Wissen mitzugeben und es zur Selbständigkeit zu erziehen.

        Da gehört vertrauen dazu, aber auch Kontrolle und regeln.

      • Ach Denner, es tut gut, dich hier zu lesen. Bodenständig und reflektiert. Danke!

  • Wieso sorgen die Eltern nicht dafür das ihre Kinder nicht einfach über den App Store einkaufen können.
    In unserer Familie hat keines der Kinder einen Zugang zum App Store. Da muss man die Eltern fragen wenn man etwas kaufen möchte oder es gibt ein Budget per iTunes Karte.

  • @gummihahn

    Schuld ist das Kind
    Verantwortung liegt aber, altersabhängig bei den Eltern UND bei Apple, die die Möglichkeit bewusst und vorsätzlich so gestaltet haben.

    Gerade bei Apple sieht man an den Restriktionen in Zug Bereichen, das Apple sehr wohl eingreift.

    Fängt beim usb Zugriff erlauben bis hin zur Ortung nicht erlauben. Alle Bereiche, die finanziell keinen Vorteil für Apple

    • Wie sollte Apple es denn anders machen als den Hinweis einblenden? Steht doch alles Wichtige im Hinweis. Aber von sich aus eine OptIn setzen wäre sicher eine adäquate Lösung. Hier heulen Viele rum, aber konstruktiv ist Nichts. Und über Erziehung reden ist nur Eines: Thema verfehlt.

  • Apple muss hier dringend mal nachbessern. Hab deswegen keine Kreditkarte hinterlegt, sondern mach alles über Guthabenkarten.

  • Apple muss hier überhaupt nichts. Jeder Kauf muss mit Touch ID oder Face ID bestätigt werden. Wenn man einem Kind, welches sich in welchem Alter auch immer befindet, derartige rechte überlässt, dann braucht man sich nicht wundern, wenn etwas schief geht. Apple bietet die Möglichkeit in Appkäufe zu sperren, über FamilienfreigabeKäufe der Kinder beziehungsweise minderjährigen Familienmitglieder zu autorisieren und und und. Und mal ehrlich: wenn Eltern in der Lage sind als Zahlungsmethode eine Kreditkarte zu hinterlegen, dann sollten Sie doch auch in der Lage sein in Appkäufe für die Kinder zu sperren. Meines Erachtens nach gibt es genügend Möglichkeiten dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen. Noch weitere Hürden oder Einschränkungen würden den normalen Benutzer nur stören

  • Also der Artikel macht mal wieder einen Aufriss…Kopfschüttel. Und die Kommentatoren diskutieren über Kindeserziehung…Kopfschüttel.

    Hättet ihr nicht wenigstens im Artikel erwähnen können, dass es die Möglichkeit gibt, Käufe oder inApp-Käufe in den Einstellungen zu deaktivieren? Und für Unwissende eine Anleitung dazu? Aber nein, ihr habt ja mal wiede die Gelegenheit genutzt um euch über Apple auszukotzen und schiebt die Verantwortung ganz alleine Apple zu, statt den Eltern. Muss heutzutage alles von anderen geregelt werden, ohne dass man selbst Verantwortung übernimmt? Apple bietet entsprechende Schutzmassnahmen, man muss sie eben nutzen.

    Wer einem Kind ein iPhone überlässt und noch dazu eine Zahlungsmöglichkeit hinterlegt, ist selbst schuld, wenn dann so etwas wie oben beschrieben, passiert. Ein bisschen Mitdenken sollte man den Eltern schon zutrauen dürfen, da gibt es kein Herausreden. Informiert euch, bevor ihr dem Kind ein iPhone überlasst!

    • Ich bin bei euch, dass Apple Schutzmassnahmen ergreifen sollte im Rahmen eines Limits für Käufe in einem bestimmten Zeitraum, aber nicht für Kinder, denn da bietet Apple ja entsprechende Schutzmassnahmen, sondern für Erwachsene selbst, die sich wegen Spielsucht im Online-Casino oder in anderen Spielen finanziell um Kopf und Kragen spielen können.

  • „Den wenig emphatischen „selbst schuld“-Reflex lassen wir nach Jahren gut dokumentierter Einzelfälle jedoch nicht mehr gelten.“

    Danke.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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