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Neuer iMac im Geschwindigkeitsvergleich und Teardown: – RAM fest verlötet

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47 Kommentare 47

Der neu vorgestellte Einsteiger-iMac ist inzwischen ohne Wartezeit im Apple Store verfügbar. Die ersten verfügbaren Benchmark-Ergebnisse zeigen, dass sich der All-in-One-Mac als Single-Core-Computer im Vergleich zum restlichen iMac-Lineup wacker schlägt, im Multi-Core-Betrieb machen sich dann aber die im Vergleich zum Quadcore fehlenden zwei Prozessorkerne deutlich bemerkbar.

imac-benchmark

Angesichtes der Positionierung als Einstiegsgerät für 1099 wäre es allerdings auch kühn, hier einen Hochleistungs-Desktop zu erwarten. Der neue kleinste iMac liegt von den Leistungswerten im Bereich des Anfang April vorgestellten aktuellen MacBook Air und dürfte als Heim- und Bürocomputer einen soliden Job machen. Die Nähe zum MacBook Air verwundert nicht, da Apple im nun kleinsten verfügbaren iMac ebenfalls einen 1,4 GH7 Intel-Dual-Core-Prozessor für Mobilgeräte verbaut. Ein nachvollziehbarer Grund hierfür könnte Spekulationen zufolge die Grafikleistung des MacBook-Prozessors sein. Die darin verbaute HD-5000-Grafik von Intel findet sich in keinem Desktop-Prozessor und ist laut Intel doppelt so schnell als die sonst in Frage kommende HD 4600 der Desktop-Prozessoren. Bereits beim nächst größeren iMac ist von Haus aus dann eine leistungsfähigere Iris-Pro-Grafikkarte von Intel verbaut. Die 200 Euro Aufpreis sind mit Blick auf die bessere Grafik, einen deutlich leistungsfähigeren Prozessor und eine mit 1 TB doppelt so große Festplatte also nicht unbedingt ein schlechter Deal.

Arbeitsspeicher fest verlötet

Eine wichtige Information geht im Kleingedruckten des Bestellprozesses bei Apple fast ein wenig unter. Bei sämtlichen iMacs mit 21,5“ Bildschirmgröße lässt sich der Arbeitsspeicher im Nachhinein nicht mehr erweitern.* Während man bei den beiden Quadcore-Modellen allerdings vor dem Kauf noch die Wahl zwischen 8 und 16 GB Arbeitsspeicher hat, bietet der neue Einsteiger-Mac hier keine Alternative. Die ausgelieferten 8 GB Speicher sind im wahrsten Sinne des Wortes fix: Ein erster Teardown des neuen Geräts hat bereits bestätigt, dass Apple den Arbeitsspeicher fest mit dem Motherboard verlötet hat.

teardown

*Anmerkung: Es sind Selbstbau-Sets für eine Speichererweiterung bei den Quadcore-Modellen im Umlauf. Der Vorgang ist allerdings sehr komplex und sollt nur von erfahrenen „Computer-Schraubern“ vorgenommen werden.

Donnerstag, 19. Jun 2014, 8:08 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Ich würde heutzutage ja keinem mehr empfehlen, einen Mac ohne Fusiondrive oder SSD zu kaufen.

    • Für meine Verhältnisse reicht die 1tb mit 7200rpm definitiv aus. Ich arbeite damit nicht.
      Surfe, schreibe hier und da mal ein paar Zeilen, synchronisiere meine Geräte usw. Es handelt sich dabei um den aktuellen kleinen 27er mit 3,2ghz in der Standardausführung.

      • Klar kann es sein dass es ausreicht, aber glaub mir selbst beim starten merkst du den Wahnsinns Unterschied mit einer SSD, da muss man nicht unbedingt mit dem Mac arbeiten, auch beim Surfen eine ganz andere Geschwindigkeit.

      • Schaltet ihr euren Mac eigentlich ständig aus?
        Meiner ist immer nur im Ruhemodus und wird selten neu gestartet…

      • meiner ruht immer.

      • 1TB / 7200 U/min, Hurra und willkommen in der STEINZEIT :-)

    • Ich fände eine kleinere SSD auch praktischer aber 1Tb sind auch nicht zu verachten im Gegensatz zu den mini Festplatten der macbooks ( hab selbst eins ). Ich hab lieber viel Speicher als einen superschnellen pc der allein durch meine Bilder schon halb voll ist

  • Also sorry 1099 Euro für Hardware die vielleicht die hälfte Wert ist… Hier überspannt Apple den Preisbogen gewaltig. Dann lieber einen Mac Mini mit 4K Monitor kaufen…

    • Solche Aussagen sind echt lächerlich. Was ist denn der materialwert einer Aspirin? Es ist völlig egal ob man für das selbe Geld Komponenten mit mehr Leistung bekommt oder nicht. Deshalb würden sich viele (unter anderem ich) trotzdem nicht so eine Hässlichkeit wie einige Anbieter im Programm haben auf den Tisch stellen. Allein das Design ist einen ordentlichen Preisaufschlag wert. Wer nichts für Stil übrig hat, macht sich solche Gedanken vielleicht nicht. Ich hab auch ein Bett für 1400€, das garantiert nicht technisch besser ist als eins für 500 – es sieht aber deutlich besser aus.

      • Also wenn ich zum Bett was sagen darf, da ist viel wichtiger, dass man gut schläft und dass es nach einem 1/2 Jahr Beischlafs nicht auseinander fällt. Und da wären wir schon wieder bei dem Preis…

      • Wow, halbes Jahr Beischlaf, was für ne Ausdauer!

      • Viagra macht’s möglich ;)

    • Weil der Mac Mini ein 4K Display bei 60HZ locker stemmt, ne?

      Und wer einen iMac kauft, macht das u.A. weil es ein All-In-One Desktop ist und der-/diejenige nicht ein Kabel zwischen Computer und Display haben möchte.

    • jetzt möchte ich mal wissen, was ein mercedes eigentlich wert ist.

  • Typisch Apple alle Hardware-Komponenten so anwenderunfreundlich wie möglich zu verbauen. Find ich nicht gut.

    • Im Normalfall bedient der Anwender die Tastatur, nicht die Platine.

      • Ein typischer Kartsen Kommentar…! Wer weiß das er die nächsten 5 Jahre nur Office Anwendungen benötigen wird und auch auf 4k verzichten will kann den Mac einfach kaufen. Z.B. Für seine Sekretärin oder die Mitarbeiter am Empfang – mehr brauchen die eh nicht und man hat etwas repräsentatives! Wer auf Preis- Leistung wert legt und flexibel sein will holt sich so ein Mist eh nicht !

      • Karsten findet alles toll und mag keine Kritik. Zum Glück gib es Menschen, die Dinge noch kritisch hinterfragen und nicht jeden Schei… toll finden. Paradebeispiel eines Fanboys. Schrecklich!

      • Bin auch ein Fan von Apples Produkten, aber auch ich muss sagen, dass ich es schade finde wenn sie den RAM oder die SSD verlöten. Dann heißt es nämlich entweder direkt den teuersten nehmen, um für die Zukunft gewappnet zu sein, oder später versuchen es zu wechseln.

    • MemoAnMichSelbst

      Ich behaupte mal, das mehr als 90% der Anwender eines Mac nicht anfangen würden ihn aufzuschrauben, auch wenn sie es könnten und ihn auch nicht aufrüsten. Das ist eher eine Handvoll Menschen die das tun. Demnach ist es auch mMn kein Problem. Der iMac ist eine Wegwerfmaschine und auch so konstruiert. Das kann man mögen oder es lassen. Aber da sich die Dinger verkaufen scheint es die angesprochene Zielgruppe eher nicht zu tangieren.

  • Ich kann die Kommentare zu überteuerter Hardware überhaupt nicht verstehen. Alle AIO Rechner sind auf dem selben Preisniveau bei viel schlechterer Verarbeitung .

    • träum weiter in der Apfelseifenblase. Diese Verblendung!…

      • Bitte? Ich hatte 8 Windows Notebooks, alles haben zwischen 400-800€ gekostet. Gut das sind nochmal 200€ weniger als das MacBook Air kostet, aber ich hatte auch viele Windows Notebooks gesehen die 1300€ gekostet haben wo das nicht anders war. Und was soll ich sagen, es war alles einfach Müll. Wenn man kein Bauer ist, der den ganzen Tag Wow spielt, und sich auch mal ums Design Gedanken macht, ist das MacBook unschlagbar. Wenn man sich um Akkulaufzeit Gedanken macht, ist das MacBook unschlagbar. Hatte genauso, um mal die „Brille“ abzulegen, ein sogenanntes Ultrabook, das Gegenstück zum Air. 800€, ähnliche Hardware wie das MacBook Air 2013, ganze 4 Std Akkulaufzeit zu 12/13 Std! Das System lief absolut nicht, weil Windows einfach nicht läuft. Design 1 zu 1 kopiert vom MacBook Air, aber aus billigen Plastik. Und beim trackpad hinkt die Konkurrenz auch noch 20 Jahre hinterher.

  • Alles immer fest verlöten, scheiß auf die Umwelt, wir haben ja endlose Ressourcen.

    • Die 8 GB Arbeitsspeicher sind doch eine Menge Moos. Der Normalanwender wird auch in vier Jahren keine Erweiterung brauchen. Und im Fabrikationsprozess ist das direkte Auflöten billiger, schneller und problemärmer.

      Solange die Topmodelle weiterhin erweiterbar sind, ist die Sache vertretbar.

    • Inwiefern nicht verlötete Teile besonders umweltfreundlich sein sollen, muss man mir mal erklären.

      • GreenFallingLeaf

        Naja, wenn man nicht so gut damit bewandert ist in seinem Mac rumzulöten um seinen Speicher zu erweitern oder kaputte Teile auszutauschen und sich nur wegen einem deffekten Hardwareteil direkt nen neuen Mac kauft anstatt einfach Einzelteile auszutauschen ist das schon ganz schöne Verschwendung…Wegwerfgesellschaft halt.

      • Ich arbeite jetzt seit 1988 mit Apple-Hardware und habe noch keinen erlebt, der seinen Mac weggeschmissen hat – egal aus welchem Grund. Bei mir im Büro laufen noch zwei 2007er iMacs ohne jede Um- oder Aufrüstung bzw. Reparatur. Einer davon mit Mavericks – auch das geht mit den serienmäßigen 4 GB RAM. Und die Daten hat man sowieso extern.

  • einen mac ohne fusiondrive zu kaufen, sollte man auf jeden fall musikschaffenden empfehlen, da dort, ob unter usb oder thunderbolt/firewire, die audiorecordings nach einigen sekunden zum absturz führen. im april war das problem noch nicht gelöst (apple technik).

    • Kann ich so nicht bestätigen. Habe nen iMac (Ende 2013) mit Fusiondrive, allerdings noch mit OS Mavericks. Cubase läuft wie geschmiert. Da knackt nix und stürzt auch nix ab.

    • Wenn du mit Protools/Logic/Ableton/Garageband/StudioOne
      aufnimmst: guter Hinweis
      Wenn du mit
      Cubase
      aufnimmst: Steinbergs Audio system mit der asio wraper geschichte ist eine katastrophe, weil da scheinbar irgendwelche Workarounds verwendet werden die meistens nur mit der OSX Version funktionieren die aktuell war als die Cubase version rauskam. Furchtbar

  • Apple hört einfach nicht mehr auf seine Anwender…
    Es mag richtig sein dass der neu vorgestellte iMac einige glücklich macht, aber es geht auch anders.
    Man kauft sich den hochwertigsten Kamerakoffer aus Aluminium;
    Integriert den letzten Stand der Hauptplatine mit 27,0 x 19,5 cm
    Chipsatz/Southbridge: Intel® Z87
    Bestückt diese mit einem Intel Core i7 4770K (4×3.50 GHz), 32 GB DDR3 RAM,mSATA 120GB, plus zweimal SSD 500GB SATA3, Nvidia GeForce GTX 780 3072MB, WLAN Modul 300 MBit/s (IEEE 802.11b/g/n), DVI – HDMI Adapter, 500 Watt Referenze Netzteil mit hohem Wirkungsgrad, Win 8.1 64Bit plus MacOSX 9.x und ist glücklich.
    Summe = 2 x neuer iMac + 27″ Cinema Display (DVI 1920×1200) von Apple. Fertig
    Der Kamerakoffer wäre sogar Wasserdicht und nach dem leichten lösen von zwei Panzerscharnieren klappt der Deckel weich auf eine Seite und man hat Zugriff zur Hardware. Auf dem Startbildschirm meldet sich Win 8.1 oder Mac OSX
    C’est la vie… So ist das Leben eben
    Glücklich, wir sind glücklich…

    P.S.
    World of Tanks unter dem Bierdosen System 45fps bei 20ms Ping
    World of Tanks unter Mac OSX 85fps bei 20ms Ping
    PhotoShop Bildretusche für Werbeplakatwände ( Feindaten 1,2GB) flutscht,
    unter Win 8.1 gehst Kaffee kochen.
    D.h. beim OS macht Apple alles richtig, bei der Hardware fehlt für 2014 einfach
    frei konfigurierbare Technik von Apple ala Quadra 700 ;-)

  • Viele reiten auf dem verlötetem RAM und SSD rum.
    Warum?
    Beim aktuellen 21,5″ iMac konnte man z.b. den RAM doch noch nie nachrüsten.
    Und ich kenne keinen (und ich kenne viele ;-) ) der im iMac die SSD nachgerüstet hat.
    Auch das sollte eher die Ausnahme sein.
    Also was solls……..

  • Ich verstehe nicht warum immer so viele rumningeln wenn Apple ein Gerät raus bringt, was für eine bestimmte Zielgruppe gedacht ist und erschwinglich sein soll …..

    Für die Zielgruppe reicht das Gerät aus und die werden damit auch die nächsten Jahre glücklich – für alle anderen kommt nur ein anderer I-Mac in Frage

    Wenn ich jemanden ein System empfehle, frage ich als erstes was er damit machen will und was er die nächsten Jahre vor hat und dann sag ich – das Ding reicht … PUNKT

    Und bei den Leuten ist es auch scheiss Egal ob das BS 30 Sekunden schneller oben ist oder ob eine Website 0,5 Sekunden eher da ist

  • Das liegt unter anderem an der Tatsache dass dieses Gerät Leistungsmässig auf dem Niveau der Einsteigergeräte von 2011 ist. Und sowas im Jahr 2014 auf den Markt zu bringen ist schon dreist.

  • den iMac kann man sowieso nicht empfehlen wegen den fleckigen Displays. Hatte einen 2010er, nach 6 Monaten Flecken, Displaytausch, nach 3 Monaten wieder Flecken im Display. Das Gleiche beim 2011er, dann hab ich die Teile verkauft und einen 2012er Mac Mini mit AOC 27″ Monitor geholt. Seitdem bin ich glücklich. Und Alle Geräte standen in rauchfreier Umgebung.

  • Soso, der neue iMac ist also ein Single-Core-Rechner, dem noch zwei Kerne zum Quad-Core fehlen… Man lernt nie aus… :-)

  • dass apple ungern an seinen geräten rumschrauben und stecken lässt, müsste jedem klar sein, der sich mit apple auskennt. es reicht auch ein blick in die biografie.

  • katastrophal finde ich eher, dass ich gezwungen werde direkt die version mit 16gb + ssd zu nehmen. da ist die chance bei irgendwelchen angeboten zugreifen zu können immer sehr gering.

    lasst mich doch bitte die ssd + ram wechseln…

  • Oh mann, das einzige was daran toll ist, ist das es ein schön anzusehendes All-in-One-Gerät ist.
    Hardware von vorgestern, GraKa die für nix taugt, ein OS das schon seit Win7 nicht mehr konkurenzfähig ist… und das alles zum speziellen Apple-Preis! Da muss man ja zugreifen…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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